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Schwarze Erde

Schwarze Erde

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Schwarze Erde

Länge:
186 Seiten
2 Stunden
Herausgeber:
Freigegeben:
Dec 9, 2019
ISBN:
9781533760661
Format:
Buch

Beschreibung

Die Sippen der Darnells und Kings haben sich zum Aufbruch bereitgemacht. Sie kennen nur noch ein Ziel: "Auf nach Oregon, ins Land der "schwarzen Erde". Vierzig Conestogawagen stehen bereit, die, von schwerfälligen Zugochsen gezogen, ihre Familien, ihr Hab und Gut in das Land ihrer Sehnsucht bringen sollen. Aber dazwischen liegen zweitausend Meilen unerforschtes Gebiet und Durststrecken, Wüsten und Gebirge und kriegerische Indianervölker, Todfeinde jedes Weißen, der sich in ihr Gebiet wagt. Doch die größte Gefahr, die sie auf ihrem Weg in ihre neue Heimat erwartet, kommt nicht von den Indianern, sie kommt aus ihren eigenen Reihen, sie kommt von ihrer Uneinigkeit untereinander, von verbrecherischen Elementen, die ihre dunklen Ziele mit Hilfe des Trecks verfolgen.

Jose Gonzales, der Doc, ist der Grund der ständig stärker werdenden Streitigkeiten des Treckbosses mit einigen Sippenmitgliedern. Doch er hat einen mächtigen Freund hinter sich, den Scout des Trecks, Don Wattrick. Der erfahrene Indianerkenner, ohne den der Treck zum Scheitern verurteilt ist, weiß immer wieder einen Ausweg, selbst in den kritischsten Situationen. Nur ihm ist es in der Hauptsache zu verdanken, dass trotz der Machtkämpfe der einzelnen Sippenmitglieder untereinander, trotz räuberischer Comanchen und verbrecherischer weißer Whiskyhändler, der Treck zum Ziel kommt - ins Land der "schwarzen Erde'.

LARRY LASH, der viele gute Westernromane schrieb und aus der Fülle seines reichen Erfahrungsschatzes dem Leser den sogenannten "wilden Westen" aus immer neuem Blickwinkel vor Augen führt, bietet auch mit diesem packenden Abenteuerroman aus jenen Tagen der amerikanischen Pionierzeit ein fesselndes Bild wildbewegter Zeiten.

Herausgeber:
Freigegeben:
Dec 9, 2019
ISBN:
9781533760661
Format:
Buch

Über den Autor


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Schwarze Erde - Larry Lash

Larry Lash

Classic Western Collection

SCHWARZE ERDE

––––––––

IMPRESSUM

Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker

© by Author/ Titelbild: Nach einem Motiv von W.H.D. Koerner mit Steve Mayer, 2016

© dieser Ausgabe 2016 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

www.AlfredBekker.de

postmaster@alfredbekker.de

Klappe

Die Sippen der Darnells und Kings haben sich zum Aufbruch bereitgemacht. Sie kennen nur noch ein Ziel: „Auf nach Oregon, ins Land der „schwarzen Erde". Vierzig Conestogawagen stehen bereit, die, von schwerfälligen Zugochsen gezogen, ihre Familien, ihr Hab und Gut in das Land ihrer Sehnsucht bringen sollen. Aber dazwischen liegen zweitausend Meilen unerforschtes Gebiet und Durststrecken, Wüsten und Gebirge und kriegerische Indianervölker, Todfeinde jedes Weißen, der sich in ihr Gebiet wagt. Doch die größte Gefahr, die sie auf ihrem Weg in ihre neue Heimat erwartet, kommt nicht von den Indianern, sie kommt aus ihren eigenen Reihen, sie kommt von ihrer Uneinigkeit untereinander, von verbrecherischen Elementen, die ihre dunklen Ziele mit Hilfe des Trecks verfolgen.

