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Bibi & Tina – Der weiße Mustang: Roman

Bibi & Tina – Der weiße Mustang: Roman

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Bibi & Tina – Der weiße Mustang: Roman

Länge:
124 Seiten
1 Stunde
Herausgeber:
Freigegeben:
Aug 28, 2015
ISBN:
9783959182041
Format:
Buch

Beschreibung

Ein Sommer auf der Horsehead Ranch in den USA – was könnte es für Bibi und Tina Schöneres geben! Als sie bei einem Ausritt eine wilde Mustangherde beobachten, sind sie vollkommen hingerissen. Eine Schimmelstute mit ihrem Fohlen hat es ihnen besonders angetan. Wenige Tage später sehen sie das schöne Tier bei einem Rodeo wieder. Es wurde eingefangen! Sein neuer Besitzer Silvio White will es zu einem Showpferd machen. Doch noch während des Rodeos bricht das Pferd aus und flieht zurück ...

Dieser Roman enthält eine Leseprobe von "Bibi & Tina – Indianerpferde in Gefahr".
Herausgeber:
Freigegeben:
Aug 28, 2015
ISBN:
9783959182041
Format:
Buch

Über den Autor


Ähnlich wie Bibi & Tina – Der weiße Mustang

Titel in dieser Serie (30)

Buchvorschau

Bibi & Tina – Der weiße Mustang - Stephan Gürtler

Inhalt

Die Postkarte

Eine gute Idee

Im Hidden Valley

Fohlen in Gefahr

Die Legende vom weißen Mustang

Silvio White

Böse Überraschung

Das Rodeo

Leise Töne

Zwei Briefe

Ein lustiger Abend

Silvios Plan

Total fies!

Ein Plan mit Haken

Der Puma

Freiheit

White Horse

Leseprobe Indianerpferde in Gefahr

Die Postkarte

Bibi Blocksberg und ihre Freundin Tina Martin saßen schweigend am Ufer des Gold River. Seit zwei Minuten hatte keines der Mädchen ein Wort gesagt, denn Tina hatte schlechte Laune. Bibi hatte vergeblich versucht, ihre Freundin aufzuheitern, und während sie noch überlegte, was sie tun sollte, ergriff Tina plötzlich einen großen Stein und warf ihn wütend in den Fluss. Auf der Oberfläche erschienen breite Ringe, doch schnell glättete sie sich wieder, und der Gold River floss weiter wie zuvor – dem Fluss war Tinas Wutausbruch völlig egal.

Bibi konnte ihre Freundin sehr gut verstehen. Seit beinahe drei Wochen waren sie schon in Amerika, und Tinas Freund Alex hatte sich kein einziges Mal gemeldet. Dabei waren er und sein Vater seit einer Woche wieder zurück auf Schloss Falkenstein! Das hatte Tina bei einem Telefongespräch mit ihrer Mutter erfahren. Graf Falko von Falkenstein hatte den Urlaub in Griechenland, der eigentlich die ganzen Ferien hätte dauern sollen, aus geschäftlichen Gründen vorzeitig beenden müssen. Trotzdem hatte Alex weder bei Tina angerufen noch eine Postkarte geschickt. Da war es ganz verständlich, dass Tina sauer war, oder? Sie selbst hatte einen langen Brief an Alex verfasst, mit allen Einzelheiten ihrer Abenteuer, die sie hier erlebt hatten – und keine Antwort erhalten.

Auch dass sie das Indianermädchen Lucy kennengelernt hatten, hatte Tina geschrieben. Vor zwei Tagen war Lucy zu ihrer Familie in das Reservat zurückgekehrt. Der Abschied war den Mädchen schwer gefallen, auch wenn sie sich versprochen hatten, sich bald wiederzusehen. Vielleicht würde Lucy sie schon im nächsten Sommer auf dem Martinshof besuchen! Das wäre bestimmt lustig!

Aber erst einmal war sie weg, und andere gleichaltrige Freunde hatten Bibi und Tina hier nicht.

Das war vielleicht auch ein Grund dafür, dass Tina ihren Alex auf einmal so vermisste und täglich auf Nachricht von ihm wartete, überlegte Bibi.

„Bestimmt hat Alex gute Gründe, warum er sich nicht meldet!, versuchte sie, Tina zu trösten. „Vielleicht ist er einfach noch nicht … dazu gekommen. Kaum, dass sie es ausgesprochen hatte, wusste Bibi selbst, wie blöd das klang.

„Ja, und ich weiß auch genau, warum, entgegnete Tina düster. „Bestimmt hat er in Griechenland eine andere kennengelernt!

