Genießen Sie diesen Titel jetzt und Millionen mehr, in einer kostenlosen Testversion

Nur $9.99/Monat nach der Testversion. Jederzeit kündbar.

Die alten ägyptischen Wurzeln des Christentums

Die alten ägyptischen Wurzeln des Christentums

Vorschau lesen

Die alten ägyptischen Wurzeln des Christentums

Länge:
241 Seiten
1 Stunde
Herausgeber:
Freigegeben:
Nov 13, 2012
ISBN:
9783944198330
Format:
Buch

Beschreibung

"…..Dieses Buch wird beweisen, dass der historische Jesus und der Jesus des Glaubens sowie die Grundzüge des Christentums alle ihren Ursprung im Alten Ägypten haben. Und dies wird aufgezeigt werden ohne "irreparablen Schaden" zu verursachen, wie A.N. Wilson befürchtet, und zwar aus zwei Gründen: Zuerst einmal muss die Wahrheit erzählt werden. Und zweitens wird die Erklärung der ursprünglichen Wurzeln des Christentums im Alten Ägyptischen Kontext den Idealismus des Christentums bereichern…Lassen Sie uns unvoreingenommen die verfügbaren Beweise anschauen. Denn die Wahrheit setzt sich aus verschiedenen und widersprüchlichen Puzzleteilen zusammen. Lassen Sie uns diese Teile an den richtigen Platz, in die richtige Zeit und in die richtige Reihenfolge bringen…"
Herausgeber:
Freigegeben:
Nov 13, 2012
ISBN:
9783944198330
Format:
Buch

Über den Autor


Ähnlich wie Die alten ägyptischen Wurzeln des Christentums

Ähnliche Bücher

Ähnliche Artikel

Buchvorschau

Die alten ägyptischen Wurzeln des Christentums - Moustafa Gadalla

ÄGYPTEN

TEIL 1

DIE VORFAHREN DES CHRISTLICHEN KÖNIGS

1. Die königlichen Vorfahren des historischen Christus

Sohn des Höchsten

Gemäß dem Lukasevangelium hat der Engel Gabriel der Heiligen Mutter ihren zukünftigen Sohn vorhergesagt.

„Der wird groß und ein Sohn des Höchsten genannt werden, und Gott der HERR wird ihm den Stuhl seines Vaters David geben."

(Lukas 1:32; Luther-Bibel 1545)

In Kapitel 1 des Matthäusevangeliums wird der biblische Jesus als Nachfahr der folgenden Männer dargestellt:

1. König David

2. König Solomon

3. Moses

Die Absicht von Teil 1 dieses Buches ist es, die Historizität dieser drei wichtigen biblischen Personen festzustellen.

Während der letzten 2000 Jahre haben die Menschen nach der historischen Existenz und den Beweisen für das Leben Jesus und anderen wichtigen biblischen Charakteren geforscht (Moses, David, Salomon, etc.) Alle diese Bemühungen waren jedoch fruchtlos, da die meisten Menschen die biblischen Geschichten als historische Ereignisse akzeptiert haben und dann losgegangen sind, um die Beweise dafür zu suchen, die ihre vorgefassten Schlussfolgerungen unterstützen.

Der gesunde Menschenverstand schlägt genau die entgegengesetzte Vorgehensweise auf der Suche nach dem historischen Jesus und anderen biblischen Charakteren vor. Wir sollten nachforschen, was die historischen Beweise über die biblischen Ereignisse sagen und nicht anders herum. Wir sollten nicht die biblischen Geschichten, Personen und Daten als historische Fakten ansehen ohne andere erhärtende Beweise.

Wenn wir vernünftig überprüfen, was passiert ist, werden wir feststellen, dass die ägyptischen historischen Beweise bestimmte Geschichten aus dem Alten Testament in einen logischen Hintergrund einbetten.

Die Bibel, die dafür berüchtigt ist, dass sie Namen von Personen, Orten und Brunnen nennt, die in vielen Fällen überhaupt keinen Einfluss auf die Geschichte haben, erwähnt nie einen Pharao oder seinen Herrschaftssitz wenn ein Ereignis geschieht.

Während es keinen historischen Beweis dafür gibt, der die Berichte über David, Salomon und Moses bestätigt, gibt es Beweise im Überfluss dafür, dass

- das Leben von Moses und seine Religion haargenau mit der des ägyptischen Königs Akhenaton (Echnaton) übereinstimmen (1367-1361 BCE)

- der Kriegsbericht von König David genau mit dem des Ägyptischen Königs Tuthmosis III (1490-1436 BCE) übereinstimmt.

- König Salomons Leben und fehlende Kriege sich exakt mit dem des Ägyptischen Königs Amenhotep III (1405-1367 BCE) deckt.

Der historische Beweis steht in keinem Konflikt mit der Chronologie der biblischen Charaktere und kein rational denkender Mensch kann völlig der Historizität der Bibel zustimmen.

