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Dr. Norden Bestseller 189 – Arztroman: Du bist mein Leben

Dr. Norden Bestseller 189 – Arztroman: Du bist mein Leben

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Dr. Norden Bestseller 189 – Arztroman: Du bist mein Leben

Länge:
120 Seiten
1 Stunde
Herausgeber:
Freigegeben:
Sep 27, 2016
ISBN:
9783740909291
Format:
Buch

Beschreibung

Seit 1974 eilt die großartige Serie von Patricia Vandenberg von Spitzenwert zu Spitzenwert und ist dabei längst der meistgelesene Arztroman deutscher Sprache. Die Qualität dieser sympathischen Heldenfigur hat sich mit den Jahren durchgesetzt und ist als beliebteste Romanfigur überhaupt ein Vorbild in jeder Hinsicht.

Als wieder einmal eine alte Villa in der stillen Waldpromenade niedergerissen wurde, hatte Fee Norden sich mächtig aufgeregt, aber dann hatte sie sich doch schnell beruhigt, weil dort ein sehr schönes Haus gebaut wurde mit sehr viel Holz, sehr viel Individualität.
Nun, es war ein Architekt, der es für sich selbst entworfen hatte, und die Nordens sollten ihn bald kennenlernen. Claudius Pollner hieß er, und als er an einem wunderschönen Sonntag sein gerade fertiggestelltes Haus fotografieren wollte, war er bei diesem Unternehmen in eine noch nicht beseitigte Baugrube gestürzt und hatte sich den rechten Fuß verstaucht.
Herausgeber:
Freigegeben:
Sep 27, 2016
ISBN:
9783740909291
Format:
Buch

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Dr. Norden Bestseller 189 – Arztroman - Patricia Vandenberg

Dr. Norden Bestseller 189 – Du bist mein Leben

Dr. Norden Bestseller –189–

Du bist mein Leben

Roman von Patricia Vandenberg

Als wieder einmal eine alte Villa in der stillen Waldpromenade niedergerissen wurde, hatte Fee Norden sich mächtig aufgeregt, aber dann hatte sie sich doch schnell beruhigt, weil dort ein sehr schönes Haus gebaut wurde mit sehr viel Holz, sehr viel Individualität.

Nun, es war ein Architekt, der es für sich selbst entworfen hatte, und die Nordens sollten ihn bald kennenlernen. Claudius Pollner hieß er, und als er an einem wunderschönen Sonntag sein gerade fertiggestelltes Haus fotografieren wollte, war er bei diesem Unternehmen in eine noch nicht beseitigte Baugrube gestürzt und hatte sich den rechten Fuß verstaucht.

Daniel und Fee Norden sonnten sich auf der Terrasse ihres hübschen Hauses, die Kinder spielten im Garten, als es läutete.

Danny, der Achtjährige, lief zur Gartentür. Ein schnittiger Sportwagen hielt auf der Straße, und eine sehr attraktive Dame stand vor der Tür.

»Wir möchten zu Dr. Norden«, sagte sie.

Danny blinzelte. »Zum Doktor? Mein Papi hat aber keinen Sonntagsdienst«, erklärte er.

»Es ist ein Notfall«, sagte die Dame gereizt.

Fee, die ihrer Kinder Unwillen kannte, wenn die Sonntagsruhe gestört wurde, erschien schon vorsichtshalber.

»Ein Notfall?« sagte sie. »Wo ist der Patient?«

»Er sitzt im Auto, hat sich nämlich den Fuß verletzt.«

»Ich rufe meinen Mann«, sagte Fee. Sie hatte durchaus nichts gegen schöne Frauen einzuwenden, aber irgend etwas mißfiel Fee doch. Vielleicht war es der arrogante Tonfall, den die Fremde anschlug.

Durch Claudius Pollners Mißgeschick lernten sie an diesem Tag auch seine Lebensgefährtin Nadja Kronberg kennen, die als Innenarchitektin ebenso bekannt war wie Pollner als Architekt.

Ein imposantes Gespann waren sie schon, das wurde von Daniel und Fee Norden anerkannt, während Danny sich später äußerte, daß der Mann ja ganz nett sei, die Frau aber eine Ziege.

