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Geheimakte Esoterik I: Von Ägypten bis Atlantis

Geheimakte Esoterik I: Von Ägypten bis Atlantis

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Geheimakte Esoterik I: Von Ägypten bis Atlantis

Länge:
202 Seiten
3 Stunden
Herausgeber:
Freigegeben:
Apr 1, 2013
ISBN:
9783944198767
Format:
Buch

Beschreibung

Uraltes, dabei unglaublich präzises und hochgradig zutreffendes Wissen wurde versteckt: hinter einer Sprache, die für den oberflächlich Lesenden geradezu belanglos klingen konnte. Es wurde aber auch in geheimen Zirkeln von Generation zu Generation weitergereicht, der großen Öffentlichkeit vorenthalten. "Das Große Buch der Esoterik" versucht diesem verborgenen, sprich esoterischen Wissen auf den Grund zu gehen und systematisch offen zu legen.
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Freigegeben:
Apr 1, 2013
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9783944198767
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Buch

Über den Autor


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Geheimakte Esoterik I - Walter-Jörg Langbein

Fähigkeiten

Vorwort: Wohin es geht

Vor Jahrhunderten lebten die stolzen Uros auf künstlichen Inseln auf dem riesigen Titicacasee (Peru und Bolivien). Der Legende nach verfügten sie über besonderes Wissen, dass auf himmlische Götter zurückgehen soll. Esoterisches Wissen? Die Uros wurden von den Inka verfolgt und vertrieben. Ihre Nachkommen sind zurückgekehrt und setzen alte Traditionen auf den originalgetreu nachgebauten Schilfinseln fort. Touristen besuchen gern ihre originellen Wohnstätten, fotografieren und kaufen handgewebte Teppiche.

1 Behausung der Uros auf schwimmenden Inseln

Nur wenige Kilometer von der Touristenattraktion entfernt, am Ufer des Titicacasees, gibt es eine archäologische Merkwürdigkeit, die kaum von Fremden besichtigt wird. Im Örtchen Juli, zehn Kilometer von Puno entfernt, fragt man sich am besten zum „Tor in eine andere Welt" durch. Zu erreichen ist es nur über holperige Feldwege, vorbei an steinigen, kargen Feldern, oft umrahmt von dornigem Gestrüpp. Einzelne Bauern schuften vor sich hin. Sie wundern sich, wenn es einmal einige Fremde in ihre Welt verschlägt. Sie nicken, grüßen freundlich und wenden sich wieder ihrer schweren Alltagsarbeit zu.

Die Sonne brennt erbarmungslos vom wolkenlosen Himmel. Plötzlich taucht braungrau eine felsige Erhebung auf. Wird sie Schatten spenden? Wir nähern uns langsam. Die Luft ist dünn in mehr als 4 000 Metern Höhe, jeder Schritt strengt an. Aus der Nähe wird erkennbar, dass eine Seite der natürlichen Felsformation eindeutig bearbeitet worden ist: und das vermutlich schon vor Jahrtausenden. Ein gewaltiges Tor wurde dem harten Fels abgetrotzt. Eine Fläche von gut zwanzig mal zehn Metern wurde glatt poliert.

Im Zentrum der Wand lockt eine kleine, in den Stein gemeißelte Tür. Wohin mag sie führen? Wieder tritt man näher. Und ist fast enttäuscht. Die kleine Tür mündet nirgendwo hin. Sie endet im gewachsenen Stein. Im Zentrum der Tür wiederum gibt es eine etwa faustgroße, halbrunde Kuhle. Damit hat es eine ganz besondere Bewandtnis. Forscher Paul Damon, der sich intensiv mit dem steinernen Rätsel auseinander gesetzt hat, weiß von einer uralten Überlieferung zu berichten: Man muss hier eine ganz bestimmte goldene Kugel einsetzen und einen magischer Gesang anstimmen, damit man durch die steinerne Wand in eine andere Welt gelangen kann.

Aus esoterischer Sicht stellt das mysteriöse Tor mit der kleinen Tür den Zugang zu geheimem, verborgenem Wissen dar. Wer als Eingeweihter über den richtigen Schlüssel verfügt, wer ihn richtig anzuwenden weiß, der kann durchschreiten, was für die meisten Menschen immer verschlossen bleiben wird.

