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Der Salatgarten für zuhause: Schnell und einfach das ganze Jahr gesundes Grün ernten. Superfood selber anbauen!

Der Salatgarten für zuhause: Schnell und einfach das ganze Jahr gesundes Grün ernten. Superfood selber anbauen!

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Der Salatgarten für zuhause: Schnell und einfach das ganze Jahr gesundes Grün ernten. Superfood selber anbauen!

Länge:
365 Seiten
2 Stunden
Herausgeber:
Freigegeben:
Feb 25, 2016
ISBN:
9783706628181
Format:
Buch

Beschreibung

FRISCHE SALATE DAS GANZE JAHR - AUS DEM EIGENEN INDOOR-GARTEN!

Kein eigener Garten oder Balkon, nicht viel Zeit für Gartenarbeit oder Sehnsucht nach einer grünen Oase auch im Winter? Auf Gartenfeeling, frisches Grün und gesundes, selbst angebautes Gemüse müssen Sie nie wieder verzichten. Starten Sie gleich mit einem eigenen Salatgarten in der Wohnung oder im Haus und in weniger als 10 Tagen können Sie die erste Ernte genießen!

SUPERFOOD IN DER WOHNUNG SELBER ANBAUEN
Der Gartenexperte Peter Burke erklärt Schritt für Schritt, worauf Sie bei Aussaat, Pflege und Verarbeitung der Sprossen achten müssen, damit Sie daraus köstlichen Salat ziehen können. Alle Keimlingspflänzchen, z.B. aus Brokkoli-, Sonnenblumen- oder Rettichsamen, wachsen auf frischer Erde und sind somit nicht nur biologisch, sondern auch besonders geschmacksintensiv und ein wahres Superfood. Direkt aus dem Anbaukistchen geerntet, weisen diese Salate nämlich einen enorm hohen Vitamin- und Nährstoffgehalt auf.

WENIG ZEIT, ERTRAGREICHE ERNTE: GRÜNE VIELFALFT FÜR GANZJAHRESGÄRTNER UND URBAN GARDENERS
Die Samen selbst sind äußerst kostengünstig und schon ein Esslöffel liefert eine beachtliche Ernte an frischem Grün - selbst auf kleinstem Raum. Mit minimalem Zeit- und Platzaufwand können Sie so täglich eine volle Schüssel Salat ernten! Wie sich diese grüne Vielfalt am besten auf den Tisch bringen lässt, verrät Peter Burke in einem eigenen Rezeptteil.

- von der Aussaat zum Salat in 7 Tagen - jeden Tag eine volle Salatschüssel ernten
- minimaler Zeitaufwand: die Sprossen sind herrlich unkompliziert
- gesundes Superfood: überdurchschnittlich hoher Mineralstoff- und Vitamingehalt
- gleich heute starten: keine aufwändige Ausstattung notwendig
- kostengünstige Samen liefern wertvollen Salat
- unvergleichlich voller Geschmack: frischer und besser als von der Fensterbank geht's nicht
Herausgeber:
Freigegeben:
Feb 25, 2016
ISBN:
9783706628181
Format:
Buch

Über den Autor


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Buchvorschau

Der Salatgarten für zuhause - Peter Burke

erschien.

TEIL I

Frische Salate das ganze Jahr

Es gibt einen Moment in meinem Leben, der sich in meine Erinnerung eingebrannt hat. Das war der Moment, als mir bewusst wurde, dass das Haus, in dem ich lebe – voller Sprossen und Salate –, quasi auch mein Gewächshaus war. Ich nutzte eine Ressource, die mir gar nicht bewusst war. Es ist warm, hell und es gibt genug Wasser – und meine Pflanzen liebten es. Mein Haus ist ein Gewächshaus und in diesem Buch möchte ich Ihnen zeigen, wie Sie auch in Ihrem Zuhause eigenen Salat und eigene Sprossen anbauen können.

Was wächst auf der Fensterbank?

Wenn wir uns zuhause am Küchentisch mit Freunden und der Familie zum Essen einfinden, passiert es oft, dass ungläubige Blicke auf den Inhalt der Salatschüsseln fallen. Meine Frau und ich sind den Anblick ungewöhnlicher Salate und Sprossen gewohnt, da sie Teil unseres täglichen Lebens sind. Für Gäste sind sie ein überraschender Anblick.

