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Geheimakte Esoterik III: An der Grenze von Krankheit, Zeit und Tod

Geheimakte Esoterik III: An der Grenze von Krankheit, Zeit und Tod

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Geheimakte Esoterik III: An der Grenze von Krankheit, Zeit und Tod

Länge:
289 Seiten
2 Stunden
Herausgeber:
Freigegeben:
Apr 1, 2013
ISBN:
9783944198804
Format:
Buch

Beschreibung

Was wissen wir über die Geheimnisse der Gesundheit? Was wissen wir über die Mysterien der Zeit und des Lebens? Was wissen wir über Leben, Sterben und das Danach? Wir wagen uns an die Grenzen von Krankheit, Zeit und Tod… Der spannende 3. Teil der Reihe "Geheimakte Esoterik"!
Herausgeber:
Freigegeben:
Apr 1, 2013
ISBN:
9783944198804
Format:
Buch

Über den Autor


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Buchvorschau

Geheimakte Esoterik III - Walter-Jörg Langbein

Literaturanhang

Vorwort: Berührungen

Sanft legte der Elefant seinen Rüssel auf meinen Hinterkopf. Als Repräsentant des Gottes Ganesha segnete mich der Riese. Gott Ganesha wird als Mensch mit Elefantenkopf dargestellt. Wenn sein lebendes Symbol einen Menschen berührt, treffen die Welten von Mensch und Gott aufeinander. Geheimakte Esoterik lotet Grenzen aus: zwischen Krankheit und Gesundheit, zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, zwischen Tod und Leben.

1 Der Elefantensegen

Esoterik ist, nach ursprünglichem, Jahrtausende altem Verständnis, die Lehre vom verborgenen Wissen. Geheimgesellschaften verbargen eine Fülle von Wissen, auch weil die Zeit für so manche Erkenntnis noch nicht reif war.

Der ominöse Termin 21.12.2012 ist erwartungsgemäß verstrichen, ohne dass die Erde unterging. Dabei hat es eine Maya-Prophezeiung des angeblichen Weltuntergangs kurz vor Weihnachten 2012 nie gegeben. Zu Beginn des Jahres 2013 geraten abstruse Theorien über punktgenaue spirituelle Erneuerung am 21.12.2012 endlich wieder in Vergessenheit. Wir können uns wieder zentralen Fragen widmen. Wir können wieder unvoreingenommen Fragen stellen und nach Antworten suchen. Was wissen wir über die Geheimnisse der Gesundheit? Was wissen wir über die Mysterien der Zeit und des Lebens? Was wissen wir über Leben, Sterben und das Danach? Wir wagen uns an die Grenzen von Krankheit, Zeit und Tod... fragend, suchend. Wir erkennen Übergänge: Von Krankheit zu Gesundheit, vom Heute zum Morgen, vom Morgen zum Gestern, von der Welt des Lebens zur Welt des Todes und darüber hinaus.

Wir erkennen, dass sich rational erfassbare Wirklichkeit und phantastische Realität berühren. Der große Philosoph und Theologe Teilhard de Chardin (1881-1955) konstatierte: „Im kosmischen Maßstab (so lehrt uns die moderne Physik) hat nur das Phantastische eine Chance, wahr zu sein." Und Louis Pauwels (1920-1997) und Jacques Bergier (1912-1978) merkten an, „dass die Grenze zwischen dem Wunderbaren und dem Positiven oder, wenn man so will, zwischen der sichtbaren und der unsichtbaren eine sehr dünne Linie ist." An diese Grenzen führt uns „Geheimakte Esoterik" heran!

1.) Esoterische Medizin

1.1.) Esoterische Medizin im Volksglauben

Seit Menschengedenken gibt es Krankheiten. Wer heilend helfen konnte, der war angesehen im Volk. Heiler errangen eine hohe Position – wohl schon bei den ersten Menschen. Da liegt es in der Natur unserer Art begründet, dass dieses Wissen um Krankheiten genutzt wurde, um zu Macht und Wohlstand zu kommen. So entstanden Gruppierungen, die ihr Wissen geheimhaltend nur an Mitglieder der Gruppe weitergaben.

