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Oma und ich und die Weihnachtszeit: Advents- und Weihnachtsgeschichten für Kinder

Oma und ich und die Weihnachtszeit: Advents- und Weihnachtsgeschichten für Kinder

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Oma und ich und die Weihnachtszeit: Advents- und Weihnachtsgeschichten für Kinder

Länge:
95 Seiten
1 Stunde
Freigegeben:
Nov 22, 2013
ISBN:
9783955776329
Format:
Buch

Beschreibung

Elke Bräunling & Regina Meier zu Verl
Oma und ich und die Weihnachtszeit
Advents- und Weihnachtsgeschichten für alle, die sich auf Weihnachten freuen

Von Rentieren mit kalten Füßen, dem Belzenickel und einem kleinen und großen Nikolaus erzählen die Geschichten von Elke Bräunling und Regina Meier zu Verl. Es plaudern die Figuren im Adventskalender miteinander und Kinder überlegen sich, wie sie ihrem Vater, der eigentlich keinen Wunsch hat, eine Weihnachtsfreude bereiten können. Begleiten Sie die Helden in diesem Erzählband auf den Weihnachtsmarkt oder in den Weihnachtswald, lernen Sie Hund Donald kennen, die sprechende Christbaumkugel oder die Zwillinge Jule und Jette, die dem Christkind zu Heiligabend ein ganz besonderes Geschenk machen.
Wer die rechte Weihnachtsfreude sucht, der findet sie in diesem Buch. Ungewöhnliche Weihnachtshelden auf der Suche nach Weihnachten, nach dem passenden Geschenk oder der Weihnachtsfreude, die auf vielfältige Art und Weise entdeckt werden kann, versammeln sich in diesen teils heiter-fröhlichen, teils ernst-besinnlichen Erzählungen. Empfohlen für Kinder, Eltern, Großeltern, Kindergarten und Grundschule.
Freigegeben:
Nov 22, 2013
ISBN:
9783955776329
Format:
Buch

Über den Autor


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Buchvorschau

Oma und ich und die Weihnachtszeit - Elke Bräunling

Jahr

Elke Bräunling & Regina Meier zu Verl

Oma und ich

und die Weihnachtszeit

Advents- und Weihnachtsgeschichten

Für alle, die sich auf Weihnachten freuen

Copyright © 2013 Elke Bräunling & Regina Meier zu Verl

http://www.elkeskindergeschichten.de

http://zv-vontagzutag.blogspot.de

All rights reserved.

ISBN-13: 978-1493719556

ISBN-10: 1493719556

Vorwort

Oma und das Licht im Fenster

Wenn wir am Abend nicht einschlafen konnten, dann erzählten wir uns gegenseitig Geschichten. Schöner war es aber, wenn unsere Oma das tat. Sie wohnte im Haus gegenüber und wir hatten ein Zeichen vereinbart:

Wenn ihr gar nicht einschlafen könnt, dann stellt eine Kerze ins Fenster! Dann sehe ich das Licht, das mir zuwinkt, und komme zu euch rüber. Und wenn ich mal nicht Zuhause bin und deshalb eurer Licht nicht sehen kann, dann seid nicht traurig. In Gedanken bin ich nämlich immer bei euch.

Viele Jahre konnten wir uns auf Omas Versprechen verlassen. Dann wurden wir größer und brauchten keine Geschichten mehr zum Einschlafen. Dass Oma darüber vielleicht traurig sein könnte, das kam uns gar nicht in den Sinn. Erst später haben wir das begriffen und erkannt, wie viel Liebe sie uns geschenkt hat und wie wertvoll die Zeit war, die sie mit uns verbracht hat.

Eines Abends schaute ich aus dem Fenster und sah, dass unsere Oma eine Kerze ins Fenster gestellt hatte. Schnell weckte ich meine Schwester.

Guck mal, ich glaube die Oma ist einsam. Was meinst du, sollen wir ihr heute mal eine Geschichte erzählen?

Meine Schwester war sofort einverstanden und so machten wir uns auf den Weg. Wir waren es, die an diesem Abend hinüber gingen. Zu Oma.

Von da an hatte sich das Blatt gewendet. Wir erzählten oder lasen vor und Oma hörte uns zu. Es waren schöne Stunden. Stunden, die wir nie vergessen werden.

