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Kit Carson #8: Bittere Rückkehr

Kit Carson #8: Bittere Rückkehr

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Kit Carson #8: Bittere Rückkehr

Länge:
218 Seiten
2 Stunden
Herausgeber:
Freigegeben:
9. Dez. 2019
ISBN:
9781524262686
Format:
Buch

Beschreibung

Die meuternde Mannschaft der "Aguardiente" hat ihren bisherigen Kapitän Bernardino Saragún, Kit Carson und Linda Carlisle im Golf von Kalifornien auf der abgelegenen "Insel des Schutzengels" ausgesetzt, wo sie zunächst um ihr nacktes Überleben kämpfen müssen. Doch endlich stoßen sie auch auf die verschollene Mission Santa Ysabel, in der nicht nur ein Schatz verborgen ist, sondern auch tödliche Gefahren lauern.

Kit Carsons indianischer Freund Washakie ist bei den Lemhi-Schoschonen weiteren Intrigen ausgesetzt und muss schließlich den Stamm verlassen. Jim Bridger, Kits und Washakies gemeinsamer Freund, holt ihn ein und bittet ihn, schleunigst Kit Carson zu finden, um mit ihm zu einer neuen Mission aufzubrechen.

In einer geheimnisvollen Gebirgsstadt scheint ein letzter Kampf auf Leben und Tod zwischen Kit Carson und dem Erzschurken Seth McClusky stattzufinden. Als Washakie eintrifft, ist die Entscheidung längst gefallen. Doch der Tote ist nicht Seth McClusky…

Herausgeber:
Freigegeben:
9. Dez. 2019
ISBN:
9781524262686
Format:
Buch

Über den Autor


Ähnlich wie Kit Carson #8

Buchvorschau

Kit Carson #8 - Leslie West

Klappe

Die meuternde Mannschaft der „Aguardiente hat ihren bisherigen Kapitän Bernardino Saragún, Kit Carson und Linda Carlisle im Golf von Kalifornien auf der abgelegenen Insel des Schutzengels" ausgesetzt, wo sie zunächst um ihr nacktes Überleben kämpfen müssen. Doch endlich stoßen sie auch auf die verschollene Mission Santa Ysabel, in der nicht nur ein Schatz verborgen ist, sondern auch tödliche Gefahren lauern.

Kit Carsons indianischer Freund Washakie ist bei den Lemhi-Schoschonen weiteren Intrigen ausgesetzt und muss schließlich den Stamm verlassen. Jim Bridger, Kits und Washakies gemeinsamer Freund, holt ihn ein und bittet ihn, schleunigst Kit Carson zu finden, um mit ihm zu einer neuen Mission aufzubrechen.

In einer geheimnisvollen Gebirgsstadt scheint ein letzter Kampf auf Leben und Tod zwischen Kit Carson und dem Erzschurken Seth McClusky stattzufinden. Als Washakie eintrifft, ist die Entscheidung längst gefallen. Doch der Tote ist nicht Seth McClusky... 

Bittere Rückkehr

DER TOD GEHT UM

––––––––

Die Gesamtlänge der Insel Angel de la Guarda betrug etwa fünfzig Meilen. Die Piraten hatten Bernardino Saragún, Kit Carson und Linda Carlisle am obersten Ende des trostlosen Eilandes ausgesetzt, das vorwiegend aus zerklüfteten Vorgebirgen bestand, die in einem scharfen Winkel nach Nordosten scherten.

Noch im Schutz der weichenden Nacht hatten die Schicksalsgenossen ihr Boot zu Wasser gebracht. Wie versprochen hatte Kit als erster die Ruder übernommen.

An dieser Stelle lag die niederkalifornische Halbinsel ungefähr fünfzehn Meilen von der Insel des Schutzengels entfernt. Auf gleicher Höhe knickte die Baja California mit ihren hohen Bergen jäh nach Nordwesten ein. Als Folge dieser Gegebenheiten entstand somit ein natürlicher Windfang, der die je nach Jahreszeiten unterschiedlich starken Winde wie in einen natürlichen Kamin drückte.

