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Sophiologie, Christliche Hermetik und Geistesschulung

Sophiologie, Christliche Hermetik und Geistesschulung

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Sophiologie, Christliche Hermetik und Geistesschulung

Länge:
121 Seiten
2 Stunden
Herausgeber:
Freigegeben:
Oct 10, 2013
ISBN:
9783955773847
Format:
Buch

Beschreibung

In diesem Buch, das vier Vorträge von Dr. Robert Powell über Sophiologie, christliche Hermetik und Geistesschulung beinhaltet, wird aufgezeigt, wie die hermetische Philosophie vermochte, durch Jahrtausende das Geistesleben der Menschheit zu inspirieren. Auch die Aussagen Rudolf Steiners über den "kommenden Bodhisattva des 20. Jahrhunderts" werden betrachtet. Robert Powell erläutert, dass dieser Bodhisattva, den Rudolf Steiner verkündet hat, als der Nachfolger von Gautama Buddha angesehen werden kann, dessen Namen Kashyapa war. Charaktereigenschaften und Aufgaben dieses Bodhisattvas werden dargestellt. "Die Hermetik ist das Streben nach Teilhabe an der Erkenntnis des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes" wie an der Erkenntnis der göttlichen Sophia, schildert Valentin Tomberg in seinem Hauptwerk. "Sie ist die Quelle und das Ziel der Hermetik." In diesem Sinne ist die göttliche Sophia von zentraler Bedeutung für den geistigen Schulungsweg der christlichen Hermetik.
Herausgeber:
Freigegeben:
Oct 10, 2013
ISBN:
9783955773847
Format:
Buch

Über den Autor


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Sophiologie, Christliche Hermetik und Geistesschulung - Robert Powell

Zum Buch

Die Hermetik wirkt seit der Zeit des Hermes Trismegistos, dem großen Inspirator der alten ägyptischen Kulturepoche. Er wurde bei einigen der frühen Kirchenväter als ein Vorverkünder des Christentums angesehen. Die auf ihn zurückgehende Tabula Smaragdina und die Tarotkarten, die der Geistesforscher Rudolf Steiner (1861 – 1925) als das verlorene Buch des Hermes-Thot bezeichnet, waren und sind Impulse für die Geistesschulung des Menschen. Der russische Esoteriker Valentin Tomberg (1900 – 1973) eröffnet in seinen Meditationen über die Großen Arcana des Tarot einen Weg, der erfahrbar macht, wie die Hermetik zu einem tieferen Erleben und Begreifen des Christentums anregt. Wir können bei diesem Hauptwerk von Valentin Tomberg von der Schöpfung einer christlichen Hermetik sprechen.

In diesem Buch, das vier Vorträge von Dr. Robert Powell über Sophiologie, christliche Hermetik und Geistesschulung beinhaltet, wird aufgezeigt, wie die hermetische Philosophie vermochte, durch Jahrtausende das Geistesleben der Menschheit zu inspirieren. Auch die Aussagen Rudolf Steiners über den „kommenden Bodhisattva des 20. Jahrhunderts" werden betrachtet. Robert Powell erläutert, dass dieser Bodhisattva, den Rudolf Steiner verkündet hat, als der Nachfolger von Gautama Buddha angesehen werden kann, dessen Namen Kashyapa war. Charaktereigenschaften und Aufgaben dieses Bodhisattvas werden dargestellt.

Beim ersten Vortrag geht Robert Powell auf die russische Sophiologie ein. Diese Geistesströmung, die auf den großen russischen Philosophen Wladimir Solowjow (1853 – 1900) zurückgeht, hat sich der Aufgabe gewidmet, die göttliche Sophia in Zusammenhang mit dem Christentum zu verstehen. Sophiologie ist die Theologie der Sophia, deren Namen „Weisheit" bedeutet. Wer ist Sophia und wie steht sie in Verbindung mit der Heiligen Trinität? Auch Valentin Tomberg hat sich tiefgehend mit der russischen Sophiologie beschäftigt . In seinem Vortrag betrachtet Robert Powell Valentin Tombergs Vermächtnis zur russischen Sophiologie.

