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Übergewicht bei Kindern - Adipositas und die Auswirkungen: Wirkungsvolle Therapien und gesunde Ernährung

Übergewicht bei Kindern - Adipositas und die Auswirkungen: Wirkungsvolle Therapien und gesunde Ernährung

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Übergewicht bei Kindern - Adipositas und die Auswirkungen: Wirkungsvolle Therapien und gesunde Ernährung

Länge:
159 Seiten
1 Stunde
Herausgeber:
Freigegeben:
Oct 4, 2013
ISBN:
9783955774318
Format:
Buch

Beschreibung

Mehr und mehr Kinder und Jugendliche in der westlichen Welt leiden an Übergewicht, auch Adipositas, Fettsucht oder Fettleibigkeit genannt. Im Zusammenhang mit Adipositas geht es auch um den psychischen Leidensdruck für Kinder und Jugendliche. Hänseleien und Mobbing führen zu typischen Übersprunghandlungen - die Kinder essen aus Frust und verschlimmern das Problem dadurch. Sie ziehen sich stärker aus der Gemeinschaft mit Gleichaltrigen zurück, vereinsamen und leiden stark. Diese Kinder erkranken, wenn ihnen nicht geholfen wird, im Laufe ihres Lebens mit hoher Wahrscheinlichkeit an einer der möglichen Folgeerkrankungen: • Diabetes, besonders der Typ 2 Diabetes mellitus (eigentlich "Altersdiabetes" genannt) • Erkrankungen der Herz-Kranz-Gefäße mit möglichen Folgen wie Herzinfarkten • Krebs • Demenz Dieser Ratgeber soll Ihnen wichtige Informationen zum Thema Adipositas geben, das Phänomen Adipositas vom "normalen" Übergewicht abgrenzen, und Anzeichen sowie diagnostische Kriterien erläutern. Sie sollen sowohl Informationen über mögliche Ursachen von Adipositas erhalten, als auch konkrete Ratschläge, wie krankhaftes Übergewicht reduziert werden kann. Dabei werden Themen wie Ernährung - vor allem auch Nahrungsmittel die im besonderen Verdacht stehen, krankhaftes Übergewicht massiv zu fördern - ebenso beleuchtet, wie Bewegungsmangel und problematisches Essverhalten, die ebenso Faktoren für extremes Übergewicht bilden können.
Herausgeber:
Freigegeben:
Oct 4, 2013
ISBN:
9783955774318
Format:
Buch


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Übergewicht bei Kindern - Adipositas und die Auswirkungen - Dipl. Psychologe Jens Seidel

Schlussbetrachtung

Einleitung

Mehr und mehr Menschen in der westlichen Welt leiden an Übergewicht. Adipositas, die krankhafte Form des Übergewichtes, wächst sich zu einem Phänomen aus, das nicht zuletzt enorme Kosten für das Gesundheitssystem erwarten lässt. Dabei ist augenfällig, dass die Zahl adipöser Menschen in den letzten Jahren rasant angestiegen ist. Entsprechend alarmiert diskutieren Fachwelt und Politik. Denn krankhaftes Übergewicht ist nicht nur das Schicksal eines Einzelnen; die Folgekosten der Behandlung immer mehr adipöser Menschen für die Gesellschaft sind enorm. Dies gilt insbesondere für adipöse Kinder und Jugendliche. Denn diese müssen ihr Leben lang mit den Folgeschäden kämpfen. Adipositas bei Kindern und Jugendlichen darf daher keinesfalls verharmlost werden.

Denn besonders im Hinblick auf Kinder und Jugendliche stellt Adipositas ein enormes gesundheitliches Risiko dar: Da die Kinder buchstäblich ein ganzes Leben vor sich haben, erkranken sie im Laufe ihres Lebens mit hoher Wahrscheinlichkeit schwer an einer der möglichen Folgeerkrankungen. Mögliche Folgen einer Adipositas-Erkrankung können Diabetes, besonders der Typ 2 Diabetes mellitus (eigentlich „Altersdiabetes" genannt), Erkrankungen der Herz-Kranz-Gefäße mit möglichen Folgen wie Herzinfarkten, und sogar eine erhöhte Wahrscheinlichkeit von Demenzerkrankungen sein. Zudem rückt seit Jahren ein Zusammenhang von krankhaftem Übergewicht und Krebserkrankungen in den Fokus der Wissenschaft.

All das zeigt, dass es im Zusammenhang mit Adipositas nicht „nur" um die Psyche der betroffenen Kinder und Jugendlichen geht, die womöglich von Klassenkameraden gehänselt werden. Es geht letztlich um Gesundheit und Lebenserwartung. Insofern darf das Thema keineswegs auf die leichte Schulter genommen werden. Eltern betroffener Kinder sollten dringend medizinischen Rat einholen, und therapeutische Maßnahmen in Betracht ziehen.

Aber auch der psychische Leidensdruck für Kinder und Jugendliche ist enorm. Hänseleien und Mobbing führen zu typischen Übersprunghandlungen - die Kinder essen aus Frust und verschlimmern das Problem dadurch. Sie ziehen sich stärker aus der Gemeinschaft mit Gleichaltrigen zurück, vereinsamen, leiden stark. Es wäre zwar sicher wünschenswert, dass Kinder andere Kinder wegen Übergewichtes nicht hänselten. Das Problem für die Kinder aber bleibt bestehen: Hohes Gewicht verhindert ganz alltägliche Dinge; Bewegung wird zu einer Qual. Und so mancher Kino- oder Flugzeugsitz wird zu eng - Alltägliches wird zur Belastung.

