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111 Orte in Basel, die man gesehen haben muss: Reiseführer

111 Orte in Basel, die man gesehen haben muss: Reiseführer

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111 Orte in Basel, die man gesehen haben muss: Reiseführer

Länge:
576 Seiten
1 Stunde
Herausgeber:
Freigegeben:
Mar 11, 2016
ISBN:
9783863589226
Format:
Buch

Beschreibung

Basel – auf den ersten Blick eine überschaubare Welt' alternativ, freundlich, offenherzig, gemütlich. Doch wer sich näher mit dieser so faszinierenden Stadt befasst, entkommt ihrem Bann nicht mehr. Dieser Ort im Dreiländereck hält kulturell mit Weltmetropolen mit, sein Tor zur Welt ist der Rhein. Hier verschmelzen die Gegensätze: ehrwürdige Bauten aus dem Mittelalter neben hochmodernen Gebäuden, Künstler, Schickeria und Alternativszene bunt durchmischt in den alten Gassen. Basel ist einfach einzigartig in der Kombination aus Diskretion und Weltklasse. Kommen Sie mit zu 111 ungewöhnlichen Orten.
Herausgeber:
Freigegeben:
Mar 11, 2016
ISBN:
9783863589226
Format:
Buch


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111 Orte in Basel, die man gesehen haben muss - Mercedes Korzeniowski-Kneule

111 Orte in Basel, die man gesehen haben muss

Mercedes Korzeniowski-Kneule

emons: Verlag

Impressum

Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek

Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.d-nb.de abrufbar.

© Emons Verlag GmbH // 2015

Alle Rechte vorbehalten

Texte: Mercedes Korzeniowski-Kneule

© der Fotografien: Mercedes Korzeniowski-Kneule, ausser: Kap. 8, Christoph Buhler; Kap. 25, Christoph Gysin; Kap. 27 (oben), Matthias Willi; Kap. 29, Hossesagg-Museum; Kap. 51, Kantonale Denkmalpflege Basel-Stadt, Bruno Thuring; Kap. 55, Mark Niedermann; Kap. 56, Phillip Hanger; Kap. 67, Martin Zeller; Kap. 68, Matrix; Kap. 69, Teres Wernli; Kap. 83, Schminkbar; Kap. 92. Die Tea Company; Kap. 97, Manuela Schwendener; Kap. 7, 14, 15, 18, 28, 35, 41, 42, 48, 57, 59, 63, 70, 74, 77, 82, 89, 90, 91, 93, 99, 100, Guy Michaca

Gestaltung: Emons Verlag

Kartenbasisinformationen aus Openstreetmap, © OpenStreetMap-Mitwirkende, ODbL

ISBN 978-3-86358-922-6

E-Book der gleichnamigen Originalausgabe erschienen im Emons Verlag

Unser Newsletter informiert Sie regelmäßig über Neues von emons:

Kostenlos bestellen unter www.emons-verlag.de

Inhalt

Vorwort

1_Das 1Fach |

Wo 1Fach kein 2Fach und ZweiFach ganz einfach ist

2_Die Aktienmühle |

Werden in Basel wirklich Aktien gemahlen?

