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Was Sie schon immer über Atlantis wissen wollten: Behauptungen und Gegenargumente

Was Sie schon immer über Atlantis wissen wollten: Behauptungen und Gegenargumente

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Was Sie schon immer über Atlantis wissen wollten: Behauptungen und Gegenargumente

Bewertungen:
5/5 (1 Bewertung)
Länge:
515 Seiten
8 Stunden
Herausgeber:
Freigegeben:
Mar 2, 2016
ISBN:
9783741261206
Format:
Buch

Beschreibung

Das Buch gibt überraschende Antworten auf die Fragen:
- Gab es Atlantis?
- Ist Platon die einzige Quelle?
- Was besagt das angebliche Aristoteles-Zitat?
- War Atlantis eine Insel oder ein Kontinent?
- Wo lag es?
- Wann existierte es?
- Konnte es wirklich versinken?
- Versank es "in einem Tag und einer Nacht"?
- Sprechen die wissenschaftlichen Fakten für oder gegen seine Existenz?
- Welche technischen Details verstecken sich in Platons Bericht?
- Was zeigt die Struktur von Platons Dialog Kritias?
- Wie ist der fehlende Schluss des Kritias zu erklären?
Und viele mehr.
"Was Sie schon immer über Atlantis wissen wollten Behauptungen und Gegenargumente ist meiner Ansicht nach eines der besten Atlantis-Bücher überhaupt!" (Roland M. Horn im Vorwort)
Herausgeber:
Freigegeben:
Mar 2, 2016
ISBN:
9783741261206
Format:
Buch

Über den Autor


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Buchvorschau

Was Sie schon immer über Atlantis wissen wollten - Peter Nowak

hatten.

1. Gegenargument: Verschiedene Zeugnisse für Atlantis

„Zahlreiche namhafte Gelehrte, sowohl vor Platons Zeit als auch danach, stimmen über den historischen Aufstieg und Fall der atlantidischen Zivilisation überein. Bei meiner Forschung habe ich Beschreibungen der <atlantidischen> Gesellschaft von siebenundachtzig antiken Autoren über einen Zeitraum von tausenden Jahren gefunden" (Richard Wingate in: [39], Seite 53, eigene Übersetzung aus dem Englischen, in spitzen Klammern Einfügung hinzugefügt).

Bezüglich der angeblichen Erfindung von Atlantis durch Platon ist zunächst darauf hinzuweisen, dass bereits Proklos (412 – 485 n.Chr.) nebenbei bemerkt, dass

„… der Atlantische Ozean seinen Namen von Atlantis bekam"

([31], Seite 52 f.).

Proklos bezieht sich dabei auf die Angabe in »Kritias« 114a:

„Auch legte er" [gemeint ist: Poseidon, P.N.] „allen" [gemeint ist: seinen Söhnen, P.N.] „Namen bei, und zwar dem ältesten und König den, von welchem auch die ganze Insel und das Meer, welches ja das atlantische heißt, ihre Namen empfingen. Dieser erste damals herrschende König wurde nämlich ‚Atlas‘ genannt" ([40], Seite 453, Text von mir redigiert).

Charles Berlitz schreibt daher durchaus zu recht:

„Selbst wenn es für die einstige Existenz von Atlantis keinen anderen Beweis gäbe als den Namen, wäre das allein schon ein beinahe überzeugendes Argument dafür, dass hinter der Legende etwas Wahres steckt" ([41], Seite 122 f.).

Nun erklärt jedoch Franz Susemihl 1857 in einer Endnote zu dem Namen des Atlantischen Ozeans:

„Dieser Name kommt von Atlas, dem Wächter der Säulen, auf welchem das Himmelsgewölbe ruht, oder dem Träger dieses Himmelsgewölbes selbst nach der griechischen Mythologie, den man sich als im fernen Westen wohnend dachte, und danach hat Platon auch den Namen der fabelhaften Insel erst geschaffen" ([23], Endnote 36 auf Seite 726 zu »Timaios« § 24).

