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111 Orte in Oberösterreich, die man gesehen haben muss

111 Orte in Oberösterreich, die man gesehen haben muss

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111 Orte in Oberösterreich, die man gesehen haben muss

Länge:
576 Seiten
2 Stunden
Herausgeber:
Freigegeben:
Aug 1, 2016
ISBN:
9783960410652
Format:
Buch

Beschreibung

Oberösterreich ist ein Land voller Vielfalt und Gegensätze: Städte als Standorte modernster Industrie und zugleich Kulturkraftwerke; Seen mit dem Charme der Sommerfrische, barocke Pracht und ländliche Schlichtheit bilden ein Ganzes. Der besondere Reiz besteht im Zusammenspiel dieser Facetten, die Region pulsiert als lebendige Mitte Europas. Entdecken Sie 111 Orte in Oberösterreich – eine Sammlung wertvoller Kleinode im Bundesland ob der Enns, dem Herzen und Mittelpunkt Europas.
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Freigegeben:
Aug 1, 2016
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9783960410652
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Buch

Über den Autor


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Buchvorschau

111 Orte in Oberösterreich, die man gesehen haben muss - Gerald Polzer

111 Orte in Oberösterreich, die man gesehen haben muss

Gerald Polzer und Stephan Spath

emons: Verlag

Impressum

Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek

Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.d-nb.de abrufbar.

© Emons Verlag GmbH // 2016

Alle Rechte vorbehalten

Texte: Gerald Polzer und Stephan Spath

© der Fotografien: Gerald Polzer und Stephan Spath

© Covermotiv: Land Oberösterreich

Gestaltung: Emons Verlag

Kartenbasisinformationen aus Openstreetmap, © OpenStreetMap-Mitwirkende, ODbL

ISBN 978-3-96041-065-2

E-Book der gleichnamigen Originalausgabe erschienen im Emons Verlag

Unser Newsletter informiert Sie regelmäßig über Neues von emons:

Kostenlos bestellen unter www.emons-verlag.de

Inhalt

Vorwort

1_Der Schwemmkanal | Aigen-Schlägl

Brennholz voll bio!

2_Der Whisky-Brenner | Alberndorf

Besser als die Schotten

3_Der Lok-Park Ampflwang | Ampflwang

Laufsteg der Dampfrösser

4_Das Bruckner-Geburtshaus | Ansfelden

The Sound of Music

5_Das Schoppermuseum | Aschach an der Donau

Holz und Moos werden eins

6_Die Familie Daringer | Aspach

100 Jahre Kunst

7_Die Türensammlung | Bad Hall

Immer rein in die gute Stube!

8_Die Kurapotheke | Bad Ischl

Der Duft der Kaiserin

9_Das Pesenbachtal | Bad Mühllacken

Baden im Teufelsbottich

10_Das Grabdenkmal des Hans Steininger | Braunau am Inn

Hier kann der Hipster nur neidvoll blicken

11_Die Hausbrauerei Bogner | Braunau am Inn

Brez‘n & Bier & Bayern lassen grüßen

12_Das Vorderbad | Braunau am Inn

Heureka! Wasser und sonst nichts

13_Die Konditorei Vogl | Eferding

Lässliche Sünden begehen

14_Das Ibmer Moor | Eggelsberg/Ibm

Nichts zu meckern hat die Bekassine

15_Das Trappistenstift | Engelhartszell

Der Lohn des Schweigens

16_Das Museum Lauriacum | Enns

Ohrlöffelchen und Barbarenangst

17_Das Schützenhaus | Enns

Die Erde ist eine (Schützen-)Scheibe

18_Das Schloss Mühldorf | Feldkirchen an der Donau

Robbie im Rosengarten

19_Das Krokodil im Hof | Freistadt

Der afrikanische Besucher

20_Der Gasthof Klinger | Gaspoltshofen

Bühnengerechte Frittaten

21_Die Galerie in Granit | Grein

Mahnmal für die halbe Ewigkeit

22_Das Schifffahrtsmuseum | Grein

Heiliger Nikolaus, einen Schwimmreifen!

23_Das Stadttheater | Grein

Vorhang auf!

