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Die indischen Überlieferungen in der Prä-Astronautik: Eine kritische Quellenüberprüfung

Die indischen Überlieferungen in der Prä-Astronautik: Eine kritische Quellenüberprüfung

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Die indischen Überlieferungen in der Prä-Astronautik: Eine kritische Quellenüberprüfung

Länge:
45 Seiten
52 Minuten
Herausgeber:
Freigegeben:
Jan 20, 2009
ISBN:
9783944198385
Format:
Buch

Beschreibung

Zu einigen der spektakulärsten schriftlichen Dokumente, auf die die Prä-Astronautik zurückgreift, um ihre Thesen von einem ehemaligen Eingriff Außerirdischer auf der Erde zu untermauern, gehören sicherlich die altindischen Überlieferungen. Dort wird in vielen beeindruckenden Textstellen etwas beschrieben, das man sicherlich mit etwas Fantasie für die Beschreibungen von Flugzeugen und Raumschiffen halten kann - die Vimanas. Doch bestätigt sich bei einer näheren Überprüfung dieses Bild oder lassen die Texte auch ganz andere Interpretationen zu? André Kramer hat sich eingehend mit diesem Thema beschäftigt und legt seine Ergebnisse in diesem eBook vor.
Herausgeber:
Freigegeben:
Jan 20, 2009
ISBN:
9783944198385
Format:
Buch

Über den Autor


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Buchvorschau

Die indischen Überlieferungen in der Prä-Astronautik - André Kramer

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Einleitung

Zu den wohl vielfältigsten und auf dem ersten Blick auch spektakulärsten schriftlichen Dokumente, auf die die Prä-Astronautik zurückgreift, um ihre Thesen von einem ehemaligen Eingriff Außerirdischer auf der Erde zu untermauern, gehören sicherlich die altindischen Überlieferungen.

Däniken und Co. legen in vielen Büchern wahrlich beeindruckende Textstellen vor, die mit etwas Fantasie wie Beschreibungen von Flugzeugen und Raumschiffen wirken. Außerdem, so hat es den Anschein, Hinweise auf technologisch geführte Kriege bis hin zu Atombombeneinsätzen.

Das Stichwort hierfür sind die so genannten Vimanas, die laut der Prä-Astronautik als Synonym für Flugmaschinen zu sehen sind. Tatsächlich ist der Begriff etwas differenzierter zu verstehen. Je nach Kontext kann er tatsächlich einen sich selbst bewegenden fliegenden Wagen bedeuten, aber auch Tempel, Thron, Maß und Proportion und einen Menschen, der aufgrund seiner selbstlosen Lebensführung in den Himmel aufsteigt. (Vgl. Mittwede 1999, S. 282)

In der Tat tauchen in den alten Texten Indiens immer wieder fliegende Wagen auf. Die Prä-Astronautik führt hier eine Unzahl angeblicher Textstellen an. Sei es nun der fliegende Wagen Indras oder das Pushpaka-Vimana aus dem Ramayana, ein fliegender Wagen, den der Dämon Ravana von einem Berg stahl. (Weltsch 2006 – 2008 Buch 3, Canto 32 http://www.ramayana.pushpak.de/b3n032.html gesichtet am 11.08.2010)

Die konkret verwendeten Quellen werden dabei häufig nur schwammig angegeben und der Kontext, in dem diese Textstellen stehen, nicht näher erläutert. Aus diesem Grund sollen einige dieser Textstellen und die dazu gehörigen Behauptungen hier näher unter die Lupe genommen und analysiert werden.

Bestätigt sich das Bild einer fantastischen Vergangenheit oder lassen die Texte auch andere Interpretationen zu?

Ardschunas Himmelsreise und andere Textstellen als Hinweise auf moderne Fluggeräte?

Das Mahabharata ist Indiens umfangreichstes Epos und mit mehr als 100.000 Doppelversen (Schloken) etwa 4mal umfangreicher als die Bibel. Erzählt wird in diesem die Geschichte zweier verfeindeter Dynastien, den Pandawas und ihrer Vettern, den Kaurawas, die sich zum Schluss in einer gewaltigen Schlacht gegenüber stehen.

Das Epos wurde zwischen dem 4. Jahrhundert vor und dem 4. Jahrhundert nach Christus niedergeschrieben, wenngleich einige Teile womöglich aus älteren Quellen übernommen wurden, die bis ins Jahr 1000 v. Chr. zurückgehen. (Vgl. Waterstone 2001, S. 56 f.)

Das Mahabharata ist für die Paläo-SETI die wahrscheinlich am häufigsten zitierte indische Quelle. Problematischerweise existiert keine vollständige deutsche Übersetzung, sondern lediglich eine Zusammenfassung (Vgl. Roy 1998) und einige Teilübersetzungen (Vgl. Bopp 1824, Bopp 1920, Schroeder 1983 u. (o. A.) 1987), was das Nachprüfen der genannten Textstellen zum Teil erschwert. Dank des Internets sind diese, sowie die komplette englische Übersetzung (Vgl. Roy 1883 - 1896 http://www.sacred-texts.com/hin/m01/ gesichtet am 24.07.2010), aber Online einsehbar und so ist es inzwischen nicht mehr

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