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Indianer hatten kein Smartphone: Eine satirische Kulturkritik

Indianer hatten kein Smartphone: Eine satirische Kulturkritik

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Indianer hatten kein Smartphone: Eine satirische Kulturkritik

Länge:
48 Seiten
22 Minuten
Herausgeber:
Freigegeben:
29. März 2016
ISBN:
9783741217968
Format:
Buch

Beschreibung

Die Indianer hatten kein Smartphone, aber Pferde. Waren sie uns kommunikativ überlegen? Gab es Staus in der Prärie? Wurden sie stündlich mit Krisen und Nachrichten überschüttet? Das Buch beantwortet diese Fragen und einige andere mit teils bissigem Humor. Mit farbigen Illustrationen.
Herausgeber:
Freigegeben:
29. März 2016
ISBN:
9783741217968
Format:
Buch

Über den Autor

Rüdiger Schneider hat zahlreiche Romane, Erzählungen und Pilgerführer veröffentlicht. 1996 Förderpreis zum Literaturpreis Ruhrgebiet.


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Buchvorschau

Indianer hatten kein Smartphone - Rüdiger Schneider

„Der weiße Mann hat die Uhr, aber wir haben die Zeit!" (Lakota)

Inhalt

Vorwort

Kita

Smartphone

Eisscholle

Schule

Vogelgrippe

Nachrichten

Sicherheit

Tourette-Syndrom

Wachstum

Lagerleben

Grapschen

Amore

Heilkräuter

Vorschriften

Umwelt

Vorwort

Im vorliegenden Büchlein kommen die Essays im Gewand der Satire daher. Sie übertreiben also, wollen damit aber ins Schwarze treffen und durch die Übertreibung schärfer sehen, etwas sichtbar machen. Wenn der Autor dabei die moderne westliche Zivilisation im Spiegel der Indianer betrachtet, huldigt er keineswegs einem romantisierendem ‚paradise lost’, sondern trägt eher Sorge, dass sich die Prophezeiungen der Indianer erfüllen könnten. Wie sagten die doch so schön? – „Kein Frosch trinkt den Teich aus, in dem er lebt."

Bad Breisig, März 2016

Kita

Indianer haben eine sehr schöne und freie Kindheit. Sie sind viel wilder, robuster und trainierter als unsere Kinder. Der Indianerjunge kündigt sich schon durch extremes Strampeln im Mutterleib an. Kaum hält sie ihn nach der Geburt im Arm, herzt und küsst ihn die Mutter und nennt ihn zärtlich ‚Kleiner Donner’. Mit einem Jahr kann er bereits laufen. Mit zwei Jahren wird er das erste Mal auf ein Pferd gesetzt. Mit drei erklettert er die höchsten Bäume. Mit fünf hat er den ersten Elch erlegt. Mit sieben darf er mit den Alten ausreiten, um Wildpferde einzufangen. Er versucht sich beim Rodeoreiten und darf das Pferd, das er zähmt, sein Eigen nennen.

Wie anders geht es doch in einer deutschen Kita zu! Da werden die Knaben beaufsichtigt, ermahnt und verweichlicht. Drei Tanten springen um solch einen Jungen herum und achten darauf, dass ihm nichts passieren kann. Auch das Futter lässt zu wünschen übrig. Stärkende Schnitzel hat man aus Rücksicht auf die muslimischen Teilnehmer vom Speiseplan genommen. Statt dessen gibt es Möhrenbrei und zum Nachtisch eine Mandarine. Wie soll man da zu Kräften

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