24_Die Schloss-Südfront | Grieskirchen

Die tanzende Salome

25_Der »Jagersimmerl« | Grünau im Almtal

Mann gegen Mann

26_Der Hausruck-Kobernaußerwald-Wanderweg | Haag am Hausruck/Mattighofen

275 Quadratkilometer Einsamkeit

27_Die Schlögener Schlinge | Haibach ob der Donau

Ein bisschen »Miami Vice«

28_Der »Welterbeblick« | Hallstatt

Hallstatt aus der Vogelperspektive

29_Die Mechanische Klangfabrik | Haslach

Glück bei den Frauen

30_Die »Stille Nacht« | Hochburg-Ach

Jetzt wird’s »eiwendi«

31_Die Aussichtsplattform | Kirchdorf am Inn

Phönix aus dem Schlick

32_Das Kulenkampff-Grab | Klaus

»Einer wird gewinnen«

33_Der Stausee Klaus | Klaus

Grand Canyon auf Oberösterreichisch

34_Der Fischkalter | Kremsmünster

Der kühle Weg ins Ich

35_Das Barocktheater | Lambach

Von Wolfgang Amadeus geadelt

36_Das Riesenmuseum | Lengau

Erinnerungsstätte für den allergrößten Europäer

37_Der Turm 9 | Leonding

Eine runde Geschichte

38_Das Ars Electronica Center | Linz

Schule der Zukunft: In Linz beginnt’s!

39_Das Cowboy-Museum Fatsy | Linz

Westwärts, Ho!

40_Das Elefantenhaus | Linz

Gast aus ferner Welt

41_Das forum metall | Linz

Ein schweres Bröckerl

42_Der Gänseliesel-Brunnen | Linz

Stress-Stopp sofort!

43_Das Gelbe Krokodil | Linz

Salat für Schnappi

44_Die Hafengalerie | Linz

Sprayer aller Länder, verewigt euch!

45_Die Heilige Pforte | Linz

Das Wort wird zur Form

46_Der Höhenrausch | Linz

Betörender Spaziergang ohne Katerfeeling

47_Der Leberkas-Pepi | Linz

Kraftstoff für Magen und Seele

48_Die Linzer Torte | Linz

Liebe auf den ersten Biss

49_Der Kepler Salon | Linz

Im Hause des Genies

50_Das Kunstwerk Kammerspiele | Linz

Konkurrenz aus Stein

51_Die Pferdeköpfe | Linz

Wiehern statt Dröhnen

52_Der Schloss-Südtrakt | Linz

Was lange währt, wird endlich gut

53_Die solarCity | Linz

Das prächtige Retortenbaby

54_Das Stifter-Denkmal | Linz

Der »bunte Stein« Granit

55_Die Tabakfabrik | Linz

Zur Abwechslung qualmen die Köpfe

56_Der Tangosaurus | Linz

Der Klang des neuen Jahrtausends

57_Das Zahnmuseum | Linz

Von A wie Apollonia bis Z wie Zahnbrecher

58_Das Zeitgeschichte MUSEUM | Linz

Zu den Anfängen des voestalpine-Konzerns

59_Das Kraftwerk Steyrdurchbruch | Molln

Sauberer Strom, reiner Jugendstil

60_Der Maultrommelschaubetrieb | Molln

Poesie an der Eisenstraße

61_Die Schmiede Schmidberger | Molln

Eisen liegt ihnen im Blut

62_Das Iris Porsche Hotel | Mondsee

Versteck für die Seele

63_Der Jungfraustein | Natternbach

Wackel-Dackel aus Granit

64_Die Heim.Art | Neufelden

Vom Traundampfer zum Totenschiff

65_Der Timewalk | Neukirchen am Walde

Long Man and Stone Circle

66_Das Mostmuseum | Neumarkt im Mühlkreis

Mit herbem Charme

67_Der literarische Wanderweg | Ohlsdorf

Die innere Landschaft

68_Die Filmszene | Ottensheim

Glücklich seien die Cineasten, und satt!

