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Leben in zwei Welten: Die psychosozialen Folgen außergewöhnlicher Erfahrungen am Beispiel der "UFO-Entführungen

Leben in zwei Welten: Die psychosozialen Folgen außergewöhnlicher Erfahrungen am Beispiel der "UFO-Entführungen

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Leben in zwei Welten: Die psychosozialen Folgen außergewöhnlicher Erfahrungen am Beispiel der "UFO-Entführungen

Länge:
219 Seiten
2 Stunden
Herausgeber:
Freigegeben:
Aug 7, 2013
ISBN:
9783956520228
Format:
Buch

Beschreibung

Seit mehreren Jahrzehnten behaupten immer wieder Menschen, häufig in der Nacht gegen ihren Willen von fremdartigen Wesen in deren Flugobjekte gebracht worden und dort verschiedenen Experimenten ausgesetzt gewesen zu sein…Für die Betroffenen stellen diese "Entführungen" eine, zumindest subjektive, Realität dar. Die sich hieraus ergebenden psychosozialen Folgen für die "Abductees" sollen hier das Thema sein… Es handelt sich bei dieser Veröffentlichung um die Abschlussarbeit des Autors ("Bachelor-Thesis") im Studiengang Soziale Arbeit an der Fachhochschule Kiel.
Herausgeber:
Freigegeben:
Aug 7, 2013
ISBN:
9783956520228
Format:
Buch

Über den Autor


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Leben in zwei Welten - André Kramer

Autor

1. Einleitung

Soziale Arbeit bewegt sich immer im Spannungsfeld unterschiedlicher „helfender" Berufsfelder mit ihren unterschiedlichen methodischen Ansätzen. Die Arbeitsfelder sind hierbei breit gefächert und erfordern ein hohes Maß an interdisziplinären Kenntnissen, die im Studium auch vermittelt werden sollen. Hierzu zählen vor allem Kenntnisse aus Psychologie und psychiatrischer Praxis.

Darüber hinaus versucht die Soziale Arbeit aber auch immer mehr, sich ein eigenes wissenschaftliches „Profil" herauszuarbeiten, das mit eigenen Theorien und Arbeitskonzepten hantiert. Ein vermutlich weit unterschätztes potentielles Arbeitsfeld für die Soziale Arbeit könnte hierbei auch in den so genannten „außergewöhnlichen Erfahrungen" liegen. Dies vor allem deshalb, weil mögliche Arbeitsfelder hier häufig außerhalb pathologischer Krankheitsbilder im Bereich der ambulanten psychosozialen Hilfen zu finden sind.

Immer wieder machen Menschen Erfahrungen, die sie außerhalb rationaler Bewertungen ansiedeln und die im modernen Sprachgebrauch gerne als „paranormale Phänomene" bezeichnet werden. Solcherlei Erfahrungen können aus bewusst herbeigeführten, singulären Ereignissen entstehen (etwa durch den Versuch mittels spiritistischer Methoden Kontakt zu einer angeblichen Geisterwelt aufzunehmen, zum Beispiel Gläserrücken und Ähnliches), aber auch scheinbar zufälliger Natur sein, wie Poltergeistphänomene, außerkörperliche Erfahrungen und vermeintliche Entführungen durch fremdartige Wesen.

Aus solchen Erfahrungen, wie auch immer die tatsächliche Ursache für diese aussehen mag, kann sich ein nicht zu unterschätzender Leidensdruck für die Betroffenen entwickeln, der die unterschiedlichsten Ausprägungen anzunehmen in der Lage ist. Angstgefühle, das Gefühl unverstanden zu sein und vor allem soziale Stigmatisierung wären hier zu nennen. Interessanterweise liegt in dieser sozialen Stigmatisierung, die auf solcherlei Themengebieten lastet, vermutlich auch der Grund, aus dem Betroffene im Grunde genommen – selbst in den betreffenden Berufsgruppen, wie der Sozialen Arbeit – kaum Ansprechpartner finden.

