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Geheimnisse der Schattenwelt

Geheimnisse der Schattenwelt

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Geheimnisse der Schattenwelt

Länge:
201 Seiten
2 Stunden
Herausgeber:
Freigegeben:
Feb 1, 2013
ISBN:
9783944198620
Format:
Buch

Beschreibung

Liebe Leserinnen und Leser, folgen Sie mir in die Schattenwelt der Geheimgesellschaften! Studieren Sie mit mir Regeln, Riten und Rituale! Besuchen wir gemeinsam König Artus, den Graf von Saint Germain und ihre illustren, unheimlichen Kollegen!... WJ Langbein
Herausgeber:
Freigegeben:
Feb 1, 2013
ISBN:
9783944198620
Format:
Buch

Über den Autor


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Geheimnisse der Schattenwelt - Walter-Jörg Langbein

Literatur

Vorwort

„Wir sind der Ansicht, dass die Intelligenz, wenn sie ein bestimmtes Niveau erreicht hat, unwillkürlich zu einer Art Geheimgesellschaft wird. Wir meinen, dass sie über eine unbegrenzte Macht verfügen wird, wenn sie sich nur voll entwickeln kann, wenn sie nicht in einem Blumentopf verkümmern muss, sondern fest auf freiem Boden steht." So schreiben zwei der profundesten Kenner in Sachen Geheimbünde, die Forscher und Autoren Louis Pauwels (1920-1997) und Jacques Bergier (1912-1978) in „Aufbruch ins dritte Jahrtausend" (München 1970, S. 120).

Seit es Menschen gibt, scheint es ein tiefes Bedürfnis zu geben, sich voneinander zu unterscheiden. Was wäre nun dazu besser geeignet als Wissen? Wissen war schon immer Macht. Und Menschen wollten schon immer Macht über andere Menschen ausüben. Liegt in diesem Wunsch die Suche Einzelner oder von Gruppen nach Erkenntnis begründet? Wurde Wissen angestrebt, um die Ergebnisse von Denken und Forschen geheim zu behalten?

In unserem Jahrhundert war das im Geheimen angehäufte Wissen, das wie ein sakrales Mysterium gehütet wurde aber sehr irdisch-profan war, höchst unerfreulicher Art. Die Welt war in zwei Lager gespalten. Auf beiden Seiten, in Ost und West, trachtete man danach noch „wirkungsvollere, noch „effektivere Waffen zu entwickeln. Man häufte entsetzliche Zerstörungspotentiale an, die ausgereicht hätten, um die gesamte Erdbevölkerung auszulöschen. Spione wurden eingesetzt, um das geheime Wissen der jeweils anderen Seite in Erfahrung zu bringen. Wer die Geheimnisse der militärischen „Bruderschaften" verriet und ertappt wurde, musste damit rechnen, hingerichtet zu werden. Mit dem Tode bestraft wurden wahrscheinlich auch Verräter der Geheimnisse so manches okkulten Ordens. Da ähneln sich die Geheimgesellschaften von heute und vorvorgestern sehr. Es gibt aber einen ganz entscheidenden, gravierenden Unterschied:

In 20. Jahrhundert war es das Ziel militärischer Geheimbünde die Intelligenz in den Dienst der Zerstörung zu stellen. Vor vielen Jahrhunderten war das anders. Es gab zu allen Zeiten Suchende, die sich mit der Realität von Materie und Geist auseinandersetzten. Ihr Ziel war es, Wege zu finden, die für den jeden Menschen einen Fortschritt auf dem Weg seiner geistigen Entwicklung darstellen. Freilich hüteten die Suchenden ihr Wissen. Sie gründeten Gemeinschaften, in denen geforscht wurde, in denen auch Magie praktiziert wurde.