Er leitet ihn also von dem Titanen Atlas ab, obwohl es schon ziemlich seltsam ist, den „Wächter der Säulen oder diese Säulen selbst, - die Pole der in den Himmel verlängerten Erdachse - ,als „im Westen wohnend anzunehmen. Seine unbegründete Behauptung steht aber im Gegensatz zu der von Proklos bestätigten Aussage bei Platon, der Atlantik habe seine Benennung erst nach dem ersten Poseidon-Sohn erhalten.

Gegen eine Erfindung des Atlantis-Berichtes könnte auch die Atlantiskarte Athanasius Kirchers sprechen. Noch Paul Jordan schreibt 2001 über ihre (von ihm ungenau wiedergegebene) Beschriftung, sie mache

„…ganz klar, dass er einfach eine Karte auf der Grundlage dessen zeichnete, was bei Platon darüber gesagt wird, wo Atlantis lag" ([10], Seite 201, eigene Übersetzung aus dem Englischen).

Colin Wilson schreibt dagegen 2007 (leider ohne genaue Stellenangabe):

„Im ersten Buch seines enzyklopädischen Werkes »Mundus Subterraneus«, herausgegeben 1665, behauptet Kircher, dass die Karte, die er bei seiner Forschung entdeckte, den Ägyptern durch die römischen Eroberer gestohlen wurde. Das Original der Karte wurde noch nicht entdeckt, aber es scheint, insbesondere in einem wissenschaftlichen Werk, unwahrscheinlich, dass ein jesuitischer Gelehrter sich dies ausgedacht haben würde" ([42], Seite 126, eigene Übersetzung aus dem Englischen).

Frank Joseph bestätigt diese Aussage 2008 und fügt (auch ohne genaue Stellenangabe) hinzu, dass die Karte im 1.Jahrhundert nach Rom kam und in der Vatikan-Bibliothek lagert ([43], Seite 33). Möglicherweise schlummert in den vatikanischen Archiven also ein Indiz für die einstige Existenz von Atlantis und erweist sich Edna Kentons Aussage von 1928 noch als richtig:

„Es kann sehr gut sein, dass in einem halben Jahrhundert diese alte ‚erfundene Karte‘ von Kircher noch interessanter als heute sein wird" ([44], Seite 76, eigene Übersetzung aus dem Englischen).

Die Behauptung, Platon habe die Geschichte erfunden, ist jedoch allein schon deshalb unsinnig, weil Atlantis bei Völkern bekannt war, die Platon gar nicht kannten. Daher schreibt Robert von Ranke-Graves 1960 zu recht:

„Die ägyptische Legende von Atlantis – auch in den Volkssagen entlang der atlantischen Küste von Gibraltar bis zu den Hebriden und bei den Yorubas in Westafrika geläufig – kann nicht als reines Phantasiegebilde abgetan werden" ([45], Band I, Seite 129).

Dazu passt auch die Aussage bei Harold T. Wilkins von 1952:

„… ein russischer Flüchtling, der in Algier lebt …, Herr Felipoff, weist richtig darauf hin, dass nicht nur in den Dialogen Platons, abgeleitet von dem, was die antiken Priester von Saïs und Heliopolis Solon erzählten, sondern <auch> in Mexiko und Südamerika antike Legenden über das Verschlingen von Atlantis und Rutas-Mu durch den Ozean existieren, über unzählige Generationen weitergegeben. Sie erzählen über einen gewaltigen kosmischen Kataklysmus, der Vulkanismus und eine große Flut von halb-globalen Ausmaßen hervorbrachte" ([46], Seite 62, eigene Übersetzung aus dem Englischen).