Eine der wenigen Ausnahmen stellt hier das Institut für Grenzgebiete der Psychologie und Psychohygiene in Freiburg dar. Der 1950 von dem Psychologen Hans Bender gegründete und als gemeinnützig anerkannte Verein befasst sich mit verschiedenen Bereichen grenzwissenschaftlicher Themengebiete (Anomalistik) und beschäftigt ca. 20 Mitarbeiter.

Neben theoretischen Arbeiten und Betreuung wissenschaftlicher Abschlussarbeiten bietet das IGPP auch Beratung für Betroffene außergewöhnlicher Erfahrungen, sowie Weiterbildungsseminare für Fachleute (Psychologen, Psychotherapeuten, Sozialarbeiter und verwandte Berufe). Ausführliche Informationen über das Angebotsspektrum und die Arbeit des Instituts gibt es auf deren Homepage.¹ Der Schwerpunkt dieser Arbeit soll bei dem Phänomen der angeblichen Entführungen durch Außerirdische liegen.

Seit mehreren Jahrzehnten behaupten immer wieder Menschen, häufig in der Nacht gegen ihren Willen von fremdartigen Wesen aus den eigenen Schlafzimmern, von verlassenen Landstraßen und anderen abgelegenen Orten, in deren Flugobjekte gebracht worden und dort verschiedenen Experimenten – häufig mit sexuellem Hintergrund – ausgesetzt gewesen zu sein. Diese Erfahrungen beinhalten komplexe Szenarien und sind nur in wenigen Fällen singuläre Ereignisse, sondern sie finden in der Erinnerung der Betroffenen wiederholt statt, häufig beginnend mit der frühen Kindheit. Derlei Erlebnisse können ein Leben lang anhalten.

Für die Betroffenen stellen diese „Entführungen" eine, zumindest subjektive, Realität dar. Die sich hieraus ergebenden psychosozialen Folgen für die „Abductees" sollen hier das Thema sein. Anhand von Interviews mit Betroffenen möchte ich die mannigfachen Probleme, mit denen Menschen mit Entführungserfahrungen umzugehen haben, näher untersuchen und etwas zur Sensibilisierung gegenüber außergewöhnlichen Erfahrungen beitragen. Interessanterweise hat das Thema nicht nur in populär- und grenzwissenschaftlichen Medien ein breites Interesse hervorgerufen, sondern auch – vor allem in den USA – bei Psychologen und Soziologen.

All den daraus hervorgegangenen Arbeiten ist eines gemein – im Mittelpunkt des Interesses steht immer die Frage, was hinter den Entführungserfahrungen steckt. Während in der grenzwissenschaftlichen Literatur exotische Erklärungen angeboten werden, wie etwa, dass tatsächlich Außerirdische Menschen aus unbekannter Intention entführen, versuchen Psychologen und Soziologen konventionelle Erklärungen, wie zum Beispiel das Phänomen der Schlafparalyse, als Ursache für Entführungserinnerungen anzuführen.

Speziell mit Blick auf die Frage nach den psychosozialen Auswirkungen auf die Betroffenen und deren Coping-Strategien, existieren keine mir bekannten expliziten Arbeiten.

Im Sinne der Definition für die wissenschaftliche Profession „Soziale Arbeit" nach Staub-Bernasconi als „das wissenschaftliche Studium Sozialer Probleme, ihrer Ursachen, Folgen und Lösungsmöglichkeiten"², sollen hier die psychosozialen Folgen von Entführungserfahrungen herausgearbeitet werden. Zur Einführung werde ich einen Überblick über das Phänomen an sich in seiner historischen Entwicklung und die grenzwissenschaftliche und wissenschaftliche Beurteilungen aus der Literatur geben. Ausdrücklich nicht mein Ziel ist es, eine, wie auch immer geartete, Erklärung für das Entführungsphänomen anzubieten oder zu favorisieren.

Es geht also nicht vornehmlich um die Erfahrungen selbst und nicht die Frage, ob nur subjektive oder auch objektive Realität, sondern es geht um die Menschen hinter diesen Erfahrungen und die Frage, vor welche Probleme sie diese „Entführungen" stellen und wie sie mit ihnen umgehen.

