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Fear Street 20 - Blutiger Kuss: Die Buchvorlage zur Horrorfilmreihe auf Netflix

Fear Street 20 - Blutiger Kuss: Die Buchvorlage zur Horrorfilmreihe auf Netflix

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Fear Street 20 - Blutiger Kuss: Die Buchvorlage zur Horrorfilmreihe auf Netflix

Bewertungen:
3.5/5 (2 Bewertungen)
Länge:
187 Seiten
1 Stunde
Herausgeber:
Freigegeben:
1. Feb. 2017
ISBN:
9783732008490
Format:
Buch

Beschreibung

Zum Sterben schöne Ferien:
April kann es kaum erwarten, den Sommer mit Matt am Meer zu verbringen. Doch alles läuft schief: Ihr Freund lässt sie links liegen und am Strand wimmelt es von Fledermäusen. Erst als sie Gabri kennenlernt, scheint sich das Blatt zu wenden. Gabri geht mit ihr auf den Jahrmarkt und abends am Meer spazieren. Dass Matt sie vor ihm warnt, tut sie als lächerlich ab. Schließlich würde niemand im Ernst glauben, dass Gabri ein Vampir ist – oder? 
Der Horror-Klassiker endlich auch als eBook! Mit dem Grauen in der Fear Street sorgt Bestsellerautor R. L. Stine für ordentlich Gänsehaut und bietet reichlich Grusel-Spaß für Leser ab 12 Jahren.
Ab 2021 zeigt Neflix den Klassiker Fear Street als Horrorfilm-Reihe!
Herausgeber:
Freigegeben:
1. Feb. 2017
ISBN:
9783732008490
Format:
Buch

Über den Autor


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Buchvorschau

Fear Street 20 - Blutiger Kuss - R.L. Stine

Titelseite

1

Jessicas Sandalen klapperten auf den Holzplanken des Bürgersteigs, als sie an den kleinen Läden und Restaurants vorbeieilte. Vor dem Strandkaufhaus, dem größten Klamottenladen von Sandy Hollow, blieb sie stehen und warf einen Blick ins Schaufenster.

Auf einem handgeschriebenen Schild war zu lesen: Bikinis nur zur Hälfte.

Jessica gluckste in sich hinein. Sollte das ein Witz sein? Gab es jeweils nur ein Unter- oder ein Oberteil zu kaufen?

Jessica ließ ihren Blick über die Badeanzüge im Fenster wandern.

Die Sonne war inzwischen hinter den niedrigen, schindelgedeckten Häusern entlang der Hauptstraße verschwunden. Aus der Pizzeria auf der anderen Straßenseite drangen laute Stimmen und Gelächter.

„Wie aufregend! dachte Jessica. „Endlich ist wieder Sommer! Eine neue Saison. Neue Leute.

Sie strich ihr kupferfarbenes Haar zurück, das sich leuchtend von ihrem schwarzen Baumwollpulli abhob, und öffnete die Tür.

Sie ging an den Badeanzügen und Pareos vorbei zu einem Ständer mit bunten Sommerröcken, Oberteilen und leichten Kleidern. Ich brauche etwas, das sexy, aber nicht zu auffällig ist, überlegte Jessica und zog einen Rock mit rot-gelbem Blumendruck und passendem Top heraus, den sie sofort wieder zurückhängte.

Bevor sie weitersuchen konnte, hörte sie Schritte auf dem Holzboden und eine Stimme hinter ihr begrüßte sie mit einem munteren „Hallo!" Als Jessica sich umdrehte, war sie verblüfft, Lucy Franks zu sehen, ein Mädchen aus der Stadt, das sie schon seit Jahren kannte.

Sie begrüßten sich. „Arbeitest du hier?", fragte Jessica, deren Blick zurück zum Kleiderständer wanderte.

„Ja, aber nur abends, antwortete Lucy strahlend. „Die Stadt füllt sich langsam. Bin ich froh!

„Ich auch", sagte Jessica und hielt ein braunes Top hoch.

„Nicht deine Farbe, sagte Lucy hilfsbereit. Dann fügte sie hinzu: „Dein Haar sieht super aus. Meins ist die reinste Katastrophe. Wegen der Feuchtigkeit habe ich ständig diese blöden Löckchen.