69_Die Ratgöbluckn | Perg

Vom Erdboden verschluckt

70_Die Zwergerl-Helga | Pfaffstätt

Im Bannkreis der Zipfelmützenträger

71_Der Tierpräparator | Pinsdorf

Wie aus Fleisch und Blut

72_Das Feldaisttal | Pregarten

Die versteckte Perle

73_Der Pranger | Putzleinsdorf

Schuld und Sühne

74_Die Klosterbäckerei | Ranshofen am Inn

Sauerteig auf Steinplatten

75_Der Hintergebirgsradweg | Reichraming

Wilde Schluchten, tiefe Wälder

76_Die Bräuerkapelle | Ried im Innkreis

Der brennende Pulverturm

77_Der Heimatdichter | Ried im Innkreis

»Wiar a Kinderl sein Muader«

78_Die Bärenriedlau-Hütte | Roßleithen

Ruhe, wo Franz Ferdinand der Gämse nachstellte

79_Der Pießling-Ursprung | Roßleithen

Aus dem Bauch der Erde

80_Das Stefan-Fadinger-Museum | Sankt Agatha

»Es muass sein …«

81_Die Burg Neuhaus | Sankt Martin im Mühlkreis

Dicke Mauern, dicke Kette

82_Das Wilderermuseum | Sankt Pankraz/Klaus

Hahnenkämpfe im Revier

83_Die Bucklwehluck’n | Sankt Thomas am Blasenstein

Kriechspur ins Glück

84_Der Literaturpark | Sankt Wolfgang

Das schreibende Dreigestirn

85_Das Strindberg-Museum | Saxen

Inferno der Seele

86_Die Hochwassermarkierungen | Schärding am inn

Nachbar in Not!

87_Die Inn-Schiffer | Schärding am Inn

Romantiker an Bord!

88_Der Kletterwald | Schiedlberg

Auf die Bäume, ihr Affen!

89_Die Klosterkäserei | Schlierbach

Erstes Gebot: Du sollst genießen!

90_Der Plöckenstein | Schwarzenberg

Auge des Böhmerwaldes

91_Die Welt der 8.000er | Spital am Pyhrn

Kraxeln auf den Spuren Gerlinde Kaltenbrunners

92_Die Dreifaltigkeitskirche | Stadl-Paura

Aller guten Dinge sind drei

93_Die Krippensammlung | Steinbach an der Steyr

Jesus im Kürbis

94_Das Eisenuhrenmuseum | Steyr

Tick-Tack mit Weile

95_Der Wehrgraben | Steyr

Ein Hauch von Canal Grande

96_Das Weihnachtsmuseum | Steyr

Wenn die Assel vom Christbaum grüßt

97_Das Schaulager | Thalheim bei Wels

Im Herzen des schwarzen Kubus

98_Das Tal der Feitelmacher | Trattenbach bei Ternberg

Weltprodukt aus der Einschicht

99_Das Seeräubernest | Traunkirchen

Entert die Zille!

100_Die Böhmerwaldschule | Ulrichsberg

Wunderwelt Wald

101_Das »Tanglberg« | Vorchdorf

Genuss mit allen Sinnen

102_Die Stiftskirche | Waldhausen

Das sichtbare Unsichtbare

103_Das Kulturzentrum Nöfa | Wels

Kraftfeld kreativer Köpfe

104_Der Limesstein | Wels

Geschichte in Stein gemeißelt

105_Der MOTUS | Wels

»Verweile, Augenblick, du bist so schön«

106_Die Polizeipassage | Wels

Wohlige Wärme im Winter

107_Die Puchberger Sgraffiti | Wels

Aus dem Putz gekratzt

108_Der Tote Max | Wels

Ende einer Epoche

109_Das »Schlössl« Zwickledt | Wernstein am Inn

Die andere Seite

110_Die Fröhlich-Sammlung | Wilhering

Das kleine Welttheater

111_Die Leithenmühle | Windhaag bei Freistadt

Into the deep woods

Bildteil

Übersichtskarten

Vorwort

Oberösterreich ist ein Land voller Vielfalt und Gegensätze: Städte als Standorte modernster Industrie und zugleich »Kulturkraftwerke«, Seen mit dem Charme der Sommerfrische, barocke Pracht und ländliche Schlichtheit bilden ein Ganzes – nicht von ungefähr wird das Land ob der Enns aus vier Vierteln geformt. Was erwartet Sie in diesem Buch? Die Wirkungsstätten großer Poeten wie Thomas Bernhard, der Entstehungsort der berühmten »Stillen Nacht« und Naturjuwele wie die Schlögener Schlinge. In Lengau lebte der größte Europäer aller Zeiten, in Pfaffstätt steht eine Sammlung tausender Gartenzwerge, und in Wels starb der »letzte Ritter«. Linz beheimatet den mäandernden »Tangosaurus«, man kann sich in einen »Höhenrausch« versetzen und an der ältesten Torte der Welt naschen. Oberösterreicher stehen mit beiden Beinen auf dem Boden und haben zugleich die weite Welt im Auge: Der Astronom Johannes Kepler wurde hier ebenso geboren wie der Komponist Anton Bruckner oder die Extrembergsteigerin Gerlinde Kaltenbrunner – allesamt waren sie dem Himmel sehr, sehr nahe.

