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Großmutters gemeinnützige Rezepte und erprobte Hausmittel: 403 Rezepturen – Alt, wirksam und selten

Großmutters gemeinnützige Rezepte und erprobte Hausmittel: 403 Rezepturen – Alt, wirksam und selten

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Großmutters gemeinnützige Rezepte und erprobte Hausmittel: 403 Rezepturen – Alt, wirksam und selten

Länge:
128 Seiten
1 Stunde
Herausgeber:
Freigegeben:
Oct 18, 2015
ISBN:
9783867779845
Format:
Buch

Beschreibung

Taschenbuch von A.v.Berg, neu gesetzter Nachdruck alter Hausmittel, 103 Seiten
Herausgeber:
Freigegeben:
Oct 18, 2015
ISBN:
9783867779845
Format:
Buch

Über den Autor


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Buchvorschau

Großmutters gemeinnützige Rezepte und erprobte Hausmittel - Harald Rockstuhl

Notizen für den Haushalt

Enthaltend

Gemeinnützige Rezepte und

erprobte Hausmittel.

Gesammelt von A. v. Berg.

Achte Auflage.

Langensalza.

Schulbuchhandlung von F. G. L. Greßler.

1903

Impressum

Umschlaggestaltung: Harald Rockstuhl, Bad Langensalza

Titelbild und Umschlagrückseite: Fotos von Harald Rockstuhl

Alle Aufnahmen im Buch entstanden mit Unterstützung der Autorin Hannalore Gewalt.

Mein Dank gilt auch Manfred Lippert für die Bereitstellung der Originalausgabe.

Bisherige Auflagen: Originaltitel: Notizen für den Haushalt. Enthaltend.

Gemeinnützige Rezepte und erprobte Hausmittel.

Gesammelt von A. v. Berg. Achte Auflage. Langensalza.

Schulbuchhandlung von F. G. L. Greßler. 1903

1. Reprintauflage 2015

ISBN 978-3-86777-983-8, gedruckte Ausgabe

ISBN 978-3-86777-984-5,

E-Book

[EPUB]

Innenlayout: Harald Rockstuhl, Bad Langensalza

1. digitale Auflage: Zeilenwert GmbH 2016

Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie. Detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.d-nb.de abrufbar.

Inhaber: Harald Rockstuhl

Mitglied des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels e. V.

Lange Brüdergasse 12 in D-99947 Bad Langensalza/​Thüringen

Telefon: 03603/​81 22 46 Telefax: 03603/​81 22 47

www.verlag-rockstuhl.de

Inhaltsverzeichnis

Cover

Titel

Impressum

Flecken-Reinigung

Das Waschen verschiedener Stoffe

Rezepte verschiedener Art

Über das Färben

Gesundheitspflege

Witterungsregeln

Ebenfalls im Verlag Rockstuhl erschien

Flaschenöffner, Sieb und Reibe.

Foto: Harald Rockstuhl

Flecken-Reinigung.

1. Rostflecke aus Wäsche zu entfernen. Man taucht die Wäsche in Chlorwasser oder verdünnte Eau de Javelle [Wird auch als Javelwasser oder Javellewasser bezeichnet, ist eine wässrige Lösung von Kaliumhypochlorit (KClO), meist in einer Mischung mit Kaliumchlorid (KCl).] und wäscht sie dann rasch und gut in Regenwasser.

2. Rostflecke aus Stahlgegenständen zu entfernen. Man reibt sie mit Schmirgelpapier ab, dann umwickelt man ein Stäbchen mit Leder, taucht es in Zinnasche und reibt den Fleck so lange bis er verschwunden ist und der Stahl glänzend erscheint.

3. Rostflecke aus Kattun. 40 Gramm gewöhnliche reine Salzsäure verdünnt man mit ¹/4 Kilo destilliertem Wasser, darin weicht man die rostige Stelle des Gewebes eine halbe Stunde ein, dann betupft man den noch feuchten Fleck mit Schwefelammonium (aus der Apotheke), nach 10 Minuten Einwirkung wäscht man den Fleck wieder aus; den nun schwarzgrün erscheinenden Fleck begießt man mit verdünnter Salzsäure (1 Teil Säure auf 15 Teile destilliertes Wasser) und wäscht nach Verschwinden der Flecke die ganz feucht gewordene Stelle schnell in reinem Wasser aus.

