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Circle C-Ranch #4: Verratener Frieden

Circle C-Ranch #4: Verratener Frieden

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Circle C-Ranch #4: Verratener Frieden

Länge:
128 Seiten
1 Stunde
Herausgeber:
Freigegeben:
Mar 25, 2019
ISBN:
9781533732934
Format:
Buch

Beschreibung

Dem Rancher Andrew Morrison sind Buster Tom Copper, seine Familie und insbesondere die Circle C-Ranch schon lange ein Dorn im Auge. Auch wenn Morrisons Wagenrad-Ranch um ein Vielfaches größer ist als der Besitz der Copper-Familie, so streckt Morrison dennoch seine Hände nach der Circle C-Ranch aus – und dabei ist ihm jedes Mittel recht!

Mit geschickten Intrigen versucht er Buster Tom Copper in Misskredit zu bringen, indem er ihn beschuldigt, die Apachen gegen die Weißen aufzuhetzen. Aber in Wirklichkeit hat er selbst seine Finger im Spiel.

Er hat jedoch nicht damit gerechnet, dass Buster Tom Copper sich zu wehren weiß. Denn mit einem Mann wie dem Circle C-Rancher legt man sich besser nicht an!

Herausgeber:
Freigegeben:
Mar 25, 2019
ISBN:
9781533732934
Format:
Buch

Über den Autor


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Circle C-Ranch #4 - Glenn Stirling

CIRCLE C-RANCH

Band 4

Verratener Frieden

Ein Western von Glenn Stirling

IMPRESSUM

EIN CASSIOPEIAPRESS Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker

© by Author/ Titelbild: Nach einem Motiv von F.T.Johnson mit Steve Mayer, 2016

© dieser Ausgabe 2016 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

www.AlfredBekker.de

postmaster@alfredbekker.de

Roman

Dem Rancher Andrew Morrison sind Buster Tom Copper, seine Familie und insbesondere die Circle C-Ranch schon lange ein Dorn im Auge. Auch wenn Morrisons Wagenrad-Ranch um ein Vielfaches größer ist als der Besitz der Copper-Familie, so streckt Morrison dennoch seine Hände nach der Circle C-Ranch aus – und dabei ist ihm jedes Mittel recht!

Mit geschickten Intrigen versucht er Buster Tom Copper in Misskredit zu bringen, indem er ihn beschuldigt, die Apachen gegen die Weißen aufzuhetzen. Aber in Wirklichkeit hat er selbst seine Finger im Spiel.

Er hat jedoch nicht damit gerechnet, dass Buster Tom Copper sich zu wehren weiß. Denn mit einem Mann wie dem Circle C-Rancher legt man sich besser nicht an!

Roman

Es gab einen Ruck, dann blieb die Concord-Kutsche stehen. Julie Radstone beugte sich aus dem Fenster, und die Abendsonne ließ ihr kupferrotes Haar wie eine Flamme wirken.

„Was ist denn, Hull, warum halten Sie?", rief sie zum Kutscher hinauf.

Hull schwang sich gerade vom Bock. Er fluchte dabei, warf einen kurzen Blick auf die Frau, antwortete ihr aber nicht. Dann, als er unten war, ging er nach vorn zu seinem Vierergespann.

Julie Radstone ließ sich wieder auf den Sitz sinken und seufzte: „Diese Fahrten sind doch eine schreckliche Plackerei. Helen, gib mir den Praviantkorb. Ich habe Hunger!"

Sie sah auf das Mädchen ihr gegenüber und streckte die Hand aus, um den Korb in Empfang zu nehmen.

Die beiden Frauen waren die einzigen Passagiere. Julie Radstone, die Hotelbesitzerin aus Tucson, und Helen, ihre jüngere Schwester. Julie hatte ein erlebnisreiches Leben hinter sich, und man sah es ihr trotz Puder und Schminke an. Aber dennoch war sie eine schöne Frau, vor allem eine, die das gewisse Etwas hatte, wie Andrew Morrison immer sagte, der ihr nachstieg. Als Mittdreißigerin wusste sie genug von Männern, vom Leben und all dem, was etwas bringt und Freude macht.

