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Erkrankung der Schilddrüse – Ursachen, Behandlung und wirkungsvolle Therapieformen

Erkrankung der Schilddrüse – Ursachen, Behandlung und wirkungsvolle Therapieformen

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Erkrankung der Schilddrüse – Ursachen, Behandlung und wirkungsvolle Therapieformen

Länge:
159 Seiten
41 Minuten
Herausgeber:
Freigegeben:
Oct 15, 2013
ISBN:
9783955774998
Format:
Buch

Beschreibung

Einer Studie zufolge leidet jeder dritte Deutsche an einer Erkrankung der Schilddrüse, sie ist damit eine der häufigsten Stoffwechselstörungen des menschlichen Organismus.

Die Schilddrüse erfüllt wichtige Funktionen und beeinflusst gleichzeitig das seelische Befinden. Ist die Stoffwechselfunktion aufgrund einer Über- oder Unterfunktion gestört, können unterschiedliche Symptome auftreten. Diese können sich wie folgt äußern: Depressionen, Stress, Angststörungen, Unruhe, Nervosität, Herzjagen, Gewichtsabnahme, erhöhte Körpertemperatur, starkes Schwitzen, feuchte Hände, Müdigkeit, Muskelschwäche, stumpfes Haar, Haarausfall, brüchige Nägel, Potenzstörungen, Zyklusstörungen, häufiger Stuhlgang, Durchfälle, ständiges Frieren, rheumatische Beschwerden, taube Fingerspitzen, Kopfschmerzen, Durchblutungsstörungen, Konzentrationsschwäche, Lustlosigkeit, Atembeschwerden, Angina Pectoris Beschwerden, Antriebsarmut, Augenschmerzen, tränende Augen, Lichtempfindlichkeit, diverse Hautprobleme, Morbus Crohn, Colitis ulcerosa, Lupus Erythematodes sowie diverse andere Symptome.

In diesem Buch werden die unterschiedlichen Schilddrüsenerkrankungen (Überfunktion, Unterfunktion, Hashimoto, Akute Thyreoiditis, Subakute Thyreoiditis, Postportale Thyreoiditis, Knoten, Zysten, Krebs, Adenome, Basedow, Kropf, Neugeborenenunterfunktion, etc.) besprochen und die wichtigsten Untersuchungen, Behandlungen und Therapiemöglichkeiten vorgestellt.

Es werden die Chancen und Risiken der Schulmedizin sowie natürliche Heilmethoden vorgestellt, welche in vielen Fällen den größeren Erfolg bei der Behandlung einer beginnenden Schilddrüsenerkrankung erzielen. Sie werden erfahren, wann welche Behandlungsform erfolgreich eingesetzt wird. Die alternativen Heilverfahren fördern die Selbstheilung, sind einfach anzuwenden und frei von Nebenwirkungen. Außerdem erfahren Sie, mit welchen Maßnahmen man Schilddrüsenerkrankungen vorbeugen kann.

Im Ratgeber fließen zudem die neuesten Erkenntnisse zur Ernährung mit ein.
Herausgeber:
Freigegeben:
Oct 15, 2013
ISBN:
9783955774998
Format:
Buch

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Erkrankung der Schilddrüse – Ursachen, Behandlung und wirkungsvolle Therapieformen - Dr. Klaus Bertram

Betrachtung

Einleitung

Einer Studie zufolge leidet jeder dritte Deutsche an einer Erkrankung der Schilddrüse, sie ist damit eine der häufigsten Stoffwechselstörungen des menschlichen Organismus.

Die Schilddrüse (Glandula thyroidea oder Glandula thyreoidea) ist ein ca. 20 g schweres kleines unscheinbares Organ mit wichtigen Funktionen für den gesamten Organismus, sie steuert den Grundumsatz. Jedes Organ im Körper erfüllt seine spezifische Aufgabe und zur Wahrnehmung dieser Aufgabe benötigt jede Zelle in jedem Organ eine bestimmte Menge an Energie. Der Gesamtbedarf an Energie setzt sich zusammen aus dem Grundumsatz und dem Bedarf für Aktivitäten. Der Grundumsatz ist diejenige Energie, die der Körper bei völliger Ruhe benötigt. Denn das Herz z. B. schlägt auch im Schlaf. Wenn die einzelnen Zellen in einem Organ mehr „arbeiten" müssen, dann ist der Energieumsatz erhöht. Diese Anpassung reguliert die Schilddrüse für alle Organe, mehr Schilddrüsen-Hormone bedeuten eine Beschleunigung des Stoffwechsels und ein Defizit eine Verlangsamung.

Anatomie

Die Schilddrüse (2 – im Bild auf der nächsten Seite) ist im Körper unterhalb des Schildknorpels (6) des Kehlkopfes gelegen. Sie ist u-förmig. Die beiden Schenkel des U werden gebildet von 2 Seitenlappen, welche durch ein fingerbreites Querstück miteinander verbunden sind. Von dem Querstück zieht meist ein kleiner Fortsatz Richtung Kopf. Die Schilddrüse ist von 2 Kapseln umgeben, einer inneren und einer äußeren. Die äußere Kapsel ist fest mit der Luftröhre (5) verbunden, sodass die Schilddrüse gezwungen ist, den Bewegungen des Kehlkopfes zu folgen.