Anfangs war eine leichte Brise aufgekommen, die Kit dennoch das Rudern bereits erheblich erschwert hatte. Der Schwarze Flibustier hatte daraufhin wüste Flüche von sich gegeben.

Das haben wir alles Don Lotario zu verdanken!, hatte er gewettert. Hätte er uns nicht den roten Hahn auf die Segel gesetzt, dann wären wir niemals in diesen verfluchten Schlamassel geraten. Ihm und seiner verdammten Sippschaft ist unser ganzes Unglück zuzuschreiben!

Der junge Trapper hatte ihm an dieser Stelle wohlweislich verschwiegen, dass es nicht Don Lotarios, sondern seine Idee gewesen war, Saragúns Segel aus der Ferne mit riesigen Brennspiegeln in Flammen aufgehen zu lassen, um die Aguardiente kampfunfähig zu machen. Zu diesem Zeitpunkt hatte er nicht ahnen können, dass das Schicksal sie bereits wenige Stunden später zu Verbündeten machen würde.

Auf Befehl Manuel Gamios, des Steuermanns, unter dessen Führung die Piraten bald darauf gegen ihren Kapitän gemeutert hatten, waren Ersatzsegel gesetzt worden, und das keinen Augenblick zu früh. Nur knapp hatten sie der mexikanischen Küstenpatrouille entkommen, den Vorsprung jedoch allmählich vergrößern können.

Was haben Sie eigentlich gegen Don Lotario, Capitán?, hatte Kit stattdessen gefragt. Er hat an unserem jetzigen Los nicht mehr Anteil als jeder andere Bewohner Viejo Riitos.

Bei diesen Worten hatte er nicht nur an Don Lotario gedacht, dessen Gastfreundschaft sie in Viejo Riito genossen hatten, sondern auch an dessen Gattin. Vor allem aber an Rosalba, die wunderschöne Tochter des Hauses. Sie hatte Kit glühende Blicke zugeworfen, die wiederum Linda Carlisle zur Weißglut gebracht hatten.

Kit hatte es gewundert, dass El Corsario Negro die Familie Don Lotarios in seine Verwünschungen eingeschlossen hatte. Was hatte sie mit den unerquicklichen Vorfällen zu. tun?

Sie haben ihn wahrscheinlich nur als großzügigen Gastgeber kennengelernt, hatte Saragún auf Kits Frage widerwillig zurück gebrummt, Er hat indes auch andere Seiten.

Mit diesen rätselhaften Worten hatte der junge Trapper sich bescheiden müssen. Saragún wollte sich ganz offensichtlich nicht weiter zu diesem Thema äußern.

Bernardino Saragún hatte als Piratenkapitän von der Stadt Viejo Riito jährliche Schutzgelder erpresst, von jener Stadt, in der er einst geboren war. Kit wusste zumindest bereits, warum der Schwarze Korsar Viejo Riito so sehr hasste. Er hatte 1812 in irgendeiner Form am Krieg der Vereinigten Staaten gegen England teilgenommen und bei seinem Aufbruch ein Mädchen in Viejo Riito zurückgelassen, das er seit seiner Jugend geliebt und das ihn nicht minder geliebt hatte. Saragún war gegangen ohne zu ahnen, dass er Vaterfreuden entgegen sah.

Irgendwann hielt man ihn für verschollen oder tot, da er zwei Jahre lang nichts von sich hatte hören lassen. Das Mädchen, das er schwanger zurückgelassen hatte, war, als er dann doch eines Tages wieder auftauchte, verheiratet. Die ordentlichen Bürger Viejo Riitos hatten genug von ihm gehabt und ihn aus der Stadt gejagt. Als Pirat war er dann zurückgekehrt, um dafür Rache zu nehmen.

Das war Saragúns Geschichte, so weit Kit sie kannte. War aber hatte Don Lotario konkret damit zu tun?

Kit war auf einen so ungeheuerlichen Verdacht gekommen, dass er ihn rasch wieder fallen gelassen hatte.

Dennoch  ... 

Stunden später war die Brise abgeflaut. Der Schwarze Flibustier hatte Kit an den Rudern abgelöst, und sie kamen in der Windstille zügiger voran.

