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Tore durch Raum und Zeit: Von Mountaingates, Watergates und Toren zu fremden Welten: Geheimnisse in uralten Mythen

Tore durch Raum und Zeit: Von Mountaingates, Watergates und Toren zu fremden Welten: Geheimnisse in uralten Mythen

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Tore durch Raum und Zeit: Von Mountaingates, Watergates und Toren zu fremden Welten: Geheimnisse in uralten Mythen

Länge:
52 Seiten
49 Minuten
Herausgeber:
Freigegeben:
Aug 14, 2012
ISBN:
9783943565560
Format:
Buch

Beschreibung

Alte Mythen behaupten, es gab einst überall Tore durch die man in fremde Welten gelangen konnte. Solche Tore konnten gefunden werden an Felswänden, vor Bergen, in Brunnen, Teichen, auf Wiesen - praktisch überall. Und bei dem Besuch auf der anderen Seite konnte die Zeit manchmal schneller oder langsamer vergehen und bei der Rückkehr fand man sich zu einer späteren Zeit oder einem anderen Ort wieder… Handelt es sich hierbei nur um Märchen oder Legenden oder steckt mehr dahinter? Andere Dimensionen? Parallelwelten? Die Autorin hat verschiedene Überlieferungen und Tore auf mögliche Erklärungen hin untersucht und ihre spannenden Erkenntnisse in diesem Buch aufgeschrieben. Unbedingt lesenswert!
Herausgeber:
Freigegeben:
Aug 14, 2012
ISBN:
9783943565560
Format:
Buch

Über den Autor


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Buchvorschau

Tore durch Raum und Zeit - Gisela Ermel

Tore.

Das Felsentor

Unsere Spurensuche beginnt in China. Chang Hua (bis heute bekannt als großer Dichter und Polyhistor der Ching-Dynastie, die 1644 begann) hatte einst beruflich in der Gegend von Chien-an zu tun und machte bei dieser Gelegenheit einen Spaziergang durch die dort gelegenen Grotten. Auf seinem Weg begegnete er einem fremden Mann, der sich mit der Frage an ihn wandte, wieviele Bücher er bereits gelesen habe. Chang Hua, ein Gelehrter von umfassender Bildung und starker schriftstellerischer Begabung, antwortete:

„Von denen, die während der letzten zwanzig Jahre erschienen sind, dürfte es noch einige geben, die ich nicht in der Hand gehabt habe. Die vor diesem Zeitpunkt erschienene Literatur habe ich aber bestimmt vollständig durchgearbeitet."

Man unterhielt sich weiter angeregt miteinander, und Chang Hua fühlte sich dabei seltsam angezogen von diesem Fremden. Auf ihrem gemeinsamen Spaziergang gelangten sie schließlich zu einem großen Felsen, in dem plötzlich - wie aus dem Nichts - ein Tor sichtbar wurde. Der Fremde öffnete dieses Tor und wies Chang Hua den Weg hindurch. Kaum waren sie zusammen einige Schritte hineingegangen, da öffnete sich vor ihnen eine andere Welt (so der alte Text wortwörtlich!) mit eigenem Himmel und eigener Erde, mit Palästen und Häusern, Bergen und Hügeln. Der Fremde führte Chang Hua in eine Art Bibliothek, denn in diesem Haus sah man Regale über Regale, angefüllt mit Tausenden von Büchern.

„Hier befinden sich die Niederschriften der ganzen Geschichte, erklärte ihm der Fremde. Dann ging es weiter in ein anderes Haus, wieder eine Bibliothek. Der Mann erläuterte: „Hier sind die Lokalchroniken der Zehntausend Länder.

Es wurden noch weitere Häuser besucht, und in jedem dieser Häuser befanden sich seltsame Bücher. Eines dieser Gebäude, das besonders hoch aufragte, war offenbar streng gesichert, denn zwei Hunde bewachten den Eingang. Chang Hua fragte, was dies für ein Gebäude sei und erhielt die Antwort:

„Hier werden die Zinnober-Bücher der 'Goldwahrheit und der Sieben Kristalle' aus den Purpurarchiven der Jade-Hauptstadt aufbewahrt, alles Geheimakten in purpurnen Schriftzeichen."

Dann wies der Fremde auf die beiden Hunde und sagte geheimnisvoll: „Das sind in Wirklichkeit Drachen!"

Der alte Text namens Lang-huan-chi berichtet dann weiter:

„Nachdem sich Chang Hua rasch einen Überblick über die in den einzelnen Häusern aufbewahrten Schriften verschafft hatte, wurde ihm klar, dass es sich ausnahmslos um vor-Han-zeitliche Quellen handelte, von denen er meistenteils noch nie gehört hatte ... Chang Hua war überglücklich und wollte sich gleich für einige zehn Tage einmieten. Aber der Fremde lachte bloß und sagte: „Ihr seid wohl nicht ganz gescheit! Ist das vielleicht ein Ort, wo man sich einmieten

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