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Mensch sorge dich nicht: Warum auch in der Krise alles seine Ordnung hat

Mensch sorge dich nicht: Warum auch in der Krise alles seine Ordnung hat

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Mensch sorge dich nicht: Warum auch in der Krise alles seine Ordnung hat

Länge:
153 Seiten
2 Stunden
Herausgeber:
Freigegeben:
May 11, 2016
ISBN:
9783954472376
Format:
Buch

Beschreibung

WAS KRISEN AUSLÖST, MANIFESTIERT UND ALS REAL ERSCHEINEN LÄSST ...
Wir leben in einer Zeit der Krisen. Aber was ist eine Krise überhaupt? Wie werden wir uns ihrer bewusst? Und wie gehen wir im Alltag mit ihr um? Wie gelingt es uns, möglichst unbeeinträchtigt von der Krise ein Leben zu führen, das von Frieden, Freude und Harmonie erfüllt ist? Der große deutsche Weisheitslehrer Kurt Tepperwein zeigt, wie wesentlich die Deutung der eigenen Wahrnehmung ist, um jegliche Täuschung, auf denen Krisen beruhen, durchschauen zu können. Wir müssen nicht gleich mit allem in Resonanz gehen, was die Außenwelt als Bedrohung aufbaut. Machen wir das Wahrgenommene nicht länger wahr ...
»Es geht darum, in welche Richtung wir schauen, denken und leben. Ist es unsere Intention, dem Leben zu folgen, oder möchten wir, dass das Leben sich nach unseren Vorstellungen richtet? Das ist die grundsätzliche Unterscheidung und letztlich auch die einzige.«
Der Schritt aus der Krise besteht darin, die Illusion zu durchschauen!

Kurt Tepperwein war erfolgreicher Unternehmensberater, bevor er sich aus dem Wirtschaftsleben zurückzog und Forscher auf dem Gebiet der wahren Ursachen von Krankheit und Leid wurde. Als Dozent an verschiedenen internationalen Instituten, Autor und Seminarleiter versteht er es wie kaum ein anderer, die materielle und geistige Sicht der Dinge in einer harmonischen Ganzheit zusammenzuführen.
Herausgeber:
Freigegeben:
May 11, 2016
ISBN:
9783954472376
Format:
Buch

Über den Autor


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Mensch sorge dich nicht - Kurt Tepperwein

vergeht.

UND JETZT?

Krisen beruhen auf dem subjektiven Erleben eines Individuums. Wenn wir davon ausgehen, dass Individualität in aller Konsequenz der Illusion von Getrenntsein entspringt, so wird uns deutlich, dass jede Krise Ausdruck eines illusionären Erlebens sein muss.

Damit ist im Grunde genommen alles gesagt. Nur, so leicht lässt sich die Kraft, die aus einem Menschen eine individuelle Persönlichkeit macht, nicht abspeisen. Sie lässt sich schon gar nicht nachsagen, dass sie eine Illusion sei. Doch bevor Sie bereits an dieser Stelle geneigt sind, das Buch empört zur Seite zu legen, warten Sie noch einen Moment. Seien Sie versichert, dass es auf den folgenden Seiten nicht darum gehen wird, Sie davon zu überzeugen, dass das, was Sie in Ihrem Leben bewegt oder vielleicht sogar durchschüttelt, bloße Einbildung ist. Nein. Desweiteren möchte Ihnen dieses Buch auch keinerlei Anlass dazu geben, an Ihrer Wahrnehmung zu zweifeln.

Kraft der Wahrnehmung werden uns Bilder gezeigt und Gerüche geschenkt. Es werden uns Geschmäcker, Klänge und Empfindungen in Hülle und Fülle präsentiert. Eingehüllt und übersetzt in alle möglichen Sinneseindrücke werden wir Zeuge einer enormen Fülle an Erscheinungsformen und Erlebnissen. Über die Gesamtheit dessen, was wir wahrnehmen, werden wir uns der Vielfalt des Lebens bewusst.

Die Frage, die sich stellt, ist: Müssen wir das, was wir wahrnehmen, immer auch wahrmachen?

Um dieser Frage auf den Grund zu gehen, wurde dieses Buch geschrieben – und auch, um zu beleuchten, was genau den Unterschied zwischen dem Vorgang der Wahrnehmung und des Wahrmachens ausmacht.

Ist es vielleicht dieser kleine aber feine Unterschied, der einer Krise Leben und Schwere einhaucht? Eine Schwere, die letztlich gar nicht notwendig wäre, wenn wir das Wahrgenommene so stehen lassen könnten? Erst Interpretationen, Vergleiche und Urteile ordnen das Wahrgenommene schließlich ein.