Jose Gonzales, der Doc, ist der Grund der ständig stärker werdenden Streitigkeiten des Treckbosses mit einigen Sippenmitgliedern. Doch er hat einen mächtigen Freund hinter sich, den Scout des Trecks, Don Wattrick. Der erfahrene Indianerkenner, ohne den der Treck zum Scheitern verurteilt ist, weiß immer wieder einen Ausweg, selbst in den kritischsten Situationen. Nur ihm ist es in der Hauptsache zu verdanken, dass trotz der Machtkämpfe der einzelnen Sippenmitglieder untereinander, trotz räuberischer Comanchen und verbrecherischer weißer Whiskyhändler, der Treck zum Ziel kommt - ins Land der „schwarzen Erde'.

LARRY LASH, der viele gute Westernromane schrieb und aus der Fülle seines reichen Erfahrungsschatzes dem Leser den sogenannten „wilden Westen" aus immer neuem Blickwinkel vor Augen führt, bietet auch mit diesem packenden Abenteuerroman aus jenen Tagen der amerikanischen Pionierzeit ein fesselndes Bild wildbewegter Zeiten.

Roman

Es war Frühling geworden im Jahre 1842. Bis 1820 hatten die Frontiers den Missouri erreicht. Am Missouri war der Vormarsch zum Halt gekommen. Vereinzelte große Männer wie Jim Bridger und Kit Carson hatten sich weiter, bis tief in das Indianerland gewagt. Von ihnen war die Kunde gekommen, dass es tiefer im Innern ein wunderbares Land gab, mit herrlichem Gras und schwarzer Erde. Das Land hieß Oregon. Es lag Hunderte von Meilen fern. Zwischen diesem Land und der Wirklichkeit lag die gewaltige Ebene der „Great Plains".

Die Siedler konnten in dieser Ebene weder Holz für ihre Blockhäuser noch für die Feuer finden. Es gab dort so wenig Wasser, daß weder Viehzucht noch Getreideanbau betrieben werden konnte. Die Gefahren der Wildnis kamen hinzu und die Indianer. Das alles konnte jedoch die große Walze der Eroberung nicht aufhalten. Man wollte vorwärts, von einer Küste des Kontinents zur anderen, man wollte das ganze Land.

„Schwarze Erde" ist die Geschichte des Oregon-Trails, den die Indianer auch die Medizinstraße nennen. Es ist aber auch die Geschichte von Don Wattrick und Jube Darnell, von all den Menschen, die den Mut hatten, das alte Land zurückzulassen, um das neue Land, das Land der schwarzen Erde, zu erobern. Es ist eine Story, die das Leben schrieb, eine Story aus jenen Tagen, als eine ganze Nation aufbrach, um sich eine neue Welt zu erobern.

––––––––

1.

––––––––

Als Don Wattrick auf das Gewühl vor sich sah, glaubte er zu träumen und hielt sein Pferd an. Er war lange geritten und war staubig und müde geworden. Der Hunger kam hinzu. Die vielen Menschen, die ihm zu Fuß, zu Pferde, mit Handkarren und Leiterwagen, mit schweren Conestogawagen einzeln und in Gruppen begegneten, erinnerten ihn in ihrer hektischen Betriebsamkeit an Ameisen. Dieses bunte Treiben wirkte auf einen Menschen wie Don Wattrick, der gerade aus der Wildnis kam, erregend und abstoßend zugleich.

Die Stadt Independence war nicht wiederzuerkennen. Überall hatten Siedler ihre Zelte aufgeschlagen. Sie waren zu regelrechten Zeltstädten angewachsen. Sie wuchsen wie Pilze aus der Erde und mit ihnen die Händler, die Waffen und Munition, Geschirr und Hufeisen und anderen Kram anboten.

Pferdehändler machten gute Geschäfte, Barbiere rasierten ihre Kunden auf offener Straße. Überall waren Marktstände errichtet worden, überall bewegten sich Menschen. Man hörte an ihrer Sprache, woher sie kamen, aus Michigan, Georgia, Nordcarolina und Jersey. Sie schienen von einer übermächtigen Sehnsucht aufgescheucht worden zu sein, die sie in die Ferne trieb.