Wir haben uns bemüht, die Nasen tief in die geheimsten Winkel und Ecken der Region zu stecken und … keine Angst, Genüsse für Leib und Seele wurden keineswegs außer Acht gelassen! Es bleibt zu hoffen, dass Sie diese 111 besonderen Ansichten von Oberösterreich genießen und die Geschichten keinen so langen Bart haben wie das Prachtexemplar Hans Steiningers – über Jahre gehegt und gepflegt maß dieser sagenhafte zwei Meter und ist bis heute eine Legende in Braunau am Inn. Viel Spaß bei Ihrem Streifzug – die ideale Ergänzung liefert unser Salzkammergut-Band aus der 111-Orte-Reihe mit vielen Tipps aus dieser wunderschönen Ecke Oberösterreichs.

Gerald Polzer und Stefan Spath

PS: Die besondere Anerkennung von Gerald Polzer gilt der begabten Fotografin Antonia Schulz, die seine Bildideen in die richtige Bahn lenkte – Danke für die Zusammenarbeit!

Aigen-Schlägl

Zum Vollbild

1_Der Schwemmkanal

Brennholz voll bio!

Die Residenzstadt Wien bekam im 18. Jahrhundert einen gewaltigen Bevölkerungsschub verpasst, Abertausende wurden vom Glanz der Metropole angelockt und zogen aus den Kronländern an die Donau. Hier pfeift im Winter ein eisig kaltes Lüftchen, Brennholz war ob der steigenden Nachfrage rar und guter Rat teuer. Der Forstingenieur Josef Rosenauer hatte die zündende Idee, einen Kanal vom Böhmerwald bis nach Wien zu bauen und dabei die kontinentale Wasserscheide zwischen Donau und Moldau zu überwinden. Die Fürsten Schwarzenberg als Besitzer ausgedehnter Wälder finanzierten das gewagte Unternehmen und trafen voll ins Schwarze – der Kanal wurde zur Lebensader, die hunderten Holzknechten und Flößern Arbeit gab und den Böhmerwald nachhaltig veränderte. Zwischen 1823 und 1916 wurden gigantische acht Millionen Raummeter Holz auf dem schmalen Gerinne zur Großen Mühl transportiert.

Nach dem Zusammenbruch der Donaumonarchie geriet der 52 Kilometer lange Kanal wegen politischer und geografischer Verwerfungen ins Hintertreffen und war später durch den Eisernen Vorhang zweigeteilt. Doch time goes by, die Grenzen sind Geschichte, und der Schwemmkanal erlebt eine Wiedergeburt. Ob zu Fuß oder mit dem Rad, entlang des Gerinnes dringt man tief ein in den Böhmerwald und seine beschauliche Ruhe.

Info

Adresse 4160 Aigen-Schlägl, Tel. +43/(0)5789/0100, www.boehmerwald.at, info@boehmerwald.at | Anfahrt von Linz auf der B127 Richtung Rohrbach und weiter nach Schlägl fahren | Öffnungszeiten Mai–Nov. | Tipp Das Vogelmuseum im Aigener Kulturhaus stellt einen Querschnitt der Böhmerwalder Fauna zur Schau.

Wer das Besondere sucht, kann bei einem »Schauschwemmen« mitmachen ... eine Stange mit Haken in der Hand, und man fühlt sich wie ein waschechter Trift-Arbeiter. Leicht möglich, dass dem Kanal in Zeiten von Energieabhängigkeit und biologischem Gewissen ein Revival bevorsteht: Wer die heimelige Wärme eines offenen Kamins und das feine Knistern brennender Holzscheite kennt, erahnt Unabhängigkeit von Ölpipelines und Kernkraftwerken. Flott aus dem Böhmerwald herbeigeschwemmt, gehackt und aufgeschichtet sind Holzstämme die beste Versicherung gegen eine Verknappung von Ressourcen.