Der englische Forscher und Schriftsteller Dr. Walter Raymond Drake (1913-1989): „Fortschrittliche Ideen, die ihrer Zeit weit vorauseilen, haben zunächst nur dann eine Chance, wenn sie in kleinen Zirkeln ausgebrütet und weiterentwickelt werden. In solchen Gemeinschaften kann gearbeitet werden, ohne dass auf die ablehnende Haltung der Öffentlichkeit, die kein Verständnis für das revolutionär Neue hat, Rücksicht genommen werden muss. Leider entspricht es aber der Natur des Menschen, dass dann gewonnene Einsichten nicht allgemein publik gemacht, sondern nur den Mitgliedern der Gemeinschaft mitgeteilt werden. Und was ursprünglich dem geistigen Fortschritt dienen sollte, wurde oft missbraucht."

Der schlimmste Feinde jeder Geheimniskrämerei sind zwei Eigenschaften des Menschen, die anscheinend zu seiner Natur gehören: die Neugier und die Lust an der Mitteilung unbekannter Einzelheiten. So ist letztlich jeder Versuch, bestimmtes Wissen im Kreis einer Gruppe geheim zu halten, zum Scheitern verurteilt. Das mag man negativ oder positiv sehen, die Tatsache ist aber unbestreitbar. Geheimnisse mögen Jahre, Jahrzehnte, vielleicht sogar Jahrhunderte von Minderheiten der Mehrheit vorenthalten werden. Aber irgendwann einmal dringen doch Details an die Öffentlichkeit, werden Informationen verraten, werden noch so streng gehütete Geheimnisse ausgeplaudert.

Ohne die Neugier, die stets Geheimes erfahren will und ohne die Mitteilungsbereitschaft, die ersehnten Informationen auch auszuplaudern, hätte das vorliegende Buch gar nicht entstehen können. Denn dann wäre das oft erstaunliche Wissen so mancher geheimer Gesellschaft eben das geblieben, was es von den Gründern der Orden auch sein sollte, nämlich geheim.

Wenn wir an geheime Gesellschaften denken, dann tauchen vor unserem geistigen Auge geradezu romantische Bilder auf: etwa vom legendären König Artus und seiner Tafelrunde. Die Forschung hat ergeben, dass es die märchenhaft anmutende Gestalt tatsächlich gegeben hat. Und: Er und seine Ritter suchten nach einem großen Geheimnis, nach dem Heiligen Gral.

Artus in nobler Gesellschaft. (http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Hofkirche-figuren.jpg (Creative Commons Lizenz, Urheber: Anton Prock))

Das tat ein weiterer Geheimbund auch: der Templerorden. Ziel dieser Gemeinschaft war es, einem der großen Rätsel auf den Grund zu gehen, die die Geschichte zu bieten hat. Suchten und fanden sie den Gral? Worin bestand ihr Geheimnis, das sie auch unter der Folter nicht verraten wollten? Was war ihr Baphomet, ihre heilige Reliquie, die der Inquisition nie in die Hände fiel? Vergeblich hat die Inquisition danach gesucht Wurde sie nach Amerika oder Mexiko geschafft, als ihr Geheimbund mit brachialer Gewalt zerstört wurde?

Welche Beziehung hatten sie zu anderen Geheimbünden, etwa zu den Assassinen, Sufis und Drusen? Zu welchen Erkenntnissen gelangten die mörderischen Haschischesser? Wer war der „Alte vom Berge"? Gab es sein irdisches Paradies auf Erden wirklich? Der berühmte Reisende Marco Polo will es jedenfalls gesehen haben. feierten die Mitglieder des Geheimbundes der Drusen wirklich exzessive Orgien? Oder haben das übelwollende Gegner nur erfunden?