In Nordamerika gibt es in Bezug auf den Verbleib des Michigan-Kupfers ([47]) Überlieferungen, die sich auf Atlantis zu beziehen scheinen ([48], Seite 2 f.; [49], Seiten 23, 27, 30, 46, vergleiche dort Seite 16). Diese scheinen durch die Felszeichnung der „Cueva del Castillo" (einer Höhle in Spanien) bestätigt zu werden

Abbildung 1: Felszeichnung der Cueva del Castillo (entnommen: [50] Seite 10 Figure 3). Es handelt sich um eine Umzeichnung von Dr. Christine Pellech der tatsächlichen Darstellung Sie deutet diese Darstellung allerdings auf die Meeresströmungen, statt auf die Küstenlinien. Dargestellt sind aber unstrittig Seehandelswege. Die Schöpfer der Darstellung (sie ist von mindestens zwei Personen gefertigt worden) sind offenbar ein Kapitän und (aufgrund der teilweise fehlerhaften Darstellung) sein Sohn. Links in der Mitte der Höhe (siehe den Pfeil) ist nach meiner Deutung Atlantis dargestellt, rechts davon ober- und unterhalb die Straße von Gibraltar.

Vergleiche dazu die Darstellung von Otto Muck (entnommen: [51], Seite 131, vergleiche auch dort Seite 41 und 136) auf der Grundlage der „erloteten Tiefenlinien (die Lage der Königsstadt kann allerdings nicht stimmen, da sie nach »Kritias« 113c „etwa in der Mitte der ganzen Insel 60 Stadien vom Meer entfernt (mehr als 11 km) gelegen haben soll. Außerdem hätte sie dann zum Gebiet von Gadeiros bzw. Eumelos gehört, gehörte aber nach »Kritias« 114a zu dem von Atlas).

In der Cueva del Castillo ist Atlantis zwar seitenverkehrt dargestellt (das ist einer der Fehler der Darstellung dort), aber die Form stimmt bemerkenswert mit der Darstellung von Otto Muck überein.

Zu der mündlichen Überlieferung schreibt aber Richard Wingate zu recht:

„Die weite Verbreitung der Atlantis-Geschichte zeugt ebenso von dem weitreichenden Einfluss des verlorenen Kontinentes" ([39], Seite 48, eigene Übersetzung aus dem Englischen).

Phillip Smith schreibt gleichfalls in seinem Artikel über Atlantis in dem von William Smith herausgegebenen »Dictionary of Greek and Roman Geography« [»Lexikon der griechischen und römischen Geographie«]:

„Die Legende wurde in anderen Formen gefunden, die nicht vollständig von Platon kopiert zu sein scheinen" (zitiert nach: [52], Seite 43, eigene Übersetzung aus dem Englischen).

Daher erklärt auch Warren Smith richtig:

„Wenn Platon nur einen vereinzelten Bericht über den verschwundenen Kontinent geschrieben hätte, könnten wir seine Werke verdächtigen. Aber Fragmente der Atlantischen Überlieferung haben in einer großen Vielfalt von Schriften durch die Jahrhunderte überdauert" ([1], Seite 72, eigene Übersetzung aus dem Englischen).

Frank Joseph nennt beispielsweise drei antike Autoren, die in ihren Schriften Atlantis erwähnten:

„Statius Sebosus war ein griechischer Geograph und Zeitgenosse von Platon, der von dem römischen Wissenschaftler Plinius dem Älteren wegen seiner detaillierten Beschreibung von Atlantis erwähnt wurde. …

Dionysius von Milet, wegen seiner ledernen Armprothese auch als ‚Skythobrachion‘ bekannt, schrieb um 550 v.Chr. eine »Reise nach Atlantis«, nicht nur Platon, sondern auch Solon vorangehend. …

Ein anderer griechischer Historiker, Dionysius von Mytilene (430 – 367 v.Chr.) berichtet auf der Grundlage vorklassischer Quellen, dass

‚… von ihrem tiefwurzelnden Grund die phlegyische Insel, die der strenge Poseidon erschütterte und mit ihren gottlosen Einwohnern unter die Wellen warf‘.

In der feurigen (phlegyischen) Insel ist die vulkanische Insel Atlantis angedeutet, die vom Meeresgott zerstört wurde" (Frank Joseph: »Atlantology: Psychotic or inspired?« in: [30], Seite 153, eigene Übersetzung aus dem Englischen).