Die meisten unserer Gäste kennen Alfalfa und Mungobohnensprossen, aber die Palette ist viel größer: Sprossen von Sonnenblumen, Rettich und Radieschen, Buchweizen, Erbsen und Brokkoli sind für viele neu. An einem Tag kann es sein, dass wir eine bunte Mischung aus Sprossen servieren, an anderen Tagen gibt es meinen Sonnenblumen-Caesars-Salat mit Sprossen von Sonnenblumen, Romanasalat und Parmesan. Oder ich nehme, was gerade erntereif ist: Sonnenblumen-, Buchweizen-, Erbsensprossen, verschiedene Radieschen und Rettiche, blauer Kohlrabi, Raps, Pflücksalat und Babyspinat. Mein Sohn liebt seinen Salat in Schichten und fragt mich immer, „wie viele Schichten es heute gibt". An anderen Tagen gibt es gebratene Erbsensprossen und Knoblauch, serviert mit Reis. Es ist ein Rezept von einem Freund aus China, wo Erbsensprossen dou miao genannt und seit Jahrtausenden als Gemüse gegessen werden. Aber das wirklich Bemerkenswerte an unserem „Salatgarten ist die Tatsache, dass wir alle Sprossen im Haus, auf der Fensterbank, innerhalb kürzester Zeit anbauen. So haben wir immer frisches Gemüse, das knackfrisch vor dem Kochen geerntet wird. Die Anzucht von Sprossen in Substrat war ursprünglich ein Winterprojekt von uns. Ich nenne sie manchmal „Sub-stratsprossen, um den Unterschied zu gewöhnlichen Sprossen zu betonen. Der Einfachheit halber verwende ich aber im Folgenden den Begriff Sprossen. In Kapitel 5 gehe ich noch einmal genauer auf die Unterschiede zwischen Keimsprossen, Sprossen, Babygemüse und Microgreens ein. Nur soviel vorweg: Bei der Anzucht in Erde werden die Sprossen kräftiger, grüner, aufrechter und aromatischer und können meist schon nach einer Woche geerntet werden. Zwischen Aussaat und Ernte vergehen maximal sieben bis zehn Tage!

Dieser bunte Salat besteht aus Sprossen und sieht nicht nur toll aus, sondern schmeckt auch so. Bis auf die Avocado und die Karottenstreifen haben wir alle Zutaten in der Wohnung angebaut.

Von links nach rechts: Brokkoli, Buchweizen, Rettich, Erbsen und Sonnenblumen. Dies ist die Menge, die wir aus 5 kleinen Schalen (7,5 × 15 cm) nach 7 Tagen ernten. Unglaubliche 400 g Sprossensalat!

Der Anbau von Sprossen im Haus hilft mir, die langen Winter in Vermont zu überstehen. Außerdem kann ich die Erntelücken zwischen den Anbausätzen im Frühjahr, Sommer und Herbst im Garten überbrücken.

Meine Sprossenfarm mitten im Winter. Draußen ruht das Leben im Garten unter einer dicken Schneedecke. Auf der Fensterbank grünt es dagegen üppig, trotz der kurzen Tage.

Mein Sohn hilft mir bei der Aussaat. Die tägliche Routine dauert nur ein paar Minuten. Deshalb ist meine Methode so einfach. So können Sie auch in der Wohnung oder im Haus einen Garten anlegen. Mein Haus ist zum Gewächshaus geworden.

Jeden Tag frische Salate

Die Schalen mit den Substratsprossen brauchen nur wenig Platz. Egal wie groß (oder klein) Ihre Wohnung ist – ein paar Sprossen passen hinein. Alles, was Sie brauchen, ist eine helle Fensterbank und ein Regal. Sogar ein nach Norden gehendes Fenster ist geeignet, da die Sprossen nicht viel Licht brauchen. Die Faustregel lautet: „Wenn Sie noch etwas sehen können, dann ist auch für die Sprossen genug Licht da. Das ist ein enormer Unterschied zu einem Südfenster oder einer hellen Pflanzenlampe, die man für Microgreens braucht. Sprossen wachsen in jedem Zimmer, das ein Fenster hat. Ihr schnelles Wachstum macht es einfach, sie in kleinen Mengen in mehreren Schalen anzubauen – so können Sie jeden Tag ernten. „Frische garantiert heißt das Motto, denn man kann kurz vor dem Servieren oder Zubereiten ernten. So brauchen Sie nicht einmal Platz zum Lagern von frischem Erntegut! Schneiden Sie einfach so viele Sprossen, wie Sie brauchen, für den Salat. Es gibt einen legendären Ausspruch von George Washington: „Erst das Wasser zum Kochen bringen, dann den Maiskolben ernten. Dasselbe Prinzip trifft auch auf unseren Sprossengarten zu. Erst die Salatsoße machen, dann das Grünzeug schneiden. Aber auch wenn Sie einmal mehr geerntet haben, als Sie verbrauchen können, halten sich die Sprossen problemlos einige Tage im Kühlschrank. Ich bevorzuge es trotzdem, immer nur so viel zu ernten, wie ich gerade verbrauchen möchte. Die meisten Sprossen können etwa 14 Tage wachsen, bevor sie die ersten „richtigen Blätter bilden und dann bitter schmecken.