Heilende Hexerei

Im Volksglauben gibt es seit Menschengedenken die esoterischmagische Medizin. So alt wie die Menschheit ist wohl auch die Hexerei. Manche Hexen gingen davon aus, dass Krankheiten von bösen Geistern hervorgerufen werden, die es zu vertreiben galt. Das geschah beispielsweise durch rituelle Tänze oder durch Zufügen von Schmerz. Andere Hexen praktizierten das Prinzip der so genannten Übertragung. Ihre Methoden basierten alle in mehr oder minder abgewandelter Form auf der Überlegung, dass das Krankheitsübel irgendwo wie ein störender Fremdkörper im Leib der Kranken sitzt. Mit Hilfe von magischen Ritualen sollte es aus dem Patienten entfernt werden. Mit Hilfe von Hexerei konzentrierte man die Krankheit beispielsweise in die Haare oder Finger- und Fußnägel eines Menschen, schnitt diese dann ab und verbrannte sie, vergrub sie oder stopfte sie in Löcher, die in bestimmte Bäume gebohrt wurden. Dann verschloss der Hexer wieder die Bohrung. Die Krankheit sollte so vom Menschen weg zum Beispiel in den Baum übertragen werden.

Übertragungsmagie gab es auch in anderer Form. Den Kranken wurden bestimmte Pflanzen aufgelegt, auf die mit Hilfe von magischen Ritualen die peinigende Ursache übergehen sollte. Oder die Patienten mussten unter bestimmten Bäumen oder durch Buschwerk gehen. Auch uralte steinzeitliche Monolithen wurden noch zu christlichen Zeiten für Heilungen benutzt. Der Kranke berührte den alten Stein und murmelte Zauberworte, die die Krankheit zwingen sollten, den Körper zu verlassen und in den Monolithen einzudringen.

Übertragen werden soll nach magischem Verständnis Krankheit auch oft auf andere, ahnungslose Menschen. Zahllose Möglichkeiten waren einst bekannt, sind aber heute vermutlich weitestgehend in Vergessenheit geraten. In Frankreich gab es folgendes Ritual: Zehn Frauen bemühen sich pflegend um einen Fieberkranken. Neun von ihnen übertragen die Krankheit auf je ein Hühnerei. Die Eier werden möglichst weit weg getragen und an einem Weg abgelegt. Wer nun in die Nähe der Eier kommt oder sie gar berührt, der übernimmt das Fieber des Kranken, der dann sofort gesund wird.

Bis ins 20. Jahrhundert hinein gab es in Europa, besonders in abgelegenen ländlichen Gebieten, magische Zaubermittel, deren Zusammenstellung nur Eingeweihten bekannt war. In England soll es noch heute die „Paracelsus-Salbe" geben. Verletzt sich jemand mit einem Messer, so wird die Klinge sorgsam mit dem Zaubermittel eingeschmiert, was das schnelle Abheilen der Wunde zur Folge haben soll. Noch heute soll es in ländlichen Gegenden von Holland das seit Jahrhunderten bekannte „Sympathie-pulver" geben. Man berührt den Kranken mit einem Tuch, nimmt seinen Schweiß auf. Dann löst man das magische Sympathiepulver in Wasser auf und wäscht darin das Tuch aus. Das soll zu rapider Verbesserung des Gesundheitszustands und schneller Genesung führen.

Heilen mit Steinen

Magische Methoden wurden nicht nur zur Heilung, sondern auch zur Vorbeugung angewandt. Da der Glaube, Krankheiten würden durch böse Geister übertragen oder direkt verursacht, weit verbreitet war, versuchten sich die Menschen schon seit Urzeiten durch das Tragen von schützenden Amuletten und Zeichen derlei böse Geister vom Leib zu halten. Ursprünglich mögen speziell geformte Steine benützt worden sein. Mit der Weiterentwicklung und Verfeinerung magischen Wissens ging man dazu über, immer ausgeklügeltere Systeme zu entwickeln: ganz bestimmte Krankheiten wurden mit genau vorgeschriebenen Steinen fern gehalten. Steine sollten aber auch erwünschte Veränderungen im menschlichen Wesen auslösen. In Frankreich trug man Achat mit schwarzen Adern um mutiger zu werden. Steine sollten aber nicht nur vorbeugend Krankheiten verhindern, sie sollten auch bereits eingetretene Erkrankungen heilen Die Magier nutzten dabei oft uraltes Wissen, werteten älteste astrologische Systeme aus. Immer komplexer wurden die Heilsysteme. So entstand die Überzeugung, dass Menschen je nach Sternzeichen an ganz bestimmten Tagen mit ganz bestimmten Steinen heilend geholfen werden kann. Die Zusammenhänge lassen sich am besten in Form einer Tabelle darstellen.

Steine wurden, häufig wieder nach astrologischen Gesichtspunkten, an bestimmten Tagen nach geheimen Ritualen aufbereitet und in winzigen Mengen als „Arznei" gereicht. Und Steine wurden als Heilmittel aufgelegt, möglichst nah am besonders erkrankten Organ.

