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Der Fall Christine und Léa Papin: Folie a deux
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eBook41 Seiten11 Minuten

Der Fall Christine und Léa Papin: Folie a deux

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Über dieses E-Book

Schwestern diskutiert. Einen bekannten Aufsatz dazu verfasste der Psychoanalytiker Jacques Lacan, für den sich auch die Surrealisten interessierten; er wurde später in Salvador Dalis 'Gesammelte Werke' aufgenommen.
SpracheDeutsch
Herausgebercc-live
Erscheinungsdatum15. Juli 2016
ISBN9783956165696
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    Buchvorschau

    Der Fall Christine und Léa Papin - Christian Lunzer

    Impressum

    Folie a deux

    Für Maître Lancelin aus Le Mans war es – zunächst – ein Abend wie viele andere, als er am Abend des 2. Februar 1933 aus seinem Büro nach Hause ging. Seine Familie würde bestimmt schon auf ihn warten. Im Haushalt wohnten neben Lancelins Frau und Tochter auch zwei Mädchen namens Léa und Christine Papin, die seit sechs Jahren als Köchin beziehungsweise Zimmermädchen bei der Familie arbeiteten. Viel wusste man nicht von den beiden, da mit Dienstboten ja auf keinen Fall mehr gesprochen wurde als unbedingt notwendig, vor allem nichts Privates. Man beschränkte sich darauf, ihnen Anweisungen zu geben, die in diesem Fall musterhaft und zur allgemeinen Zufriedenheit erledigt wurden. Nachbarn und Gäste beneideten die Lancelins um ihre beiden »Perlen«. Sicher, etwas eigenartig waren sie schon, aber das lag vielleicht daran, dass sie im Kloster erzogen worden waren.

    Die Mädchen kleideten sich ähnlich und steckten so gut wie immer zusammen, als wären sie Zwillinge, was aber nicht zutraf. Léa, die jüngere, war 21, Christine 28 Jahre alt. Sie gingen nur äußerst selten aus und verbrachten sogar ihre freien Tage lieber zusammen im Zimmer – Gott weiß, was sie

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