Nach weiteren Wechseln bestritt Saragún schließlich auch den letzten Abschnitt. Immerhin kannte er die Region besser als seine Begleiter und hatte daher auch die Stelle ausgesucht, an der sie an Land gehen wollten. Es handelte sich um einen schmalen Streifen Schwemmland, von dem ein Netzwerk von Canyons ausging, das sich durch die rasch ansteigenden und vorwiegend granitenen Gebirgsmassen zog, Von hier musste folglich auch ein Weg zu den Klippen führen, an denen die verschollene Mission Santa Ysabel liegen sollte.

Links und rechts war die vorgesehene Anlegestelle von schroffen, zerrissenen Bergen umragt, die nicht sehr einladend wirkten. Sie erweckten eher den Eindruck, als wollten sie eine wuchtige Bastion gegen unerwünschte Besucher darstellen.

Auf Felsen, die ins Wasser ragten, saßen große Vögel, die noch die angenehme Wärme der Spätnachmittagssonne auf ihrem Gefieder genossen. Als das Boot näherkam, stoben sie erschrocken hoch. Kit starrte ihnen nach, als sie mit knatternden Flügelschlägen und unter lautem Geschrei die Flucht ergriffen. Ihm war anzusehen, dass er solche Tiere noch nie zu Gesicht bekommen hatte.

Das sind Kormorane und Pelikane, erklärte ihm Saragún. Vor allem letztere können für uns wichtig werden, was die Nahrungssuche betrifft. Ihre Eier sind etwa so groß wie die von Truthennen und eine .wahre Delikatesse. Jedes Pelikanweibchen legt drei davon. Die Nester liegen in geschützten Gebirgsschluchten, wo die Sonne fast das ganze Geschäft des Ausbrütens übernehmen kann; es sind kleine Schluchten, die gegen Wind geschützt, jedoch so gelegen sind, dass das Gestein den ganzen Tag erwärmt wird.

Eine Mahlzeit also, die im Glücksfall auf dem Weg liegt, stellte der junge Trapper fest, begierig, möglichst viel Neues über diese unbekannte Natur zu lernen. Die nordamerikanische Wildnis war ihm seit vielen Jahren vertraut, aber hier im Süden konnten neue Erkenntnisse lebens- und überlebenswichtig sein.

Doch wie merkt man, ob sie noch essbar sind? Muss man sie erst kochen?

Nicht nötig. Saragún schüttelte den Kopf. Man holt die Eier aus dem Nest und legt sie auf Wasser. Sinken sie, dann kann man sie essen. Schwimmen sie, dann legt man sie am besten vorsichtig ins Nest zurück. Die Schale ist dann bereits sehr dünn, und das Schlüpfen lässt nicht mehr lange auf sich warten.

Ausgezeichnet. Sodann runzelte Kit die Stirn. Damit wären wir gleich beim Thema Wasser. Wie versorgen wir uns, wenn unsere Vorräte aufgebraucht sind?

Ich kenne eine Quelle landeinwärts, erwiderte der Schwarze Flibustier. Wir sollten uns allerdings nicht ausschließlich darauf verlassen, dass wir auch Pelikaneier finden. Besser, wir versuchen gleich hier eine Abalone zu fangen.

Was ist das?

Abalonen heißen die großen Greifschildkröten, aus denen man gute Steaks machen kann. Der alte Haudegen strich sich genießerisch über den dichten Bart. Oder frisch gefangene Meerbrassen! Ihr zartes Filet  ... 

He!, unterbrach ihn Kit. Langsam.

Nur noch wenige Bootslängen trennten sie vom Ufer. An Kits Gesichtsausdruck erkannte der Piratenkapitän jedoch, dass dies nicht der Grund für dessen Äußerung gewesen war. Etwas anderes hatte seine Aufmerksamkeit erregt.

Saragún ließ die Ruder sinken. Dann weiteten sich auch Lindas Augen, und sie krallte ihre rechte Hand erschrocken in Kits Arm.

Was ist?, fragte El Corsario Negro, ohne sich selbst umzudrehen.

