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Darksides of Devils

Darksides of Devils

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Darksides of Devils

Länge:
66 Seiten
54 Minuten
Herausgeber:
Freigegeben:
Sep 23, 2016
ISBN:
9783741264405
Format:
Buch

Beschreibung

5 bizarre Alpträume, die an die Grenze der Psyche (und darüber hinaus) führen, erwarten den Leser im vorliegenden Band.
Die Story des Mannes, der nachts seltsamen Besuch bekommt und am nächsten Tag eine ungewöhnliche Lichtallergie aufweist ...
Die Story der Seelenläuterung eines Zuhälters im Körper einer Prostituierten ...
Die Story einer jungen Frau, die inmitten der 5. Jahreszeit plötzlich mit einer ganz anderen Sicht der Welt konfrontiert wird ...
Die Geschichte eines Arztes, den ein Alptraum in den Abgrund der Seele und an den Rand des Wahnsinns führt ...
Die Story über eine ganz besondere Variante von Goethes Erlkönig ...
NUR FÜR VOLLJÄHRIGE LESER GEEIGNET!
Herausgeber:
Freigegeben:
Sep 23, 2016
ISBN:
9783741264405
Format:
Buch

Über den Autor

Stejn Sterayon ist ein Autor, der nur wenig über sein Leben preisgibt. Er ist ein Kind des Nordens, was sich in seinem Namen äußert, liebt es, in seinen erotischen Geschichten häufig Ungewöhnliches und Morbides einfließen zu lassen. Aber er ist auch dem Horror und anverwandten Gebieten zugetan.


Buchvorschau

Darksides of Devils - Stejn Sterayon

Inhalt

Beast-Night – Der Schatten der Nacht

Sinful Soul - Sündenfall

Mask of Fool – Die Maske des Narren

Dream-Doctor - Der Traumarzt

Death by a king - Erlkönig 2282

Impressum

Beast-Night – Der Schatten der Nacht

1

George lag im Bett und grübelte über den vergangenen Tag nach. Viel war es nicht, worüber es nachzudenken lohnte. Trotzdem war es genug, die ganze Nacht damit beschäftigt zu sein und keinen erholsamen Schlaf zu finden. Nichtigkeiten wurden plötzlich zu Wichtigkeiten, die sich weiter künstlich aufbauschten, aus einer Mücke einen Elefanten machten. Da ging es George wie hunderten anderen schlaflosen Menschen auch. Nur Ruhe fand er im Bett nicht!

Schließlich schreckte er aus seinen um alles Mögliche kreisende Gedanken auf. Auf der eine Seite war es eine willkommene Abwechslung, auf der anderen Seite aber auch Erstaunen. Und ein wenig Ängstlichkeit vor dem, was geschah. So gesehen konnte er sich darüber nicht wirklich freuen.

Irgendetwas schien an der Tür zu kratzen und zu knarren. Es waren undefinierbare Geräusche, die an sein Ohr drangen und ihn aus seinen Gedanken holten. Aber sie waren ganz deutlich zu hören.

George öffnete seine Augen und blickte zur Tür des Schlafzimmers. Die Geräusche konzentrierten sich ganz deutlich dort. Sein Gehör trog ihn nicht. Nach einigen Momenten konnte er im Dämmerlicht des spärlich erleuchteten Flures erkennen, dass die Tür zum Zimmer aufgesprungen war. Damit war zumindest das Knarren erklärt, das er gehört hatte.

Er hatte sie am Abend fest verschlossen, dessen war er sich ganz sicher. Das machte er immer, wie bei einem Ritual. Doch nun stand sie offen.

Wer hatte sie geöffnet? George kramte in seinen Gedanken umher. Doch anstatt Antworten kamen ganz andere Gedanken hervor. Gedanken an seine Frau!

Sie war schon vor etlichen Jahren an einer unheilbaren Form des Krebses gestorben. Dabei war sie noch so jung gewesen. Ihm kamen immer wieder die Tränen an ihrem Grab, denn er hatte sie sehr geliebt. Doch es war wie die Erlösung von einem bösen Fluch gewesen, als sie in seinen Händen starb. Sie hatte sich sehr quälen müssen in ihren letzten Tagen.

Dafür arrangierte er eine pompöse Beerdigung. Die Anteilnahme war groß, die Grabstätte fast in einem Blumenmeer erstickt. Er hatte nicht damit gerechnet. Doch das war vorbei. Die Zeit hatte ihn eingeholt und sie hätte ihn in seiner langen Phase der Trauer fast überholt. Nur mühsam konnte er sich durch das Leben kämpfen.

Die Firma, in der er sein Einkommen verdiente, machte pleite. Doch ein Freund half ihm in der schweren Zeit. George schulte um und fand anschließend einen guten Job in einer kleinen und sehr feinen Softwarefirma. Und diese kreative Arbeit half ihm, die Trauer zurückzudrängen und wieder auf das Leben zu schauen und am gesellschaftlichen Miteinander teilzunehmen.

In diesem seltsamen Moment in der Nacht wurde er daran erinnert. Was doch seltsame Ereignisse hervorholen konnten. Oder war es einfach ein Schutzreflex vor dem Unbekannten?

„Wer ist dort?", fragte George mutig aber mit ängstlicher Stimme gen Flur.

Eine Antwort bekam er nicht. Stattdessen fiel die Tür mit einem lauten Poltern zu, sperrte ihn wieder in das Dunkel des Zimmers. Dann hörte er schlurfende Schritte, die sich ihm zu nähern begannen. Schritte, zu denen kein Körper zu gehören schien. Oder konnte er ihn lediglich nicht sehen?

Dem Schlaflosen überkam das Grausen, dass sich in einer Gänsehaut auf dem ganzen Körper manifestierte. Er begann vor Angst zu zittern, war kurz davor einzupissen. Und das als erwachsener Mann.

Die Nachttischlampe! Ein Gedankenblitz durchzuckte ihn. Er brauchte nur das Licht der Lampe einschalten und er würde Klarheit erhalten.

Er versuchte sie einzuschalten, drückte immer wieder den Knopf, doch es wollte einfach nicht gelingen. Kein Lichtschein flammte auf, der den seltsamen, unsichtbaren Gast dem Dunkel entreißen würde. Am Abend hatte die Lampe noch problemlos funktioniert. Nun schien sie zu versagen. Gerade jetzt...

„So eine verdammte Sch...", dachte George. Er fühlte sich immer unwohler in seiner Haut, hatte inzwischen richtig Angst. Der Schweiß lief von der Stirn und die Pisse in seine Büchse. Er hatte es nicht halten können. Doch das war jetzt auch egal.

Die Person quittierte seine Bemühungen mit einem höhnisch-teuflischen Gelächter, als würde sie um das Nicht-funktionieren der Nachttischlampe wissen und sich über seinem Einnässen lustig machen. Dabei näherten sich die Schritte weiter und Georges Grausen wandelte sich endgültig zu einem blanken Entsetzen. Wie konnte das alles nur sein?

Doch war das noch nicht alles. Das Wesen schien die Macht zu besitzen, ihn bewegungslos zu halten. Eine gewisse Lähmung bemächtigte sich nach und nach seines

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