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Bindungsangst beim Partner? – Beziehungsängste verstehen und gemeinsam überwinden

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Bindungsangst beim Partner? – Beziehungsängste verstehen und gemeinsam überwinden

Bewertungen:
3/5 (1 Bewertung)
Länge:
85 Seiten
43 Minuten
Herausgeber:
Freigegeben:
Oct 15, 2013
ISBN:
9783955774936
Format:
Buch

Beschreibung

Bei manchen Menschen lösen Themen wie das Heiraten – oder nur eine feste Beziehung zu haben! - regelrechte Panikgefühle und Fluchtinstinkte aus. Was für den einen Partner dann Ausdruck größter emotionaler Verbundenheit ist – "ich liebe dich und will dich unbedingt heiraten!" – sorgt bei dem anderen Partner dafür, dass sich die Nackenhaare aufstellen.

Dieser Ratgeber beleuchtet die Frage, warum die Aussicht auf eine feste Bindung in einigen Menschen regelrechte Panikgefühle erzeugt. Warum Bindung und Paarbeziehung bei manchen Menschen nicht für angenehme emotionale Nähe, sondern für einen emotionalen Käfig stehen, aus dem man so schnell wie möglich ausbrechen möchte - oder ihn gar nie betreten will. Wir werden uns dafür nicht nur die Frage stellen, was Bindung eigentlich ist, und daher auch einen kurzen Blick in die Erkenntnisse der Bindungstheorie werfen. Wir wollen auch beleuchten, welche Ursache und Folgen eine unsichere Bindung zu den ersten Bezugspersonen hat, und welche Spuren solche unsicheren Bindungen der Kindheit in der Einstellung des Erwachsenen zu festen Beziehungen und Bindungen hinterlässt.

Wir werden uns auch ganz allgemein fragen, wie man als (potenzieller) Partner Menschen mit Bindungsangst erkennt – und lernen kann, mit den Ängsten des anderen umzugehen und ihn womöglich auch Ängste zu nehmen. Denn natürlich macht es auch den Partner eines Menschen mit Bindungsangst unglücklich, wenn bestimmte Zukunftsperspektiven scheinbar "verbaut" werden.

Dieses Buch soll Betroffenen und ihren Partnern Wege aus dem Teufelskreis aus der Suche nach Nähe und der Angst vor Bindung aufzeigen. Betroffene sollen dabei der eigenen Angst ins Auge blicken lernen. Wenn es dann darum geht, mögliche Therapieformen aufzuzeigen, müssen wir auch verstehen lernen, dass die Bindungsangst keine Krankheit oder Störung ist, sondern das Symptom einer tiefer liegenden Angst und Unsicherheit. Und diese gilt es zu ergründen – auch in diesem Buch.
Herausgeber:
Freigegeben:
Oct 15, 2013
ISBN:
9783955774936
Format:
Buch

Über den Autor


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Buchvorschau

Bindungsangst beim Partner? – Beziehungsängste verstehen und gemeinsam überwinden - Tanja Svensson

Schlussbetrachtung

Einleitung

Für manche Menschen gibt es nichts Schöneres, als sich die Zukunft mit einem anderen Menschen in allen Facetten auszumalen. Bisweilen genügen bereits einige Monate einer Beziehung, um Partner von dem Thema „Heirat oder gar „Kinderkriegen sprechen zu lassen. Bei manchen Menschen zeigt sich dann ein Leuchten in den Augen – mag dieser Traum auch in ferner Zukunft liegen: Irgendwann will man all das einmal haben können.

Bei manchen Menschen aber lösen Themen wie das Heiraten – oder nur eine feste Beziehung zu haben! - regelrechte Panikgefühle und Fluchtinstinkte aus. Was für den einen Partner dann Ausdruck größter emotionaler Verbundenheit ist – „ich liebe dich und will dich unbedingt heiraten! – sorgt bei dem anderen Partner dafür, dass sich die Nackenhaare aufstellen. Solche Menschen versuchen vielleicht eine Weile lang, die Themen Heiraten oder Kinderkriegen auf die lange Bank zu schieben – „vielleicht später einmal – andere aber reagieren womöglich mit purer Aggression: „Lass mich mit dem Thema bloß in Ruhe!". Vielleicht aber nicken sie vordergründig alle scheinbar fest gefassten Entschlüsse ab: Aber am Tag der Hochzeit erscheinen sie nicht vor dem Altar. Das mag nach Hollywood-Liebesdrama klingen – aber Sie würden sich wundern, wie häufig so etwas oder ähnliches in der Realität geschieht! Wie häufig Menschen aus scheinbar innigen Liebesbeziehungen flüchten oder es gar nie dazu kommen lassen, sich an jemanden fest zu binden, weil sie eine tiefsitzende Angst hegen: Bindungsangst.