4. Rostflecke aus Holz und Papier. Man tränkt die Flecken zuerst in Kalilauge und wäscht selbige Flecken mit Wasser wieder aus, dann legt man weißen feingestoßenen Weinstein auf die Flecken, benetzt sie mit Wasser und reibt die Stellen behutsam.

5. Eisenflecke zu vertilgen. Man lasse in der Apotheke eine Lösung von 1Teil konzentrierter Schwefelsäure, 1 Teil Blutlaugensalz, 500 Teile Wasser anfertigen, weiche die fleckigen Stellen einige Stunden in dieser Lösung, weiche dann dieselben einige Stunden in Regenwasser und entferne die nun blau gewordenen Flecke durch Pottaschenlösung und wasche sie in reinem Wasser noch einmal durch.

6. Rostflecke aus Stahlplatten. Man gießt Petroleum auf die Flecke, läßt es 10 Minuten darauf stehen, dann reibt man sie mit Schmirgelpapier ab und poliert sie noch mit Englischrot nach.

7. Rostflecke von Schüsseln entfernt man ebenfalls mit Schmirgelpapier. Außerdem schützt man dieselben vor Rost, wenn man sie in schmelzendes Cyankalium taucht.

8. Stockflecke aus weißer Wäsche zu entfernen. Man löst in entsprechender Menge heißen Wassers eine kleine Menge unterschwefligsaures Natron (Antichlor) auf, benetzt dann die befleckten und vorher befeuchteten Stelen der Wäsche und streut dann einige Messerspitzen gepulverter Weinsteinsäure, sobald die Flecken weichen, auf, verreibt das Pulver und sobald der Fleck verschwunden ist, nimmt man lauwarmes Wasser und verfährt wie gewöhnlich beim Wäschereinigen. Man kann auch an Stelle der Weinsteinsäure starken Essig verwenden.

Rotwein-, Himbeer- und Heidelbeerflecke entfernt man auch auf die obige Weise.

9. Harzflecke, welche alle neuen Möbel nach einiger Zeit zeigen, entfernt man, indem man sie mit einem weichen Tuche trocken abreibt.

10. Stockflecke aus Wäsche entfernen. Man kocht 2 Hände voll Kochsalz mit 9 Gramm Salmiak, 2 Liter Flußwasser und läßt es ¹/2 Stunde kochen; breitet die Wäsche auf den Rasen und benetzt die Flecken mit diesem Wasser, läßt es an der Sonne trocknen, wiederholt das Benetzten und Trocknen so lange bis die Flecken verschwunden sind.

11. Stockflecke aus Atlas und andern seidenen Stoffen entfernt man durch höchst rektifizierenden Weingeist, dem etwas Salmiakgeist zugegeben ist. Nachdem die Flecken entfernt sind, mischt man Essig und Krauseminzwasser, ersteres ¹/4 letzteres ³/4, und bestreicht den Stoff auf der Rückseite und bügelt ihn sogleich.

12. Stockflecke aus schwarzer Seide zu entfernen. Man hängt den Stoff eine Nacht in fließendes Wasser oder man bürstet den Stoff mit einer Mischung von halb Spiritus und halb Krauseminztee.

13. Stockflecke aus Papier: ¹/2 Kilo Salzsäure mischt man mit 9 Kilo Brunnenwasser, zieht die befleckten Bogen mehreremal durch, trocknet sie und hängt sie in Luftzug.

14. Tintenflecke aus Marmor. Wenn sie von Eisentinte herrühren, so betupft man sie erst mit Kleesalzlösung, wäscht sie dann mit einem feuchten Läppchen zu wiederholten Malen ab, schleift sie mit Bimssteinpulver ab, und poliert mit Zinnasche nach.

15. Schmutziggewordenen Marmor seift man mit einem leinenen Läppchen ab, und wenn diese noch nicht hilft, schleift man ihn mit Bimsstein und reibt ihn mit Zinnasche ab.

16. Flecke von Tinte aus Elfenbein zu entfernen. Man bestreut dieselben mit gepulverter Weinsteinsäure, tröpfelt auf jeden einiges Wasser und wischt nach einer Stunde selbiges mit einem reinen feuchten Lappen herunter.

17. Fettflecke aus Holz entfernen. Man schabe Ton oder Pfeifenerde, gieße soviel Essig daran, da0 es einen dicken Brei bildet; mit dieser Masse bestreiche man die Fettflecken, lasse selbige 24 Stunden darauf stehen und scheuere die fleckige Stelle mit schwarzer Seife und warmer Lauge ab.