Steine und Chakras

Zu Beginn des dritten Jahrtausends nach der Zeitwende verfügen speziell die Menschen der so genannten hochzivilisierten Länder über Zugang zu einer extrem fortschrittlichen Apparatemedizin. Häufig fühlt sich der Mensch nur noch als Anhängsel computergesteuerter Supertechnologie, die Heilung bringen soll – und ja auch oft erstaunliche Erfolge verbuchen kann. Gleichzeitig wächst aber die Sehnsucht nach alternativen Heilweisen, die sich in zunehmendem Maße höchster Beliebtheit erfreuen. Bad Pyrmont etwa, ein altehrwürdiger Kurort, dürfte das Mekka traditioneller chinesischer Heilmethoden werden, mit Europas „größtem Fachzentrum" und einer „Privatuniversität für alternative chinesische Heilmethoden". Bedauernd, ja anklagend stellt das „New England Journal of Medcine" fest, dass wir die „Rückkehr zur irrationalen Ansätzen in der medizinischen Praxis" zurückkehren.

Tatsächlich gibt es einen unübersehbaren Trend hin zu Medizinformen, die einst nur relativ wenigen Menschen vorbehalten waren. Doch das esoterische Wissen von einst hat heute besonders in den reichen Ländern unseres Planeten Eingang gefunden – in den weit verbreiteten esoterischen Volksglauben. Dabei stehen dem modernen Zeitgenossen unzählige Einzelinformationen aus unterschiedlichen esoterischen Systemen zur Verfügung. Er nutzt Teilwissen aus weit voneinander entfernt entstandenen Lehren, die so in ihrer Gesamtheit niemals genutzt wurden.

Konkretes Beispiel: Nutzung von Steinen in Verbindung mit den so genannten „Chakras". Heutige Esoterik-Therapeuten bauen mit Hilfe von Steinen Energieschwingungen auf, die das Energiesystem des Patienten dazu veranlassen sollen, einen Heilungsprozess zu veranlassen. Die Steine werden dabei nicht willkürlich auf dem Körper des Patienten verteilt, sondern auf den so genannten Chakras positioniert.

Vermutlich waren es Esoteriker im Alten Indien, die die Chakras entdeckten. Sie verstanden darunter Kraftzentren im menschlichen Körper, die durch Kanäle miteinander verbunden sein sollen. Sieben Hauptchakras sind bekannt:

- Muladhara (Steißbein)

- Svadhisthana (Geschlechtsorgane)

- Manipura (Nabel)

- Anahata (Thymusdrüse)

- Visudda (Schilddrüse)

- Anja (Hypophyse)

- Sahasrana (Scheitel des Kopfes).

Arabische „Chakras"

Nach einem alten arabischen System wurden Steine auf bestimmte Körperregionen gelegt, was der Heilung von Kranken dienen sollte. Dabei kam es bei den Steinen in erster Linie auf die Farbe an.

- Gelbe Steine auf der linken Körperhälfte stärkten den Verstand und verhalfen zum eigenständigen Erkennen von Krankheitsursachen und der besten Heilmethode.

- Rote Steine auf der linken Körperhälfte kräftigten den Geist des Menschen und waren bei Krankheiten hilfreich, die die Sinne trübten.

- Weiße Steine, auf den Solarplexus gelegt, stärkten das Bewusstsein des Menschen. Grüne Steine auf der Mitte des Brustkorbs gestatteten es dem Menschen, sein Bewusstsein besonders intensiv wahrzunehmen.

- Schwarze Steine auf der Stirn ließen die verschütteten Kräfte der Intuition wieder erwachen.

Farbtherapie

Nicht nur die Araber setzten auf magische Heilwirkung von Farben, auch bei den Chinesen gab es die Überzeugung, dass Farben Kranke heilen können. Sie setzten dabei auf verschiedene Wirkungsweisen. Gelb galt als äußerst hilfreich bei der Bekämpfung von Darmkrankheiten. Den betroffenen Patienten wurde gelbe Farbe auf die Haut aufgetragen. Außerdem wurden gelbe Vorhänge am Zimmer des Kranken angebracht. So war der auf Genesung hoffende vollkommen in gelbes Licht eingehüllt. Epileptiker wurden mit violetter Farbe behandelt. Sie wurden violett eingekleidet, bekamen violette Vorhänge ans Krankenzimmer und oft wurden Wände und Decke mit violettem Stoff ausgeschlagen, der Fußboden mit violetten Teppichen ausgelegt.