Als Analogie zu diesem, sicherlich befremdlich klingenden Thema, sei auf das Phänomen des Stimmenhörens verwiesen. Wo ältere Lehrbücher dieses Phänomen (nebst anderen) unter „Halluzinationen, Wahnvorstellungen und Illusionen" zusammenfassen und als „Folge und Ausdruck eines primitiven geistigen Zustandes, dem die Motivation oder Fähigkeit zur Prüfung der Realität fehlt"³ bezeichnen und in einen eindeutig pathologischen, also krankhaften Zusammenhang bringen, hat sich dies heutzutage geändert.

Inzwischen wissen wir, dass ein nicht geringer Prozentsatz von etwa 3-5% der Bevölkerung mindestens einmal im Leben eine Phase hat, in der die Betroffenen Stimmen hören⁴ und dass die meisten dieser Menschen nicht als psychisch krank zu gelten haben. Dieses Wissen bietet den „Stimmenhörern" einen ganz eigenen Umgang mit den Stimmen und die Möglichkeit einer eigenen Interpretation über die Herkunft dieser Erscheinung.

Hilfestellung ist allerdings dort ratsam, wo die Stimmen einen bedrohlichen, kränkenden, imperativen oder kommentierenden Charakter haben und so zu einer Belastung für den Stimmenhörer werden. Zu diesem Zweck wurde zum Beispiel die „Voice Dialogue"-Methode entwickelt, eine Methode bei der der professionelle Hilfeleister in einen Dialog mit den Stimmen tritt, um die belastende Situation für den Betroffenen zu beeinflussen oder die Stimmen gar zum Verschwinden zu bringen.⁵ Das „Netzwerk Stimmenhören e.V.", ein 1998⁶ gegründeter Verein von Betroffenen und Fachleuten, hat sicherlich dazu beigetragen, das Bild dieser Erscheinung zu ändern.

Natürlich möchte ich damit nicht sagen, dass Stimmenhören und Entführungen durch Außerirdische ein und dieselbe Ursache haben, wohl aber, dass es hier bestimmte Analogien gibt, sowohl bezüglich der mit dem jeweiligen Phänomen betroffenen psychischen Probleme, die aus den Erfahrungen hervorgehen, als auch im Hinblick auf die Interpretationsbreite der Erfahrungen, die sowohl im Wissenschaftlichen als auch im Persönlichen liegen kann. Die Soziale Arbeit sollte sich also auch entsprechend dieser Gruppe von Menschen und ihren Problemen öffnen.

Aufgrund der Exotik des Themas bedarf es hier im ersten Kapitel einer recht ausführlichen Einführung in das Thema an sich, in die geschichtliche Entwicklung des UFO-Phänomens und damit in die Entführungsproblematik, in die wissenschaftlichen Arbeiten zu außergewöhnlichen Erfahrungen allgemein, die grenzwissenschaftliche und wissenschaftliche Diskussion um das Entführungsphänomen und die Grundcharakteristika eines Entführungserlebnisses.

Daraufhin folgt dann die Beschreibung der angewendeten qualitativen Methoden für den empirischen Teil, und natürlich die umfangreiche Analyse des Interviewmaterials unter der Fragestellung, welche psychosozialen Auswirkungen diese subjektiv als real erlebten Entführungen auf die Betroffenen haben und in welche theoretischen, sozialwissenschaftlichen Verflechtungen diese gestellt werden können.

¹ Vgl. www.igpp.de gesichtet am 11.11.2009

² Staub-Bernasconi 2002, S. 245

³ Redlich; Freedman 1976, S. 687

⁴ Vgl. http://www.stimmenhoeren.de/, gesichtet am 05.11.2009

⁵ Vgl. Corstens; Romme 2005, S. 65 ff.