Eberhard Zangger bestätigt, dass es bereits vor Platon Aussagen über Atlantis gab:

„Der Name Atlantis ist sogar aus der Zeit vor Platon belegt. So veröffentlichte beispielsweise Hellanikos von Lesbos, ein Gelehrter aus dem fünften Jahrhundert v. Chr., der sich mit Mythologie, Chronologie, lokaler Geschichte und Ethnologie beschäftigte, ein Werk mit dem Titel »Atlantis«. Es ist zwar verlorengegangen, findet aber noch vielfach Erwähnung (Jacoby 1923, 109f, 139; Fragmente 5, 134, 135; Jacoby 1954, 2)." ([53], Seite 312, Endnote 59).

Auf Hellanikos von Lesbos nimmt auch Alan F. Alford Bezug. Obwohl er den Namen zu „Hellikanus von Lesbos" verschreibt ([15], Seite 421, Endnote 24), gibt er in diesem Zusammenhang an, dass es in dessen Werk um „die sieben Pleiaden Nymphen als „Atlantiden ging, was „wörtlich die Töchter von Atlas" bedeutet. Auch Rainer Krämer sagt über diesen Hellanikos von Lesbos:

„Von letzterem stammt übrigens ein Werk mit dem Titel »Atlantis«, das sich aber nicht mit versunkenen Kontinenten, sondern mit den Nachfahren des Titanen Atlas beschäftigt" ([54], Seite 24).

Rainer Krämer und Alan F. Alford gehen also, wie andere Autoren, davon aus, dass kein Zusammenhang zwischen dem Titanen Atlas und dem Zwillingssohn von Poseidon besteht. Wie aber der Titel des verloren gegangenen Buches von Dionysius von Milet, »Reise nach Atlantis«, zeigt, könnte möglicherweise auch bei dem Werk des Hellanikos von Lesbos „Atlantis" als ORT aufgefasst sein! Walter Schilling zitiert nämlich ein Fragment dieses Hellanikos von Lesbos, das Pherekydes in seinem Kommentar zum Argonauten-Epos des Apollonius von Rhodos mitteilt, in dem es heißt:

„Das Reich des Atlas wurde im äußersten Westen angesiedelt am Rande des Okeanos, der nun der Atlantische Ozean heißt, wie das Volk, das dort wohnt, ‚Atlanten‘ genannt wird" ([55], Seite 44).

Das erinnert doch sehr stark an die Aussage in »Kritias« 114a, wo es heißt:

„Auch legte er" [das heißt: Poseidon, P.N.] „allen <seinen Söhnen> Namen bei, und zwar dem ältesten und König den, von welchem auch die ganze Insel und das Meer, welches ja das atlantische heißt, ihre Benennungen empfingen. Dieser erste damals herrschende König wurde nämlich ‚Atlas‘ genannt" ([40], Seite 453, Text von mir redigiert, in spitzen Klammern Einfügung hinzugefügt).

Daher ist auch die Behauptung Gunnar Rudbergs unzutreffend

„Es gibt keine griechische Überlieferung über Atlantis; was immer darüber in späteren Zeiten gesagt wurde, stammt ursprünglich von Platon" ([17], Seite 45, eigene Übersetzung aus dem Englischen).

Es ist ebenfalls falsch, wenn Robert Sarmast behauptet, dass „das Wort ‚Atlantis‘ vor Platons Zeit nicht gefunden" wird ([4], Seite 83). Ebenso aber auch, wenn Dr. Rudolf Elmayer von Vestenbrugg und Prof. H.S. Bellamy schreiben:

„Obwohl dafür kein Beweis erbracht werden kann, ist doch als gewiss anzunehmen, dass Platon das Wort ‚Atlantis‘ nicht erfunden hat" ([22], Seite 158).

Vielmehr gibt es sehr wohl Beweise dafür, die uns jedoch offenbar von den Atlantis-Gegnern bewusst verschwiegen werden. Damit erledigt sich aber auch die Annahme von Axel Hausmann, Solon habe den Namen Atlantis erfunden, weil er einen Hinweis auf die Insel Keftiu/Kaphtor (was Axel Hausmann als „Säule oder Pfosten" deutet) mit dem Mythos von Atlas in Verbindung brachte ([56], Seite 108; 113 f. und 118).