Wenn wir diesem Unterschied aber einfach nur Raum gäben, ohne zu reflektieren – keiner würde sich sorgen oder kümmern, denken oder reagieren –, was wäre dann? Wenn keiner da ist, der etwas herausstellt oder benennt, wie kann eine Situation dann eine Krise sein?

Eine Situation wird erst zu einer Krise, wenn wir uns dazu entscheiden, sie als solche zu betrachten, und darüber sollten wir einmal nachdenken.

• Halten Sie inne, lassen Sie es auf sich wirken und beobachten Sie einmal, wie Sie reagieren.

• Die Reaktion des Verstandes wird durchaus anders sein als die Ihres Gefühls, deshalb denken Sie nicht, spüren Sie einfach nur hinein, was Ihnen dieser Satz mitteilen will.

Eine wunderbare Einsicht ist die, dass eine Krise weder gut noch schlecht ist. Einmal etwas tiefer zu blicken und der Erkenntnis Ausdruck zu verleihen, dass eine Krise sehr wohl als Idee existiert, aber nicht dazu da ist, sich von ihr beirren zu lassen, ist eine Möglichkeit, Leid von sich abfallen zu lassen.

Ich möchte Ihnen also die Option nahebringen, sich einer scheinbar ausweglosen Situation zu stellen, sich furchtlos dem Orkan zu stellen und ihn ohne Widerstand zu betrachten. Er war ja nicht immer da. Und wenn er jetzt kommt und da ist, muss er auch wieder gehen. Je weniger wir uns darin verwickeln oder ihn mit Ablehnung oder Gedanken nähren, umso schneller und leichter wird er wieder abziehen können.

Halten Sie ihn nicht fest! Sie werden sagen, »um Gottes Willen, das tue ich auf keinen Fall!«, und doch tun Sie es, und zwar mit jedem Widerstand, mit dem Sie auf den Orkan reagieren und ihm damit Futter geben.

Wenn Sie aber der Situation, ganz gleich wie sie aussehen mag, gestatten hier zu sein, werden Sie Wunder erfahren. Diese könnten Sie niemals kennen lernen, wenn sie in jeder misslichen Situation nach hinreichender Analyse gleich zig Möglichkeiten entwickeln, um Abhilfe zu schaffen. Das liegt ganz einfach daran: Probleme sind nicht dazu da, um ausgemerzt zu werden, sondern um Ihre wahre Identität zu entschleiern. Putzmittel können einem griesgrämigen Spiegelbild schließlich auch nichts anhaben. Erkennen Sie, dass es nicht das Spiegelbild ist, das die Mundwinkel hängen lässt.

Wenn es so weit ist, dass wir uns einlassen können, wird es zu einem wahren Segen, sich dem Bewusstsein anzuvertrauen, dem bewussten Sein.

Wir durchschauen den Prozess dann. Bewusstseinsentwicklung wird zu einem Prozess, den wir wörtlich nehmen können. Sie ist eine »Ent-Wicklung« des Bewusstseins, doch kein »Sich-irgendwohin-Entwickeln«, sondern ein Aus-, Ent- und Rück-Entwickeln, weil wir das, was wir suchen und als erstrebenswert erachten, in unserem Inneren ja bereits sind. Wir müssen also nichts WERDEN, sondern können ganz einfach das SEIN, was bisher unentdeckt blieb.

Gerade in einer Zeit, in der die Krisen in unserer individuellen und als wahr angenommenen Welt auf allen Ebenen des Erlebens überhandnehmen, liegt es in unserer Hand, ob wir das Wagnis eingehen wollen – das Wagnis, eine Krise als subjektives Erleben im Bewusstsein zwar wahrzunehmen, aber gleichzeitig auch zu durchschauen und jenseits dieses Erlebens, in der Tiefe unseres Seins, in Frieden zu erwachen.

Lassen Sie uns gemeinsam den Weg beschreiten, der im Grunde genommen gar kein Weg ist, sondern ein einziger Moment innerer Klärung und Erhellung.

Lassen Sie es hierfür zu, bei sich selbst lange gehütete und Ihnen bisher unumstößlich erscheinende Glaubenssätze zu hinterfragen.

Zu guter Letzt: Lassen Sie diese Glaubenssätze von sich abfallen und sich von dem berühren, was sich Ihnen offenbaren möchte ...

... und zwar immer Jetzt.

WAS IST EINE KRISE ÜBERHAUPT?

In unserem täglichen Sprachgebrauch verknüpfen wir den Begriff der Krise wohl am ehesten mit einer Art Erschütterung. Irgendetwas erschüttert uns in unseren Grundfesten und lässt uns ein mehr oder weniger starkes Unbehagen

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