„Aber die feuchte Luft ist gut für die Haut", erwiderte Jessica, hängte das braune Top zurück und fuhr mit der Hand über den Kleiderständer. Jessicas Haut war makellos glatt und cremeweiß und bildete einen reizvollen Kontrast zu ihren dunkelbraunen Augen und den vollen roten Lippen. Die langen rötlichen Haare, die ihre hohen Wangenknochen umrahmten, verliehen Jessica etwas Dramatisches und ließen sie fast wie eine Filmschauspielerin aussehen.

„Es ist cool, dass endlich wieder Leben in die Stadt kommt, sagte Lucy, während sie einen Stapel mit T-Shirts in Übergröße zusammenlegte. „Sandy Hollow ist so öde im Winter!

„Stimmt, es ist fast, als würde man irgendwo in der Antarktis leben", bestätigte Jessica.

„Und was hast du diesen Sommer vor?", fragte Lucy.

„Wahrscheinlich einfach ein bisschen chillen, erwiderte Jessica. „Was hältst du von diesem Teil? Sie griff nach einem kurzen blauen Sommerkleid, bei dem die Träger im Nacken gebunden wurden.

„Wonach suchst du denn?, erkundigte sich Lucy und kam zu Jessica hinüber. „Eher was Schickeres?

„Nein, bloß nicht zu elegant, sagte Jessica und hielt nachdenklich das Kleid hoch. „Ich habe morgen Abend ein Blind Date.

Lucy kicherte. „Ein Blind Date? Wow! So was gibt’s also noch?"

Jessicas dunkle Augen leuchteten auf. „Ich bin mehr oder weniger dazu überredet worden. Die Freundin einer Freundin meinte, da wäre dieser nette Typ und …"

„Wie heißt er?, wollte Lucy wissen. „Kenne ich ihn vielleicht?

„Gabriel Martins, antwortete Jessica. „Aber alle nennen ihn nur Gabri.

Lucy schüttelte den Kopf. „Noch nie gehört. Sie nahm Jessica das dunkelblaue Kleid aus der Hand und betrachtete es. „Probier’s mal an. Es wird dir wahrscheinlich super stehen, bei deiner Größe und mit deinen schönen, langen Beinen. Du siehst echt aus wie ein Model.

Jessica lachte. „Hey, Lucy, du weißt aber, wie man den Umsatz steigert."

Lucy wurde rot. „Nein. Ich mein’s ernst, Jessica, wirklich." Sie gab ihr das Kleid zurück und Jessica ging in die Umkleidekabine, um es anzuprobieren. Es passte perfekt.

„Hier draußen ist ein Spiegel, wenn du einen brauchst", rief Lucy zu ihr herein.

„Nicht nötig. Es sitzt optimal", erwiderte Jessica.

Nachdem sie das Kleid gekauft hatte, trat sie hinaus auf die Hauptstraße. „Endlich wieder Sommer!", dachte Jessica glücklich, als sie nach erfolgreicher Mission die Straße überquerte und sich auf den Heimweg machte.

Gabri Martins war hochgewachsen und sehr schlank, mit einem blassen, schmalen Gesicht. Seine glatten schwarzen Haare trug er aus der Stirn gestrichen. Er hatte dunkle Augen und ein breites, freundliches Lächeln, das nicht so recht zu seinem ernsten Gesicht zu passen schien.

„Mann, sieht der gut aus", dachte Jessica, als Gabri ihr in schwarzen Jeans und einem blassblauen T-Shirt vor dem einzigen Kino im Ort entgegenkam.

Jessica war als Erste beim Kino gewesen. Sie fühlte sich unsicher und wusste nicht, wie sie ihn überhaupt erkennen sollte. Während die Schlange der lachenden, plappernden Sommergäste ins Gebäude strömte, hatte Jessica unter dem Vordach gewartet und nervös an ihrem neuen Kleid herumgezupft. Warum hatte sie sich bloß zu einem Blind Date überreden lassen?

Nach einer Weile stellte sie fest, dass sie die Einzige war, die noch wartete. Der Film hat bestimmt schon angefangen, dachte sie mit einem Blick auf die große Uhr vor dem Supermarkt. Gabri taucht bestimmt nicht mehr auf.

Doch dann stand er plötzlich vor ihr, warf ihr sein offenes, freundliches Lächeln zu und alle Nervosität schmolz dahin. „Entschuldige, ich bin ein bisschen spät dran", sagte er, nahm ihren Arm und führte sie nach drinnen.