3_Die Andreaskapelle |

Was wilde Pflanzen beim roten Engel machen

4_Das Atlantis |

Als Coca-Cola noch ein Fremdwort war

5_Die aufgemalten Fenster |

Was die Weihnachtsgeschichte mit dem Hotel verbindet

6_Der Badische Bahnhof |

Warum die kleine Stadt Basel zwei Bahnhöfe braucht

7_Der Barfüsserplatz |

Warum die meisten hier trotzdem Schuhe tragen

8_Die begehbare Skulptur |

Warum hier Nase zuhalten ratsam ist

9_Das Bistro |

Was Pastis und Tutanchamun verbindet

10_Die BIZ |

Wie Basel am Euro beteiligt ist

11_Die Breite |

Wo breit nicht unbedingt breit ist

12_Das Büroboot |

Warum nicht alle Taxis Räder haben

13_Das Café Spitz |

Wie ein Café die Stadtmauer bewacht

14_Die Cargo Bar |

Warum ein Umschlagplatz auch hip sein kann

15_Die Cécile Ines Loos-Anlage |

Wo die Natur mitgestalten kann

16_Die Concierge Bar |

Wie der Barhocker zu seiner Farbe fand

17_Dingedinge |

Warum ein Begriff manchmal einfach nur ein Ding ist

18_Die Drachen im Park |

Wo Dinosaurier hausten und Drachen fliegen

19_Der Dreiland-Radweg |

Wie man mit Brückenschlagen einen Preis gewinnt

20_Die Dreirosen-Halle |

Wo ein Trampolin im Bistro steht

21_Das Elefantengehege |

Warum sich Dickhäuter hier in Zukunft wohler fühlen

22_Die Elisabethen-Kirche |

Wie der Handaufleger in die Kirche kam

23_Die erste Universität |

Warum Frauen dank Russland studieren können

24_Die Feldbergstrasse |

Wie man sein reh4 verteidigt

25_Der Fluss im Restaurant |

Wo nicht nur die Nachtigallen singen

26_Der Flüsterbogen |

Warum Flüstern hier ganz besonders Spass macht

27_Die Fondation Beyeler |

Oder wo Paris auf Basel trifft

28_Die Frauenstadtrundgänge |

Was der FC Basel mit der Frauengeschichte zu tun hat

29_Das Galgenfischerhäuschen |

Warum eine Waage nicht nur für Wiegen zuständig ist

30_Das Gebeinhaus-Café |

Was ein Kuss und ein Friedhof gemeinsam haben

31_Der Gelpke-Brunnen |

Warum die Galionsfigur gegen den Strom kämpft

32_Der Generationenparcours |

Wo sich Wallfahrer und Skifahrer treffen

33_Der Golfplatz |

Wo sich der Golfer auch mal ein Bier gönnt

34_Das Gundeldinger Feld |

Wo manierlich essen schwierig wird

35_Das Gundeli |

Wo Hinterhöfe gemeinsam genutzt werden sollen

36_Der Hammering Man |

Oder wer Basels fleissigster Mann ist

37_Helvetia auf der Reise |

Was macht Helvetia denn in Basel statt in Bern?

38_Das Hirscheneck |

Wo Nirvana eine Absage erhielt

39_Das Hoosesagg-Museum |

Warum einem dort ein süsser Duft um die Nase weht

40_Das Hotelzimmer 4.1 |

Wo im Consum konsumiert wird

41_Das Jacob-Burckhardt-Haus |

Wo sich 20.000 Quadratmeter wellen

42_Die Jägerhalle |

Wo Kultur statt Wild gejagt wird

43_Der Jazzcampus |

Wo Jazz auch Lifestyle ist

44_Die Jugendherberge |

Oder wo sich Japan und der St. Alban-Teich begegnen

45_Das Kaffee-Mobil |

Was Dagobert Duck in der Mitte macht

46_Die Kaschemme |

Was verbindet eine Kaschemme mit dem FCB?

47_Das Kasernenareal |

Was Kaserne, Kloster und Konzerte verbindet

48_Das Kinderspital |

Wo Roboter die Schule ersetzen

49_Die Kirche gegen Zahnweh |

Warum das Käppelijoch gegen Zahnschmerzen hilft

50_kleinbasel |

Warum Klein- und Grossschreibung wichtig sind

51_Das Kleine Klingental |

Wo in alten Mauern neuer Wein degustiert wird

52_Kleinhüningen |

Der Zungenbrecher «Fischerhaus und Schifferhaus»