2 Das mysteriöse Felsentor von Puno

Für Esoteriker ist das Tor am Titicacasee ein physisch greifbares Sinnbild für das Unsichtbare hinter der Fassade des Alltäglichen. Es soll verdeutlichen, dass die Welt, wie wir sie mit unseren fünf Sinnen wahrnehmen, nur ein Teil einer viel größeren Gesamtwirklichkeit ist. Seit unzähligen Jahrtausenden haben Esoteriker diese verborgene Welt zu ergründen versucht. Ihre Erkenntnisse wurden der Allgemeinheit vorenthalten. Der griechische Philosoph und Wahrheitssucher Platon (427-347 v. Chr.) unterschied zwischen den Logoi exoterikoi und den Logoi esoterikoi, zwischen Schriften, die für die Öffentlichkeit bestimmt waren und anderen, die nur seinem engsten Schülerkreis vermittelt wurden, zwischen öffentlichen und verborgenen Lehren.

Diese Unterscheidung einerseits zwischen allgemein zugänglichem und andererseits nur Auserwählten verfügbarem Wissen gab es vermutlich schon immer: beim einfachen Naturvolk in der grauen Vergangenheit ebenso wie bei der imposanten Hochkultur. Der kulturwissenschaftlich arbeitende Schriftsteller Jacques Bergier (1912-1978) diktierte mir am 29. Mai 1975 in Zürich nach einem langen Gespräch die Quintessenz seines legendären Buches „Aufbruch ins dritte Jahrtausend". Er erklärte mir, dass seiner Überzeugung nach Esoterik sozusagen die logische Konsequenz von Menschsein ist: „Wir sind der Ansicht, dass die Intelligenz, wenn sie ein bestimmtes Niveau erreicht hat, unwillkürlich zu einer Art Geheimwissenschaft wird. Wir meinen, dass sie über unbegrenzte Macht verfügen wird, wenn sie sich nur voll entwickeln kann, wenn sie nicht in einem Blumentopf verkümmern muss, sondern auf freiem Boden steht."

Jahrtausende lang wurde weltweit in allen Kulturen esoterisches Wissen zusammengetragen. Die fortschrittlichsten Wissenschaftler ihrer Zeit waren in der Regel Esoteriker, die im Geheimen arbeiteten. Nicht selten geschah dies aus Selbstschutz. Neue, revolutionäre Gedanken konnten im wahrsten Sinne des Wortes lebensgefährlich sein. Speziell im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert freilich wandten sich die so genannten seriösen Wissenschaften von jeglicher Form vermeintlichen dummen Aberglaubens ab. Ins Kreuzfeuer der Kritik geriet in dieser Zeit auch die Bibel.

Esoterik wurde immer mehr zum Inbegriff des Unwissenschaftlichen, der Gegenpol zu rationaler Erkenntnis. Diese Sichtweise beweist allerdings nur ein vollkommenes Unverständnis von Esoterik. Esoterik ist verborgenes Wissen. Die heutige Quantenphysik ist nichts anderes als die Esoterik des 20. und des 21. Jahrhunderts. Sie beschäftigt sich mit inneren Zusammenhängen, die schon vor langen Zeiten zum „täglich' Brot" der Esoteriker gehörten!

Wir kennen heute dank moderner Messmethoden sehr genau den Aufbau von Planet Erde, von der harten Kruste bis zum weichen Kern. Wir wissen heute, dass die Erde eine Kugel ist, die wie eine kostbare Perle in der Schwärze des luftleeren Alls hängt. Wir sind genau über den Urknall informiert. Das gesamte Universum war einst auf einen winzigen Punkt komprimiert und dehnte sich in einer unvorstellbaren Explosion ins Unendliche aus. Unseren Wissensstand verdanken wir einigen wenigen Generationen moderner Forscher und Wissenschaftler, deren unermüdlicher Arbeit wir sehr viel zu verdanken haben. Bibelkritiker weisen nun darauf hin, dass die Autoren des Alten Testaments ein im Vergleich dazu nicht nur sehr primitives, sondern auch vollkommen falsches Bild von Erde und Kosmos zeichneten. Sahen sie nicht die Erde als platte Scheibe? Hatten sie nicht von der Kugelgestalt unseres Heimatplaneten genauso wenig Ahnung wie von der Sache mit dem Urknall?

Wir sind mächtig stolz auf unseren vermeintlichen Wissensvorsprung. Freilich zeigt es sich bei genauerem Studium der Originalschriften des Alten Testaments, dass sie ein verborgenes Wissen enthalten, das geradezu verblüffend ist. Entschlüsselt man die Sprache der Bibel, dann stellt man fest, dass die altehrwürdigen Texte ein Weltbild beschreiben, das nicht weniger genau und zutreffend ist als das unsere. Die explosionsartige Ausdehnung nach dem Urknall war ebenso bekannt wie die Kugelgestalt der Erde und ihr genauer Aufbau, vom weichen Inneren bis zur harten Schale.