Rückseitig der Schilddrüse liegen zwischen den beiden Organkapseln auf jeder Seite je 2 Nebenschilddrüsen (3), die Epithelkörperchen. Die wichtigste Funktion einer von 3 Zellarten, die in der Nebenschilddrüse vorkommen, ist die Produktion des Parathormons. Durch dieses Hormon wird der Kalzium- und Phosphathaushalt reguliert, sowie Osteoklasten, eine spezifische Zellart zum Knochenabbau stimuliert.

Die Schilddrüse ist eine endokrine Hormondrüse (Abgabe des Hormons direkt in die Blutbahn).

Mikroskopisch betrachtet besteht die Schilddrüse aus einzelnen Zellen, die Schilddrüsenfollikel genannt werden. Eine einzelne Zelle besteht aus einer Basalschicht mit einem einschichtigen Epithel. Epithel ist ein Gewebe, welches die inneren und äußeren Oberflächen des Körpers auskleidet. Innerhalb des Epithels besteht ein Raum, welcher mit einer jodhaltigen Masse ausgefüllt ist, dem Kolloid. Das Kolloid hat die Aufgabe die jodhaltigen Hormone der Epithelzellen zu binden. Dies funktioniert über ein Glykoprotein (=Eiweiß mit einem Kohlenhydratanteil), das Thyreoglobulin. Die Hormone der Schilddrüse werden gebildet von ihren Epithelzellen (Follikelzellen). Sie nehmen Jod aus dem Blut auf und produzieren die beiden Hormone Thyroxin (=T4) und Trijodthyronin (=T3).

Nach der Produktion werden die Hormone entweder direkt an die Blutbahn abgegeben oder an das Thyreoglobulin gebunden und im Kolloid gespeichert und bei Bedarf von dort an die Blutbahn freigesetzt. Im Blut sind die beiden Hormone zu mehr als 99 % an das Thyroxin bindende Globulin gebunden, nur 0,3 % der Hormone sind frei im Blut vertreten, daher wird dieser Anteil freies T3 bzw. freies T4 genannt. Die Hormone T3 und T4 unterscheiden sich durch 1 Jod Atom, wobei T3 4-mal stärker als das Hormon T4 wirkt. Die Hormone nehmen Einfluss auf die Mitochondrien (die Zellorganellen, welche für die Energieversorgung einer Zelle zuständig sind) im Körper und auf das Enzymsystem. Sie steigern den Stoffwechsel, stimulieren die Herzkreislauffunktion und wirken wachstumsfördernd. Da sich ständig im Körper Zellen erneuern, sind wachstumsfördernde Substanzen lebenslang notwendig.

Die Steuerung der Hormonproduktion erfolgt über den Hypophysenvorderlappen im Gehirn. Dort wird das thyreotrope Hormon (=TSH) abgegeben. Wenn zu wenig Schilddrüsenhormone im Körper vorliegen, sorgt der Hypothalamus im Gehirn für eine Ausschüttung eines Releasing-Hormons (=TRH). Releasing Hormone werden im Hypothalamus in bestimmten Kerngebieten produziert. Sie werden über spezifische Gefäße der Hypophyse zugeführt und regulieren hier die Bildung von Steuerhormonen. TRH regt den Hypophysenvorderlappen zur Abgabe von TSH an und dieses wiederum die Hormonproduktion in der Schilddrüse. Wird die Hypophyse entfernt, so sind die Follikelzellen der Schilddrüse inaktiv.

Zwischen den Follikelzellen der Schilddrüse gibt es eine weitere Zellpopulation, die C-Zellen. Die C-Zellen werden den APUD-Zellen zugerechnet. Darunter versteht man alle Zellen, die zum endokrinen und neuroendokrinen System gerechnet werden. Sie produzieren bzw. nehmen Peptide mit Hormoneigenschaften und Amine auf. Peptide sind kleine Eiweiße. Die Aufgabe der C-Zellen ist es, ein anderes Hormon zu bilden, das Kalzitonin. Kalzitonin wird an die Blutbahn abgegeben und reguliert den Kalziumspiegel im Blut. Im Körper gibt es Knochenaufbauende Zellen, die Osteoblasten und Zellen, die Knochengewebe abbauen, die Osteoklasten. Kalzitonin wirkt auf den Kalziumspiegel ein, indem es die Osteoklasten hemmt und damit den Knochenabbau reduziert. Darüber hinaus ist Kalzitonin der Gegenspieler zum oben erwähnten Parathormon, welches in der Nebenschilddrüse gebildet wird.

Schilddrüsenerkrankungen

Erstanamnese

Wenn der Verdacht einer Schilddrüsenerkrankung besteht, dann wird ärztlicherseits zunächst ein Anamnesegespräch stattfinden. Dabei werden Fragen nach dem Appetit, Gewicht, Schwitzen oder Frieren, Haarausfall, Durchfall oder Verstopfung, der Ernährung (Fischkonsum und Verwendung von jodiertem Speisesalz) gestellt. Daneben sind Fragen nach der Familienanamnese und der Medikamenteneinnahme relevant.

Anschließend wird

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