»Du sollst so was nicht sagen, Danny«, wurde er von Fee ermahnt.

»Wenn schon Ziege, dann aber eine edle«, brummte Daniel, und es war gut, daß Danny das nicht mehr hörte, da er es vorgezogen hatte, gleich wieder im Garten zu verschwinden.

Dr. Norden hatte Claudius Pollner eine Spritze gegeben und einen Stützverband angelegt. Er hatte ihm empfohlen, am nächsten Tag doch lieber in die Praxis zu kommen, damit der Fuß geröntgt werden konnte.

»Wir müssen morgen nach Düsseldorf fliegen«, hatte Nadja erklärt.

»Wenn ich in keinen Schuh passe, mußt du allein fliegen«, sagte Claudius. »Es tut ziemlich weh.«

»Wenn du dich auch so blöd anstellst«, bekam er darauf zu hören.

»Es gibt schon komische Pärchen«, stellte Fee fest, nachdem sie sich dann verabschiedet hatten.

»Vielleicht ist das eine Zweckverbindung«, meinte Daniel lässig.

»Hoffentlich bleibt das die einzige Unterbrechung«, meinte Fee. »Du hattest eine harte Woche, Daniel.«

*

Claudius Pollner erwies sich als dankbar. Er ließ Fee Blumen schicken, und er selbst erschien am Vormittag in der Praxis. Nadja hätte allein nach Düsseldorf fliegen müssen, erklärte er, da er doch beträchtliche Schmerzen hatte.

Die Röntgenaufnahme bewies, daß er sich das Sprunggelenk verletzt hatte. Dr. Norden sagte ihm, daß er ihn lieber zu einem Facharzt schicken würde, aber das lehnte Claudius ab.

»Sie machen das doch bestens«, meinte er, und mit einem Augenzwinkern fügte er hinzu, daß er ganz froh sei, sich um den Flug nach Düsseldorf gedrückt zu haben.

»Nadja ist immer sehr direkt«, erklärte er dann auch. »Sie meint es nicht so. Sie ist immer fit und kann es nicht ausstehen, wenn einem andern was fehlt.«

Und sie sind ein erfolgreiches Team, dachte Daniel Norden. Ihnen scheint es zu genügen.

Das war der Anfang ihrer Bekanntschaft. Später lernten sie sich besser kennen. Zur Hauseinweihung wurden sie eingeladen, und da das nur um die Ecke herum war, wollte es sich vor allem Fee nicht entgehen lassen, das Haus auch von innen zu sehen. Das wenigstens sollten sie beide nicht bereuen, denn alles war so durchdacht, so geschmackvoll gestaltet, daß man spürte, daß zwei Könner am Werke gewesen waren. Nadja war an diesem Abend eine sehr charmante und geistreiche Gastgeberin. Es war gewiß keine verlorene Zeit für Daniel und Fee. Die anwesenden Gäste hatten Niveau, es wurde nicht herumgeblödelt, sondern angeregt diskutiert. Das kalte Büfett war exzellent, die Getränke ebenso, und in bester Stimmung konnten Daniel und Fee den Heimweg antreten.

»Kinderzimmer sind anscheinend nicht eingeplant«, bemerkte Fee dann doch nachdenklich.

»Genug Platz dafür ist dennoch, aber es scheint nicht so, als würde die charmante Nadja Wert darauf legen«, erwiderte Daniel ironisch. »Es gibt ja auch getrennte Schlafzimmer.«

»Zwei Individualisten, ob das auch gutgeht, Daniel! Ich meine auf die Dauer. Jetzt stehen die beruflichen Interessen im Vordergrund. Sie sind sehr engagiert und total ausgebucht, wie ich hörte.«

»Und das wird wohl auch so bleiben«, meinte er dazu.

»Pollner hat aber Gemüt, und ihr geht das ab.«

»Vielleicht heiraten sie deswegen nicht, weil sie einkalkulieren, daß sie eines Tages eigene Wege gehen werden.«

Gar so nüchtern betrachtete Claudius Pollner das Zusammenleben mit Nadja nicht. Sie war die einzige Frau, für die er bisher ernsthaftes Interesse aufbrachte. In seinen Augen war sie vollkommen.