Zweitausend Meilen unerforschten Gebietes lagen jenseits des Missouri. Dort war der lockende Westen mit der Einsamkeit und den Ödstrecken. Es lauerten tausend Gefahren, Gebirge, Wüsten und Indianer. Man kannte die Indianervölker, die jenseits des Missouri lebten, genau. Es waren Kaws, Cherokesen, Comanchen, Pawnee, Arapaho, die Sioux-Dakota-Völker mit den sieben Stämmen der Teton-Dakota, den Sichangu, Oglala, Itazipho, Sihasapa, Miniconju, Uhenonpa und Hunkpapa. Es lebten dort auch die Yanktonai Yankton, die Wahpeton und Sissiton und andere Siouxsippen, aber auch Krähen-, Schwarzfußund Assiniboine-Indianer, Navajos und Schoschonen, zwei Apachenstämme, die Schwarzfußund Wyandotte-Indianer. Man brauchte sich also nichts vorzumachen, wenn man nach Westen blickte, dorthin, wo das Traumland Oregon lag. Dieses Land war nicht leer, es wohnten bereits Menschen dort, es wartete nicht darauf, von Weißen besiedelt zu werden.

Doch das zählte nicht. Niemand wusste so recht zu sagen, was die Menschen trieb, sich zu Gemeinschaften zusammenzurotten und auf den Trail zu gehen. Niemand konnte so recht ergründen, was diese Menschen anspornte, dass sie Not und Entbehrungen und unsägliche Strapazen auf sich nahmen.

Don Wattrick war es gleichgültig, was aus all den Menschen hier wurde und ob sie ihr Ziel je erreichten. Es wusste keiner besser als er, dass jeder für sich selbst zu sorgen hatte, wenn man ins Indianerland vorstieß. Er war ein Mann, der immer auf sich selbst gestellt gewesen war. Das unterschied ihn von vielen Menschen.

Der Unterschied war auch äußerlich festzustellen. Seine Kleidung bestand aus Wildleder und hatte Fransen und bunte Stickereien. Er trug Mokassins und eine Waschbärmütze. Seine glatten, auf die Schultern fallenden Haare waren schwarz wie die eines Sioux. Sein hoch gebautes Reittier, ein Rappe, trug eine indianische Hackamoore. Ein Gewehr und ein Revolver waren seine Bewaffnung.

Don Wattrick fragte sich, ob alle diese Menschen deshalb so sorglos waren, weil über eine Strecke von zweitausend Meilen Forts errichtet waren? Gewiss gab es einige Forts. Es waren dies Fort Laramie, Fort Hall, Fort Boise, Fort Walla und hoch in Oregon gegenüber dem Wilamette-River, dort wo dieser Fluss in den Columbia-River einmündete, das Fort Vancouver. Don Wattrick wusste, wie wenig diese fünf Forts auf so einer langen Strecke ausmachten. Was mochten die Männer denken, dass sie ihre Familien mit auf den Trail nahmen? Es waren Menschen aus allen Schichten, die nur eins vereinte, die gleiche Idee, vielleicht auch die gleiche Lust am Abenteuer, die gleiche Sehnsucht nach der Ferne. Waren sie im Glauben, dass die fünf Forts ausreichten, um sie im Notfall zu beschützen?

Ein dünnes Lächeln kam auf Don Wattricks Lippen. Unbeirrt setzte er seinen Ritt auf die Stadt weiter fort. Ihn störten die gaffenden Menschen nicht. Aus schmalgezogenen Augenlidern beobachtete er seine Umgebung. Er erkannte, dass die Mensehen um ihn herum meistens Siedler waren, die sich auf das neue Abenteuer vorbereiteten. Er erkannte auch das Gesindel, das solche Gelegenheiten zum Geschäftemachen ausnutzte. Es waren menschliche Aasgeier, die überall da anzutreffen waren, wo es viele Menschen und damit dunkle Geschäfte gab. Auch sie waren da, die Spieler und Revolverhelden, die Rowdys und Banditen. Wer einen Blick für sie hatte, konnte sie in der Menschenschar erkennen. Don Wattrick wurde durch eine tiefe Bassstimme in seinen Beobachtungen gestört.