Zeit und Aufmerksamkeit zu schenken ist so einfach, man muss es nur tun!

Mit dieser schönen Geschichte von Regina wünschen wir Euch/Ihnen viel Vergnügen und Freude mit den Geschichten in diesem Buch.

Haben Sie eine wundervolle Weihnachtszeit!

Ihre

Elke Bräunling & Regina Meier zu Verl

Weihnachten steht vor der Tür

Hatte Mama nicht neulich gesagt, dass Weihnachten vor der Tür steht? Seither wunderte ich mich seit Tagen schon. Ich schaute nach, immer wieder, aber da stand nie jemand vor der Tür, auch Weihnachten nicht. Pah!

Die Erwachsenen sagen oft Sachen, die sie dann gar nicht so meinen. Ich finde das blöd. Wie soll ich denn unterscheiden, was wirklich so gemeint ist und was nicht? Keine Ahnung.

Ich fragte also nach:

„Mama, du hast doch gesagt, dass Weihnachten vor der Tür steht, stimmt’s?"

„Ja, das habe ich wohl gesagt", seufzte Mama. Sie stand sofort auf und räumte ihre Teetasse zur Seite. Vorbei war es mit der Gemütlichkeit.

„Ich habe noch so viel zu tun!", sagte sie, seufzte und verschwand in ihrem Arbeitszimmer.

Ich erschrak. Sie würde sich doch jetzt nicht vor den Computer setzen?

Rasch folgte ich ihr.

„Mama?"

„Ja, was ist denn noch?" Ein bisschen ungeduldig sah Mama mich an.

„Vor der Tür steht aber keiner. Schon gar nicht Weihnachten. Ich habe extra nachgeschaut. Geklingelt hat es auch nicht", sagte ich schnell.

Da lachte Mama. Und wie sie lachte. So heftig, dass sie sich wieder setzen musste und jedes Mal, wenn sie mich ansah, dann lachte sie wieder los, bis ihr die Tränen kamen.

„Was ist denn da jetzt so lustig?", fragte ich nach.

„Du darfst nicht immer alles so wörtlich nehmen. Ich habe gemeint, dass wir jetzt Mitte November haben und es gar nicht mehr lange dauert, dann ist Weihnachten."

„Warum sagst du das dann nicht?"

„Du hast ja Recht, ich werde mich besinnen und dir demnächst sofort erklären, was gemeint ist. Sollen wir jetzt Plätzchenteig machen?"

Natürlich wollte ich Plätzchenteig mit ihr machen und dann würde ich naschen, was das Zeug hielt.

„Ja sicher, das machen wir. Ich weiß ja jetzt, dass Weihnachten vor der Tür steht, auch wenn wir erst Mitte November haben."

Regina Meier zu Verl

Der Adventskranz mit den Stummelkerzen

Anna, Katja, Felix und Benno finden eigentlich immer einen Grund zum Streiten. Auch heute, am ersten Adventssonntag.

Ich darf die erste Kerze anzünden, ruft Anna.

Immer du, mault Felix. Dieses Mal bin ich an der Reihe.

Hoho!, schreit Benno. Du verbrennst dir nur die Pfoten. Nein, diese Kerze zünde ich heute an.

Anna und Felix brechen in Gelächter aus. Du bestimmt nicht, johlen sie. Du nicht.

Katja fängt an zu heulen. Und ich?, schluchzte sie. Ich komme immer als letzte dran. Das ist gemein. Ich will die erste Kerze anzünden.

Nein ich! Nein ich! Keine Frage, ich natürlich!

Schon ist ein großer Streit zugange. Die Geschwister schimpfen und sind furchtbar böse aufeinander.

Pfui!, schreit Anna auf einmal. Heute ist erster Advent, und ihr streitet. Das ist nicht schön. Sie nimmt ein Streichholz und zündet die erste Kerze an.

Genau! An Advent streitet man nicht, ruft Felix und holt sich auch ein Streichholz. Schon brennt die zweite Kerze.

Ich will gar nicht streiten, meint Benno trotzig und zündet schnell die dritte Kerze an.

Ich auch nicht! Schon hat Katja die vierte Kerze entzündet. So, sagt sie zufrieden und

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