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Circle C-Ranch #7: Lösegeld für Sandra

Circle C-Ranch #7: Lösegeld für Sandra

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Circle C-Ranch #7: Lösegeld für Sandra

Länge:
135 Seiten
1 Stunde
Herausgeber:
Freigegeben:
Dec 9, 2019
ISBN:
9781533777669
Format:
Buch

Beschreibung

Abe Morrison, der Boss der Wagenrad-Ranch, sieht in Buster Tom Copper einen lästigen Konkurrenten. In der Vergangenheit hat es für die Männer der Circle C-Ranch deswegen schon oft Ärger mit Morrisons Leuten gegeben. Das will Morrison jetzt auf seine Weise beenden – indem er Buster Tom Copper von angeheuerten Revolvermännern entführen und nach Mexiko verschleppen lassen will. Die Entführung gelingt zwar, aber dann überschlagen sich die Ereignisse. Denn die schöne Sandra Birmingham gerät nun ebenfalls ins Visier der Halunken. Sie wollen auch für Sandra Lösegeld erpressen. Aber jeder sorgfältig ausgeklügelte Plan hat mitunter Schwachstellen – und die kennt Matt Jackson, der Vormann der Circle C-Ranch. Zusammen mit Marshal Rip O´Hagan, Jimmy Copper und den Cowboys setzt er sich auf die Spur der Entführer!

Herausgeber:
Freigegeben:
Dec 9, 2019
ISBN:
9781533777669
Format:
Buch

Über den Autor


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Buchvorschau

Circle C-Ranch #7 - Glenn Stirling

CIRCLE C-RANCH

Band 7

Lösegeld für Sandra

Ein Western von Glenn Stirling

IMPRESSUM

Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker

© by Author/ Titelbild: Nach einem Motiv von W.H.D. Koerner mit Steve Mayer, 2016

© dieser Ausgabe 2016 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

www.AlfredBekker.de

postmaster@alfredbekker.de

Klappe

Abe Morrison, der Boss der Wagenrad-Ranch, sieht in Buster Tom Copper einen lästigen Konkurrenten. In der Vergangenheit hat es für die Männer der Circle C-Ranch deswegen schon oft Ärger mit Morrisons Leuten gegeben. Das will Morrison jetzt auf seine Weise beenden – indem er Buster Tom Copper von angeheuerten Revolvermännern entführen und nach Mexiko verschleppen lassen will. Die Entführung gelingt zwar, aber dann überschlagen sich die Ereignisse. Denn die schöne Sandra Birmingham gerät nun ebenfalls ins Visier der Halunken. Sie wollen auch für Sandra Lösegeld erpressen. Aber jeder sorgfältig ausgeklügelte Plan hat mitunter Schwachstellen – und die kennt Matt Jackson, der Vormann der Circle C-Ranch. Zusammen mit Marshal Rip O´Hagan, Jimmy Copper und den Cowboys setzt er sich auf die Spur der Entführer!

Roman

Major Phil McLean setzte mit energischem Schwung seinen Namenszug unter die Quittung, hob den eisgrauen Kopf und sah aus scharfblickenden Augen den Rancher Morrison an, der ihm gegenüberstand.

„Es ist mir nicht ganz klar, warum Sie diese Kaution bezahlen, Mr. Morrison, aber eines möchte ich Sie wissen lassen: sollte Charly Weatherby in meinem Gebiet irgendwo etwas anstellen, wende ich mich an Sie, Mr. Morrison, und nur an Sie!"

Der bullige Rancher mit dem massigen Gesicht lächelte. Seine kleinen Schweinsaugen verengten sich noch mehr. „Keine Sorge, Commander, absolut keine Sorge. Der Bursche war früher in Ordnung, und ich revanchiere mich bloß. Sonst ist nichts."

Der Commander von Camp Lowell saß bolzengerade auf seinem Stuhl, und in seinem kantigen Gesicht zeigte sich ganz offener Zweifel. Aber er schwieg und begnügte sich, Morrison die Quittung mit einer kurzen Bewegung zuzuschieben.

Die kurzen Wurstfinger des Ranchers griffen hastig danach, ebenso nach dem Auslieferungsbefehl, der schon vorher unterschrieben worden war.

Mit einem Tippen an die Krempe seines breiten und kostbaren Galapreser-Hutes ging Morrison zur Tür. Mit äußerstem Misstrauen in der Miene sah ihm der Major nach.

