Die Erschließungsfronten auf Borneo (Kalimantan) 1937 bis heute: Sozioökonomische, ethnographische und ökologische Veränderungsprozesse unter besonderer Berücksichtigung der Stammeskultur der Dayak

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Die Erschließungsfronten auf Borneo (Kalimantan) 1937 bis heute: Sozioökonomische, ethnographische und ökologische Veränderungsprozesse unter besonderer Berücksichtigung der Stammeskultur der Dayak

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Länge: 155 Seiten1 Stunde

Beschreibung

Das Hildesheimer Kolloquium anlässlich des 100. Geburtstages von Karl Helbig soll an den Menschen und sein Lebenswerk erinnern. Dazu hatte ich angeregt, auch die gegenwärtigen Kenner derjenigen Staaten und Landesteile, in denen Helbig ge-forscht hatte, einzuladen, über diese Arbeitsgebiete zu berichten und dabei den Erschließungszustand zu Helbigs Zeiten mit dem heutigen zu vergleichen.

Es ist ein Glückszufall, dass es einen solchen Kenner gibt, nämlich den Forstdirek-tor i.R. Herwig Zahorka (geb. am 12. Juni 1932 in Wallern im Böhmerwald). Dieser hatte ab 1976 als Consultant für den Gouverneur von Ost-Kalimantan und ab 1980 mehrfach für Entwicklungsprojekte der Gesellschaft für Technische Zusammenar-beit (GTZ) sowie später auch aus eigenem Unternehmungsgeist viele Landesteile im Inneren Borneos bereist. Durch seinen Beruf konnte er sich über die Ursachen der Waldschäden bestens informieren, und er hatte während seiner Aufenthalte bei vielen Dayak-Gruppen deren Lebensumstände kennen gelernt. Seit Mitte der 1990er Jahre befindet sich Herwig Zahorka meist in Indonesien und besucht jähr-lich verschiedene Orte im Inneren Borneos.

Das vorliegende Manuskript gibt eine erweiterte Fassung seines Vortrages wieder, den er am 21. März 2003 in Hildesheim halten wird bzw. gehalten hat. Sollte es möglich werden, die Hildesheimer Vorträge in Buchform zu veröffentli-chen, so würde der umfassende sozioökonomische, ethnographische und ökologi-sche Überblick, den Herwig Zahorka geliefert hat, auch bei weiteren Borneo-Experten und Indonesianisten bekannt werden. Als derjenige, der den Anstoß zu dieser Ausarbeitung gab, wünsche ich dem Verfasser noch viele Jahre ertragreicher Forschung an den Erschließungsfronten im Innern Borneos.
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