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Die Gehirn-Retter: Vergessen Adieu! Das Anti-Demenz-Handbuch

Die Gehirn-Retter: Vergessen Adieu! Das Anti-Demenz-Handbuch

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Die Gehirn-Retter: Vergessen Adieu! Das Anti-Demenz-Handbuch

Länge:
302 Seiten
1 Stunde
Herausgeber:
Freigegeben:
17. Aug. 2015
ISBN:
9783958493599
Format:
Buch

Beschreibung

Eine Botschaft scheint bei den meisten Zeitgenossen nicht angekommen zu sein. Jeder Nährstoff, den wir heute zu uns nehmen, bildet die Basis für die Abermillionen Zellen, die in unserem Körper täglich neu entstehen. Das gilt uneingeschränkt genau so auch für das Gehirn. Unser Essen prägt die Gesundheit, ermöglicht unsere Leistungen und bestimmt mit, wie lange wir leben. Aber die Menschen verhalten sich nicht dementsprechend. Mehr als die Hälfte der Bevölkerung nimmt ab der Lebensmitte Nahrungs-Ergänzungs-Mittel ein, um einen Herz-Infarkt möglichst abzuwehren, um überschüssige Pfunde loszuwerden oder um Gelenke vor Arthrose-Schäden zu schützen. Die Zufuhr ausgewählter Vitamine, Aminosäuren, Spuren-Elemente und Enzyme dient langfristig der Prävention. Kaum jemand kümmert sich vergleichsweise mit einem ähnlichen Engagement um sein Gehirn. Es scheint, dass diese Menschen viel zuversichtlicher sind in Bezug auf jedes andere Organ. Jedenfalls bringt es die gezielte Nahrungs-Ergänzung als Option für den Erhalt der Gehirn-Gesundheit bis ins hohe Alter bisher nur auf eine unbedeutende Anhängerschar. Dieses E-Book definiert die häufigsten Bedrohungen der Gehirn-Gesundheit (es sind an die 60) und erläutert die pflanzlichen Substanzen, die unsere Gehirnzellen vor Entzündung, vor Oxidation und allen anderen Risiken am ehesten schützen können. Es sind viele Dutzend Phytostoffe - für jeden ist sicherlich das Passende dabei.
Herausgeber:
Freigegeben:
17. Aug. 2015
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9783958493599
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Buch

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Die Gehirn-Retter - Imre Kusztrich

Vergessen adieu!

Die Gehirn-Retter

Von Dr. Jan-Dirk Fauteck, Imre Kusztrich

Alle Rechte vorbehalten. Kein Teil des Werkes darf in irgendeiner Form (insbesondere durch elektronisches oder mechanisches Verfahren, Fotokopie, Mikroverfilmung oder Einspeicherung und Verarbeitung in elektronischen Systemen) ohne schriftliche Genehmigung des Verlages vervielfältigt oder verbreitet werden. Ausgenommen davon sind kurze Text-Zitate in Rezensionen.

Haftungsausschluss.

Die folgende Veröffentlichung dient ausschließlich Informations- und Lehrzwecken. Sie ist nicht als Ersatz für ärztlichen Rat oder medizinische Behandlung gedacht. Vor jeder gesundheitlichen Maßnahme sollte ein medizinischer Experte konsultiert werden. Die kombinierte Einnahme von Nahrungs-Ergänzung oder pflanzlichen Substanzen und verschriebenen Medikamenten ohne Zustimmung Ihrer Ärztin oder Ihres Arztes wird nicht empfohlen. Die Autoren, der Verlag, der Vertrieb und alle jene, die in dieser Veröffentlichung namentlich genannt werden, übernehmen keinerlei Haftung oder Verantwortung für Verluste oder Schäden, die durch die Informationen, die in dieser Veröffentlichung vermittelt werden, entstanden oder angeblich entstanden sind.