Draußen fiel grelle Sonne auf den Innenhof des Militärcamps, das schon eher ein Fort war. Die massiven Adobe- und Blockholzbauten verrieten mit ihren Schießscharten und Laufgängen, dass man sich im Apachenland befand und dieses Fort mehr Aufgaben hatte, als eingefangene Banditen zu beherbergen.

Ein Sergeant trat auf Morrison zu, der ihm den Zettel mit der Auslieferungsanweisung übergab. Dann gingen sie zusammen in der gleißenden Hitze auf einen einzeln stehenden Bau zu, dessen Fenster zu winzig waren, um mehr als den Arm hindurchzustrecken. Zwei Posten bewachten das Gebäude mit aufgepflanzten Seitengewehren auf den Lee Enfield-Karabinern. Diese veralteten Gewehre wurden nur noch für den einfachen Wachdienst verwendet.

Aber das interessierte Morrison jetzt nicht. Schwerfällig wie ein Bär tappte der Rancher durch den Staub des Hofes. Die hochstehende Sonne verursachte nur winzige Schatten. Und Morrison spürte wieder Schmerzen in seiner angeschossenen Schulter. Er trug den linken Arm in der Schlinge. Und gerade die Schmerzen waren es, die seine innere Wut noch steigerten. Sein Hass hatte ihn hergetrieben, hatte ihn die Kaution von der hierzulande enorm hoch erscheinenden Summe von zweitausend Dollar bezahlen lassen. Jetzt wollte er Bloody Charly Weatherby auch haben.

Der Posten bekam den Schein vom Sergeant vorgehalten, dann trat er zur Seite, und der Sergeant öffnete die Tür. Alles hatte seine Ordnung. Auch dass der eine Posten den Schlüssel zum Schloss einer zweiten Tür innen besaß und nicht der Sergeant.

Dann aber konnte Morrison den Mann sehen, für den er zweitausend Dollar auszugeben bereit gewesen war.

Bloody Charly, wie man ihn nannte, lehnte lässig an der Wand neben der primitiven Holzpritsche. Drinnen war es dämmrig, und Charly Weatherby tat keinen Schritt auf die Tür zu, dass Morrison ihn hätte besser sehen können.

„Los, Charly, 'raus mit dir! Dieser Mann hat die Kaution bezahlt. Komm!, sagte der Sergeant barsch, und sein Seitenblick auf „diesen Mann, womit er Morrison meinte, zeigte ziemliche Verachtung für jemanden, der einem Banditen wie Weatherby zur Freiheit verhalf.

Morrison übersah es und hatte nur Blicke für Charly, für den „blutigen Charly", der seinen Namen aber nicht bekommen hatte, weil er viel Blut hatte fließen lassen, sondern aus einem anderen Grund. Morrison und viele andere im Lande kannten diesen Grund aber nicht.

Endlich machte Charly Anstalten, näher zu kommen. Er war groß, größer noch als der ohnehin große Morrison, dabei breit wie auch Morrison, jedoch von einer Figur, die darauf schließen ließ, wieviel Kraft in diesem Manne steckte.

„Na ja, ich habe doch immer gesagt, dass es noch ehrliche Freunde gibt, meinte Charly mit rauer Stimme und sah Morrison interessiert an. „He, wer sind Sie überhaupt, Sie edler Spender?

„Das ist Mr. Morrison. Ihm gehört die Wagenrad-Ranch nahe Tucson. Vielleicht will er dich zum Cowboy machen, sagte der Sergeant verächtlich. „Raus jetzt! Ich habe meine Zeit nicht zu verschenken.

Charly nickte nur und ging mit schwingendem Schritt an Morrison und dem Sergeant vorbei, nickte noch einmal dem Posten zu und sagte jovial: „Du bist auch nur so ein armes Schwein, das sie in Uniform gesteckt haben. Sieh zu, dass du diesem Saftladen bald den Rücken kehrst."

Und da war er schon draußen. Er blinzelte in die Sonne. Sein stoppelbärtiges Gesicht verriet, dass er schon über die Dreißig war, und die breite, querlaufende Narbe über der Stirn sah in der grellen Sonne aus wie ein Kreidestrich.

