Genießen Sie diesen Titel jetzt und Millionen mehr, in einer kostenlosen Testversion

Kostenlos für 30 Tage, dann für $9.99/Monat. Jederzeit kündbar.

Der Fall der Giftmischerin Gesche Gottfried: Der Engel von Bremen

Der Fall der Giftmischerin Gesche Gottfried: Der Engel von Bremen

Vorschau lesen

Der Fall der Giftmischerin Gesche Gottfried: Der Engel von Bremen

Länge:
42 Seiten
12 Minuten
Herausgeber:
Freigegeben:
Jul 15, 2016
ISBN:
9783956165580
Format:
Buch

Beschreibung

Im Oktober 1813 beginnt in Bremen die Mordserie der Gesche G. Innerhalb weniger Jahre rottet sie mit Hilfe von Mäusebutter und Ratzenkraut ihre Angehörigen fast komplett aus – und wird so zu Deutschlands erfolgreichster Giftmörderin.
Herausgeber:
Freigegeben:
Jul 15, 2016
ISBN:
9783956165580
Format:
Buch

Über den Autor


Ähnlich wie Der Fall der Giftmischerin Gesche Gottfried

Mehr lesen von Christian Lunzer

Buchvorschau

Der Fall der Giftmischerin Gesche Gottfried - Christian Lunzer

Impressum

Der Engel von Bremen

»Mir schaudert doch sonst vor dem Bösen;

allein das war nicht bei mir der Fall;

ich konnte mit Lust Böses tun.«

Gesche Gottfried

Weitaus erfolgreicher als Charlotte Ursinus – zumindest, was die Zahl der bekannten Opfer betrifft – war die zweite der klassischen deutschen Giftmischerinnen: Margarethe Gottfried, bekannt unter ihrem Kosenamen Gesche.

1785 wurde sie als Tochter des bekannten Frauenschneiders Johannes Timm in Bremen geboren. Wie die Ursinus war sie ein besonders hübsches Mädchen, blond und eine »fast ätherische Erscheinung«, wie zeitgenössische Stimmen behaupten. Margarethe half fleißig im Haushalt mit, war weichherzig und sensibel; so wurde sie beispielsweise jedes Mal, wenn ihr Vater sein Morgengebet sprach, zu Tränen gerührt. Zudem spielte sie gern Theater und brillierte bei Liebhaberaufführungen in den Nachbarhäusern durch ihren natürlichen Liebreiz und ihre mädchenhafte Grazie.

Wahrscheinlich wollte das Fräulein Timm, das heimlich Klavierspielen und Französisch lernte, nicht den damals für Frauen vorgeschriebenen Lebensweg beschreiten, sondern lieber Schauspielerin werden. Sie wies sämtliche Heiratsanträge ab, doch ihr Vater verehelichte sie – in der Hoffnung auf gesellschaftlichen Aufstieg – mit 21 Jahren an den Sattlermeister Johann Gerhard Miltenberg, Witwer und Sohn eines reichen Handwerkers, der eine bekannte Gemäldesammlung besaß.

Die Ehe

Sie haben das Ende dieser Vorschau erreicht. Registrieren Sie sich, um mehr zu lesen!
Seite 1 von 1

Rezensionen

Was die anderen über Der Fall der Giftmischerin Gesche Gottfried denken

0
0 Bewertungen / 0 Rezensionen
Wie hat es Ihnen gefallen?
Bewertung: 0 von 5 Sternen

Leser-Rezensionen