Einer der geheimnisvollsten und Geheimbünde der Geschichte ist jener der Rosenkreuzer: und zwar schon deshalb, weil er nicht irgendwann vor Jahrhunderten in der geschichtlichen Versenkung verschwand, sondern bis in die aktuelle Gegenwart fortbesteht. Gab es den legendären Gründer Christian Rosencreutz wirklich? Was wissen wir über ihre Ordensregeln und Rituale? Was verstanden sie unter Alchimie? Wer war der geheimnisvolle Graf von Saint Germain? Ein Rosenkreuzer? Ein Alchimist? Ein Scharlatan? Besaß er tatsächlich das Geheimnis vom ewigen Leben? Lebt er noch heute?

Auch die Freimaurer wirken noch heute unter uns. Wie alt ist ihre Geheimgesellschaft? Wie sehen ihre geheimen Rituale? Welche Einweihungszeremonien praktizier(t)en sie? Wie lauten ihre Ordensregeln? Welchen Anteil hatten sie an einem der folgenschwersten Freiheitsbewegungen der Weltgeschichte, am Kampf der frühen europäischen Siedler in Amerika gegen die Vorherrschaft aus Europa? Ist die Weltgeschichte letztlich das Ergebnis freimaurerischer Verschwörungen? Wer war Aleister Crowley? Ein Magier? Freimaurer?

Ich habe mit so manchem Freimaurer gesprochen, auch mit solchen hohen Rangs. Da wurden immer wieder Zweifel an alten Freimaurer-Lehren laut. So wurde ja einst von Freimaurern postuliert, Gottvater selbst sei Freimaurer gewesen. Habe er doch die Arche Noah nach ganz genauen Angaben bauen lassen. Gleiches gilt für die Bundeslade, für die Gottvater selbst sozusagen den Bauplan geliefert hat.

Die Unabhängigkeit Indiens war das Werk einer energischen Frau. Und das zu einer Zeit, als man Frauen überhaupt kein Mitspracherecht in der Politik einräumen wollte. Sie hieß Annie Besant und gehörte der Geheimgesellschaft der Theosophen an, die sie nach dem Tode von Ordensgründerin Helena P. Blavatsky leitete. Wie sahen die Geheimlehren von Madame Blavatsky aus? Was hat es mit dem mysteriösen „Buch Dzyan" auf sich, das älter als die Menschheit sein soll? Enthüllt es die phantastische Geschichte der Menschen? Warum lehnten die Theosophen so vehement die Lehre von Charles Darwin von der natürlich-zufälligen Entstehung der menschlichen Art ab? Warum fanden Genies wie der Nobelpreisträger William Butler Yeats und Thomas A. Edison Geheimbünde so attraktiv? Wer war der „Messias" der Theosophie? Wie sahen die Geheimnisse des Ordens vom „Stern des Ostens" aus?

Das vorliegende Buch setzt sich mit den Regeln, Riten und Bräuchen der großen geheimen Gesellschaften auseinander. Ihre Geschichte wird rekonstruiert. Ihre wichtigsten Glaubenssätze werden dargelegt. Ihre Kulte, Riten und Zeremonien werden oft detailgetreu beschrieben. Vorbehaltslos wird ein wichtiger Aspekt des Menschseins erörtert: seine Neigung, sich in geheimen Gesellschaften zu organisieren.

Liebe Leserinnen und Leser, folgen Sie mir in die Schattenwelt der Geheimgesellschaften! Studieren Sie mit mir Regeln, Riten und Rituale! Besuchen wir gemeinsam König Artus, den Graf von Saint Germain und ihre illustren, unheimlichen Kollegen!

Die Bundeslade.

(http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/c/c8/Tissot_Moses_and

_Joshua_in_the_Tabernacle.jpg (gemeinfrei))

1.) Artus und die Suche nach dem Gral

In der Innsbrucker Hofkirche steht eine Reihe illustrer Würdenträger am Grab Kaiser Maximilians I. (1459-1519). Der Entwurf des Grabmals stammt von Albrecht Dürer. Eine der Figuren wurde als König Artus identifiziert, der dem verstorbenen die letzte Ehre erweist. Ex existiert ein Foto der Artus-Statue aus dem Jahre 1902. Maximilian I. Wird als »letzter Ritter« bezeichnet… und hätte sich gewiss über die Artus-Statue sehr gefreut.