Es war diese Narbe, die Charly zu seinem Namen „Bloody Charly" verholfen hatte. Ein Apache war schon vor Jahren darauf und dran gewesen, Charly zu skalpieren, aber Charly hatte das Bewusstsein rechtzeitig wiedererlangt und sich gewehrt. Das Blut war ihm übers Gesicht gelaufen, und in diesem Zustand war er in ein Cowboylager gekommen. Seitdem nannte man ihn Bloody Charly. Die das nicht wussten, hielten ihn für einen Killer, an dessen Händen so viel Blut klebte, dass man ihn so genannt hatte. Aber Charly war kein Killer. Niemals hatte er einen Mann ermordet, aber in fairen Kämpfen schon manchen getötet.

Morrison hatte ein zweites Pferd mitgebracht, und eine halbe Stunde später waren die beiden Männer schon so weit von Camp Lowell entfernt, dass es schon weit und klein hinter ihnen lag.

Als sie eine sturmzerzauste Sykomorengruppe erreichten, ritt Morrison sein Pferd in den Schatten und hielt an. Er winkte Charly Weatherby und saß ab. Schnaufend wie ein Walross stützte sich Morrison mit dem gesunden Arm an den Baum zu seiner Rechten. Schweißperlen kollerten ihm über sein massiges Gesicht, das stark gerötet war.

Charly Weatherby schwitzte überhaupt nicht, und als er absaß, bewegte er sich wie ein durchtrainierter Kämpfertyp.

Er ließ seinem Pferd die Zügel hängen und stellte sich breitbeinig vor Morrison auf.

„Was hat Sie veranlasst, mich herauszuholen? Sie wissen doch, warum mich O’Hagan ins Camp geschafft hat?"

„Ich weiß, ich weiß. Für den Versuch, die Wagenbox einer Wells Fargo Post auszuräumen, hätten Sie wenigstens fünf Jahre Yuma bekommen."

„Vielleicht auch zehn. Wieviel war ich denen wert?"

„Zweitausend."

„Dann bin ich Ihnen mehr wert, wie?"

„Das kommt darauf an, meinte Morrison. „Zigarre?

Er zog sein kostbar graviertes Goldetui aus der Brusttasche und hielt es Charly hin, aber der schüttelte den Kopf. Seinen Tabakbeutel hatten sie ihm gelassen. Er zog ihn hervor und rollte sich geschickt eine Zigarette. Morrison steckte indessen seine Zigarre an und rauchte sie schnaufend.

„Sie haben einen ziemlich wilden Namen, mein Junge, sagte der Rancher. „Ich brauche Männer, die so sind wie Sie, zumal ich für ein paar Wochen wegfahren muss. Ich habe einen Ranchverwalter eingestellt, einen gewissen Mike O’Brien. Sehr tüchtiger Mann, aber eben nur für die Ranch und das Vieh.

„Ich habe gehört, dass die Wagenrad hier das Sagen hat", meinte Charly und blickte Morrison gespannt an.

„Ja, ja, stimmt schon ..."

Charly fuhr mit leichtem Lächeln fort: „Aber da ist die Red Rock Ranch, nicht wahr? Die will auch das Sagen haben. Hörte ich jedenfalls. Und einen von denen habe ich ja in Tucson gesehen, diesen kleinen Teufel. Jimmy, den Bronco, so nennen sie ihn. Einer von den Coppers, nicht wahr?"

„Der kocht auch nur mit Wasser. Das ist der jüngste Sohn von Tom Copper."

Charly hatte Morrison gut beobachtet. Der Rancher konnte sich bei der Erwähnung des Namens Copper nicht mehr verstellen. Der Hass zeigte sich so deutlich, dass Charly das mit weit weniger Menschenkenntnis merken musste.

„Also gut, ich koche auch mit Wasser. Was wollen Sie?"

„Wollen Sie sich fünftausend verdienen?", fragte Morrison und kniff die Augen zu schmalen Schlitzen zusammen. Seine Zigarre paffte aufgeregt wie der Schornstein einer angeheizten Lokomotive.

Charly blieb kühl. „Es kommt darauf an. Einen Mord lehne ich ab."

„Sie sollen ein Coltkünstler sein."

Charly lächelte mitleidig. „Nun ja, ich bin nicht langsam. Und ich bin pleite. Sie haben mich herausgeholt. Aber ein Mord ist nicht drin."

„Ein Duell vielleicht?", fragte Morrison und hielt den Kopf schief.

„Möglicherweise ein Duell. Ich müsste den Mann hassen. Wer ist es?"

Morrison antwortete nicht darauf, sondern sagte:„Fünftausend, wenn Tom Copper für ein Vierteljahr verschwindet oder für immer, egal wie. Nur

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