18. Fettflecke aus farbigen Wollenstoffen zu entfernen. Ist der Fleck frisch, so läßt sich derselbe leicht dadurch entfernen, daß man Roggenmehl dick darauf streicht, ein Fließpapier daran deckt und ein heißes Bügeleisen darauf stellt; wenn das Fett in das Fließpapier gezogen ist, entfernt man dasselbe, sowie das Mehl, indem man letzteres mit einem Messer behutsam abschabt. Ist der Fleck dadurch noch nicht entfernt, so wiederholt man die Prozedur und bürstet, nachdem der Fleck verschwunden ist, das Mehl behutsam ab.

19. Bei Fettflecken in Papier, Leder, Holz kann man dasselbe Mittel anwenden.

20. Fettflecke aus seidenen, baumwollenen oder wollenen Stoffen entfernt man, wenn man Benzin auf Brot gießt und die fette Stelle damit reibt bis sie verschwunden ist.

21. Fett- oder andere Flecke aus Marmor zu entfernen. Man rührt gleiche Teile von gelöschtem Kalk und guten Ton mit Wasser zu einem dünnen Brei an, trägt denselben mittelst eines Pinselns gleichmäßig auf den Marmor auf und läßt ihn 1 – 2 Tage darauf liegen. Ist der Überzug trocken geworden, so besprengt man ihn zeitweise mit Wasser, um ihn feucht zu halten. Zuletzt läßt man den Überzug ganz trocken werden, reibt ihn mit einem Läppchen ab und poliert den Marmor mit Schlämmkreide und Lederlappen nach. Ist der Marmor durch sauren Wein stumpf geworden, so poliert man zuerst mit Zinnasche vor, dann mit Kreide nach.

22. Fettflecke aus Sammet entfernt man mit Benzin, und nachdem man denselben aufgegossen hat, bindet man heiß gemachten Sand in ein Mullsäckchen und reibt damit den Sammet behutsam nach dem Strich.

23. Fett- oder Ölflecke aus Papier entfernt man, wenn man kohlensaure Magnesia mit Wasser zu einem Brei rührt und diesen mit einem Pinsel auf die fleckigen Stellen aufträgt. Nachdem die Masse ausgetrocknet ist, schabt man sie behutsam ab und wiederholt die Prozedur noch einmal.

24. Fettflecke aus farbigen seidenen Stoffen entfernt man auch, wenn man Speckstein aus der Apotheke holen läßt, denselben mit einem Messer fein schabt und dick auf die fleckige Stelle streut und 9 Stunden darauf liegen läßt. Nach dieser Zeit entferne man das Pulver, und ist der Fleck noch nicht entfernt, so streut man noch einmal Speckstein darauf und reibt es in den Stoff; nach abermals 9 Stunden wird der Fleck entfernt sein.

25. Öl, Fett, Talgflecke, Butterflecke, Baumöl entfernt man aus wollenen Zeugen, Tuch und allerhand groben Stoffen durch Begießen mit Benzin und Ausreiben mit einem wollenen Tuch.

26. Wagenschmierflecke entfernt man mit Äther oder Benzin, dann taucht man den Fleck in sehr verdünnte Salzsäure, wäscht und spült aber den Stoff sogleich mit Wasser aus.

27. Harzfleckebringt man aus jedem Stoff mit Spiritus; sollten sie schon alt sein, so tränkt man ein weißwollenes Läppchen mit Terpentinöl, legt es zusammengefaltet einige Zeit darauf und reibt die befleckte Stelle schließlich damit ab.

28. Ölfarbenflecke aus farbigen Seidenzeugen zu entfernen. Man bereitet aus kohlensaurer Magnesia und Wasser einen steifen Brei und bestreicht die Flecke damit; nachdem selbige abgetrocknet sind, reibt man die Stellen mit in Äther getauchtem Löschpapier ab.

Ein anderes Verfahren gibt Dr. Ruß an. Es besteht darin, daß man gebrannte Magnesia mit Benzin in einer Untertasse anfeuchtet und zwar so, daß sie völlig davon durchdrungen ist; mit dieser Masse bestreicht man die betreffende Stelle, läßt sie trocknen und schabt sie, nachdem das geschehen ist, behutsam mit

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