Gegen Julie wirkte Helen naiv, harmlos und nahezu puritanisch. Als sie jetzt den Proviantkorb aufschnürte, tat sie es betulich und genau, so dass Julie ungeduldig wurde.

„Nun gib schon her!", forderte sie mit dunkler Stimme.

Als Helen ihr das Sandwich reichte, verdunkelte sich das Fenster der Tür. Eine tiefe Männerstimme sagte rau: „Sie werden Ihren Appetit noch etwas zügeln, Madam. Steigen Sie bitte aus!"

Julie zuckte herum. Helen sah ebenfalls zum Fenster in das Gesicht des Fremden, der da außen auf dem Trittbrett stand und herein sah. Es war ein tiefgebräuntes Gesicht mit dunklen Augen. Das Gesicht eines Mexikaners. Aber er hatte ohne den geringsten Akzent gesprochen.

„Was wollen Sie denn?, fragte Julie aggressiv. „Wer sind Sie überhaupt? He, und wo steckt denn Hull?

„Sorgen Sie sich nicht um den Kutscher. Der hält seine Pferde, und das tut er so lange, wie ich das verlange. Steigen Sie jetzt aus, beide!", befahl der Fremde.

„Ja, was fällt Ihnen denn ein?, schrie ihn Julie an, und sie hatte Erfahrung im Umgang mit rauen Burschen. „Ein Bandit, wie? Aber bei mir können Sie nichts holen. Rein gar nichts! Und ein Geldtransport ist das auch nicht! Wo sind wir denn überhaupt? Ich denke ja nicht daran, auszusteigen!

Sie sah zum anderen Fenster hinaus, und was sie sah, war Einöde. Kakteen, Geröll, Sand, ein paar Felsen. Der Apachen-Pass. Das Gras, was dünn und gelb in spärlichen Büscheln wuchs, gab nicht einmal einem Dutzend Rindern für einen Monat Futter.

„Steigen Sie aus, sonst werde ich ungemütlich!, sagte der Mann jetzt schärfer. „Man will Ihnen nichts rauben. Wenn Sie vernünftig sind, können Sie in zehn Minuten wieder fahren. Also?

Julie wollte gerade zur anderen Tür hinaus, als dort ein bärtiges Gesicht auftauchte, das ihr bekannt vorkam. Auch ein Mexikaner, aber schon der Geruch erinnerte sie daran, woher sie diesen Mann kannte.

Sie zuckte herum, sah wieder den Fremden an, der sie zum Aussteigen zwingen wollte und sagte wütend: „Aha, jetzt weiß ich, woher ihr kommt. Dieser Kerl da an der anderen Tür riecht ja danach. Andrew Morrisons Schafhirten-Bande, wie? Die Wagenrad-Ranch als Wegelagerer. Das ist mal neu. Das wird ja in Tucson Gesprächsstoff geben. Ja, Sie Bandit, ich steige aus. Ich will sehen, wer sich hier alles beteiligt."

Sie gab Helen einen Wink und trat zur Tür. Der Fremde öffnete schon von außen, aber als er ihr beim Aussteigen helfen wollte, zog sie ihren Arm zurück und zischte: „Die Finger von meiner Figur, Sie Strauchdieb!"

Der Mexikaner lächelte nur.

Julie sah sich um. Da standen zwei Mexikaner hinter der Kutsche, zwei vorn bei Hull und den Pferden, und ein fünfter kam gerade hinten um den Wagen herum. Das war der Bärtige.

Helen war auch ausgestiegen. Beide Frauen standen im Licht der Abendsonne, mitten in einer trostlosen Landschaft und umringt von Mexikanern, deren Pferde allesamt weiter hinten auf dem Postweg standen. Pferde, wie Julie mit Kennerblick feststellte, die den Wagenrad-Brand trugen. Also war es tatsächlich Andrew Morrisons mexikanische Schafhirtenmannschaft.