53_Die Klingental-Fähre |

Warum es nicht immer eine Brücke sein muss

54_Der Kohlenberg |

Warum ein Hahn zum Tode verurteilt wurde

55_Das Kostümspital |

Der etwas andere Garage-Sale

56_Die Kunsthalle |

Wo der Campari Schlittschuh läuft

57_La Fourchette |

Wo der Coup effektiv als Synonym für Meisterstück steht

58_Die Landestelle |

Wo Fritz-Kola die echte Alternative ist

59_Lange Erlen |

Was die Bündner Strahlenziege in Basel macht

60_Der Latrinen-Lift |

Wo sich Violinen hinter Gittern treffen

61_Die Leonhardskirche |

Wo es Orgelspiel zum Feierabend gibt

62_Die Lesegesellschaft |

Wo das WWW nicht an erster Stelle steht

63_Die liebe Frau zu Spalen |

Wo Maria auf einem Frauenhaupt thront

64_Die Linie 8 |

Wo Kunst auf ganzer Linie ist

65_Das Mählsubbe-Restaurant |

Wie die Subbe zum Bären kam

66_Das Marionettentheater |

Was ein unmögliches Theater ist

67_Die Markthalle |

Wo New York City ganz nahe liegt

68_Matrix |

Was Keanu Reeves mit Gauguin zu tun hat

69_Der Matthäusmarkt |

Oder wo Spucken ein Sport ist

70_Die Modelleisenbahn |

Wie die Ritter unter den Weihnachtsbaum kamen

71_Der Novartis-Campus |

Wo arbeiten Spass macht

72_Die Oetlinger-Buvette |

Wo Wickelfisch und Büchsenbier konkurrieren

73_Der Platanenhof |

Wo an der Küchenparty ein Wildschwein zerlegt wird

74_Der Querpfyffer |

Wie das Kamel zum Brunnen kam

75_Die Rhybadi |

Warum man sich hier einen Wickelfisch kaufen sollte

76_Der Rosshof |

Vom Ross über den Parkplatz zum Altertum

77_Der Schachtdeckel |

Wie man schwarz auf weiss auch hören kann

78_Das Schaulager |

Warum Kunst nicht unbedingt ins Museum gehört

79_Die Schleuse |

Wo man sich in der grossen weiten Welt wähnt

80_Die Schlüsselzunft |

Warum die Zunft nichts mit Schlüsseln zu tun hat

81_Das schmalste Haus |

Was die rote Schnecke mit dem Sündenfall zu tun hat

82_Der Schmiedenhof |

Was eine Hollywoodschaukel in der Bibliothek macht

83_Die Schminkbar |

Wo Füsse und Gaumen gleichzeitig verwöhnt werden

84_Der schönste Weg |

Warum der Römer Unterhosen trägt

85_Die Seniorenresidenz im Stadion |

Warum Basel und Barcelona blau-rot sind

86_Der Sonntagsmarkt |

Wo exotische Länder ganz nah sind

87_Die Spielskulptur |

Wo chinesische Schattenboxer auf Schaukeln sitzen

88_Das Stadtcasino |

Warum hier kein Croupier am Werk ist

89_Die Steinenvorstadt |

Wo die Vorstadt in der Innenstadt ist

90_Das Stellwerk |

Wo nicht nur die Weichen neu gestellt werden

91_St. Margarethen |

Wo sich drei Schwestern und der Schällenursli treffen

92_Die Tea-Company |

Wo Tee und Läckerli sich treffen

93_Der Tea-Room |

Wo der Kaffee eine Etage höher einfach besser schmeckt

94_Der Teufelhof |

Warum aus Teufels Küche nicht immer schlecht ist

95_Das Theater Arlecchino |

Wo man sich Künstler zum Geburtstag wünschen kann

96_Das Tinguely-Museum |

Was Maschinenskulpturen mit Pharmazie verbindet

97_Der Titan-Wurz |

Wie man mit dem Tram in die Tropen kommt

98_Der Torbogen bei der Post |

Was Safran mit Sandstein zu tun hat

99_Das Totengässlein |

Wie der Arzt zum Drucker kam

100_Die Ueli-Bier-Brauerei |

Wie der Hans Jakob auf den Ueli kam

101_Der umgedrehte Basilisk |

Basels Hunde müssen nie Durst leiden

102_Der unauffälligste Briefkasten |

Warum nicht alle Briefkästen in Basel gelb sind

103_Das Union Diner |

Wo Dracula auf die «love affair» trifft

104_Das Warteck |

Wo es Bier mit Aussicht gibt

105_Der Wasserturm |

Wie eine Alp zu Gault-Millau-Punkten kam

106_Die Weisse Gasse |

Die Strasse, die keinen Namen trägt

107_Die Welle |

Warum man in Basel ein Surfbrett braucht

108_Der Wenkenpark |

Wo man Versailles ziemlich nahe ist

109_Das Zuhause der Old Boys |

Wo heute nicht mehr scharf geschossen wird

110_Zum Gifthüttli |

Wie der Ritter St. Georg giftig wurde

111_Der zweite Lällekönig |

Warum Basel eigentlich eine Monarchie ist

Bildteil

Übersichtskarten

Vorwort

Sie kennen Basel nur aus dem Wirtschaftsteil der Zeitung? Dann denken Sie jetzt wohl automatisch an Tabletten, Pillen und sonstige Pharmazie-Erzeugnisse. Und es ist höchste Zeit, Ihnen die vielen anderen Seiten Basels näherzubringen! Zum guten Glück halten Sie nun dieses Buch in den Händen, es nimmt Sie mit auf eine spannende Reise kreuz und quer durch die Stadt.