Fast wie Zimmerpflanzen: Schalen mit Buchweizensprossen in einem Keramikübertopf.

In Feinkostgeschäften oder gut sortierten Supermärkten gibt es manchmal frische Sprossen. Hier können Sie schon einmal einen Geschmackstest machen bei Arten oder Sorten, die Sie noch nicht kennen. Sie sind aber nur ein Vorgeschmack auf das, was Sie bei Sprossen aus eigenem Anbau erwartet. Diese sind um ein Vielfaches aromatischer und frischer. Auch für Kinder sind die schnellwachsenden Sprossen ideal, da man ihnen beim Wachsen fast zusehen kann. Jeden Tag können sie den Fortschritt in den Schalen auf der Fensterbank beobachten.

Für alle besonders gesundheitsbewussten Gärtner, zu denen ich mich auch zähle, ist die Information, dass die Keimlinge in den ersten sieben Tagen ihres Wachstums den höchsten Gehalt an beinahe allen Inhaltsstoffen aufweisen, besonders interessant. So sind die in Erde gezogenen Sprossen den herkömmlichen bei Weitem überlegen, was den Nährwert angeht, und können es auch locker mit Microgreens und Schnittsalat aufnehmen. Die Stärke in den Samen, die als Energiereserve für den Keimling dient, wird in einfache Zucker, Enzyme, Aminosäuren und Chlorophyll umgewandelt. Radieschensprossen haben einen Vitamin-C-Gehalt, der in etwa dem von Zitrusfrüchten entspricht! Aber wir haben ja schon immer gewusst, dass grünes Gemüse gesund ist, schließlich haben wir das als Kinder mehr als einmal bei Tisch zu hören bekommen…

Obwohl die Methode, Gemüse aus Sprossen anzuziehen und quasi „unreif" zu ernten, nicht neu ist, so ist das Verfahren, das ich entwickelt habe, einzigartig und perfekt für die Anzucht im Haus geeignet. In diesem Kapitel stelle ich die Methode, und warum ich sie entwickelt habe, genauer vor.

Der Herbst und die dunkle Jahreszeit

Ich liebe Gärtnern und meinen Garten. Sie sind Hobby und Passion gleichermaßen und das seit vielen Jahren. Im Laufe der Zeit ist mir immer bewusster geworden, dass sich meine Stimmung gegen Ende des Jahres im Herbst eintrübt. Das Gartenjahr neigt sich dem Ende zu, die Beete sind abgeerntet und ein langer Winter steht vor der Tür.

Der winterliche Garten im Schnee. Es waren dieses triste Bild und die Vorahnung auf einen langen Winter, die mich zum Anbau von Sprossen im Haus inspirierten.

Es war in dieser Zeit, dass ich mir Gedanken darüber machte, wie ich die kalte, gartenlose Jahreszeit überbrücken könnte. Ich habe mich für frische, grüne Gemüse entschieden, weil sie in meinem Vorratskeller fehlten und meine Familie frischen Salat liebt. Wir konservieren viele Gemüse – eingemacht, getrocknet, eingefroren oder eingelegt – für den Winter, aber Salat kann man einfach nicht länger als ein paar Tage aufbewahren.

