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Der Fall Eheleute Bloemers: Zersägung eines Oberstleutnant
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Der Fall Eheleute Bloemers: Zersägung eines Oberstleutnant
eBook53 Seiten20 Minuten

Der Fall Eheleute Bloemers: Zersägung eines Oberstleutnant

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Über dieses E-Book

Der arbeitslose Leonard Bloemers war arger Geldnot. Daher machte er eines Tages seinem Bruder und seiner Schwägerin den Vorschlag, den Oberstleutnant zu ermorden und sich in den Besitz seines Vermögens zu setzen…
SpracheDeutsch
Herausgebercc-live
Erscheinungsdatum15. Juli 2016
ISBN9783956165863
Der Fall Eheleute Bloemers: Zersägung eines Oberstleutnant
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    Buchvorschau

    Der Fall Eheleute Bloemers - Christian Lunzer

    Impressum

    Zersägung eines Oberstleutnant

    – Lebte nun der Oberstleutnant Roos noch, als ihm der Kopf abgesägt wurde?

    – Er hat noch geröchelt, als mein Bruder den Kopf hochhob, um die Säge anzusetzen.

    „Der Ermordete, der im Rufe eines tüchtigen Offiziers stand und der vielfach über die Heeresverhältnisse des Auslandes geschrieben hat, war lange Zeit als Hauptmann und Major im Großen Generalstabe tätig, ein Nervenleiden zwang den im Alter von 46 Jahren stehenden Offizier nun seinen Abschied zu nehmen. Seine Ehefrau lebte schon seit Jahren getrennt von ihm in Paris, weshalb er Leute zu seiner Bedienung nötig hatte." Oberstleutnant Alexander Roos „besaß in dem stillen Städtchen M. -Gladbach eine idyllisch gelegene Villa in der Rheydterstraße 28, die er, von aller Welt zurückgezogen, allein bewohnte. Eine ältere Frau machte ihm die Aufwartung. Da diese aber häufig kränkelte und wohl auch zu schwach war, um das Haus, die Wirtschaft und den Garten in Ordnung zu halten, suchte sich die alte Frau eine leichtere Beschäftigung. Der Oberstleutnant beschloss nun, um nicht allein zu sein, den verheirateten Sohn der alten Frau, namens Adolf Bloemers, nebst dessen Gattin ins Haus zu nehmen. Er räumte den Eheleuten im Parterregeschoß eine sehr hübsche Wohnung ein. Bei den Eheleuten Bloemers wohnte auch der Bruder des Portiers, der unverheiratete Möbelpolierer Leonard Bloemers, ein arbeitsscheuer Mensch. Der Oberstleutnant hatte diesem Menschen mehrfach Arbeit verschafft. Als er aber hörte, dass Leonard Bloemers arbeitsscheu war, empfand er gegen den Mann ein gewisses Misstrauen; er verbot ihm daher das Haus. Leonard Bloemers verkehrte und wohnte aber trotzdem bei seinem Bruder.

    Der arbeitslose Leonard Bloemers war vielfach in arger Geldverlegenheit. Er machte daher eines Tages seinem Bruder und seiner Schwägerin den Vorschlag, den Oberstleutnant zu ermorden und sich in den Besitz seines Vermögens zu setzen."

    Frau Bloemers: „Ich räumte eines Tages die Wohnung des Oberstleutnants auf. Mein Mann und mein Schwager waren im Zimmer. Da sagte mein Mann: Wenn ich nur ein paar

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