Dieser Ratgeber soll Ihnen erste wichtige Informationen zu dem Thema Adipositas geben, das Phänomen Adipositas vom „normalen" Übergewicht abgrenzen, und Anzeichen sowie diagnostische Kriterien erläutern. Sie sollen sowohl Informationen über mögliche Ursachen von Adipositas erhalten, als auch konkrete Ratschläge, wie krankhaftes Übergewicht reduziert werden kann. Dabei werden Themen wie Ernährung - vor allem auch Nahrungsmittel, die im besonderen Verdacht stehen, krankhaftes Übergewicht massiv zu fördern - ebenso beleuchtet, wie Bewegungsmangel und problematisches Essverhalten, die ebenso Faktoren für extremes Übergewicht bilden können. Zunächst soll definiert werden, was man unter dem Begriff Adipositas versteht.

Was ist Adipositas?

Adipositas bezeichnet „Fettsucht" bzw. eine krankhafte Form von Übergewicht, die nachhaltige Folgen für die Gesundheit der Betroffenen bedeutet. Während leichtes Übergewicht für viele Menschen lediglich ein ästhetisches Problem darstellt, birgt krankhaftes Übergewicht schwere gesundheitliche Folgen. Dabei gibt es eine klare Definition von Adipositas anhand des sogenannten BMI - also des Body-Mass-Indexes. Von Normalgewicht bei Erwachsenen spricht man dabei bei einem BMI bis zu 24,9. Bei einem BMI-Wert von 25 bis 29,5 spricht man von Adipositas ersten Grades, ab einem BMI von 30 bis 34,5 liegt eine Adipositas zweiten Grades vor, ab einem Wert von 35 spricht man von Adipositas dritten Grades.

Der Body-Mass-Index errechnet sich aus dem Körpergewicht geteilt durch die Körpergröße in Metern zum Quadrat. Beispiel: Größe 1,65 m, Gewicht 65 kg, Rechnung: 65 kg / 2,7225 = 23,87 (2,7225 = 1,65m X 1,65m). Normgewichtig ist eine Person, dessen BMI zwischen 18,5 und 24,9 liegt. Für Kinder und Jugendliche gelten andere Berechnungssysteme, denn sie befinden sich im Wachstum und schießen mal in die Höhe, dann in die Breite, auch die Körperzusammensetzung ändert sich bei ihnen. Daher fließen bei ihnen Wachstums-Perzentile mit in die Rechnung ein.

Auf der folgenden Webseite befindet sich ein Rechner, welcher die Perzentile bei Jugendlichen einbezieht und so den exakten Body-Mass-Index errechnen kann.

http://iea.de/perz/index.htm

Bitte beachten Sie die Hinweise und Methodik auf der Webseite.

Bei der Diagnostik von Adipositas bei Kindern müssen zudem das körperliche Entwicklungsstadium und das Alter berücksichtigt werden. Kinderärzte verfügen über Normkurven, die Normal-, Unter- und Übergewicht bei Kindern ausweisen. Hier sei nochmals darauf hingewiesen, dass es sich bei Adipositas nicht um ein „kosmetisches Problem, oder Übergewicht, das sich „auswächst, sondern eine dringend behandlungsbedürftige Krankheit handelt.

Charakteristisch für Adipositas ist die verstärkte Konzentration von Fett im Bauchbereich. Körperfett, das in der Bauchregion angelagert wird, ist wesentlich schädlicher, als solches, das sich an Beinen und Hüfte konzentriert. Bauchfett hat einen negativen Einfluss gerade auch auf den Zuckerstoffwechsel. Insofern ist Bauchfett entscheidend bei der Entstehung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie Diabetes.

Das bei Weitem größte Risiko für Kinder stellen dabei die Folgeerkrankungen und Begleiterscheinungen von Adipositas dar - zum Beispiel zu hoher Blutdruck und Diabetes. Vor allem für Kinder sind diese Folgeerscheinungen höchst gefährlich: Wer mit 60 an Diabetes erkrankt, kann hoffen, nicht von möglichen Folgen wie Erblindung betroffen zu sein. Bei Kindern steigt aufgrund der Lebensspanne das Risiko erheblich, auch von schweren Langzeitfolgen betroffen zu sein. Die vielen Krankheitsrisiken minimieren andererseits die potenzielle Lebensspanne dieser Kinder und Jugendlichen. Hinzu kommt, dass Erwachsene, die übergewichtig sind, und an Folgeerkrankungen leiden, meist auch ein ausgeprägteres Bewusstsein für Krankheitsrisiken haben, und entsprechend versuchen, disziplinierter zu leben. Kinder hingegen sind wesentlich von dem Verantwortungsbewusstsein ihrer Eltern und des unmittelbaren sozialen Umfeldes abhängig.

Adipositas bei Kindern und Jugendlichen ist längst kein Randphänomen mehr. Mittlerweile ist zu beobachten, dass die Zahl adipöser Kinder rasant ansteigt. Ist Adipositas bei Erwachsenen bereits ein großes Problem - auch verbunden mit hohen gesellschaftlichen Kosten - stellt sie im

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