Ich habe mir die traditionellen Möglichkeiten für einen Anbau in der kalten Jahreszeit genau angesehen – Gewächshäuser, Folientunnel, Frühbeete – alles Optionen für den Garten. Da der Winter bei uns in Vermont jedoch meist von Oktober bis April dauert, kamen diese nicht in Betracht. Ein Gewächshaus überstieg unser Budget, und Folientunnel oder Frühbeet verlangen einfach zu viel Zeit für die tägliche Pflege. So kam ich recht schnell darauf, dass es besser ist, das Gemüse im Haus anzubauen, statt zu versuchen, die Anbausaison im Freien zu verlängern.

Als Nächstes wälzte ich Kataloge über Hydrokultursysteme, Pflanzenlampen und Bewässerungspumpen für den Anbau von Gemüse unter Kunstlicht und beschäftigte mich auch mit einfachen Keimapparaten. Die Hydrokultur klang anfangs vielversprechend, aber auch hier schreckten mich die Kosten und der hohe Platzbedarf ab, von den komplizierten Kulturverfahren und -regimen einmal ganz abgesehen. Die meisten Systeme schienen mir auch eher für den Anbau von Gurken oder Tomaten im Winter geeignet zu sein, als für einfachere Salate und Blattgemüse. Schließlich warf ich alles über den Haufen und beschloss, mir erst einmal darüber klar zu werden, was ich eigentlich von meinem „Wohnzimmergarten" wollte. Diese Wunschliste half mir dabei, meine neue Methode zu entwickeln.

Im Herbst ist unsere Speisekammer voll mit eingemachtem Gemüse und Obst aus dem Garten. In den Körben lagern wir die Zwiebeln und Kartoffeln und auch die Tiefkühltruhen im Keller sind randvoll. Was bislang fehlte, waren frische, grüne Salate.

Gärtnern in der Wohnung – die Wunschliste

Nachdem ich meine Wunschliste etwas konkretisiert hatte – ich wollte nur frische Salate anbauen –, konnte ich die Ansprüche, die diese Blattgemüse haben, zusammenfassen. Aber der Reihe nach.

Als Erstes wollte ich einen ertragreichen „Garten" haben, der mir zuverlässig eine ordentliche Menge an frischem Gemüse für den täglichen Verbrauch liefert. Dann sollte dieser Garten bzw. der Anbau nicht viel Geld kosten. Man mag das knausrig nennen, aber ich finde es nicht sinnvoll, viel Geld für etwas auszugeben, das mir am Ende einen oder zwei Salatköpfe pro Woche liefert.

Der dritte Faktor, den ich berücksichtigte, war die Zeit. Wäre es möglich, ein Anbausystem zu entwickeln, das nicht viel kostet und das nur wenige Minuten pro Tag an Zeit erfordert, genau wie der Nutzgarten im Sommer draußen? Und auch der vierte Aspekt war mir wichtig: Ist das Ganze unter Berücksichtigung biologischer Anbaumethoden möglich? Ich wollte auf keinen Fall chemische Dünger in der Wohnung einsetzen, von Pflanzenschutzmitteln ganz zu schweigen. Schließlich gärtnere ich auch im Freien seit Jahren biologisch.

Diese vier Punkte auf meiner Wunschliste galt es also zu berücksichtigen. Und natürlich musste ich an meine Familie denken, denn der Anbau sollte ja nicht nur in der Küche, sondern auch in anderen Räumen unseres Hauses möglich sein. Und natürlich sollte das Gemüse, das ich anbauen wollte, eine gewisse Abwechslung bieten und nicht nur roh als Salat, sondern auch zum Kochen oder Braten geeignet sein. Alles natürlich mit einer einfachen, leicht verständlichen und schnell erlernbaren Anbaumethode.

Das größte Problem, das sich mir anfangs stellte, war die Wachstumsgeschwindigkeit. Selbst die vier Wochen, die Schnittsalat von der Aussaat bis zur Ernte braucht, schienen mir zu lang und verbesserungswürdig. Außerdem sollte mein neuer Garten in der Wohnung denselben Erholungseffekt haben wie der Garten draußen und Teil meiner Entspannungs-Routine nach der Arbeit im Büro werden. Ich lebe mit meinem Garten in einer Art Symbiose: Ich kümmere mich und pflege ihn und fühle mich danach selbst erholt und gepflegt.