Ritter Artus am Grab von Maximilian I, 1902.

(http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/3/3b/Artus2.jpg (gemeinfrei))

Während die letzte Ruhestätte von Maximilian I. wohlbekannt ist, rätseln Laien wie Forscher seit vielen Jahrhunderten, wo denn wohl König Artus beigesetzt worden sein mag. Hitzig wird darüber diskutiert. König Artus und seine Tafelrunde… diese legendäre »geheime Gesellschaft« beflügelt bis heute die Fantasie der Menschen. Hat der mystische Artus je gelebt? Besaß er ein historisches Vorbild? Gab es seine Tafelrunde in der Realität?

Seit Jahrhunderten versucht man das Rätsel zu ergründen. Emsige Historiker haben eine Fülle von Fakten und Vermutungen zusammengetragen, die so etwas wie eine Biographie von Artus ergeben.

Artus – Versuch einer Biographie

Artus oder Arthur war ein sagenhafter britannischer König, der mit den Rittern seiner Tafelrunde zum Mittelpunkt eines ausgedehnten Sagenkreises wurde. Der historische Artus scheint ein Heerführer gewesen zu sein, der um 500 n. Chr. sein Volk gegen die Invasion der Angelsachsen verteidigte. Angeblich fiel er in einem der zahlreichen Gefechte bei Camlann.

Merlin liest aus seinen Prophezeiungen vor.

(http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Merlin_(illustration_from_middle_ages).jpg&filetimestamp=20050905191313 (gemeinfrei))

In der „Historia Regnum Britanniae", einem historischen Werk des Geoffrey von Monmouth, um 1135 erschienen, wurde Artus vom keltischen Lokalhelden zum glanzvollen Herrscher von geradezu weltgeschichtlicher Bedeutung hochstilisiert. Mit seiner Gattin Guenhuvara hielt, so weiß es die Überlieferung zu berichten, Hof zu Caerlon. Das Leben sei von Prunk und edlem höfischen Zeremoniell bestimmt worden. Artus sei ein wahrer Recke gewesen, dazu ein intelligenter Feldherr, dem kein noch so mächtiger Gegner gewachsen war. Siegreich zog er demnach von Land zu Land, von Schlacht zu Schlacht. Überstürzt musste der in der Fremde ungeschlagene Held in die Heimat zurückkehren. Böse Kunde von einem infamen Intrigenspiel seines eigenen Neffen Mordred war ihm zugetragen worden. Sollte er gar abgesetzt werden? Artus wurde verwundet und auf die Feeninsel Avalon entführt.

Geoffrey von Monmouth stützte sich bei seinen Ausführungen auf bretonisches Sagengut. Seit Opus wurde bald, vermutlich 1155, vom nomannischen Dichter Wace in französische Verse übertragen. In „Roman de Brut" stilisierte er Artus zum imposanten Kriegsherrn, fügte zahlreiche Details hinzu, die seiner Phantasie entsprungen sein mögen. Oder verfügte Wace über weitere historische Quellen, die im Lauf der Jahrhunderte verlorengingen? Er war es der erstmals von der legendären Tafelrunde Artus berichtete. Sie tauchte dann wieder in Layamons frühmittelenglischem Versepos „Brut" auf, das etwa 1205 entstanden sein mag. Ursprünglich selbständige Sagenstoffe wie die Tristan- und die Gralslegende wurden zunächst als Einzelwerke überliefert, dann in den Artuskomplex eingewoben.

1210 schildert Robert de Boron in seinem Versroman »Histoire de Merlin« den legendären Magier Merlin als Erzieher und Lehrer von Artus. Es scheint so, als ob illustre Gestalten der Sagenwelt einander

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