IGK-Verlag

7100 Neusiedl am See, Österreich

Copyright © 2015

ISBN: 9783958493599

Fotos: © azschach-Fotolia.com, Engel-Fotolia.com

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Option ohne Anhänger

Alarmierende Statistik

Die Gefahren

Sonderteil: Was das Gehirn fürchten muss – mit Recht

Inflammation

Oxidation

Inflammation-Oxidation-Kombo

Blut-Hochdruck

Toxisches Sitzen

Herz-Hirn-Risiko

Herz-Entzündung

Depression

Diabetes

Depression mit Diabetes

Isolation

Mobbing, Diskriminierung

Migräne

Zynismus, Verachtung

Schlaf-Störung

Internet-Sucht

Medizin-Scans

MRT-Kontrastmittel

Gehirn-Verletzung

Anti-Baby-Pille

Darm-Bakterien

Dehydration

Herpes-Viren

Pestizide, Umweltgifte

Pestizide und Parkinson

Schwer-Metalle

Fast Food, Junk Food

Medikamente

Statine

SSRI

Tranquilizer

Transfett-Säuren

Erregungs-Stoffe, Exzito-Toxine, Neuro-Toxine

Mononatriumglutamat, MSG

Aspartam

Mehr als 70 Erregungs-Zusätze

Homocystein

Diät-Getränke

Alkohol

Nikotin

Cannabis, Haschisch und Marihuana

Fluorid

Zucker-Sucht

Kaffee

Gluten

Soja

Vitamin B12-Mangel

Die Krankheit Einsamkeit

Mobil-Telefone

Multi-Tasking

Boxen

Trampolin

Gehirn-Verletzung

Kopfball

CARB-Syndrom

Wege aus dem CARB-Syndrom

Unterschätzte Gefahr: Diabetisches Gehirn

Grain Brain-Theorie

Keton-Diät

Die Retter

Sonderteil: Was das Gehirn dringend nötig hat – mit Sicherheit

Essbare Gehirn-Gesundheit

Omega3-Fettsäuren gegen inflammatorischen Stress

Omega3-Fettsäure DHA

Anti-Oxidantien, Radikale-Fänger gegen oxidativen Stress

Vitamin C

Vitamin E

Konkrete Anti-Alzheimer-Strategie: Vitamin E

Beta-Carotin

Co-Enzym Q10

Alpha-Linolsäure, ALA

Kreatin

Ginkgo biloba

Magnesium

Sonderrolle Curcumin

Konkrete Anti-Alzheimer-Strategie: Curcumin

Sonderrolle Resveratrol

Vitamin D

B-Vitamine

B-Vitamine & Omega3-Fettsäuren

Sonderrolle Folsäure

Sonderrolle Vitamin B12

Kava

Grüne Minze

Mucuna pruriens

Schwarze Johannisbeere

MIND-Diät

Alkohol, mäßig

Tyrosin

Krillöl

Sauerkraut

Schokolade

Safran

Kanna

Gesund-Bakterien

Ballast-Stoffe

Inulin, Frukto-Oligosaccharide

Phosphatidyl-Serin

Acetyl-L-Carnitin

Grüner Tee

Anti-Schlaganfall-Substanzen

Melatonin

Testosteron

Pregnenolon

Bei Serotonin-Mangel läuft die Lebensuhr schneller

Wachstums-Hormon, HGH

Gesund-Macher chronobiologisch

Gehirn-Helfer morgens

Gehirn-Helfer abends

Verblüffende Wissenschaft

Gehirn-Training gegen falsche Ernährung

Alzheimer-Hock-Test

Alzheimer – ein Frauen-Risiko

Gehirn-Lebens-Stil

Gehirn und Rückenschmerz

Lymph-Gefäß-System

Hauttest verrät Demenz

Fünf überraschende erste Anzeichen von Demenz

Alzheimer-Früherkennungs-Test

Kaiserschnitt-Entbindung

Gefährliche Verführung: Lotterie

Gefährliche Verführung: Kredit-Karten

Resilienz

Testfall Apple-Logo

Das soziale Gehirn

Elliott-Wellen

Facebook-Gehirn

Teenager-Gehirn

Teenager-Last

Elf positive Effekte

Linke Gehirn-Hälfte, rechte Gehirn-Hälfte

Rechts-Links-Ungleichgewicht

Gute Laune

Bäume

Musik

Intellektuelle Aktivität

Attacken gegen die Erb-Substanz

Gehirn-Fitness

Chronisches Erschöpfungs-Syndrom - keine Psycho-Störung

Blut-Gruppe

Alters-Stress abfedern

Gehirn-Gesundheits-Apps

Liebes-Aus überwinden

Gehirn-Jogging

Kunst-Herz

Schlaganfall-Anzeichen

Auf den Punkt gebracht

Sonderteil: Wir besitzen mehr als ein Gehirn

Einleitung

Nehmen Sie die Zahl 100, ziehen Sie sieben ab, erneut sieben, wieder sieben und noch einmal sieben.

Ist Ihr Ergebnis 72?

Dann kann man Ihnen nur gratulieren.

Studien belegen, dass die Fähigkeit zu einfachen mathematischen Aufgaben typischerweise eines der ersten Opfer ist, wenn mentale Leistungen während der Entwicklung von Krankheiten wie Alzheimer verloren gehen.