⁶ Vgl. Hoffmann 2005, S. 57

2. Der Gegenstand dieser Untersuchung

2.1 Kategorisierung von außergewöhnlichen Erfahrungen

Außergewöhnliche Erfahrungen, kurz AgE’s, was ist hierunter zu verstehen?

Obgleich keine einheitliche Definition dieses Begriffs existiert, lassen sich außergewöhnliche Erfahrungen als Erlebnisse zusammenfassen, die in der Interpretation der Betroffenen so außergewöhnlich erscheinen, dass sie nicht mit konventionellen Wirklichkeitsbeschreibungen in Einklang zu bringen sind. Es sind solche Erlebnisse, die in ihrer Art und Weise oder in ihrem Gegenstand den Konsens unserer Alltagswirklichkeit verlassen.

In einer solchen Definition muss selbstverständlich der Umstand erfasst und deutlich gemacht werden, dass diese Loslösung von „natürlichen Erklärungen" im Sinne der subjektiven Interpretation der betroffenen Personen gemeint ist. Welche tatsächlichen Ursachen hinter den außergewöhnlichen Erfahrungen stecken und ob diese tatsächlich außerhalb der wissenschaftlich erfassten, realen Welt liegen oder ob sie individuell in Wirklichkeit auf natürliche Stimuli zurück zu führen sind, wird von dieser Definition nicht erfasst und muss im Einzelfall geprüft werden.

Für das Anliegen der vorliegenden Arbeit ist diese Frage auch nur bedingt von Interesse, denn die subjektive Realität allein genügt schon als Auslöser für vielfältige psychosoziale Probleme, wie noch näher auszuführen sein wird. Für eine weitere Differenzierung und Kategorisierung von außergewöhnlichen Erfahrungen stehen unterschiedliche Modelle zur Verfügung, die hier aufgrund des eingegrenzten Themas nicht in aller Ausführlichkeit dargestellt werden sollen.

Kategorisierungen in diesem Kontext, lassen sich zum einen in die grundsätzlichen Arten von außergewöhnlichen Erfahrungen einteilen (etwa Spukphänomene, außerkörperliche Erfahrungen, Nahtoderlebnisse, Telepathie, Hellsehen, Ufo-Begegnungen usw.), und dann in einer abstrakteren Form, wie sie von Fach vorgenommen wurde und 4 grundsätzliche Bereiche aufführt, die sich jeweils gegenüber stehen. Hiernach wird unterschieden in⁸:

Internale Phänomene – hierunter sind Erfahrungen zu verstehen, die im Inneren des Betroffenen zu lokalisieren und nur diesem zugänglich sind, etwa Hellsehen, Telepathie und ähnliches.

Externale Phänomene – Diese Erfahrungen finden in der Außenwelt statt, Spukphänomene, UFO-Erfahrungen, aber auch zum Beispiel Stigmata am Körper (in der Regel religiös interpretiert) gehören zu dieser Klasse.

Psychophysische Dissoziation – Astralreisen und andere außerkörperliche Erfahrungen lassen sich als zentral dissoziative Erfahrungen beschreiben, bei denen es zu einer Trennung zwischen Ich-Erleben und physikalischer Umwelt kommt.

Koinzidenzphänomene – Hier werden objektiv kausal nicht zusammenhängenden Ereignissen eine gemeinsame Bedeutung zugesprochen. Dies können sowohl verschiedene internale oder externale Phänomene nebeneinander, aber auch Übergriffe zwischen internal und external stattfindenden Ereignissen sein.