„Quatsch!" Bibi schüttelte heftig den Kopf.

In Sachen Aufmunterungsversuche war sie wirklich eine Niete, dachte sie. Vielleicht wäre es besser, einfach das Thema zu wechseln?

„Wir müssen bald zur Ranch zurück, meinte sie schließlich und blinzelte in die Sonne, die schon weit im Süden stand. „Ellie legt Wert darauf, dass wir pünktlich zum Mittagessen da sind. Bestimmt hat sie wieder etwas Leckeres gekocht.

Die beiden Mädchen sattelten ihre Pferde, die in aller Ruhe hinter ihnen gegrast hatten. John hatte ihnen zwei seiner besten Tiere anvertraut, die braune Stute Sally und den Rappen Zorro.

Bibi und Tina ritten das Flusstal hinauf. Oben erstreckte sich die weite, ebene Prärie. Während sie in Richtung Horsehead Ranch trabten, warf Bibi ihrer Freundin hin und wieder einen Seitenblick zu. Tina schien immer noch ihren trüben Gedanken nachzuhängen. Tja, wenn Tina schlechte Laune hatte, konnte man wirklich nicht viel machen. Außer ...

Plötzlich hatte sie eine Idee.

„Unser letztes Wettreiten ist auch schon wieder 'ne Weile her ..., meinte sie betont uninteressiert. „In deiner Stimmung hättest du natürlich sowieso keine Chance gegen mich!

Tina tat zunächst so, als hätte sie das gar nicht gehört. Doch plötzlich schob sie ihren Cowboyhut in den Nacken. Ihre Augen blitzten.

„Wie bitte? Keine Chance?, wiederholte sie. „Willst du mich herausfordern, Bibi Blocksberg?

„Und wenn es so wäre, Tina Martin?", erwiderte Bibi so cool wie ein Revolverheld vor dem Duell.

„Dann hättest du keine Chance!", gab Tina zurück.

„Das werden wir gleich sehen, meinte Bibi, immer noch mit ihrer Revolverheldenstimme. Plötzlich rief sie laut: „Wer als Erster bei der Horsehead Ranch ist! Auf die Plätze, fertig, los! Hüa!

„Na warte!", hörte sie Tina, die ihren Zorro ebenfalls antrieb.

Noch hatte Bibi einen klaren Vorsprung. In vollem Galopp drehte sie sich zu ihrer Freundin um: „Wo bleibst du?, rief sie. „Machst du ein Nickerchen?

Tina wollte jetzt nur noch das Wettreiten gewinnen! Ihre Wangen waren gerötet und ihre Probleme mit Alex völlig vergessen.

„Das mache ich, wenn ich am Ziel auf dich warte!", gab sie zurück. Tatsächlich kämpfte Tina sich heran. Kopf an Kopf jagten die beiden auf die Horsehead Ranch zu, die jetzt vor ihnen auftauchte.

„Gewonnen!", schrie Tina kurz darauf und brachte ihren Rappen zum Stehen. Sie hatte Bibi um eine ganze Pferdelänge geschlagen.

„Nicht schlecht! Bibi klopfte ihrer Freundin auf die Schulter. „Hätte ich dir nicht zugetraut.

Tina lachte nur. „Gib‘s zu, Bibi. Du hast dich nicht richtig angestrengt."

Bibi grinste. Tatsächlich hatte sie Sally ein wenig zurückgehalten. Sie hatte gedacht, es würde Tinas Laune heben, wenn sie das Wettrennen gewann.

Und auch wenn Tina Bibi durchschaut hatte – bessere Laune hatte sie jetzt trotzdem. So ein Wettreiten war eben eindeutig das beste Mittel gegen Liebeskummer!

Als sie ihre Pferde um das Ranchgebäude herumführten, kam ihnen John entgegen. Der Rancher trug seinen rechten Arm immer noch in Gips. Bei einem Sturz vom Pferd hatte er sich vor einigen Wochen den Arm gebrochen. Der ehemals weiße Gips war inzwischen ziemlich schmutzig geworden, weil John einfach nicht untätig herumsitzen konnte. Irgendetwas gab es für ihn immer zu arbeiten. Da konnte seine Frau Ellie noch so schimpfen. Zum Glück würde der Gips morgen endlich abgenommen werden.

„Beeilt euch, Kinder!, rief er gut gelaunt. „Mittagessen ist fertig.

Nachdem Bibi und Tina Sättel und Zaumzeug in dem kleinen Holzschuppen verstaut hatten, ließen sie Zorro und Sally auf

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