Der Mann, der diese Bande - wie Julie die Männer nannte - anführte, war dieser akzentfrei sprechende Fremde. Er wirkte nicht so primitiv wie die anderen Männer, war auch besser gekleidet, sah aber doch irgendwie wie ein Cowboy aus. Oder besser wie ein Rancher, überlegte sich Julie.

„Und was soll der Zauber?", fragte Julie, während sich Helen ängstlich an die ältere Schwester drängte.

Der Mexikaner lüftete seinen Hut. „Mein Name ist Carlos Ramirez. Ich bin kein Bandit, Madam, wie Sie denken. Hier..."

Er griff in die Tasche seiner Antilopen-Leder-Jacke, zog etwas heraus und hielt es Julie vor. Es war eine Blechmarke mit einem eingestanzten Marshalstern und der Schrift: US Marshal of Mexican Native Population - US Marshal der mexikanischen Bevölkerung, die hier schon vor den Amerikanern ansässig gewesen war. Julie ent sann sich, dass es solche Marshals gab, und sie waren ausschließlich für die Probleme der Mexikaner, aber auch der Indianer da, hatten aber Befugnisse wie ein normaler US Marshal. Arizona war noch kein Staat mit eigener Polizei, sondern ein Territorium der USA.

„Und warum müssen wir aussteigen?", fragte Julie bissig.

„In wenigen Minuten wird ein offener Wagen kommen, der Sie zurück nach der Relaisstation bringt. Dort können Sie übernachten", sagte der Marshal.

„Ich muss nach Hause. Nach Tucson!, erklärte Julie bestimmt. „Was soll denn dieser Unfug?

„Sie können vorerst nicht weiter, Madam. Hinter dem Pass lauern Apachen."

„Und warum kann ich nicht mit der Kutsche zurück? Wollen Sie die vielleicht weiterfahren lassen?"

„Ja, genau das wollen wir. Hull, kommen Sie hierher und holen Sie das Gepäck der Lady vom Wagen!", rief Ramirez dem Kutscher zu.

Hull, ein Mann von etwa vierzig Jahren, kam mürrisch zurück. Als er mit Ramirez auf gleicher Höhe war, sagte er verärgert: „Wir haben einen neuen Boss in Tucson. Wenn er erfährt, wozu Sie die Kutsche benutzt haben, bekommen Sie vielleicht Kummer, Mann. Das kann ich Ihnen schwören."

„Mein Problem, Hull. Holen Sie jetzt die Koffer vom Wagen... und den Korb!, fügte er lächelnd hinzu. Einer der Männer von der Wagenrad-Ranch rief Ramirez etwas zu, der drehte sich um und sagte: „Na ja, da kommt schon der Wagen. Madam, Sie haben nicht lange zu warten brauchen.

Julie sah ihre Schwester an. „Nun hör dir das an, Helen! Ich will nach Tucson und nicht zurück zu dieser miesen Relaisstation, wo es vielleicht von Flöhen und Wanzen wimmelt. Mensch, haben Sie das jetzt verstanden?, wandte sie sich wieder an Ramirez. „Apachen! Seit Jahren haben die nichts mehr getan. Buster Tom Copper hat einen Vertrag mit Cochise gemacht, oder haben Sie das vergessen? Wollen Sie jetzt mit denen einen Streit vom Zaun brechen?

„Kümmern Sie sich nicht um uns, Madam. Ich habe hier die Verantwortung. Pepe, bring die Koffer der Ladies zum Dogcart!"

Julie schimpfte, aber sie sah auch ein, dass alles keinen Sinn hatte. Dieser Ramirez und seine Wagenrad-Mannschaft ließen sich offenbar nicht beirren. Alle taten so geheimnisvoll.

Hull stieg auf den einachsigen Dogcart und nahm die Zügel. Der Mexikaner, der ihn gebracht hatte, war Julie auch bekannt. Er grüßte freundlich und bleckte seine quittegelben Zähne.

„Was geht hier vor, Chico?", fragte Julie den Mann.

„Ich weiß nichts, Senora, gar nichts. Ich habe den Wagen von der Wagenrad-Ranch gebracht. Befehl von Senor Morrison. Apachen sind hinter dem Pass."

„Ach was, ihr mit euren

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