Die Hermetik ist das Streben nach Teilhabe an der Erkenntnis des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes wie an der Erkenntnis der göttlichen Sophia", schildert Valentin Tomberg in seinem Hauptwerk „Sie ist die Quelle und das Ziel der Hermetik."

In diesem Sinne ist die göttliche Sophia von zentraler Bedeutung für den geistigen Schulungsweg der christlichen Hermetik.

© 2013 Robert Powell

Inhaltsverzeichnis

1.

Die Sophiologie Valentin Tombergs als Beitrag zur russischen Sophiologie

Berlin, 27. – 28. Oktober 2007

2.

Die christliche Hermetik und ihre Beziehung zu Hermes Trismegistos

Berlin, 25./26. Oktober 2008

3.

Kashyapa und die Ankündigung des Christus im Ätherischen:

Die Wirksamkeit des Bodhisattva im 20. und 21. Jahrhundert

Berlin, 2009

4.

Der Tarot als Übungsweg zum Schauen des ätherischen Christus1

Berlin, 30./31. Oktober 2010

Symposium

Valentin Tomberg

Leben und Werk

Anthroposophie und christliche Hermetik

Berlin, 27. – 28. Oktober 2007

Die Sophiologie Valentin Tombergs als Beitrag zur russischen Sophiologie

Dr. Robert Powell

www.sophiafoundation.org

sophia@sophiafoundation.org

König Salomo

Denn die Weisheit [Sophia] ist das Allerbehendeste; sie fährt und geht durch alles, so gar lauter ist sie. Denn sie ist das Hauchen der göttlichen Kraft und ein reiner Strahl der Herrlichkeit des Allmächtigen; darum kann nichts Unreines zu ihr kommen. Denn sie ist ein Glanz des ewigen Lichts und ein unbefleckter Spiegel der göttlichen Kraft und ein Bild seiner Gütigkeit. Sie ist eine und tut doch alles. Sie bleibt, was sie ist, und erneut doch alles; und für und für gibt sie sich in die heiligen Seelen und macht Gottes Freunde und Propheten.

(Weisheit 7, 22 – 27)

Johannes der Evangelist

Und ich sah ein großes Zeichen am Himmel: eine Frau, mit der Sonne bekleidet, mit dem Mond unter ihren Füßen und auf ihrem Haupt einer Krone von zwölf Sternen.

(Apokalypse 12, 1)

Hildegard von Bingen

Und ich sah in dem Geheimnis Gottes ein wunderbar schönes Bild. Es hatte eine menschliche Gestalt und das Gesicht war von solcher Schönheit und Strahlung, dass ich leichter auf die Sonne hätte schauen können.

(Liber Divinorum Operum)

Jakob Böhme

Ich versehe mich ihrer treuen Zusage, als Sie mir erschien. Sie wollte all meine Trauer in große Freude verkehren. Als ich lag am Berg gegen Mitternacht … und alle Stürme über mich gingen … kam Sie mir zu Trost und vermählete sich mit mir.

(De tribus principiis II/14, 52)

Sophia ist vor allem auserwählt und gesandt, sich mit Maria zu verbinden und sie zu stärken, dass sie fähig wird, die Mutter des menschwerdenden Logos zu werden. Sie hat sich in Maria inkarniert, Maria ist die inkarnierte Sophia.

(De incarnatione Verbi I/8, 2)

Johann Wolfgang von Goethe

Die letzten Worte aus Goethes großem Drama Faust, mit denen der Dichter sich auf das Ewig Weibliche als der führenden Macht der Evolution bezieht:

Jungfrau, Mutter, Königin,

Göttin, bleibe gnädig!

Alles Vergängliche ist nur ein Gleichnis;

Das Unzulängliche, hier wird’s Ereignis;

Das Unbeschreibliche, hier ist’s getan;

Das Ewig-Weibliche zieht uns hinan.