Das ist das Ergebnis aller meiner Überlegungen, meine Wunschliste:

  1.   Ein produktiver Garten, keine Spielerei

  2.   Günstig und nicht zu aufwändig

  3.   Pflegeaufwand in Minuten, nicht Stunden

  4.   Biologischer Anbau wie im Garten draußen

  5.   Geringer Platzbedarf

  6.   Viele verschiedene Sorten

  7.   Gemüse auch zum Kochen

  8.   Einfache Anbautechnik

  9.   Schnelles Wachstum, in Tagen, nicht in Wochen gemessen

10.   Nährstoffversorgung wie im Garten, keine Chemiedünger

Wenn ich mir rückblickend die Aufzählung anschaue, dann erscheint sie mir wie eine unerfüllbare Wunschliste und ich frage mich heute noch, wie das alles wahr wurde.

Die Checkliste oder Wie Wünsche wahr werden

Die Antworten und Lösungen auf alle meine Fragen und Herausforderungen, die sich aus der Liste ergaben, sind das Ergebnis vieler Versuche und Irrtümer. Unser Haus glich über Monate einer gärtnerischen Versuchsstation mit unterschiedlichen Aussaatschalen und -gefäßen sowie Säcken von Substraten und Erdmischungen, die für die unterschiedlichen Anbauversuche gebraucht wurden. Ich begann mit verschiedenen Salatmischungen, die ich aus dem Garten kannte, und Radieschen, die wohl das am schnellsten wachsende Gemüse überhaupt sind. Am Ende nutzte ich eine Technik, die ich viele Jahre zuvor gelernt hatte, nämlich die Samen in flachen Schalen mit Substrat auszusäen, im Gegensatz zum üblichen Antreiben von Keimsprossen wie Alfalfa. Bei diesen „neuen" Sprossen werden die Stiele und die ersten Blätter verzehrt. Wichtig sind also ein schnelles Wachstum der Sämlinge und große Keimblätter – es eignen sich daher nur bestimmte Pflanzenarten. Wenn man die Kriterien meiner Wunschliste betrachtet, sieht man, wie ich genau das, was ich erreichen wollte, auch bekommen habe:

Von dieser Fläche in der Größe eines DIN-A4-Blattes, die die 8 kleinen Schalen einnehmen, können Sie pro Jahr 25 bis 32 kg frische Sprossen ernten! Hochgerechnet auf einen Hektar entspricht das einer Menge von 13 000 Tonnen Gemüse. Lassen Sie sich also nicht von den kleinen Schalen irritieren.

Der Sprossenanbau in Zahlen

Mit acht kleinen Schalen können Sie etwa alle zehn Tage gut dreiviertel bis ein Kilo Sprossen ernten, je nachdem, welche Pflanzenart Sie ausgesät haben. Das entspricht einem jährlichen Ertrag von gut 25 bis 32 kg von diesen acht Schalen! Und meine Schalen sind nur 7,5 × 15 cm groß! Meine normale Zimmerfarm besteht aus fünf solchen Schalen, die jeden Tag mit fünf verschiedenen Gemüsen besät werden, jeweils eine Sorte pro Schale.

Aus diesen fünf Schalen ernte ich ca. 350 bis 450 g pro Tag. Alle zehn Tage abgeerntet, summiert sich das auf knapp 15 kg Sprossen pro Jahr. Da ich aber jeden Tag fünf Schalen aussäe, sind das gut 75 kg pro Jahr!

Das macht diese Schalen wohl zu einer der produktivsten Anbauflächen überhaupt. Was aber viel beeindruckender ist, ist die Tatsache, dass zum Anbau dieser Menge kein Ackerland, kein Gewächshaus, kein Kunstlicht oder schwere Traktoren nötig sind. Alles, was Sie brauchen, sind ein paar kleine Schalen, etwas Erde, Wasser und Samen.

Wenn man die erzielte Menge auf die üblichen Angaben zur Erntemenge in der Landwirtscha? umrechnet, kommt man auf die unglaubliche Zahl von 1300 kg/m2 pro Jahr oder 13 000 t/ha pro Jahr! Natürlich könnte niemand eine solche Menge an Schalen aussäen oder pflegen, aber dieses Rechenbeispiel veranschaulicht, wie produktiv ein solcher Schalengarten im Vergleich zu einem normalen Garten oder gar einem kommerziellen Gemüseanbaubetrieb ist.

Daraus ergibt sich die Frage, wie viele Menschen notwendig wären, um einen hypothetischen Schalengarten zu bestellen? Die Antwort lautet: erstaunlich wenige! Nicht einmal 2500 Menschen

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