Im Kino war es warm und dunkel. Jessica stolperte im Gang, weil ihre Augen sich noch nicht an die Dunkelheit gewöhnt hatten. Gabri konnte sie gerade noch festhalten, bevor sie hinfiel.

„Na, super, Jessica!, schimpfte sie im Stillen. „So hinterlässt man einen bleibenden Eindruck. Was bist du nur für eine tollpatschige Kuh!

Sie setzten sich in eine der vorderen Reihen. Jessica ertappte sich dabei, dass sie alle paar Sekunden zu ihrem Begleiter hinüberschaute. Sie war viel zu abgelenkt, um sich auf den Film konzentrieren zu können. Gabris Augen schienen im flackernden Licht der Kinoleinwand zu glühen. Obwohl es sich um eine Komödie handelte, sah er mit unbewegter Miene zu.

Ungefähr nach der Hälfte der Vorstellung beugte er sich zu ihr herüber und flüsterte: „Gefällt dir der Film?"

„Nicht besonders", antwortete sie ehrlich.

„Dann lass uns gehen", sagte er und lächelte sie auffordernd an.

Wenig später standen sie vor dem Kino. Die Luft roch frisch und salzig. Schmale Wolkenfetzen huschten über den Vollmond.

Swanny’s, eine Eisdiele gleich neben dem Kino, war bis obenhin voll mit Teenagern. Draußen hatte sich bereits eine lange Schlange gebildet.

„Sollen wir uns etwas holen?", fragte Gabri und zeigte auf die Schlange.

Jessica schüttelte den Kopf. „Nein, nur wenn du etwas möchtest."

„Warum gehen wir nicht einfach an den Strand?, schlug er vor. „Dort ist es ruhiger und wir können reden. Seine dunklen Augen hielten ihren Blick gefangen. Fast kam es ihr vor, als hätte er sie hypnotisiert.

„Äh, ja … warum nicht?", brachte sie schließlich heraus und musste sich zwingen wegzuschauen.

„Er muss mich für einen schüchternen Trampel halten, dachte Jessica bedrückt. „Dabei bin ich normalerweise so selbstbewusst. Warum fühle ich mich in seiner Gegenwart bloß so unbeholfen und unsicher?

Sie gingen die Dune Lane entlang, die sich von der Stadt durch die hohen, grasbewachsenen Dünen bis zum Strand schlängelte. Es war nur ein kurzer Spaziergang, ungefähr zehn Minuten. Der tiefstehende, helle Mond schien sich mit ihnen zu bewegen und ihnen den Weg zu weisen.

Nachdem sie die Düne hinuntergerutscht waren, zogen sie ihre Schuhe aus. Der weiche Sand fühlte sich feucht und kühl unter Jessicas Füßen an. Sie genoss dieses Gefühl, die frische, salzige Luft und das weiße Licht des Mondes. Und vor allem genoss sie es, dies alles mit jemandem zu teilen.

Jessica holte tief Luft und schloss die Augen. „Es riecht so gut", sagte sie glücklich und schlang die Arme um ihren Oberkörper, als wollte sie sich selbst umarmen.

„Ist dir kalt?", fragte Gabri. Seine Stimme klang besorgt.

Als sie die Augen wieder öffnete, sah sie, dass er sie anstarrte. „Dein Kleid ist toll, sagte er. „Ich dachte nur, dass du vielleicht darin frierst. Also, ich …

Jessica schüttelte den Kopf. „Weißt du, was ich jetzt am liebsten tun würde? Rennen!"

Bevor er antworten konnte, war sie schon losgeflitzt. Ihre nackten Füße wirbelten den nassen Sand auf, das Donnern der Wellen brauste in ihren Ohren und die Meeresbrise wehte ihr das kupferfarbene Haar aus dem Gesicht.

Es dauerte eine Weile, bis sie merkte, dass Gabri direkt neben ihr war und mit ihr Schritt hielt. Er flog genauso mühelos über den Sand wie sie. Seine dunklen Augen suchten ihre, während er die Arme seitlich ausstreckte, als wollte er im nächsten Moment abheben.

Jessica wandte sich vom Wasser ab und lief nun durch den tieferen Sand. Gabri folgte ihr grinsend, mal einen Schritt vorneweg, mal einen Schritt hinterher, aber immer an ihrer Seite.