Dieser Ratgeber beleuchtet die Frage, warum die Aussicht auf eine feste Bindung in einigen Menschen regelrechte Panikgefühle erzeugt. Warum Bindung und Paarbeziehung bei manchen Menschen nicht für angenehme emotionale Nähe, sondern für einen emotionalen Käfig stehen, aus dem man so schnell wie möglich ausbrechen möchte - oder ihn gar nie betreten will. Wir werden uns dafür nicht nur die Frage stellen, was Bindung eigentlich ist, und daher auch einen kurzen Blick in die Erkenntnisse der Bindungstheorie werfen. Wir wollen auch beleuchten, welche Ursache und Folgen eine unsichere Bindung zu den ersten Bezugspersonen hat, und welche Spuren solche unsicheren Bindungen der Kindheit in der Einstellung des Erwachsenen zu festen Beziehungen und Bindungen hinterlässt.

Wir werden uns auch ganz allgemein fragen, wie man als (potenzieller) Partner Menschen mit Bindungsangst erkennt – und lernen kann, mit den Ängsten des anderen umzugehen und ihn womöglich auch Ängste zu nehmen. Denn natürlich macht es auch den Partner eines Menschen mit Bindungsangst unglücklich, wenn bestimmte Zukunftsperspektiven scheinbar „verbaut" werden.

Dieses Buch soll Betroffenen und ihren Partnern Wege aus dem Teufelskreis aus der Suche nach Nähe und der Angst vor Bindung aufzeigen. Betroffene sollen dabei der eigenen Angst ins Auge blicken lernen. Wenn es dann darum geht, mögliche Therapieformen aufzuzeigen, müssen wir auch verstehen lernen, dass die Bindungsangst keine Krankheit oder Störung ist, sondern das Symptom einer tiefer liegenden Angst und Unsicherheit. Und diese gilt es zu ergründen – auch in diesem Buch.

Wenn wir im Folgenden von „dem Partner oder „dem anderen spricht, so sind damit grundsätzlich Männer und Frauen in hetero- wie in homosexuellen Partnerschaften gemeint. Die Vereinheitlichung geschieht lediglich aus Gründen der Sprachökonomie.

Bindungsangst: Klischee und Realität

Wenn wir von Bindungsangst sprechen, schießen uns sofort einige Bilder und Klischees in den Kopf: Bindungsangst – das betrifft wohl den ewigen Junggesellen, der gut aussieht, und ein „toller Hecht ist, sich vor Frauen gar nicht retten kann – aber nie schafft es eine Frau, ihn wirklich „einzufangen und an die Leine zu legen. Ein wenig ist er ein „Lonesome Rider – immer unstet, immer auf der Suche, aber nie kommt er im Hafen der Ehe an. Sofort denkt man an so manchen prominenten Frauenschwarm wie Leonardo DiCaprio oder George Clooney, die zwar ständig Beziehungen mit wunderschönen und erfolgreichen Frauen eingehen, die aber ebenso regelmäßig, sobald die Öffentlichkeit darüber spekuliert, wann denn die „Hochzeitsglocken läuten, die Beziehung aus scheinbar heiterem Himmel beenden.

Natürlich spekuliert so manche Promi-Gazette gerne über Bindungsängste bei Prominenten. Das müssen wir an dieser Stelle gar nicht tun. Aber tatsächlich enthält dieses Bild ein Fünkchen Wahrheit.

Bindungsangst galt noch vor ein paar Jahren als typisch männliches Phänomen: Und natürlich stand dahinter das Bild des einsamen Wolfes, der Frauen zwar gerne erobert, sich aber nicht domestizieren lässt. Solch ein Bild taugt für Western und Actionfilme. Wir sollten heutzutage nicht mehr der Vorstellung anhängen, dass Männer Bindung und Nähe weniger stark benötigen als Frauen. In Teilen mag diese Vorstellung noch existieren, schließlich seien Frauen ja „schwach und „hilflos – und es gäbe nichts, dass sie sich sehnlicher wünschten, als die starken Arme eines fürsorglichen Mannes. Ein Mann dagegen brauche die Freiheit, vielleicht auch die Eroberung, und könne es nie zu lange bei einer Frau aushalten. Zumindest gelte das für einen bestimmten Typ Mann. Bindungsängste

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Was die anderen über Bindungsangst beim Partner? – Beziehungsängste verstehen und gemeinsam überwinden denken

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