In der Nähe

Die Böhmerwaldschule (7.09 km)

Die Mechanische Klangfabrik (8.81 km)

Der Pranger (15.89 km)

Der Plöckenstein (16.58 km)

Zur Online-Karte

Zum Kapitelanfang

Alberndorf

Zum Vollbild

2_Der Whisky-Brenner

Besser als die Schotten

zurück

Wenn John Wayne einen Ritt durch die staubige Wüste Arizonas geschafft oder Mel Gibson als Braveheart eine Schlacht geschlagen hatte, wurden die eisenharten Jungs mit dem Getränk für wahre Männer belohnt: Ob Whiskey oder Whisky, Hauptsache, aus Weizen gebrannt, ein paar Jahre im Eichenfass eingefärbt und stark bis zum Umfallen!

Vieles hat sich in der Kultur des Schnapsbrennens getan, und in Gourmetmagazinen findet man mittlerweile Rezensionen über geschmackliche Feinheiten, Alter und Herkunft jedes Getreidekorns. Was aber Whiskey-Freaks aus aller Welt in ihren kühnsten Träumen nicht erwartet hätten, ist im schönen Alberndorf zur Realität geworden – ein Oberösterreicher schlägt seine amerikanischen und britischen Rivalen aus dem Felde und braut »Fine Austrian Whisky«. Der junge Peter Affenzeller besann sich des elterlichen Getreidebrennrechts und der hervorragenden Qualitäten seiner Heimat – durch Granit und Gneis gesickertes Wasser und auf fruchtbaren Böden gedeihendes Getreide. Mit viel Mut für das Neue und Unbekannte begann der Jungspund auf Teufel komm raus zu brennen und destillieren – ohne Angst vor der angelsächsischen Konkurrenz.

Info

Adresse Oberweitersdorf 7, 4211 Alberndorf in der Riedmark, Tel. +43/(0)664/4677744, www.peter-affenzeller.at | Anfahrt von der A7 in Gallneukirchen abfahren, auf der L1467 Richtung Oberweitersdorf, die Brennerei ist gut ausgeschildert | Öffnungszeiten Do–So 14–20 Uhr, Fr bis 22 Uhr, Führungen ab 5 Personen nach Anmeldung | Tipp In der Burgruine Riedegg kann man gut erhaltene Kreuzrippengewölbe besichtigen.

Heute sind seine Single Malts aus Gerstenmalz, die Grains aus ungemälztem Roggen sowie die Blends als Querschnitt dieser Körner die Parade-Whiskys der Edel-Brennerei und werden in der Fachwelt hoch gelobt und oft prämiert. Die familieneigene »Sepp’n Ranch« ist ein Ort des Genusses, wo in edlem Ambiente ein Schluck Oberösterreich verkostet werden kann. Vielleicht nehmen sich andere Schnapsbrenner ein Beispiel und versuchen sich wie Peter Affenzeller in einem gänzlich neuen Genre: Die Vorstellung, dass ein Barkeeper mit texanischem Stetson oder kariertem Schottenrock keinen Bourbon oder Single Malt aus dem Regal fischt, sondern Apfelbrand und Obstler – das hat doch ohne Zweifel Charme!

In der Nähe

Das Mostmuseum (2.79 km)

Das Feldaisttal (8.47 km)

Die Hafengalerie (13.1 km)

Das Krokodil im Hof (13.26 km)

Zur Online-Karte

Zum Kapitelanfang

Ampflwang

Zum Vollbild

3_Der Lok-Park Ampflwang

Laufsteg der Dampfrösser

zurück

Auf den Laufstegen dieser Welt präsentieren sich Models in prächtigen Outfits, auf Automobilsalons werden chromblitzende Prototypen auf Plattformen gedreht und von begeistertem Publikum bewundert. In Ampflwang sind die Beautys etwas kräftiger gebaut, ihr Parfum riecht nach Dampf und Rauch, und trotzdem sind sie der Traum vieler Fans: Im Lok-Park werden von einem enthusiastischen Verein rund um Obmann Manfred Haslinger gezählte 100 eiserne Zeugen der Bahngeschichte gehegt und gepflegt.

Das Gebiet war bis vor 20 Jahren ein Braunkohlerevier mit enormen Abbauanlagen wie einem Steinbrecher-Haus und der Sortiermaschine – von hier aus wurden tausende Waggons befüllt und mit der Bahn zum Bestimmungsort gebracht. Auf diesem weitläufigen »Bahnhof« stehen

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