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Versionen II │» Lübbener Vortex • Wurten • Ins Freie «» Etwas zu schreiben • Celan • Old Ez «, » Rwe Olé • Delische Körper • Matwich « und andere Texte

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Versionen II │» Lübbener Vortex • Wurten • Ins Freie «» Etwas zu schreiben • Celan • Old Ez «, » Rwe Olé • Delische Körper • Matwich « und andere Texte

Länge:
135 Seiten
32 Minuten
Freigegeben:
20. März 2014
ISBN:
9783955778002
Format:
Buch

Beschreibung

Mit diesen "VERSIONEN II │» LÜBBENER VORTEX • WURTEN • INS FREIE «, » ETWAS ZU SCHREIBEN • CELAN • OLD EZ «, » RWE OLÉ • DELISCHE KÖRPER • MATWICH « UND ANDERE TEXTE" setzt Gerd Hergen Lübben die Auswahl seiner poetischen Texte fort, die er – ausser diversen verstreuten Heften, Blättern, Zeitschriften und Anthologien – u. a. den folgenden, vergriffenen und nicht mehr "auf dem Markt" vorfindlichen Publikationen entnommen hat: "Sieben verschriebene Lieder und andere Texte" (1966), "AusBruchVersuche" (1984), "Feuerfuss meinetwegen oder Die Zebattu-Pentade – Emphasen für Bühne" [5 Theaterstücke: "Dodola", "Memento oder Grüss Gott Zebattu", "Julietta", "Zebattu oder Der Eingriff", "Trissire"] (1993) und "Jahr um Jahr. Versionen • Logorhythmen • Verlies" (1998). – Gerd Hergen Lübben (*1937 Sillenstede/Friesland): Lyriker, Dramatiker; Tätigkeiten im Kultur- und Bil-dungsbereich; lyrische Texte von Lübben sind u. a. in den Anthologien "Das deutsche Gedicht. Vom Mittelalter bis zur Gegenwart" (2005) und "Deutsche Balladen. Gedichte, die dramatische Geschichten erzählen"(2012). Informationen zu Gerd Hergen Lübben finden sich beispielsweise auf Webseiten wie "NRW-Literatur im Netz" oder "Wikipedia" (Stand Anfang Februar 2014).
Freigegeben:
20. März 2014
ISBN:
9783955778002
Format:
Buch

Über den Autor


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Buchvorschau

Versionen II │» Lübbener Vortex • Wurten • Ins Freie «» Etwas zu schreiben • Celan • Old Ez «, » Rwe Olé • Delische Körper • Matwich « und andere Texte - Gerd Hergen Lübben

IMPRESSUM

1      » LÜBBENER VORTEX • WURTEN • INS FREIE «

1.1       » O LAND LAND LAND HÖRE «

wenn du

fliehend aus fensterhöhlen

durch die flammenwand ins freie

gelangst

wendest du dich beim anblick

der gräueltäter zurück ins

feuer

in deinen schädel dringt der

glühende morgenstern wo du

lieder

o land land land höre sangst

von krieg und kriegsgeschrei o land

der angst

(1951)

1.2      » DAS HEUREKA DES PAUL GERHARDT «

geh aus mein herz

mit tau benetzt

finde deine friesisch-sorbische

identität

befiehl der pflicht

meine freiheit grenzt

an deine freiheit

deine freiheit erhebt sich

für meine freiheit

unsere freiheit

befiehl der pflicht

deinen weg und was dich kränkt herz

in deiner stadt

ruht alles jetzt

wälder felder und vieh und menschen

unsere freiheit

hebt grenzen anderen auf

unerheblich sind

deine und meine

grenzen freiheit für freiheit

aus protestantischem schattenreich

was wohlgefällt

was mich verrät

vertriebene nacht die ganze welt

finde mein herz

(1990)

1.3      » INS FREIE «

die handlung ist

frei erfunden sie könnte so freilich

das klirrte hui wie das

klirrte

aus der flut der grossen gardine

trat ein narbiger kleiderschrank

grinste ins lokal

der fleischige

wirt schrie schrill auf und pochte auf

schadenersatz achtundsiebzig piepen

diese scheiben

der schrank bog sich vor lachen

gurgelte sich schleimig

zog aug

rotzte einen grünen jonny

vor den spielautomaten

er warf dem wirt

nen hundertpiepenwisch an die wampe

nächstes mal

ist die scheibe dicker ich

vertrag die hohen

töne nicht kapiert

die frau hinter der theke weinte und

schluchzte am ganzen leibe

kogito rief sie immerfort o kogito

der schrank schlug

nem gast

auf die schwitzige glatze

der gast

glitt lautlos unter den hocker

auf dem hocker liess sich

alsbald

unser vierschrötiger eindringling

mit einem gemütlichen lachen

nieder

verliebt blickte er

auf das tränenüberströmte weib hinter der theke

einen kelch

einen kelch meine fresse

die wirtin

heulte erneut auf winselnd

o kogito

ihre augen wollten sich schier ertränken

der wirt

stürzte hinter die theke

streckte unserm neuen gast

den krug hin

ich heisse

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