Genießen Sie von Millionen von eBooks, Hörbüchern, Zeitschriften und mehr - mit einer kostenlosen Testversion

Nur $11.99/Monat nach der Testversion. Jederzeit kündbar.

Der Fall N. N.: Arbeitsklima
Der Fall N. N.: Arbeitsklima
Der Fall N. N.: Arbeitsklima
eBook42 Seiten12 Minuten

Der Fall N. N.: Arbeitsklima

Bewertung: 0 von 5 Sternen

()

Vorschau lesen

Über dieses E-Book

Erfolgsdruck und Existenzangst motivieren zum Amoklauf gegen Chef und Kollegen: ein Sittenbild aus der Führungsetage einer Schweizer Bank. Die Tragödie, die drei Menschenleben kosten sollte, war plötzlich und unvorhergesehen gekommen, in schrecklichem Kontrast zu ihrem Schauplatz.
SpracheDeutsch
Herausgebercc-live
Erscheinungsdatum15. Juli 2016
ISBN9783956165771
Vorschau lesen

Mehr von Christian Lunzer lesen

Ähnlich wie Der Fall N. N.

Rezensionen für Der Fall N. N.

Bewertung: 0 von 5 Sternen
0 Bewertungen

0 Bewertungen0 Rezensionen

Wie hat es Ihnen gefallen?

Zum Bewerten, tippen

Die Rezension muss mindestens 10 Wörter umfassen

    Buchvorschau

    Der Fall N. N. - Christian Lunzer

    Impressum

    Arbeitsklima

    Die Tragödie, die drei Menschenleben kosten sollte, war plötzlich und unvorhergesehen gekommen, in schrecklichem Kontrast zu ihrem Schauplatz, dem Büro eines renommierten, bekannten Schweizer Bankinstituts.

    Am Montag, dem 5. Juli 2004, trafen sich um 7 Uhr 50 morgens die leitenden Herren aus der Abteilung für Finanzberatung und Finanzplanung der Züricher Kantonalbank, Filiale Tessinerplatz, zu ihrer täglichen Routinesitzung. Die Abteilung war eine der zentralen Unternehmensfelder des Instituts. Der frühe Beginn war keineswegs ungewöhnlich, sondern durch die Art ihrer Arbeit gegeben. Etwa zehn Minuten nach Beginn der Besprechung sahen Kollegen, die ebenfalls schon so früh an ihrem Arbeitsplatz waren, wie ein weiterer Mitarbeiter der Abteilung das Haus betrat und zum Sitzungszimmer im dritten Stock hinaufging. Er war auf Urlaub gewesen, „ferienabwesend", wie später der Polizeibericht schrieb, und trug seltsamerweise immer noch, ganz gegen die Gebräuche der Bank, die von allen ihren Mitarbeitern seriöse Kleidung verlangte, Ferienkleidung. Vor dem Sitzungszimmer zögerte er kurz, und trat dann, um acht Uhr, ein, zog eine Faustfeuerwaffe und schoss, ohne ein Wort zu sagen, auf den die Sitzung leitenden Chef der Abteilung, der, in den Kopf getroffen, über dem Tisch zusammenbrach. Dann zielte er auf den rechts sitzenden stellvertretenden Abteilungsleiter, doch die Waffe versagte. Diesen Umstand benützten

    Gefällt Ihnen die Vorschau?
    Seite 1 von 1