In der »Bibel« wird Atlantis zwar nicht namentlich erwähnt, aber die Übereinstimmungen in Bezug auf die Zeitumstände sind so vielfältig, dass man sie auch als Hinweis auf Atlantis nehmen kann. Als Tabelle dargestellt:

Tabelle 1: Parallelen der Sintflut-Überlieferung

Unter anderen René Guénon sah die Sintflut in diesem Zusammenhang ([57], Seite 114, Endnote 188 zu Seite 85). Jedoch ist auch eine Deutung auf die Flut des »Gilgamesh-Epos« und der »Puranas« möglich (siehe Tabelle 2 hier Seite →), während er von „zwei sich gleichende(n) Ereignisse(n)" ausging ([57], Seite 85).

Eine versteckte Anspielung auf Atlantis findet sich aber möglicherweise auch im apokryphen Buch »Jesus Sirach« XLIII, 23:

„Auf Grund seines Entschlusses überwältigte er"

[gemeint ist: Jahweh, P.N.]

„das Seeungetüm

und neigte Inseln in den Ozean hinein"

([58] Band I, Seite 448, Text von mir redigiert).

Im Text steht zwar „und pflanzte Inseln, jedoch ist dies nach Fußnote c zu dieser Stelle eine Korrektur des eigentlichen Textes, dessen Sinn der Übersetzer V. Ryssel nicht verstand oder verschleiern wollte. Die neuere Übersetzung von Georg Sauer stimmt allerdings inhaltlich mit der von V. Ryssel überein, jedoch gibt auch er an, den Text „aus dem Zusammenhang erschlossen zu haben ([59], Seite 613, Fußnote 23a).

Für gewöhnlich wird die „Sintflut" der »Bibel« jedoch mit der Flut des »Gilgamesh-Epos« gleichgesetzt (z.B. [60], Seite 100), die auch mit der Flut der vedischen Schriften (»Mahabharata«, »Brahmanas« und »Puranas«) identisch ist (siehe Tabelle 3 hier Seite →). In Bezug auf die Flut des »Gilgamesch-Epos« nennt Berossos eine Zeit:

„Von Xisouthros und der großen Flut bis die Meder Babylonien einnahmen, zählt Polyhistor insgesamt sechsundachtzig Könige. … Ihre gesamte Regierungszeit berechnet er auf 33.091 Jahre ([61], Seite 52, eigene Übersetzung aus dem Englischen).

Die sumerische Königsliste bestimmt diesen Zeitraum nach Verbrugghe und Wickersham auf mindestens 31.776 Jahre ([61], Seite 72 f.). Dennoch gibt es auch zu der Gleichsetzung dieser Flut mit der Sintflut der »Bibel« Parallelen:

Tabelle 2: Die Parallelen der Fluten der »Bibel« und des »Gilgamesh-Epos«

Vergleiche auch im »Koran« Sure 7, 70:

„Er" [gemeint ist: Allah, P.N.] „hat euch" [gemeint ist: das Volk von Ad, P.N.] „zum Nachfolger von Noahs Geschlecht eingesetzt" ([62], Seite 129, Hervorhebung hinzugefügt).

Nimmt man „Ad als die arabische Bezeichnung für das „Eden der »Bibel«, das wiederum bei Platon als „Atlantis" bezeichnet wird ([4], Seite XXXI, vergleiche auch [17], Seite 25 f. und 27), dann würde dies bedeuten, dass die Sintflut der »Bibel« nicht den Untergang von Atlantis beschriebe (vergleiche Tabelle 1 hier Seite →), sondern die davor stattgefundene Flut des »Gilgamesh-Epos«. Daher ist schwer zu entscheiden, welche Gleichsetzung stimmt.

Schließlich ist die Identität der Flut des »Gilgamesh-Epos« mit der Flut der vedischen Schriften jedoch unzweifelhaft:

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