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Mein Ayurveda: So schmeckt das Universum

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Mein Ayurveda: So schmeckt das Universum

Länge:
339 Seiten
2 Stunden
Herausgeber:
Freigegeben:
Apr 4, 2016
ISBN:
9783840463556
Format:
Buch

Beschreibung

Ayur….was? Ayurveda – Ein Begriff, den jeder schon einmal gehört hat und trotzdem nicht so recht weiß, was sich dahinter verbirgt. Der Autor, selbst in der ayurvedischen Tradition in Bengalore, Indien, aufgewachsen, bringt dem Leser diese ganzheitliche Gesundheitslehre näher. Was kann ich mir Gutes tun und welche heilende Kraft hat das Essen? Hierbei geht es jedoch weniger um alternative Behandlungsmethoden für Krankheiten, sondern vielmehr darum, wie man gesund in Einklang mit Körper und Geist leben kann. Dies geht weit über das Thema Ernährung hinaus, das jedoch eine maßgebliche Rolle spielt. So ist jeder Mensch verschieden, und somit auch sein Bedürfnis nach Nährstoffen. Jeder Mensch muss sich entsprechend seiner individuellen Bedürfnisse ernähren, um diese gesunde Einheit von Körper und Geist erreichen zu können. Welches diese Typen sind, und wie der Leser herausfindet, welchem Typ er angehört, erfährt er in diesem Buch. Weiter noch: Er erfährt, was eine Umstellung auf eine ayurvedische Lebensweise für den Alltag bedeutet, wie bisherige lästige Gewohnheiten abgelegt werden und er sich einem gesunden Leben im Gleichgewicht zuwenden kann. Wunderbare, authentische Rezepte aus dem Mutterland des Ayurveda, entführen den Leser in eine neue Genusswelt.
Herausgeber:
Freigegeben:
Apr 4, 2016
ISBN:
9783840463556
Format:
Buch

Über den Autor


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Buchvorschau

Mein Ayurveda - Umesh Tejasvi

IMPRESSUM

avBUCH im Cadmos Verlag

Copyright © 2015 by Cadmos Verlag, Schwarzenbek

Gestaltung und Satz: ravenstein2.de

Lektorat der Originalausgabe: Sarah Koller

Coverfoto: Wolfgang Funke

Fotos im Innenteil: Miguel Dieterich und Wolfgang Funke

Foodstyling: Miguel Dieterich und Wolfgang Funke

Geschirr: Keramikatelier Romana Widder-Lunzer, Wien

Text und Konzept: Wolfgang Funke

Konvertierung: S4Carlisle Publishing Services

Deutsche Nationalbibliothek – CIP-Einheitsaufnahme

Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliographie;

detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnd.ddb.de abrufbar.

Das Werk ist einschließlich all seiner Teile urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung des Verlages unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronischen Systemen.

Für die Richtigkeit der Angaben wir trotz sorgfältiger Recherche keine Haftung übernommen.

Der Verlag und der Autor übernehmen keinerlei Haftung für Beschwerden, die sich durch die Anwendung der Rezepte ergeben, und übernehmen auch keinerlei Verantwortung für medizinische Forderungen.

Alle Rechte vorbehalten.

eISBN: 978-3-8404-6355-6

INHALT

(Foto: Miguel Dieterich)

MIT AYURVEDA BERGE VERSETZEN

Einige Gedanken vorweg

Vom Reiz des Ganzheitlichen

Out of India

Der Schlüssel zu Gesundheit und Wohlbefinden

Lieblingsthema: Die Macht der Gewohnheit

WORUM GEHT ES EIGENTLICH?

Ayurveda im Trend

Ein Blick hinter die Kulissen

Was ist die richtige Ernährung?

DAS KLEINE AYURVEDA-EINMALEINS

Was hinter den fünf Elementen steckt

Die drei Grundenergien

Unsere Grundkonstitution

Doshas passen in keine Schublade

Die Attribute der Doshas

Doshas – universale Grundenergien

Beispiele für die Beeinflussung der Doshas

Dosha-Test zur Ersteinschätzung

So schmeckt das Universum

Die Eigenschaften der Rasas

DAS A UND O: UNSERE VERDAUUNG

Jeder Mensch ist einmalig

Doshas und Verdauung

Verdauung West...

Verdauung Ost...

DER MENSCH IST, WAS ER VERDAUT!

Vom richtigen Essen

Auf die Kombination kommt es an

Ayurveda und Brot

Trennkost

Fleisch oder kein Fleisch, das ist die Frage

Was passiert, wenn ich sauer werde?