„Das ist Wucher, unverschämter Wucher! Der Gaul ist lahm und für dieses lahme Tier wollen Sie noch fünfzig Dollar haben?"

„Sie brauchen ihn nicht zu nehmen, Sir, meldete sich der Verkäufer, in dem Don Wattrick einen breitschultrigen, rothaarigen Riesen erkannte, mit einem Grinsen. „Wenn Sie etwas Besseres haben wollen, Sir, müssen Sie auf den nächsten Pferdetransport warten. Morgen schon kostet dieses Pferd hier sechzig Dollar. Es kommen immer weniger Pferde, und es ist schwer, den Bedarf hier noch zu decken. Für ein gutes Pferd werden bereits zweihundert Dollar geboten. Entschließen Sie sich rasch zum Kauf, so schlecht ist der Gaul nicht.

„Und bereits am Vermilton-River bricht er mir zusammen, was? Danke, behalten Sie ihn nur! Ich werde mich nach einem anderen Pferdehändler umsehen."

Don Wattrick, der seinen Rappen angehalten hatte, sah einen Mann sich aus dem Gedränge um den Pferdehändler herum lösen. Mit zornig funkelnden Augen und drohend erhobener Faust sagte er:

„Es ist überall dasselbe. Diese Pferdehändler stecken alle unter einer Decke. Dieser Rotbart ist einer der schlimmsten. Sie nehmen uns aus, sie quetschen uns bis zum letzten Cent aus. Aber ich will nach Oregon, ich muss nach Oregon kommen!"

Da niemand dem Mann antwortete, sich keiner um seinen Zornesausbruch kümmerte, setzte der kleine Mann sich in Bewegung und rannte gegen den Rappen. Im letzten Moment konnte Don sein Reittier ausweichen lassen.

„Halten Sie die Augen auf, Freund", riet Don Wattrick ihm.

Der kleine Mann war erschreckt zusammengefahren und stand geduckt im Staub der Fahrbahn. Es war, als wäre er aus tiefem Sinnen in die Wirklichkeit zurückgerissen worden.

„Ich werde es mir merken, sagte der Kleine, indem er an den Stetsonrand tippte. Seine Augen leuchteten beim Anblick des Rappen auf. „Wenn Sie Ihr Pferd verkaufen wollen, Sir, ich zahle Ihnen hundert Dollar dafür.

„Das Tier ist unverkäuflich, Freund, erwiderte Don Wattrick. „Einen Rat aber können Sie umsonst haben.

„Ich höre, sagte der Kleine mit enggezogenen Augenlidern und sich weitenden Nasenflügeln. „Einen Rat nehme ich dankbar an.

„Versuchen Sie einen Job als Wagenführer zu bekommen. Es gibt eine Menge Oregonfahrer, die reich sind und noch für ihre Wagen Fahrer suchen. Versuchen Sie es."

„Sir, ich bin Doc und habe nicht gelernt, wie man mit Gespanntieren umgeht. Ich kam mit der Stagecoach hierher und dachte mir hier ein Pferd zu kaufen, einen zahmen, friedlichen Gaul, der mich nicht gleich abwirft und doch zäh genug ist, um mich in Etappen bis zu meinem Ziel Oregon zu bringen."

„Dann wäre mein Schwarzer nicht das Richtige für Sie, Doc, entgegnete Don Wattrick. „Er trägt keinen anderen Reiter und läßt sich von keinem Fremden anrühren. Es wird schwer sein, ein gutes Pferd zum normalen Preis zu bekommen, es ist beinahe unmöglich. Ich reite jetzt zu dem Wagentreck, der mich angeworben hat. Vielleicht haben Sie schon einmal etwas von Jube Darnell gehört?