Die Geschichtlichkeit der Bibel

Die biblischen Daten und Alters/Zeitangaben sind so fehlerhaft, dass keine logisch denkende Person sie ernst nehmen kann. Die Erklärung, dass sie möglicherweise eine andere Bedeutung hatten als heutzutage, wenn wir z.B. das Wort „Jahr" betrachten, erklärt dennoch nicht die Fehler in den biblischen Chronologie. Die meisten Gelehrten haben mittlerweile die Tatsache akzeptiert, dass die Bibel eine Mischung aus Geschichte und Erfindung ist, geformt durch die politischen und religiösen Streitigkeiten der damaligen Zeit.

Beim Lesen der Bibel sollte man folgende Fakten berücksichtigen:

- Die Geschichten wurden durch mündliche Überlieferung über Jahrzehnte weitergegeben, bevor sie niedergeschrieben worden sind. Als Ergebnis davon wurden oft die Namen von Orten oder Menschen und auch die Chronologie der Ereignisse durcheinandergebracht.

- Beim Niederschreiben der Geschichten brachten die Priester und Lektoren ihre eigenen „Beiträge" in den heutigen Text ein.

- Übersetzer haben Teile des Textes so angepasst, dass er mit ihren „Moralischen Werten" übereinstimmte.

- Übersetzungen sind schwierig. Ein hebräisches Wort mag Dutzende von englischen Worten benötigen, um die exakte Bedeutung wiederzugeben.

Die Bedeutung der Schlüsselworte

Wenn historische Schriften übersetzt werden und/oder falsch interpretiert werden, befindet man sich auf dem Holzweg was die Beziehung zwischen den einzelnen Personen, ihre Rollen und die Chronologie der Ereignisse betrifft. Damit man den Grund für einige der Diskrepanzen in den alten Schriften versteht oder bemerkt, zeigen wir anhand der folgenden Schlüsselworte, dass ein Wort mehrere Bedeutungen haben kann:

HERR: Dieses Wort kann bedeuten: GOTT oder eine Person in einer hohen Position. Wenn man diese linguistische Tatsache berücksichtigt, wird man viele Stellen in der Bibel in einem anderen und interessanten Licht lesen. (Im Original erklärt der Autor das englische Wort LORD, Anm. des Übersetzers)

Engl „Nurse" : Die zwei Bedeutungen sind

a) Ein Kind stillen (Amme)

b) sich um die Kranken kümmern (Krankenschwester)

„Mutter": Im Mittleren Osten ist es nicht unüblich (und war es auch früher nicht), dass Frauen Kinder stillen, die nicht ihre eigenen sind. In diesem Teil der Welt ist der Vorgang des Stillens das, was für das betroffene Kind die Mutter ausmacht und daher sind alle Abkömmlinge dieser Mutter Brüder und Schwestern für dieses Kind – was in den biblischen Berichten für viele falsch verstandene Blutsverwandtschaften führte.

Schwester: Viele historische Schreiber beziehen sich auf Ehefrauen als Schwestern und auf Ehemänner als Brüder. Dieses Missverständnis mag daher gerührt haben, dass das altägyptische Wort für Brüder und Ehemann dasselbe ist („sn), genauso wie das Wort für Schwester und Ehefrau („sn.t)

Das Zusammensetzen des Puzzles

Während unseres alltäglichen Lebens treffen wir Entscheidungen und bilden uns Meinungen über Ereignisse, die wir nicht persönlich bezeugen können, basierend auf vorhandene Hinweise, Erfahrungen und dem gesunden Menschenverstand.

Lassen Sie uns unvoreingenommen die verfügbaren Beweise prüfen

Denn die Wahrheit setzt sich aus verschiedenen und widersprüchlichen Puzzleteilen zusammen. Lassen Sie uns diese Teile an den richtigen Platz, in die richtige Zeit und in die richtige Reihenfolge bringen.

2. David und Twt Homosis III

Derselbe Name

Da die Schreibweise der altägyptischen Sprache auf die Konsonanten der Wörter beschränkt war, lautete der erste Teil des Beinamens des Pharaos immer auf drei Konsonanten „TWT. Aus unerfindlichen Gründen wurde von einigen westlichen Ägyptologen der mittlere Konsonant in den Vokal U" abgeändert. Daher ist dieser Pharao gemeinhin bekannt als Twt Homosis (Tut Homosis) III.

Wenn man „Twt ins Hebräische übersetzt, wird daraus „Dwd. Und wenn man „Dwd phonetisch ausspricht, wird daraus „Dawood, der hebräische Name für David.

T•W•T / D•W•D

Besteht die Möglichkeit, dass der ägyptische Kriegerkönig tatsächlich der biblische Kriegerkönig David war? Lassen Sie uns die Berichte über den ägyptischen König Twt Homosis (Tut Homosis) III und den biblischen König David überprüfen.