Detox mit Ayurveda

WUNDERBARE WELT DER GEWÜRZE

Gewürze, die die Welt veränderten

Würzen je nach Geschmack

Ausgleich der Doshas mit Gewürzen

Meine Top Ten

Kochen auf ayurvedische Art

REZEPTE

GRUNDLAGEN

Ghee – das Gold des Ayurveda

Paneer

Lassi – der Anti-Stress-Cocktail

Chutneys

Unverzichtbare Gewürze

Chapatis

Gefüllte Brote

Getränke

Zu den Rezepten

FRÜHSTÜCK

Reispfannkuchen mit Kokos-Chutney

Dinkelbrei

Amaranth-Quinoa-Brei

Gebratener Toast

Couscous mit Möhren

VORSPEISEN, SNACKS & SALATE

Papadam

Zwiebelpakoras mit Tamarindensoße

Karamellisierter Ziegenkäse

Tofu in Ingwersoße

Mungbohnensprossensalat

Würzige Süßkartoffeln

Gebratene Kichererbsen

Pikantes Kim Chi

Bunter Sommersalat

SUPPEN

Anti-Aging-Suppe

Suppe von grünen Bohnen mit gebratenen Kichererbsen

Detox-Mung-Dhal-Suppe

Kürbissuppe asiatisch

GEMÜSE

Geschmortes Wurzelgemüse

Mangoldgemüse mit Kichererbsenpfannkuchen

Okragemüse

Gefüllte Okraschoten

Wirsingcurry mit Süßkartoffeln

Tomaten-Auberginen-Gemüse mit Polentarösti

Gratinierte Kräuterkartoffeln

Wurzelgemüse-Bratlinge mit Auberginenpüree

Schlangenkürbis in Joghurtsoße

Paneer Masala

Spinat mit Paneer

Würziger Blumenkohl mit Spinat

HÜLSENFRÜCHTE

Linsenpuffer, Süßkartoffelpüree und gebratene Gewürzauberginen

Kichererbsen-Gnocchi mit Joghurtsoße

Mungbohnen mit grüner Currypaste

Molke-Kadhi mit Pakoras

Dhal aus Mungbohnen

REIS UND GETREIDE

Zitronenreis

Khichari

Polenta-Pizza

Gemüse-Couscous

Hirsebällchen mit Zucchinimus

FLEISCH UND FISCH

Lamm-Curry

Kokos-Lamm mit grünem Pfeffer

Ingwer-Zitronen-Huhn

Kardamom-Huhn mit Kochbanane

Seelachs in Kokos-Kräuter-Soße

Marinierte Riesengarnelen

Miesmuscheln in Kokosmilch

DESSERTS

Geschmorte Äpfel mit Ricotta

Süßes Erbsenpüree

Blumenkohlcreme

Vermicelli-Pudding

Reis-Mandel-Pudding mit Rosenwasser

Möhrenhalwa

Honigmelone mit Vanille-Kokosmilch

ANHANG

Gewürze der indischen Küche

Getränke

Glossar

MIT AYURVEDA BERGE VERSETZEN

(Foto: Miguel Dieterich)

EINIGE GEDANKEN VORWEG

Wenn Sie dieses Buch in Händen halten und begonnen haben darin zu lesen, dann sind sie bereits auf einem Weg. Ich gehe davon aus, dass Sie sich kritisch mit Ernährungsfragen auseinandersetzen, dass Sie sich bewusst ernähren, aber auch den lustvollen Aspekt des Essens nicht verschmähen. Sie möchten mehr über sich erfahren, mehr darüber, welche Bedeutung unsere Ernährung hat. Sie möchten Ihr Gewicht halten oder zum Wohlfühlgewicht dauerhaft zurückfinden. Sie wollen vital und gesund leben. Sie wissen bereits sehr viel, aber sie haben das Gefühl: „Irgendetwas fehlt mir noch".

Nun, dann heiße ich Sie herzlich Willkommen und lade Sie ein, zu einem kleinen Ausflug in die Welt des Ayurveda. Dies soll nichts anderes sein, als ein Vorschlag und ein Modell für eine bewährte ganzheitliche Ernährungsund Lebensweise, die Ihnen hilft, ein Leben in körperlicher und geistiger Gesundheit und Vitalität zu führen.

