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Der Arzt in der Insolvenz

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30 Seiten16 Minuten

Zusammenfassung

Unter welchen Voraussetzungen ist ein Arzt oder Zahnarzt insolvent? Wann zahlungsunfähig? Und welche Konsequenzen hat dies für die Praxis und ihren Inhaber?

Die juristische Antwort lautet: Als Insolvenzgründe kommen grundsätzlich die Zahlungsunfähigkeit gemäß § 17 InsO, die drohende Zahlungsunfähigkeit sowie die Überschuldung gemäß § 19 InsO in Betracht. Die Insolvenzantragspflicht aufgrund von Überschuldung betrifft dagegen lediglich juristische Personen und ist für den Arzt damit nicht relevant.

Aber was heißt das in der (und für Ihre) Praxis? Verständliche, klare Antworten gibt Ihnen dieser Leitfaden - mit vielen konkreten Tipps und Empfehlungen. Schließlich sollten Sie wissen, welche Rechte und welche Pflichten Sie in der Insolvenz haben und welche Optionen Ihnen offenstehen. Daneben gibt es besondere Bestimmungen für Ärzte, vor allem wegen der Schweigepflicht. All das erfahren Sie in diesem Leitfaden.

Außerdem möchte er Ihnen auch ein wenig die Sorge nehmen. Eine Insolvenz ist nicht angenehm, das gilt auch für den Arzt in Insolvenz. Aber das Insolvenzverfahren hat den Vorteil, dass der Wettlauf der Gläubiger um Ihre Einkünfte schon ab dem Eröffnungsverfahren, noch bevor über über den
Insolvenzantrag entschieden ist, erst einmal ein Ende hat. Das Insolvenzrecht schützt Sie vor übertriebener Inanspruchnahme.

Nimmt das Verfahren seinen Gang, ist auch wieder Licht am Ende des Tunnels zu sehen - auch wenn der Weg dorthin hart sein mag.

Ein Insolvenzverfahren bietet auch die Möglichkeit, ein (gerichtliches) Sanierungsverfahren in die Wege zu leiten. Die Insolvenz bedeutet deshalb nicht zwangsläufig das „Aus“ für die ärztliche Tätigkeit. Sie offeriert auch die Chance, den „Reset“-Knopf zu drücken und unter besseren Vorzeichen noch einmal, von vorne zu beginnen.

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