Das Leben des biblischen David (das von keinerlei historischen Beweisen gestützt wird), kann in zwei Abschnitte unterteilt werden:

I. Als Jugendlicher mit herausragender Stellung bei seinem Volk

II. Als Kriegerkönig

(I) Seine Jugend

Der biblische Bericht

David, dem die biblischen Theologen willkürlich das 10. Jahrhundert v.Chr. als Lebenszeit zugeordnet haben, war der jüngste Sohn des Jesse. Als junger Mann war er ein Schäfer und Harfenspieler. Er wurde Saul vorgestellt, der ihn zu seinem Waffenträger ernannte. Goliath, der ein bewaffneter und starker Riese war, kam aus dem Lager der Philister, um die Hebräer einzuschüchtern, indem er sie zu einem Zweikampf herausforderte. Goliath hatte einen starken Eisenspeer, ein Schwert und Schild. Goliath bat die Israeliten, einen Gegner auszuwählen und versprach:

Vermag er wider mich zu streiten und schlägt mich, so wollen wir eure Knechte sein; vermag ich aber wider ihn und schlage ihn, so sollt ihr unsre Knechte sein, dass ihr uns dient. (Samuel 17:9; Luther Bibel 1912)

David meldete sich freiwillig, um gegen Goliath zu kämpfen, aber Saul versuchte, ihn davon abzubringen. Dann sagte David zu Saul:

34 David aber sprach zu Saul: Dein Knecht hütete die Schafe seines Vaters, und es kam ein Löwe und ein Bär und trug ein Schaf weg von der Herde; 35 und ich lief ihm nach und schlug ihn und errettete es aus seinem Maul. Und da er sich über mich machte, ergriff ich ihn bei seinem Bart und schlug ihn und tötete ihn. 36 Also hat dein Knecht geschlagen beide, den Löwen und den Bären. So soll nun dieser Philister, der Unbeschnittene, sein gleich wie deren einer; denn er hat geschändet das Heer des lebendigen Gottes. 37 Und David sprach: Der HERR, der mich von dem Löwen und Bären errettet hat, der wird mich auch erretten von diesem Philister. (Samuel 17:34-37; Luther Bibel, 1912)

David weigerte sich, eine Rüstung oder ein Schwert zu tragen und stellte sich Goliath. Dann streckte David Goliath mit einem Stein aus seiner Schleuder nieder, nahm Goliaths Schwert und schlug ihm den Kopf ab.

Historische Analyse des biblischen Berichtes

Viele Wissenschaftler haben die Ähnlichkeiten zwischen dem berühmtesten ägyptischen Volksmärchen Die Autobiografie des Sinuhe und dem biblischen Bericht von David und Goliath erkannt. Das Märchen von Sinuhe existiert in vielen Texten und geht bis ins 20. Jahrhundert vor Christus zurück. Daher wurde es bereits tausende von Jahren entwickelt bevor sich das Ereignis aus dem biblischen Bericht von David und Goliath zugetragen haben soll.

Sinuhe und der Riese

Die Bibel sagt uns, dass Goliath ein Philister war (was dasselbe ist wie ein Palästinenser). Aber wann ließen sich diese Philister in Kanaan nieder und breiteten sich dort aus? Die Archäologischen Beweise sprechen dafür, dass die Philister erst nach der Regierungszeit von Ramses III (ca. 1182-1151 BCE) eine bestehende Gemeinschaft darstellten. Und zwar aus folgenden Gründen:

- Die Wandreliefs in Medinat Habu’s Tempel im westlichen Ta-apet (Theben), zeigen die Masseninvasion der Seevölker in die Ebenen von Kanaan (um 1174 v. Chr.) Diese fiel zeitlich zusammen mit dem griechischen Krieg gegen Troja. Die Inschriften auf den Wänden weisen außerdem darauf hin, dass die Seevölker aus Kämpfern sowie aus Flüchtlingen samt ihren ganzen Familien bestanden. Sie bestanden aus einer Mischung von Peleset (die Palästinenser/Philister sind – das Wort Palästina kam von Peleset) sowie Tjekker, Sheklesh, Danu und Weshes. Ramses III besiegte die Invasoren in einer Seeschlacht, aber erlaubte den Familien der Flüchtlinge, sich im südwestlichen Kanaan niederzulassen.

- Der ägyptische Papyrus, der als Harris Papyrus bekannt ist, und der sich jetzt im Britischen Museum befindet, besagt, dass Ramses III einen Tempel für Amen/Amon (Amun) in Canaan gebaut hat, nachdem er die Invasoren besiegt hatte.

Nach der Regierungszeit von Ramses III, verlor Ägypten seinen Einfluss auf Palästina und die Philister ließen sich in den Küstengebieten von Kanaan nieder. Dann begannen sie sich in Richtung Totes Meer und dem Fluss Jordan auszubreiten. Das war zur selben Zeit als auch die Hebräer in diesem Gebiet sesshaft zu werden versuchten. Als Folge davon, begannen die Philister und Hebräer um dasselbe Land zu kämpfen.

Aus historischer Sicht hätte David nicht gegen

Sie haben das Ende dieser Vorschau erreicht. Registrieren Sie sich, um mehr zu lesen!
Seite 1 von 1

Rezensionen

Was die anderen über Die alten ägyptischen Wurzeln des Christentums denken

0
0 Bewertungen / 0 Rezensionen
Wie hat es Ihnen gefallen?
Bewertung: 0 von 5 Sternen

Leser-Rezensionen