Der kleine, scharfäugige Doc blickte Don Wattrick überrascht an. Er nickte und sagte dann:

„Jube Darnell, wer sollte ihn nicht kennen! Er stammt aus Nordcarolina und hat seine ganze Familie mitgebracht. Vierzig Conestogawagen haben sich um ihn geschart. Er hat den prächtigsten Treck zusammengestellt. Viele reiche Leute sind dabei. Wenn Sie der Scout sind, auf den er wartet, wird er zum Aufbruch drängen. Seit einem Monat wartet er schon auf Sie."

„Mancher Treck wartet länger, antwortete Don Wattrick dem Doc. „Man tut gut daran, auf einen Scout zu warten und es nicht auf eigene Faust zu versuchen. Man kann nicht vorsichtig genug sein.

Don Wattrick wollte sein Pferd in Bewegung setzen, doch der Doc hielt ihn zurück.

„Wenn Sie Don Wattrick sind, werden Sie auch wissen, dass ein Doc kein schlechter Reisebegleiter ist. Menschen brauchen immer einmal Hilfe. Sie können krank werden, es kann Streit geben, bei dem es Verletzungen gibt. Ich könnte hier mein Camp aufschlagen und hier meine Praxis eröffnen, ich könnte hierbleiben und reich werden. Ich will aber nach Oregon, Mister Wattrick, und Sie können mir dabei helfen. Alle Welt will nach Oregon, ins Traumland. Ich will es auch sehen."

Einen Augenblick lang sah Don Wattrick den Doc überrascht an. Noch nie hatte jemand ein derartiges Ansinnen an ihn gestellt und schon bei der ersten Begegnung eine Bitte geäußert. Er erkannte daran, wie verzweifelt der kleine Doc nach einem Reittier gesucht hatte, wie verzweifelt der kleine Mann nach seiner Ankunft in Independence danach Ausschau gehalten hatte, mit auf den Trail genommen zu werden. Er sah seinen flehenden Blick und spürte die Unruhe des Mannes, dessen Gesicht rot angelaufen war. Es war nicht Don Wattricks Art, lange Reden zu halten und das Für und Wider zu erörtern oder weitere Ratschläge zu geben. Der kleine Mann gefiel ihm.

„Ich bin allein, sagte der Doc, als ihm Don Wattricks Schweigen zu lange dauerte. „Ich bin nur mir selbst verantwortlich. Ich habe nur wenig Gepäck und außer meiner Instrumententasche und einer kleinen Apotheke keinen Ballast.

„Kommen Sie!", unterbrach ihn Don Wattrick. Der Kleine riss die Augen auf.

„Ich heiße Jose Gonzales, Sir, sagte er mit vor Erregung schwingender Stimme. „Ich habe in Rinderstädten praktiziert und konnte kaum etwas verdienen. Die Leute waren so gut wie nie krank. Die als Patienten zu mir kamen, hatten so gut wie nie Geld. Ich beklage mich nicht. Dass man mich zum Schluss mit der Waffe bedrohte, als ich meine Honorare eintreiben wollte, hat mich aufbrechen lassen. Was ich mir in den Kopf setze, muss ich durchhalten, ganz gleich, was kommt. Ich gehe gern mit Ihnen, Sir.

„Meine Freunde nennen mich ganz einfach Don, erwiderte Wattrick lachend. Der Kleine gefiel ihm immer mehr, wenngleich seine zappelige Art Unruhe verbreitete. „Führe mich zu Jube Darnells Treck, Jose.

Der Kleine lachte befreit auf.

„Wenn das heißen soll, dass ich von nun an kein Doc mehr bin, ist das auch gut. Ich nehme alle Arbeit an, wenn ich nur in den Treck hineinkomme."

„Du wirst hineinkommen, Jose, oder man wird ohne Scout auskommen müssen."

Jetzt war der Kleine ehrlich überrascht. In seinen Augen leuchtete es auf. Er kam ganz nahe

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