Das Entführungsphänomen umfasst in seinem Einzelgeschehen hierbei eine solche Bandbreite, dass eine genaue Zuordnung schwerfällt. Wir treffen bei den Berichten nämlich auf die unterschiedlichsten Aspekte: Externale Phänomene, wie eben eine UFO-Erscheinung an sich, das Wahrnehmen fremder Entitäten, spukähnliche Erscheinungen und Stigmata, internale Phänomene, wie telepathische Kommunikation, Geistbeeinflussungen, Paralyse, usw. Hinzu kommen Koinzidenzen, wie die Verknüpfung von Stigmata mit den Entführungserinnerungen, oder Begegnungen mit Tieren (z.B. Eulen), die als Deckerinnerungen für die Entführungen gedeutet werden, und Dissoziationen, wie Erlebnisse ähnlich den außerkörperlichen Erfahrungen. Diese unterschiedlichen Teilphänomene werden im weiteren Verlauf dieser Arbeit in ihren Verbindungen noch deutlich gemacht werden. Auch soll an anderer Stelle der Versuch einer eingrenzenden Definition für die Entführungen unter Zugrundelegung der Kategorisierungen von außergewöhnlichen Erfahrungen nach Fach im Zusammenhang mit den hier erhobenen Daten, erfolgen.

Wichtig festzustellen ist die Tatsache, dass außergewöhnliche Erfahrungen nicht mit psychischen Störungen gleichzusetzen sind. Martina Belz weist ebenfalls auf den Umstand hin, dass es nach der ICD10-Klassifizierung zwar Überschneidungen mit Wahninhalten, etwa aus den schizophrenen Erkrankungen gibt, dies aber nicht automatisch den Schluss rechtfertigt, dass außergewöhnliche Erfahrungen auch gleich so zu verorten sind.

Ein professioneller Umgang mit dergleichen Erfahrungen hat grundsätzlich also außerhalb einer Pathologisierung zu erfolgen und der Umstand von Überschneidungen bzgl. der Wahrnehmungen mit psychischen Erkrankungen darf nicht automatisch zu dem circulus vitiosus einer Gleichstellung oder Identifizierung mit solchen führen.

2.2 Das UFO-Phänomen

Das UFO-Phänomen ist untrennbar mit den Interpretationen der Entführungserlebnisse verknüpft, was ich als Anlass sehe, einen kurzen Überblick über das Thema zu geben, der allerdings höchst fragmentarisch bleiben muss.

Die Bezeichnung UFO steht für Unidentifiziertes Flugobjekt (engl. Unidentified flying object) und entstammt ursprünglich dem Fliegerjargon. Zu verstehen sind hierunter alle Arten von Objekten am Himmel, die der Beobachter keiner konventionellen Erklärung zuführen kann.

UFOs als Massenphänomen gehen auf die Sichtung des amerikanischen Piloten Kenneth Arnold zurück, der am 24. Juni 1947 bei einem Überflug des Mount Rainier im US-Bundesstaat Washington eine Formation von 9 metallischen Objekten beobachtet zu haben angab, für deren Herkunft und Natur er keine Erklärung abgeben konnte. Zur Beschreibung des Flugverhaltens wählte Arnold die Analogie, sie wären geflogen wie Untertassen, die man über das Wasser springen lässt. Dieser Vergleich war es auch, der von der Presse aufgegriffen wurde und die häufig genannte Bezeichnung „Fliegende Untertassen" prägte.¹⁰ In Folge kam es immer häufiger zu Sichtungen solcher und andere exotischer Objekte, für die schnell die These außerirdischer Raumschiffe aufkam (ETH = Extraterrestrische Hypothese).

Was seitdem folgte und bis heute anhält, ist eine in der Bevölkerung, den Medien und der, zumeist populären und grenzwissenschaftlichen Literatur, geführte Diskussion über das UFO-Phänomen, die längst die Popkultur erreicht hat und Anlass zu Spielfilmen und TV-Serien, sowie Merchandising verschiedenster Art gibt. Die inzwischen weitestgehend als das Werk von Fälschern ausgewiesenen Kornkreise werden populär ebenso in den Komplex des UFO-Phänomens mit einbezogen, wie die verschiedensten Verschwörungstheorien, die von Vertuschungskampagnen der Regierungen und Geheimdienste bzgl. der wahren Herkunft von UFOs spekulieren.

Auch die Regierungen waren anfangs stark verunsichert durch die aufkeimende Hysterie im Zuge des kalten Krieges, und durch die Befürchtung, bei einem Teil der Sichtungen könnte es sich um Geheimflugzeuge aus dem damaligen Ostblock handeln, bildeten

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