Heute ist Esoterik für weite Teile der Bevölkerung zu einer Art modernem Volksglauben geworden. Zu den neuerdings immer häufiger angewandten esoterischen Therapieformen zählt die Farbtherapie. Unterschiedliche Methoden werden angewandt. Die häufigsten: Der Kranke setzt eine farbige Brille auf, um nur einen bestimmten Farbton optisch aufzunehmen. Oder: Der Kranke legt sich unbekleidet unter eine „Farbdusche". Sein Körper wird dann – je nach Krankheit – mit einer bestimmten Farbe und für eine bestimmte Zeitdauer bestrahlt.

So weit verbreitet die Farbtherapie auch ist, so gibt es nur sehr wenige echte Heiler, die mit Erfolg diese Heilweise einsetzen. Die Lehre von der Heilung durch Farben ist auch extrem komplex und füllt Bände. Einige grundlegende Informationen:

Blau wird beruhigende und stärkende Wirkung nachgesagt. Rot fördert die Blutbildung und wirkt allgemein anregend. Violett aktiviert das lymphatische System und hilft dem Körper, sich von Wassereinlagerungen selbst zu befreien. Purpur stärkt die Kräfte der Sexualität und fördert die Durchblutung. Orange hilft der Lunge, Gelb der Verdauung und Türkisblau der Haut. Grüngelb tötet nach der Lehre von der Farbtherapie Bakterien ab.

Abgeraten werden muss dringend – und das gilt für alle Formen der magisch–esoterischen Heilweisen – von eigenständigen Selbstversuchen ohne kundigen Expertenrat.

So sagt man der Farbe Rot nach, dass sie blutbildend wirkt, aber auch Geschwüre zum Ausbruch bringt.

1.2.) Homöopathie: Heilung im Unsichtbaren

Ähnliches mit Ähnlichem

Der sächsische Arzt Samuel Christian Hahnemann (1755-1834) (Bild links) beobachtete bei medizinischwissenschaftlichen Experimenten, dass Chinin im Körper eines gesunden Menschen die gleiche Wirkung wie beim Kranken hervorruft.

Daraus schloss er, dass aus seinen Experimenten eine neue Heilmethode abgeleitet werden kann. Im Experiment fand nämlich er heraus, dass eine Substanz eine Krankheit auslösen oder heilen kann, je nach Dosierung.

Der gesunde Mensch kann, so er eine bestimmte Substanz zu sich nimmt, dadurch krank werden. Nach Hahnemanns Überlegungen gilt nun der Grundsatz „Behandele Ähnliches mit Ähnlichem!".

Was ist damit gemeint? Wenn eine starke Dosis krank macht, dann heilt eine winzig kleine Dosis. Ist dieser Gedanke nachvollziehbar? Wenn eine große Menge eines Stoffs eine Krankheit auslöst, was verursacht dann eine winzig kleine Dosis? Was geschieht im Körper? Der Organismus erkennt die wenn auch nur in kleinen Spuren in seinem Körper befindliche Substanz und aktiviert seine Anti-Körper.

Während die herkömmliche, klassische Medizin sozusagen ein Gift verabreicht, das die Krankheitserreger abtöten soll, gibt der homöopathi-sche Arzt in kleinsten Dosen den Stoff, der die Krankheit auslöst, und aktiviert so die Widerstandskräfte des Körpers. Hahnemann nahm damit eine Form der Medizin vorweg, die von der klassischen Medizin – auch von Medizinern, die Homöopathie strikt als unwissenschaftlichen Humbug ablehnen – praktiziert wird. Bei allen Schutzimpfungen bekommt der Patient in winzigen Dosen Krankheitskeime gespritzt oder sonst wie verabreicht, die eben jene Krankheit auslösen, der mit der Impfung vorbeugend entgegengetreten wird.

Verdünnungen, Verdünnungen, Verdünnungen...

Ist damit die Homöopathie nicht letztlich eine Form der klassischen Medizin? Die Homöopathie muss auch deshalb schon als esoterische Heilweise bezeichnet werden, weil sie derart starke Verdünnungen einsetzt, die nach herkömmlicher Lehrmeinung nicht mehr wirken können. So wird ein homöopathisches Medikament hergestellt: Am Anfang des Vorgangs steht die so genannte Urtinktur, zum Beispiel ausgepresste Kamille. Ein Teil dieser Urtinktur wird nun mit neun Teilen eines Lösungsmittels (Wasser oder Alkohol) verdünnt und tüchtig geschüttelt. Magisch mutet an, dass genau die Anzahl der Schüttelschläge vorgeschrieben

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