Der Gegenpol zur Pharma-Pille ist wohl ganz eindeutig das Basler Läckerli. Aber warum trägt es diesen seltsamen Namen, den niemand ausser den Baslern selbst richtig aussprechen kann? Sie wussten nicht, dass Basel seit jeher für die Schweiz das Tor zur Welt ist? Der Rhein ist nämlich nicht nur eine erfrischende Badelandschaft im Sommer, sondern in erster Linie ein Transportweg für die grossen Schiffe, die früher zum Beispiel Safran aus der Gewürzstadt Basel in die Welt brachten.

Basel ist jedoch noch viel mehr als nur eine verkehrstechnisch günstig gelegene Schweizer Stadt. Sie bietet auf einer vergleichsweise kleinen Fläche ein unglaublich reiches Angebot an Kultur, Kunst, Ausflugsmöglichkeiten, Museen, Flaniermeilen, Freizeitanlagen, Restaurants und unzähligen Attraktionen. Eine davon ist Surfen mitten in der Stadt, und zwar nicht wie erwartet im Internet, sondern tatsächlich mit einem Brett unter den Füssen und einer Welle darunter.

Sie möchten sich zuerst einen Gesamtüberblick verschaffen? Kein Problem, oder etwa doch? Denn wie sollen Sie sich nun entscheiden, welche der vielen Aussichtsmöglichkeiten Sie dazu nutzen möchten? Lassen Sie sich einfach treiben, und vor allem: Lassen Sie sich Zeit. Geniessen Sie diese wunderbare Stadt am Rhein, mit ihren riesig grossen oder aber winzig kleinen Entdeckungen. Gut versteckt oder weithin sichtbar, ruhig gelegen oder mitten im Geschehen, aber ganz sicher immer wieder einen Besuch wert. Viel Vergnügen!

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1_Das 1Fach

Wo 1Fach kein 2Fach und ZweiFach ganz einfach ist

Einfach sollte es auf jeden Fall sein im 1Fach, das ist fast selbsterklärend. 1Fach steht für eine pfiffige Geschäftsidee für Jungunternehmer, angehende Künstler und kreative Köpfe, schlicht für jeden, der etwas anzubieten, aber keinen eigenen Shop dafür hat. Hier kann man einfach ein Fach (1Fach), ein Regal oder einen Kleiderbügel für eine gewisse Zeit mieten. In der Gestaltung ihrer Verkaufsfläche sind die Mieter frei, auch in der Preisfestlegung.

1Fach händigt Preisetiketten und Sticker aus und kümmert sich vor allem um den Verkauf (erst noch ohne Provision). Es ist also nicht nötig, dass der Verkäufer selber vor Ort ist, denn genau dazu hat er ja meist keine Zeit. Es braucht keine grosse Vorstellungskraft, um sich auszumalen, dass bei dieser Form von Shop die Fläche von 170 Quadratmetern unglaublich viel auf einen Schlag anzubieten hat.

Info

Adresse Güterstrasse 97, 4053 Basel, www.1fach-basel.ch, Sempacherstrasse 17, www.zweifach.ch | ÖPNV in Gehdistanz vom Bahnhof Basel SBB | Öffnungszeiten Di–Fr 9.30–12.30 und 16–18.30 Uhr, Sa 10–16 Uhr| Tipp Hat man mehr Lust auf Innendekoration oder auffallende Trinkgläser, findet man diese an der Dornacherstrasse 141 bei PPs Vintage Design (www.pps-vintagedesign.ch).