Doch bevor Sie weiterlesen, nehmen Sie sich ein paar Minuten Zeit und besorgen Sie sich ein Blatt Papier. Notieren Sie in drei Spalten jeweils, was Sie besonders gerne essen, worauf Sie manchmal Heißhunger verspüren und was Sie so gar nicht essen mögen. Anschließend falten Sie den Zettel zusammen und legen ihn hinten ins Buch. Nachdem Sie diesen Einleitungsteil gelesen haben, ihren Stoffwechseltyp kennen und über die Wirkung verschiedener Nahrungsmittel Bescheid wissen, nehmen sie ihn wieder zur Hand und vergleichen ihn mit dem, was Sie über sich gelernt haben. Dieser kleine Test wird Ihnen hoffentlich zeigen, dass wir in puncto Ernährung Gott sei Dank noch nicht alle unsere Instinkte verloren haben. Doch manchmal klappt es eben doch und wir tun unbewusst Dinge, die tatsächlich richtig und gut für uns sind.

VOM REIZ DES GANZHEITLICHEN

Doch wo genau im Ayurveda liegt nun die Faszination für die Menschen des Westens. Ist es Indien, „my incredible India", das Land der Farben, Räucherstäbchen, Elefanten und Gurus? Oder ist es die immer wieder gern beschworene Jahrtausende alte Tradition des Ayurveda? Aber rühmt sich der Westen nicht gerade seiner fortschrittlichen Medizin und Wissenschaft? Während der 300 Jahre andauernden Kolonialzeit hatten die Briten das Praktizieren des Ayurveda sogar verboten und als Entschädigung die Eisenbahn, Whiskey, die englische Sprache und die westliche Medizin eingeführt. Zum Glück hat Ayurveda in den Köpfen der Menschen überlebt!

Nun, nüchtern betrachtet und aller Exotik entkleidet, spielt wohl auch die Suche nach der Sinnhaftigkeit des Lebens eine Rolle, die die Menschen des „wohlhabenden" Teils der Welt aus den unterschiedlichsten Gründen so sehr umtreibt. Und der Verlust an Vertrauen – Vertrauen in die Medizin, in die Nahrungsmittelindustrie, in die Politik. Vielleicht ist es aber auch nur das unbestimmte Gefühl ganz tief in unserem Inneren, das uns sagt: Hier stimmt etwas nicht, besser: Es fehlt etwas. Ja, es gibt diese Menschen, die es nicht verlernt haben, auf ihre innere Stimme zu hören. Und die eine Ahnung davon haben, dass nichts, was unsere Existenz betrifft, isoliert betrachten werden kann, da alles miteinander auf geheimnisvolle Art verbunden ist. Ayurveda ist ein ganzheitliches System, das alle Bereiche des Lebens betrifft und das alle Bereiche des Lebens miteinander verbindet. Auch das Verständnis von Krankheit unterscheidet sich in Folge dessen von dem der westlichen Auffassung.

OUT OF INDIA

Doch zurück nach Indien: Ich stamme aus Südindien und bin aufgewachsen in der ayurvedischen Tradition, ohne mir dessen bewusst zu sein. Ayurveda ist in meiner Familie Alltag. Täglich erlebbar, seit Generationen. Und niemand gerät darüber ins Staunen oder schüttelt den Kopf, wenn ich die Balance von Körper und Geist anspreche. Bevor ich also das erste Mal nach Europa gereist bin, hatte ich nie darüber nachgedacht, dass irgendetwas besonders an dem war, wie ich aufgewachsen bin. Zwölf Jahre ist das nun her und ich hatte mich bis dahin ausschließlich vegetarisch ernährt. Wie die meisten Inder, die sich das erste Mal nach Europa wagen, suchte ich damals verzweifelt nach einem Restaurant mit für mich verdaulichen und bekömmlichen vegetarischen Gerichten. Ein abenteuerliches Unterfangen. Am Anfang war das Essen für mich schlicht fade und geschmacklos. Und wenn man Chilisoße zu Rahmchampignons mit Semmelknödeln bestellt, riskiert man, im Restaurant Aufsehen zu erregen oder den Unmut des Kochs auf sich zu ziehen.

(Foto: Miguel Dieterich)

Also: Salate satt, Sandwich, Süßspeisen, Pommes Frites, Kuchen, Pasta und Pizza, Schokolade und Sahne. Langsam dämmerte mir, dass es in der traditionellen europäischen Küche kein rechtes Konzept einer ganzheitlichen oder gar vegetarischen Ernährung gab. Wäre da nicht die italienische Küche, hätte ich vermutlich schnell die Flinte ins Korn geworfen und zu indischen Fertiggerichten gegriffen. Dies hat sich zum Glück mittlerweile dank der Erlebnisgastronomie und unzähliger Fernreisender drastisch geändert.