Wladimir Solowjew

Macht es bekannt: heute steigt das Ewig Weibliche

In einem unvergänglichen Leib zur Erde.

In dem echten Licht der neuen Gottheit

Wurde der Himmel eins mit den Tiefen.

(Das Ewig-Weibliche)

Heute hab’ ich mit Augen gesehen

Ganz in Lichtglanz die Königin mein,

Und das Herz blieb vor Jubel mir stehen.

In des goldenen Morgenrots Schein

Ist das himmlische Wunder geschehen.

Alle Erdenlust spürt ich vergehen,

Sah nur sie, sah nur sie, sie allein.

(zitiert nach Thomas Schipflinger, Sophia-Maria, Verlag Neue Stadt, München 1988, S. 170)

Pavel Florenskij

Nach Florenskij auf der Grundlage der Bücher der Weisheit des Alten Testamentes, ist Sophia ein geschaffenes Wesen, das erste geschaffene Wesen. Für Florensky ist Sophia Wurzel und Gipfel der gesamten Schöpfung. Als erstes geschaffenes Wesen ist sie das Bindeglied zwischen der Trinität und der Schöpfung. Sie ist „ewig geschaffen vom Vater durch den Sohn und gekrönt in dem Heiligen Geist. Und als das erste geschaffene Wesen ist sie das höchste Geschöpf allen Seins. Als das erste geschaffene Wesen kam sie aus dem Schoß der Heiligen Trinität und hat daher eine Beziehung zu jeder Person der Heiligen Trinität. In den Augen Florenskijs hat die Göttliche Sophia als das erste geschaffene Wesen eine Beziehung zum Vater, zum Sohn und zum Heiligen Geist. Florenskij stellt im 10. Kapitel „Die Heilige Sophia in seinem Werk Die Säule und die Grundfeste der Wahrheit fest:

Sophia nimmt an dem Leben der trihypostatischen Gottheit teil. Sie tritt in den Schoß der Trinität ein und nimmt teil an der Gottheit Liebe. Da sie aber die vierte geschaffene Person ist, „macht sie nicht die Göttliche Einheit „aus, auch ist sie nicht die „Liebe", sondern sie tritt ein in die vereinigte Liebe und es ist ihr erlaubt, einzutreten in diese Einheit durch die unaussprechliche, unergründliche, undenkbare Demut Gottes. Vom Standpunkt des Vaters aus ist Sophia die ideale Substanz, der Grund der Schöpfung, die Macht oder Kraft ihres Seins. Wenn wir uns zum Sohn wenden, dem Wort, dann ist Sophia der Grund der Schöpfung, ihre Bedeutung, Wahrheit oder Gerechtigkeit. Und schließlich, vom Standpunkt des Heiligen Geistes aus, finden wir in Sophia die Spiritualität der Schöpfung, ihre Heiligkeit, Reinheit und Unbeflecktheit, das heißt, ihre Schönheit.

(zitiert bei Schipflinger, S. 88)

Florlenskij erarbeitet hier drei Aspekte der Sophia als dem ersten geschaffenen Wesen. Der erste Aspekt ist der der Sophia als der Ursubstanz der Schöpfung in ihrer Beziehung zumVater. Der zweite, dass Sophia die Weisheit der Schöpfung in Beziehung zum Sohn, dem Wort ist. Der dritte, dass Sophia die Schönheit und Geistigkeit der Schöfpung in Beziehung zum Heiligen Geist ist.

Rudolf Steiner

In dieser Meditation von Rudolf Steiner wird die Göttliche Mutter als ein lebendiges, fühlendes Wesen verstanden, das der geistige Ursprung aller Dinge ist. Hier spricht sie in ihren eigenen Worten zur Menschheit:

Nah’st du mir mit wahrer Wissenssehnsucht,

So will ich bei dir sein.

Ich bin der Keim und der Quell deiner sichtbaren Welt,

Ich bin die Summe des Lichtes, in dem du seelisch lebest,

Ich bin des Raumes Beherrscherin,

Ich bin der Zeitenzyklen Erzeugerin,

Mir

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