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Bergmilch
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eBook41 Seiten35 Minuten

Bergmilch

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Über dieses E-Book

Im Mittelpunkt dieser Erzählung steht ein Schloß und seine Bewohner, über die die napoleonischen Kriege hinwegfegen.
Ein mysteriöser Reiter im weißen Mantel spielt eine wichtige Rolle in diesem Stück.

Mehr von Adalbert Stifter & Co unter:
www.buch-klassiker.de
SpracheDeutsch
HerausgeberAdalbert Stifter
Erscheinungsdatum11. Apr. 2016
ISBN9783960770442
Bergmilch
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Autor

Adalbert Stifter

Adalbert Stifter (Oberplan, 1805 - Linz, 1868). Escritor austríaco perteneciente al movimiento Biedermeier. Estudió en la Universidad de Viena y fue profesor e inspector de las escuelas de Linz. A pesar de los puestos que desempeñó, su vida estuvo llena de dificultades, contrastando con sus ideales de belleza, de armonía, de perfección moral y estética. El autor que mayor influencia ejerció sobre Stifter fue el escritor alemán Jean Paul. En su obra literaria destacan de un modo especial los relatos breves, agrupados casi todos en seis volúmenes con el título de Estudios. Las narraciones tempranas de Adalbert Stifter estaban impregnadas de un pesimismo básico; los seres humanos están expuestos a un destino arbitrario, casi demoníaco (por ejemplo, en El monte alto y en Abdías). Lo que preparan y planifican racionalmente se desarrolla de forma contraria y se convierte en fatal. Sin embargo, la obra tardía del escritor austríaco destaca por su armonía interna y externa. Piedras de colores y El veranillo de San Martín son sus obras más representativas.

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    Buchvorschau

    Bergmilch - Adalbert Stifter

    Inhaltsverzeichnis

    Titel

    Erzählung

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    Adalbert Stifter

    Bergmilch

    Ausgabe im SoTo Verlag, 2016

    Bielatalstraße 14, 01824 Königstein

    Vollständig und neu gesetzt durch Sandra Oelschläger

    Herausgeber der Klassik-Reihe: Sandra Oelschläger

    Umschlaggestaltung unter Verwendung von Bildern, 

    die der Creative Commons CC0 unterliegen.

    Druck und Bindung:

    CreateSpace | 4900 LaCross Road | North Charleston, SC 29406

    ISBN Print 978-1530914036

    ISBN Print Großdruck 978-1530914050

    ISBN EPUB 978-3-96077-044-2

    www.buch-klassiker.de

    In unserem Vaterlande steht ein Schloß, wie man in manchen Gegenden sehr viele findet, das mit einem breiten Wassergraben umgeben ist, so zwar, daß es eigentlich aussieht, als stünde es auf der Insel eines Teiches. Von solchen Verteidigungsmitteln sind gewöhnlich diejenigen Schlösser umgeben, die auf Flächen liegen, also das Verteidigungsmittel des Wassers haben, aber dafür desjenigen entbehren, das ihre stolzen Schwestern auf hohen Bergen und schroffen Felsen besitzen. Sie müssen die geringere Sicherheit, die ein Wassergraben gibt, noch mit feuchter Luft, mit Fröschequak-en und Fliegenungeziefer erkaufen, während ihre erhabenen Schwestern zu dem größeren Schutz der hohen Felsen noch die reine Luft und die Aussicht als Zugabe erhalten. Dafür können die ersten sich gegen Winterstürme in ein ganzes Bett von Bäumen verhüllen, während die letzten dem Anfalle der Winde so hingegeben sind wie ein Kiesel im Flusse dem ewigen Glätten durch Wasser. Seit aber unsere Mitmenschen nach und nach den Harnisch abgelegt haben, seit das Pulver erfunden worden ist, gegen welches ein Wassergraben und ein hoher Fels nichts nützt, ziehen sich die Mächtigeren von den Bergen und aus den Teichen heraus und lassen die Trümmer wie ein abgelegtes zerrissenes Kleid auf ihrem früheren Platze stehen. Wer aber nicht so mächtig und reich ist, der muß sein früheres Haus bewohnen und sich gegen die schlechten Einflüsse so gut als möglich zu sichern suchen. So sieht man noch manches bewohnte Schloß in seinem Teiche wie einen Fehler der Zeitrechnung stehen und manches mit verwahrten Fenstern und Fensterläden von einem Felsen herniederschauen. In dem einen versumpft das Wasser immer mehr, in dem andern wird die Wetterseite preisgegeben und die Zimmer ziehen sich tiefer zurück.

    Unser zu Anfang dieser Zeilen erwähntes Wasserschloß heißt Ax. Es ist von den Besitzern in neuerer Zeit etwas getan worden, um die Lage zu erleichtern. Es ist statt der früheren Bogenbrücke, die immer ausgebessert werden mußte, und die an dem Schloßtore gar in eine Zugbrücke endete, an welcher es stets Anstände gab, ein großer fester Steindamm gebaut worden, auf dem eine mit runden Kieseln gepflasterte und mit Mauern eingefaßte Straße läuft, auf welcher man in geräumigen Wägen oder zu Pferde lustig in gerader Richtung von dem Schlosse wegsprengen kann, während es früher nottat, daß man sogar mit einem Schubkarren sehr sachte fuhr, daß Zug- und Bogenbrücke nicht beschädigt würde. Der Großvater des letzten Besitzers hat sogar mit vielen Tausenden von Fuhren von Steinen und Erde aus seinem Anteile im Axwalde den Teich hinter dem Hause ausfüllen lassen,

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