Uraltes, dabei unglaublich präzises und hochgradig zutreffendes Wissen wurde versteckt: hinter einer Sprache, die für den oberflächlich Lesenden geradezu belanglos klingen konnte. Es wurde aber auch in geheimen Zirkeln von Generation zu Generation weitergereicht, der großen Öffentlichkeit vorenthalten. „Das Große Buch der Esoterik" versucht diesem verborgenen, sprich esoterischen Wissen auf den Grund zu gehen und systematisch offen zu legen.

Bei den Azteken und bei den Maya gab es keine künstliche Trennlinie zwischen Mystik, Magie und Materie. Der Mensch galt nicht als Gegenstück zum Göttlichen. Vielmehr gingen himmlische und irdische Welt ineinander über. Während magischer Rituale wurde die Grenze zwischen den Reichen der Menschen und der Tiere aufgehoben. Menschen wuchsen über sich selbst hinaus. Scheinbar unverrückbare Grenzen wurden aufgehoben: zwischen Menschen und Göttern. Was bei diesen alten Kulturvölkern schon vor Jahrhunderten praktiziert wurde, das forderte der Physikprofessor und Philosoph Fritjof Capra in den 80-er Jahren des 20. Jahrhunderts. Man müsse die Wirklichkeit in ihren vielfältigen Erscheinungsformen wieder als Einheit sehen. Strenge Naturwissenschaft und Mystik sollten mit vereinten Kräften versuchen, der Realität wirklich auf den Grund zu gehen. Physik und Philosophie, so Capra, müssten gleichberechtigt unser Denken bestimmen.

Erleben wir die Verwirklichung von Professor Capras Vorstellungen in Gestalt der Esoterik? Fallen jetzt auch bei uns die so lange gehegten Grenzen zwischen theoretischer Naturwissenschaft und praktischer Magie, zwischen theologischer Mystik und der Atomphysik? Bislang schien sich die klassische Wissenschaft vom Großen immer mehr dem Kleinen und Kleinsten zuzuwenden. Man sucht bis heute mit Milliardenaufwand nach dem kleinsten Partikelchen der Materie und hat dabei das große Ganze des Universums aus dem Blickfeld verloren. Die Esoterik hat im Gegensatz dazu den Kosmos in seiner Gesamtheit im Sinn. Es geht nicht mehr um den kleinsten gemeinsamen Nenner, sondern um die Einheit im Unendlichen. Es geht um Ganzheit, nicht um so weit wie möglich gehende Zergliederung und Unterteilung.

Auf dem Weg zum Weltbild des dritten Jahrtausends kommen wir an der Esoterik nicht mehr vorbei. Das vorliegende Buch will nun einen Überblick bieten. Der Verfasser lädt die Leserinnen und Leser zu einer Reise durch Raum und Zeit ein. Gemeinsam machen wir uns auf die Suche nach der Esoterik. Es wird um Atlantis ebenso gehen wie um den Zeitbegriff der Maya, um Albert den Magier ebenso wie um die Zahlengeheimnisse der Kabbala, um Anthroposophie wie um Zukunftsschauen á la carte.

Wohin die Reise geht? Zur Esoterik!

1.) Am Anfang war das Wort

1.1.) Altes Testament: Esoterisches Wissen von der Welt

„Indien ist auf dem Seeweg erreichbar!" Mit dieser These wandte sich vor mehr als einem halben Jahrtausend Christopherus Columbus an die Mächtigen seiner Zeit. Doch so mancher potenzielle Finanzier lehnte es dankend oder empört ab, sich auch nur auf eine Diskussion einzulassen. Columbus Plan konnte doch nicht funktionieren! Denn jedes Schiff, das von Europa aus Richtung Westen segelt, würde zwangsläufig irgendwann den Rand der Erde erreichen und ins Nichts stürzen. War doch die Erde eine Scheibe, so von Gott selbst erschaffen. Und so auch im Alten Testament beschrieben.

Ist das biblische Weltbild tatsächlich so falsch? Oberflächlich betrachtet scheint dem so zu sein. Will man aber das verborgene, esoterische Weltbild des Alten Testaments ergründen, muss man den historischen Hintergrund bedenken. Nach der babylonischen Verschleppung des Volkes Israel um 590 v. Chr. wurden die Juden nach und nach in fremde Länder zerstreut. Vielen war die einstige Muttersprache fremd geworden. Viele verstanden das Hebräische, die Sprache des Alten Testaments gar nicht mehr. Also übertrugen kundige Rabbiner

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