Ich fürchte, Ihnen wird gleich der Appetit verdorben, Capitán, antwortete Kit ernst.

*

Sie legten an. Der Sandstrand zog sich keine dreißig Yards nach hinten, dann folgten bereits mächtige Granitblöcke, und unmittelbar dahinter begannen die Gebirgsklippen empor zu ragen.

Inmitten des Ufersandes lag eine reglose Gestalt, halb vergraben, mit dem Gesicht nach unten. Nur der Hinterkopf war noch zu sehen. Es war ausgeschlossen, dass der Mann noch atmete. Nicht weit von ihm entfernt lag ein nordamerikanischer Hut.

Bernardino Saragún war blass geworden.

Antero!, krächzte er, Einer meiner Männer! Er konnte sich nie von diesem blödsinnigen Americano-Deckel trennen, den er  ... 

Er verstummte und wollte losrennen. Kit hielt ihn zurück.

Vorsicht, murmelte der junge Scout. Wir wissen nicht, was geschehen ist. Am besten, wir nähern uns von zwei Seiten. Nehmen Sie Ihr Messer und behalten Sie ständig die Felsen im Auge. Sie, Miss Linda, bleiben beim Boot zurück.

Ihre Begleiterin nickte tapfer. Kit und Saragún zogen ihre Piratenmesser, deren Klingen Ellenbogenlänge hatten. Linda Carlisle hatte sie noch geistesgegenwärtig unter ihrer Kleidung versteckt, bevor man sie aus Saragúns Kajüte von Bord getrieben hatte.

Die beiden Männer schlichen los. Im unheilverkündenden Schatten der mächtigen Gebirgsklippen pirschten sie sich an den Toten heran. Ihre Nerven waren zum Zerreißen gespannt.

Doch sie erreichten den Toten unbehelligt. Während Saragún sich zu Boden beugte, verharrte Kits Blick weiterhin auf den Felsklippen, als erwarte er von dort eine neue unangenehme Überraschung.

Von hinten wurde er jedenfalls nicht erdolcht oder erschossen, stellte der Schwarze Flibustier raunend fest. Sein Kopf sieht auch unbeschädigt aus. Aber wie zum Teufel kommt er überhaupt hierher?

Ist es wirklich Antero?, fragte Kit.

Daran habe ich nicht den geringsten Zweifel, erwiderte der Pirat. Um ganz sicher zu sein, werde ich ihn jetzt auf den Rücken drehen. Vielleicht sehen wir dann, woran  ...  aahhh!

Das gleichzeitige Rasseln ging Kit durch Mark und Bein. Er fühlte, wie sich vor Entsetzen seine Nackenhaare aufrichteten.

Dann siegte sein Instinkt. Ein ebenso wuchtiger wie schneller Hieb mit dem Entermesser trennte den Schlangenkopf vom Rest des Leibes, als dieser bereits auf Saragún losschnellte. Das Rasseln war deshalb kaum vernehmbar gewesen, weil der hintere Teil des heimtückischen Reptils auch jetzt noch im Hosenbein des toten Piraten steckte.

Saragún warf sich keuchend zurück. Knapp vor seinen Füßen fiel der Schlangenkopf in den Sand. Wie gebannt starrte der Schwarze Flibustier auf die Zunge, die immer noch in Bewegung war, und auf die langsam erlöschenden Augen.

Noch unheimlicher sahen die konvulsivischen Zuckungen des sterbenden Schlangenleibes im Hosenbein des toten Piraten aus: Als würde Antero gerade zu einem zweiten gespenstischen Leben erwachen.

Kit schüttelte den Bann als erster ab. Seine Blicke kehrten zu der Felsklippe zurück.

Wenn ein unbekannter Feind dahinter verborgen liegen würde, hätte er diese Situation jetzt ausgenutzt. Ich gehe davon aus, dass wir allein sind. Für den Augenblick jedenfalls.

Er entspannte sich.

Bernardino Saragúns Augen flackerten noch immer. Zu tief saß dem hartgesottenen Piraten der Schock in den Gliedern.

