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Flugobjekt, Sternenkarte und Kachinas: Geheimnisse der Indianer Nordamerikas

Flugobjekt, Sternenkarte und Kachinas: Geheimnisse der Indianer Nordamerikas

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Flugobjekt, Sternenkarte und Kachinas: Geheimnisse der Indianer Nordamerikas

Länge:
76 Seiten
43 Minuten
Herausgeber:
Freigegeben:
Nov 25, 2012
ISBN:
9783944198231
Format:
Buch

Beschreibung

In vielen Mythen rund um den Globus wird geschildert, wie die "Götter" unseren Planeten zunächst für ein Bewohnen durch uns Menschen vorbereiteten. Solch ein Unternehmen kennen wir heute unter dem Begriff des Terraforming. Damit ist ein Szenario gemeint, wie es Exobiologen und andere Wissenschaftler für lebensfeindliche Planeten vorschlagen. Durch eine Manipulation der Atmosphäre wird der Himmelskörper in eine lebensfreundliche Welt verwandelt. Gab es vielleicht zu Beginn der Erdevolution solche Eingriffe durch extraterrestrische Intelligenzen, über die die Ojibwa berichten?... Die Autorin geht den Beziehungen der Indianerstämme zu den "himmlischen Wesen" oder "Göttern" auf die Spur.
Herausgeber:
Freigegeben:
Nov 25, 2012
ISBN:
9783944198231
Format:
Buch

Über den Autor


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Buchvorschau

Flugobjekt, Sternenkarte und Kachinas - Gisela Ermel

Kiva

Ojibwa: Megis und das Geheimnis der Birkenrindenrollen

Die Ojibwa - auch Anishnabeg, Chippeway oder Saulteurs - leben heute im Gebiet der sogenannten Seenplatte. Zusammen mit den Ottawa und den Potawatomi bildeten sie einst die Stammeskonföderation des Rates der drei Feuer, die in der Gegend der Ostküste der USA und des Sankt-Lorenz-Stroms lebte und sich gegenüber der Irokesenliga behauptete.

In ihrer schriftlosen Kultur dienten den Ojibwa-Indianern über lange Zeit hinweg mit Symbolen und Bildern illustrierte Birkenrindenrollen -von ihnen „Wiigwaasabakoon" genannt - als Gedächtnisstützen, um ihre Mythen von Generation zu Generation weiterzugeben. Diese Rollen sind aus Sicht der Paläo-SETI-Forschung höchst interessant.

Entnahme von Birkenrinde, Kanada

In etlichen Museen werden solche Rollen aufbewahrt, meist jedoch nicht die Originale, sondern die von den Ojibwa sorgfältig angefertigten Kopien, da das Material nicht allzu haltbar ist. Die Birkenrindenrollen wurden von zuverlässigen „Bewahrern" weitergegeben. Drohte die Birkenrinde zu zerfallen, war es die Aufgabe dieser auserwählten Personen, die Darstellungen auf neue Rollen zu übertragen. Später gelangten etliche solcher Bilderberichte an interessierte Ethnologen, Indianerforscher und in den Besitz mehrerer Museen.

Nach ihrem Inhalt und den Motiven unterscheidet man unter anderem „Schöpfungsrollen, „Manito-Versammlungsrollen oder „Wanderungsrollen". Andere Birkenrindenrollen wurden nach dem Ojibwa-Stamm oder dem Bewahrer benannt, in dessen Besitz sich die Rolle befunden hatte oder noch befand, wie zum Beispiel die „Red Sky Birch Scroll".

Die Schöpfungsrollen: Megis’ Weltraumroute zur Erde

Aus prä-astronautischer Sicht sind die erhaltenen Schöpfungsrollen deshalb interessant, weil sie verschiedene „Schöpfungsabschnitte zeigen, die sich in vier Phasen gliedern. Die Darstellungen beginnen stets mit einem Kreis, um den herum der Chefgott - Manito – und seine Helfer zu sehen sind. In der Mitte des Kreises befindet sich ein Objekt, das die in der Ojibwa-Mythologie so wichtige „fliegende Muschel - Megis - darstellt. Von diesem muschelförmigen Objekt geht ein „Pfad aus, ein Weg, der zu einem weiteren Kreis führt = der Weg, den Manito und seine Helfer nahmen, um unsere Erde aufzusuchen. Dieser Pfad repräsentiert somit so etwas wie eine Weltraumroute von Megis, ausgehend von der Welt der „Schöpfer bis zu unserem Planeten.

Ausschnitt aus einer der Schöpfungsrollen: links die Welt der Manitos, in der Mitte unser Planet, verbunden durch eine Reiseroute, ganz rechts unser Planet beim zweiten Besuch der Manitos

In einigen Schöpfungsrollen findet man im/auf dem ersten Kreis – der Manito-Heimat – mehrere Megis-Muscheln, von denen sich dann eine auf den „Weg" macht.

Ausschnitt aus der Schöpfungsrolle der Bungi-Ojibwa: Links die Welt der Manitos mit mehreren Megis-Flugobjekten, in der Mitte die Erde, von einer Megis besucht, rechts unsere Erde beim zweiten Besuch

Der Weg über den zweiten Kreis - unsere Erde - wird manchmal mit zwei Haltepunkten (kleinen Kreisen im Weg) dargestellt; dort soll Manito die entsprechende Welt überblickt und dann festgestellt haben, dass sie noch nicht zum Bewohnen bereit sei. Er fand sie unbewohnbar vor, da es dort nur Wasser und Eis gab. Dieser Kreis ist beispielsweie auf der Schöpfungsrolle des Red Sky dargestellt; die anderen Schöpfungsrollen lassen Megis gleich zu Kreis Drei gelangen.

Ausschnitt aus der Schöpfungsrolle des James Red Sky

Red Sky hatte seine Rolle von seinem 1895 noch lebenden Onkel Powassan erhalten, der sie seinerseits geerbt hatte.

In der nächsten Szene - die Bilder folgen einander wie die unserer modernen Comics - führt der Weg von Megis zum folgenden Kreis: dieselbe Welt, doch diesmal mit weniger Wasser. Wieder sind am Megis-Weg zwei Haltestellen angegeben, an denen Manito und seine Helfer Umschau hielten; das kleine rechteckige Objekt am Rand

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