Claudius Pollner bekamen Fee und die Kinder öfter zu Gesicht, nachdem der Fuß wieder geheilt war. Er hielt stets an, wenn er allein durch die Straße fuhr, brachte den Kindern manchmal Spielzeug und für Bärle dicke Knochen. Und so ganz nebenbei hatte Fee auch erfahren, daß er in Bremen eine verheiratete Schwester hatte, die Mutter von zwei Kindern war, die in Felix und Annekas Alter waren.

Nadja Kronberg traf Fee nur einmal anläßlich einer Bürgerversammlung, als es um eine Umgehungsstraße ging. Da vertrat sie allerdings sehr imponierend und eindrucksvoll auch ihre und andere Interessen und verschaffte sich damit sehr viel Anerkennung. Fee kam zu der Überzeugung, daß diese Frau unbestreitbare Vorzüge hatte.

*

Wieder war ein Sommer gekommen, und wieder einmal machte Claudius Pollner bei den Nordens Halt. Die Kinder waren mit ihm vertraut. Sie begrüßten ihn freudig.

Natürlich hatte er ihnen auch wieder etwas mitgebracht. Und dann sagte er, daß nächste Woche seine Schwester mit ihren Kindern für ein paar Tage zu Besuch käme.

»Würdet ihr dann mit Jan und Bibi spielen?« fragte er.

»Na klar«, erklärte Danny sogleich. »Sie können zu uns kommen. Ihr habt doch sicher keinen Spielplatz im Garten und auch kein Spielzimmer.«

»Nein, das haben wir nicht«, sagte Claudius. Und zu Fee sagte er, daß die Kinder sich wohl leicht langweilen würden.

»Jetzt verbringen sie noch Ferien auf Sizilien«, sagte Claudius, »und da ist man wohl kinderfreundlicher als hier. Meine Nachbarn rechts und links sind es jedenfalls nicht.«

»Meine Nachbarn«, sagte er. Fee war doch leicht erstaunt, daß er nicht unsere sagte, aber dann fügte er verlegen hinzu, daß es wohl auch Nadja nicht so ganz recht wäre, daß seine Angehörigen kamen.

»Wir haben zur Zeit nämlich nicht mal eine Zugehfrau, und das Hausmädchen ist lieber in die Fabrik gegangen. Sie haben ja riesiges Glück mit Ihrer Lenni.«

»Sie gehört zur Familie, wir geben sie nicht her«, erwiderte Fee.

»Denken Sie um Himmels willen nicht, daß ich sie abwerben wollte. Hier ist alles so beneidenswert harmonisch.«

Nanu, hat es da etwa gekracht, fragte sich Fee, als er sich verabschiedet hatte.

Ja, es hatte gekracht, wenngleich bei Nadja ein Krach nicht temperamentvoll durchgezogen wurde.

Sie hatte die Familie Mühlenbeck in einer Pension unterbringen wollen, aber da hatte Claudius doch ­energisch widersprochen. Schließlich sei es sein Haus und es böte genug Platz für Monika, Claus und die Kinder, wenn sie schon mal kämen.

Und als er jetzt heimkam, wurde das Thema wieder angeschnitten.

»Gut, dann lade ich Angelika ein«, sagte Nadja. »Ich habe nicht die Neigung, hier Putzfrau zu spielen. Ich kann mich auch nicht um die Familie kümmern. Angelika hat Urlaub, und sie weiß damit sowieso nie was anzufangen.«

Angelika war Nadjas jüngere Schwester. Sie hatte Pädagogik studiert, aber noch keine feste Anstellung als Lehrerin bekommen. Claudius war ihr bisher nur zweimal ganz kurz begegnet und hatte nur den Eindruck gewonnen, daß sie Nadja nicht das Wasser reichen konnte.

»Meinetwegen kann auch Angelika kommen«, sagte er. »Falls sie will.«

Nadja machte es ihrer Schwester schmackhaft. Sie konnte das sehr diplomatisch,

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