ZweiFach ist die nächste pfiffige Geschäftsidee im Gundeli (Gundeldinger Quartier), und ganz in der Nähe des 1Fach gelegen. Hier dreht sich alles um das gebrauchte Fahrrad. Begonnen hat die Geschichte des ZweiFach mit einem simplen Reinigungsservice, der dann ausgebaut wurde und mittlerweile auch Fahrradservice sowie einen Occasionshandel anbietet. Auf Letzterem liegt neben der Neuaufbereitung alter Fahrräder das Hauptaugenmerk. Hier gibt es auch das sehr praktische Angebot der Tagesreinigung, sprich man deponiert sein Velo am Morgen bei ZweiFach und holt es am Abend blitzblank geputzt wieder ab. Nicht nur Secondhand-Velos, sondern auch -Kleider sind hier zu finden, eine wahrlich nicht alltägliche Kombination.

Wichtig für den Geschäftsführer Markus Flubacher ist, dass seine Angestellten Kundenkontakt pflegen. Die Kundenzufriedenheit steht an oberster Stelle, zusammen mit dem Konzept der integrativen Arbeitsplätze. ZweiFach ist ein Betrieb der Eingliederungsstätte Baselland.

In der Nähe

Die Markthalle (0.35 km)

Der Fluss im Restaurant (0.41 km)

Die BIZ (0.47 km)

Das Gebeinhaus-Café (0.51 km)

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2_Die Aktienmühle

Werden in Basel wirklich Aktien gemahlen?

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Um es gleich vorwegzunehmen: Nein, in der Aktienmühle im Klybeck-Quartier wurden natürlich keine Aktien gemahlen, sondern Getreide, wie es sich gehört. 1894 wurde die Aktienmühle Basel AG gegründet, der Name bezieht sich schlicht auf die Rechtsform des Mahlbetriebs. Bereits damals wurden von 40 Angestellten 60 Tonnen Getreide pro Tag verarbeitet, nicht nur lokales Getreide, sondern auch auf dem See- und Bahnweg importiertes wurde hier zermalmt. Als eine der ersten wasserkraftunabhängigen Mühlen wurde die Aktienmühle mit einer Dampfturbine betrieben. Bis ins Jahr 2000 stieg die Mahlmenge pro Tag auf bis zu 200 Tonnen (bei nur noch acht Arbeitern), 2003 wurde die Mühle dann stillgelegt. Grund dafür waren der Preiszerfall sowie anstehende Investitionen in Millionenhöhe.

Seit 2010 gehört die Aktienmühle der Stiftung Habitat, die dem altehrwürdigen Gebäude wieder Leben einhauchen möchte. Seit 2015 befindet sich die ehemalige Mühle im Umbau, geplant sind Werkstätten und Lagerflächen für professionelle Handwerksbetriebe. Im ehemaligen Turbinenhaus ist ein Restaurant geplant, das nicht nur den Handwerkerinnen und Handwerkern, sondern auch der Öffentlichkeit zugänglich sein soll.

Info

Adresse Gärtnerstrasse 46, 4057 Basel, www.aktienmuehle.ch | ÖPNV Tramlinie 8 bis Haltestelle Wiesenplatz | Öffnungszeiten Mi–Fr 9–23 Uhr, Sa 14–23 Uhr, So 11–18 Uhr| Tipp Für Aktienmühle-Besucher mit Kindern: Auf dem Heuboden des ehemaligen Pförtnerhauses wurde ein kreativer Spielboden eingerichtet, auf dem sich die Kinder über drei verschiedene Ebenen austoben können, inklusive Holzrutschbahn und Piratenmast (offener Kindertreff Mi–Sa 14–18 Uhr).

Auch jetzt schon ist die Mühle jedoch nicht «unbewohnt». Eine Café-Bar lädt die Klybeck-Bewohner zum Feierabendbier oder einem Lunch ein, jeweils im Sommer steht ein Open Grill zur Verfügung, zu dem man eigenes Grillgut mitbringen kann. Es werden Konzerte, Filmabende und andere Kulturanlässe organisiert, im Winter sollte man sich zum Beispiel das Fondue am Feuer nicht entgehen lassen. Mit langen Fonduegabeln rührt man sein Brotstück im geschmolzenen Käse, werden die Finger allzu klamm, kann man sie in der Bar wieder aufwärmen. Bis die Mühle ihre «eigenen» Handwerksbetriebe hat, werden im Laden lokale Lebensmittel- und Handwerks-Produkte nach Angebot verkauft.

In der Nähe

Der Platanenhof (0.26 km)

Die Landestelle (0.5 km)

Die Dreirosen-Halle (0.7 km)

Der Sonntagsmarkt (0.72 km)

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