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Unendliche Märchen
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eBook67 Seiten36 Minuten

Unendliche Märchen

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Über dieses E-Book

Die heutige Zeit erlaubt dank ihrem Lebensstil nur sehr wenige Möglichkeiten die Natur und ihre Schönheiten kennenzulernen. Die übertechnisierte Welt bietet uns und unseren Kindern vor allem den Blick in die Bildschirme der Handys, Tablets oder Fernseher, in denen Horror- und Aktionsfiguren über Tiere dominieren und man sieht Märchen mit merkwürdigen krummen Figuren, aus denen nur Hass und Angst ausstrahlen. Im heutigen Gehetze und Stress gibt es nicht einmal Zeit unseren Kindern ein Märchen oder eine Geschichte vorzulesen, die ihnen die Welt mit anderen Werten zeigen würde, als mit denen, die sie jetzt präsentiert. Lügen in allen Lebensbereichen, Sehnsucht nach Macht und daraus folgende Konsequenzen sind heutzutage die Ursachen für den moralischen Abstieg der Menschheit.
Alles beginnt mit der Erziehung der Kinder. Die Umgebung, in der sie leben und erzogen werden und welche Werte das Kind lernt bestimmen, wonach sich das Kind im ganzen Leben richtet.
Und dazu gehören auch das Kennenlernen der Natur und ihrer Wirkung auf Mensch und Umgebung. Deshalb wollen wir wollen Menschen daran erinnern, wie wichtig es ist, den Kindern Natur und ihre Bewohner zu zeigen. Dadurch erweckt man in den Kindern Mitgefühl und liebevolle Beziehung zu allem Lebenden. So werden sie bewusst, dass die Menschheit durch die Ignoranz der natürlichen Gesetze zur Selbstzerstörung geht. Durch diese märchenhaften Geschichten möchten wir den Kindern die Tatsache annähern, dass sie ein viel schöneres Leben haben können, als die Menschen heute. Sie müssen aber ein solches Leben selbst schaffen.
Es liegt an Ihnen, den Eltern, Ihre Kinder zum Kennenlernen der Natur zu führen, egal ob durch das Lesen der märchenhaften Geschichten über irdische Wesen und Tiere, oder durch einen Spaziergang im Wald.
Auch wir möchten mit einem kleinen Teil zur Schaffung der Generation beitragen, die die Geschenke der Natur schätzt, ohne die wir nicht fähig sind zu überleben.

SpracheDeutsch
HerausgeberBranislav Rybar
Erscheinungsdatum30. Juni 2016
ISBN9788097236670
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    Buchvorschau

    Unendliche Märchen - Branislav Rybar

    Die Pfeife und der Hund

    Vor langen, langen Zeiten, als die Sonne noch klarer und schöner schien und der Mond noch mehr der Erde zulächelte, lebte ein Jüngling. Er wohnte allein mit seinem Hund in einer kleinen Hütte am Rand eines Waldes, an einem riesigen Fluss.

    Unweit lag eine Siedlung, in der die Menschen über diesen Jüngling die merkwürdigsten Geschichten erzählten. Umso mehr, da er die Pfeife sonderbar spielen konnte.

    Er spielte so schön, dass die ganze Natur tanzte und auch sein treuer Hund auf den Hinterpfoten aus Freude hüpfte. Der Jüngling aß Wildfrüchte, ab und zu brachten ihm auch die Siedler etwas, wofür er ihnen immer ein schönes Lied spielte. Jeden Morgen beim Sonnenaufgang, nahm der Jüngling wie benebelt die Pfeife und spielte. Er spielte lange. Den Leuten schien es, als ob die Musik aus dem Himmel klänge. Die Lieder weckten etwas Seltsames in ihnen, die Sehnsucht nach etwas, was sie sich nicht erklären konnten. Danach zuckten sie nur und begannen wieder ihre alltägliche Arbeit zu machen.

    Aber leider weckte der Klang Pfeife bei einigen Siedlern auch Hass. Diese Siedler waren böse, weil sie nur nach Reichtum und Macht strebten. Der Klang der Pfeife, den der Jüngling erzeugte, weckte in ihnen das Gewissen, das immer schallte:

    „Wofür willst du so viel Reichtum? Schau mal mit dem Herzen und du wirst viel schönere Werte sehen."

    Aber der kalte Verstand war wie Eis auf ihre Herzen. Er änderte und frostete ihre Gefühle und schöne Gedanken und statt ihnen gab er seine eigenen: „Der Reichtum bringt Macht. Du musst den Jüngling und die Pfeife zerstören! Du musst! Du musst! So nistete sich der Hass in ihnen und man konnte ihn nicht mehr aushalten. Sie fütterten sich gegenseitig mit den gehässigen Gedanken und in der Nacht konnten sie nicht einmal mehr schlafen. Auch im Schlaf hörten sie dasselbe: „Zerstöre ihn! Zerstöre!

    Einmal in der Nacht kamen die Siedler zusammen und planten, wie sie den Jüngling aus der Welt schaffen sollten.

    Und der Jüngling? Der ahnte nichts, er spielte seine Lieder weiter und sein treuer Hund tanzte rund um ihn herum.

    Die bösen Siedler besprachen sich, dass sie den Jüngling in einer schwarzen Nacht, wenn er schläft, aus der Welt schaffen. Aber wer macht es? Dafür waren sie viel zu feigherzig. Deswegen dingten sie eine Ausgeburt.

    „Du bekommst einen Beutel von Goldmünzen, wenn du ihn tötest!" versprachen die Siedler. Die Ausgeburt stimmte zu, weil sie auch nur das Geld interessierte, nichts Anderes. In der Nacht, als sie so dunkel war, dass man sie mit einem Messer schneiden konnte, ging die Ausgeburt zum Jüngling ins Haus, um die schmutzige Tat zu begehen. Aber womit die Ausgeburt nicht gerechnet hatte, war der treue Hund des Jünglings. Der schlief nicht. Auf die Ausgeburt wartete so eine Überraschung und Bewillkommnung im Haus, die er nie im Leben vergessen würde. Da der Hund nicht der kleinste war, war die Ausgeburt glücklich, dass sie lebte. Von den bösen Siedlern bekam sie nichts, aber die belehrten sich nicht,

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