Ich schätze, ich schulde ihnen etwas, Señor, brachte er mit mühsamer Beherrschung hervor. Das war knapp an der Kante.

Sie hätten das Gleiche getan, Capitán. Und die Messer verdanken wir Miss Linda.

Die förmliche Erwähnung ihrer Schicksalsgenossin nach dem, was in der Nacht zwischen ihnen geschehen war, kam Kit im ersten Moment ein wenig heuchlerisch vor. Zu gerne hätte er gewusst, ob El Corsario Negro etwas gesehen hatte oder nicht.

Saragún aber nickte nur.

Trotzdem will ich jetzt Gewissheit haben. Und ich nehme nicht an, dass :sich noch eine zweite Schlange verborgen hält.

Mit diesen Worten näherte er sich, sein eigenes Messer in der Hand zum Hieb bereit, dem Leichnam erneut. Vorsichtig drehte er ihn auf den Rücken und starrte ihm ins Gesicht.

.Das ist Antero.

Der junge Trapper sah, wie sehr Saragún von dieser endgültigen Gewissheit getroffen war. Auch vorne schien Antero unversehrt.

Damit dürfte auch jeder Zweifel an seiner Todesart beseitigt sein.

Kit krempelte das Hosenbein des Piraten nach oben, zog den Schlangenkörper heraus und musterte den behaarten Unterschenkel Anteros. Sofort fand er die Bissstelle.

Vielleicht waren Sie gar nicht mehr in Lebensgefahr. Sie könnte bereits ihr ganzes Gift in das Blut dieses Unglücklichen geschickt haben und hätte für Sie dann keine große Gefahr mehr dargestellt.

Saragún schüttelte entschieden den Kopf.

Sie mögen Klapperschlangen Ihrer Heimat gut genug kennen, Señor Carson, aber von dieser Sorte wissen Sie nichts! Man nennt sie den Roten Diamantrücken, und sie ist ebenso selten wie bösartig und tödlich! Dieses Tier war noch jung. Ausgewachsene Exemplare  werden bis zu sechs Fuß lang! Ich kenne kein anderes Gift, das so schnell und so stark wirkt. Ich habe von einem Mann gehört, dem sie die Zähne in seine dicke Baumwollhose geschlagen hatte. Fast das ganze Gift floss über seine Hose auf die Erde, nur ein winziger Rest muss in den Blutkreislauf geraten sein. Er hatte keine Chance, Es hat keine Stunde gedauert.

Kit schluckte. Er war froh, dies nicht vor seiner schnellen Reaktion gewusst zu haben; sie wäre möglicherweise anders ausgefallen.

Inzwischen war auch Linda Carlisle nähergekommen. Das Verhalten der beiden Männer hatte ihr verraten, dass sie hinter den Felsenklippen keine unmittelbare Gefahr mehr vermuteten. Ihre Augen verharrten auf dem Reptil; doch sie bezwang ihre Angst.

Ich kann: mich tatsächlich an diesen Mann erinnern, stellte sie fest. Beim Betreten Ihres Schiffes sah ich ihn als einen der ersten. Aber wie kommt er hierher?

Die Angesprochenen sahen sich an.

Eine gute Frage, gestand Kit. Kaum anzunehmen, dass er allein war. In seinen Todesschmerzen hat er sich vor Pein tief eingewühlt, was bedeutet, dass der Sand hier mindestens ein bis zwei Fuß tief geht. Spuren von solcher Tiefe halten sich auch in Ufernähe eine Zeltlang. Folgen wir der seinen zurück.

Trotz der fremdartigen Umgebung spürte, Kit allmählich seine Waldläuferinstinkte in sich erwachen. Während sie zu dritt eine relativ gerade Strecke vom Ufer bis zu dem Leichnam zurückgelegt hatten, verlief Anteros Fährte schräg und war daher etwas länger. In der Nähe der Golfbrandung waren die. Abdrücke bereits wieder verwaschen und kaum noch zu erkennen. Doch unmittelbar vor der Küste und von dort, wo sie in ins Ungewisse verliefen, zog sich eine erheblich breitere Spur von Fußabdrücken direkt ins Landesinnere.

"Damit steht fest, dass

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