Das Resultat der europäisch-vegetarischen Ernährung in Form von Kuchen, Frittiertem, Gebackenem, Schokolade, Mehlschwitzen und Unmengen Spaghetti war, dass ich zunächst einmal kräftig an Gewicht zulegte. Um nicht zu sagen: Keine Hose passte mehr. Meine Mutter schlug damals die Hände über dem Kopf zusammen, als ich sie nach einem Jahr Europa besuchte. Und ich musste ihr versprechen, wieder zu meiner alten Form zurückzufinden.

Nun muss ich zugeben, dass ich mich bis dahin nie ernsthaft mit Ernährungsfragen beschäftigt hatte. Wozu auch? Solange die Zähne nicht schmerzen, macht man auch keinen Termin beim Zahnarzt, oder?

Viel entscheidender für mein erwachendes Interesse an diesem Thema war aber, dass ich mittlerweile in Zürich meine eigene ayurvedische Praxis eröffnet hatte. Viele meiner Klienten litten an Verdauungsproblemen, mit zum Teil gravierenden Folgen. Zu meiner großen Verwunderung klangen viele Symptome ab, nachdem ich ihnen einfache Tipps gab, welche die Ernährung betrafen. Beispielsweise den Tag mit einem Glas heißem Wasser und Ingwertee zu beginnen statt mit Kaffee. Alleine die Empfehlung, zum Frühstück gewürzten, frisch gekochten Dinkelbrei zu essen, hat bei mehreren Klienten dazu geführt, dass sich die Darmfunktion wieder regulierte und bestimmte Probleme von alleine abklangen. Nun ist dies kein geheimnisvoller Zauberbrei, im Gegenteil. Aber alleine die Änderung einiger Gewohnheiten mit dem Willen etwas zu bewirken hat bereits dieses kleine Wunder bewirkt. Und natürlich eine allgemeine Entlastung des Organismus durch das Vermeiden von Dingen, die die Verdauung zu stark in Anspruch nehmen. Selbst Magenschmerzen und stressbedingte Symptome klangen nach einiger Zeit ab.

Auch ständig wiederkehrende Müdigkeit, Lymphstauungen und Wassereinlagerungen mit Hautentzündungen lassen sich in den Griff bekommen mit Lebensmitteln, die die Leber unterstützen. Im Fall einer Klientin waren das Artischocken, Karotten, Sellerie, Rote Bete und Äpfel, dazu Ingwer und Pfeffer, die mehr in die Ernährung integriert wurden. Überhaupt hat sich in meiner Praxis die entzündungshemmende Eigenschaft von Pfeffer, Curcuma, Senfsamen und Kreuzkümmel vielfach bewährt.

DER SCHLÜSSEL ZU GESUNDHEIT UND WOHLBEFINDEN

Mehr und mehr wurde mir klar, wie wichtig die Ernährung und der Lifestyle für jeden Einzelnen sind. Und nicht umsonst ist die richtige Ernährung zur Gesundheitsvorsorge eines der großen Standbeine des Ayurveda. Ein ayurvedisches Sprichwort besagt: „Ohne richtige Essensweise ist Medizin nutzlos, mit richtiger Essensweise ist Medizin unnötig."

Also begann ich nachzuforschen und in die Tiefe zu gehen, auch mit vielen Selbstversuchen. In diesem Buch möchte ich meine in der Praxis gesammelten Erfahrungen zusammenfassen. Ich würde mich freuen, wenn so viele Menschen wie möglich davon profitieren können. Mir tut es immer leid mit ansehen zu müssen, wie jemand wissentlich oder unwissentlich seine Gesundheit ruiniert, weil er oder sie die grundlegenden Dinge schlichtweg ignoriert oder simpel aus Unkenntnis. Nun ist gegen Ignoranz kein Kraut gewachsen und des Menschen Wille ist sein Himmelreich. Den Klugen erkennt man bekanntlich daran, dass er geduldig zuhört, schnell begreift und nicht nach dem Lustprinzip, sondern gemäß einer tieferen Erkenntnis handelt. Ich möchte niemanden missionieren, nur wer offen ist und zuhören mag, bei dem fällt der Samen auf fruchtbaren Boden. Und Ayurveda ist wie eine Schatztruhe voller Samen. Jeder kann den für sich passenden finden, ihn wachsen und gedeihen lassen, mit dem Ziel, die Gesundheit zu erhalten und zu stabilisieren. Und wenn es bereits erste Anzeichen einer Krankheit

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