Schließlich ließen sich die beiden in eine Düne fallen. Wie kleine Kinder kullerten sie lachend durch den Sand und das hohe Gras streichelte sanft ihre Haut.

Als sie nach einer Weile immer noch lachend, aber kein bisschen außer Atem, wieder aufstanden und sich den Sand aus den Sachen klopften, nahm Gabri ihre Hände.

Und zog sie zu sich heran.

Im Licht des Vollmonds sah er unglaublich gut aus.

Sie wusste, dass er sie küssen würde.

Und sie wollte es.

Er sagte kein Wort. Das musste er auch nicht. Diese dunklen Augen, der intensive, hypnotische Blick. Dieser Blick sagte alles.

Ehe Jessica wusste, wie ihr geschah, hatte Gabri die Arme um sie geschlungen.

Sein Gesicht kam näher. Immer näher.

Sie blickte in seine Augen und verfiel ihrem Zauber.

Plötzlich öffnete er den Mund.

Und die spitzen Fangzähne kamen zum Vorschein.

Hell und scharf leuchteten sie im Mondlicht.

Sanft, ganz sanft, hob Gabri Jessicas Kinn an.

Und grub seine Zähne tief in ihre blasse, zarte Kehle.

2

Jessica stöhnte auf. Sie stemmte die Hände gegen Gabris Schultern und schubste ihn weg.

„Hey!", rief er, erschrocken über ihre Kraft. Seine spitzen Vampirzähne schimmerten im Mondlicht.

„Du Idiot!, fauchte Jessica und schubste ihn noch einmal. „Ich bin auch eine Unsterbliche!

„Was?" Verblüfft taumelte Gabri einen Schritt zurück.

Jessicas Augen wirkten plötzlich riesengroß und glühten rot in der Dunkelheit. Ihre Fangzähne glitten heraus.

„Woher soll ich das wissen?", fragte Gabri mit verkniffener Miene.

Das Glühen verschwand aus Jessicas Blick. „Und ich hab mir extra ein neues Kleid gekauft", murmelte sie frustriert.

„Du hättest ja auch was sagen können", maulte Gabri und verschränkte die schlanken Arme vor der Brust.

„Ach, und was, bitte schön?, erwiderte Jessica hitzig. „Hi. Nett, dich kennenzulernen. Ich bin ein Vampir, und du?

Gabri stieß einen genervten Seufzer aus und versetzte dem Sand einen Tritt, um Jessicas spöttischem Blick auszuweichen.

„Wie konnte ich nur so blöd sein, mich auf ein Blind Date mit einem Einheimischen einzulassen?", murmelte sie.

„Du hast mir den ganzen Abend verdorben!", quengelte Gabri weiter, die Arme immer noch trotzig verschränkt.

„Oooch, du Armer! Du kannst einem echt leidtun, entgegnete sie höhnisch. „Ist das deine Masche? Dass jemand anders für dich Blind Dates mit armen, ahnungslosen Mädchen arrangiert? Kriegst du nicht mal alleine eine Verabredung auf die Reihe?

„Halt einfach die Klappe, knurrte Gabri und starrte aufs Wasser. „Ich glaub’s einfach nicht. Zuerst hast du so süß und unschuldig getan.

Jessica lachte. „Ich bin süß, sagte sie und fügte hämisch hinzu: „Leider wirst du das jetzt nicht mehr herausfinden.

Gabri schnaubte frustriert. „Aber ich brauche diesen besonderen Saft!", rief er aus und wandte

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Rezensionen

Was die anderen über Fear Street 20 - Blutiger Kuss denken

3.5
2 Bewertungen / 2 Rezensionen
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Leser-Rezensionen

  • (4/5)
    April and Matt are looking forward to the summer at the beach. But April is getting tired of Matt wanting to hang with the townie boys and is distracted by the the charming and mysterious, Gabri. Too bad for her because Gabri is a vampire in a wicked bet with a female vampire to see who can change a vacationer into a vampire first.This book was fun. Nothing deep. The vampires are really evil in this one. No redeeming characteristics or sparkling here. It is a bit creepy and it has some suspense. Great for tweens and young teens. And apparently 60 year old librarians.
  • (3/5)
    Possible spoiler alert:Other than saying "the nectar" one too many times, I thought this was actually one of the better books in the series. I'm a little surprised April didn't kill all the other vampires to have less competition, but then I guess you don't want to lose all your potential actual friends. I think Matt went about trying to convince April the wrong way.