Über das Gehirn gelingen der wissenschaftlichen Elite fast im Wochentakt wichtige Erkenntnisse, aber die Öffentlichkeit nimmt sie kaum wahr.

Sehen Sie selbst, was Ihnen dadurch entgeht.

Erkenntnis Nummer 1. Bei aufrechtem Sitzen mit voraus gerichtetem Blick ist es praktisch unmöglich, hoffnungslose, hilflose, ohnmächtige Erinnerungen zurückzurufen oder sich depressiv zu fühlen. Gleichzeitig fällt es in dieser positiven Körperhaltung ungemein leichter, ermunternde Gedanken und Erwartungen zu kreieren.

Wie ist das zu erklären?

Mit Hilfe der Nerven erreicht das Gehirn jede Zelle unserer Organe, aber das ist keine Einbahnstraße. Auch unser Körper übt Einfluss aus auf das Gehirn und auf unser Denken.

Forscher an der San Francisco State University prüften 2004 die Auswirkung einerseits aufrechter und andrerseits schlampiger Haltung von Studenten auf ihre Fähigkeit, sowohl positive wie negative Überlegungen ins Gedächtnis zurückzurufen.

Seit den frühen 1940er-Jahren wird ein alarmierender Anstieg an Depressionen registriert. Ungefähr zur selben Zeit kam die senkrechte Rückenlehne aus der Mode und die Menschen entschieden sich zunehmend für eine lässige Positur, bei der sie die Hüften weit vor den Schultern lagern. Der Siegeszug von Sofas, Couches und Sitzmöbeln für bequemes Herumlungern setzte ein. Spätestens unsere Konzentration mit heruntergebeugtem Schädel auf IPhones hat diese ungesunde Stellung fest zementiert – offensichtlich der kürzeste Weg zu niedriger Energie und zu negativen Gedanken.

Erkenntnis Nummer 2. Unzureichende Spiegel von Vitamin D im Blut sind kennzeichnend für Menschen mit Schlaf-Störungen, depressiver Lebens-Einstellung oder Schwierigkeiten sowohl privat wie im Beruf. Unter an schwerer Neurose leidenden 166 Patienten wurde als eine Ursache von mentaler Störung, Realitätsverlust, Angstpsychose, Halluzinationen oder Schizophrenie bei 82 Prozent ein Mangel an dem so genannten Sonnenvitamin diagnostiziert.

Erkenntnis Nummer 3. Wenn Sie das nächste Mal Ihre Zähne putzen, denken Sie ruhig an Ihr Gehirn. Durch mangelnde Mund-Hygiene droht nicht nur Karies, sie erhöht auch das Risiko für Alzheimer.

Den letzten Zweifel daran räumten Forscher der University of Central Lancashire aus. Sie fanden im Gehirn-Gewebe verstorbener Alzheimer-Patienten sehr hohe Belastungen durch Bakterien, die für die häufigste Zahnfleisch-Erkrankung verantwortlich sind. Diese Porphyromonas gingivalis leben im Mundraum. Je stärker sie sich vermehren, umso größer wird die Wahrscheinlichkeit, dass sie beim Kauen oder bei einem operativen Eingriff aus der Schleimhaut in den Blutstrom gelangen und trotz der Blut-Hirn-Schranke die weißen, grauen und rosa Zellen erreichen. Rosa? Ja, ein Teil der dunklen Substantia nigra ist stark mit Eisen angereichert, dem rötlichen vierthäufigsten Element der Erde. Bei den Abwehr-Reaktionen gegen die Mund-Bakterien kommen chemische Substanzen zum Einsatz, die offenbar maßgeblich auch zum Absterben gesunder Nerven-Zellen führen. Diese Veränderungen in der Gehirn-Struktur sind nachweisbar und unterscheiden sich nicht von jenen, die für eine Alzheimer-Erkrankung typisch sind – alles wegen schlechter Mund-Hygiene.

Die Studie klärte nicht darüber auf, ob Zahnfleisch-Bakterien ihre Krankheit ausgelöst oder ein bereits bestehendes Leiden verstärkt hat.

Manchen Studien-Ergebnissen wird nur der Experte entnehmen, dass die weißen und grauen Zellen des Gehirns im Mittelpunkt der Untersuchung standen.

Sind Sie schlecht organisiert? Meistens zu spät? Unkontrolliert? Impulsiv? Diese scheinbar harmlosen Charakterzüge könnten sich denkbar schlecht auf Ihre Gesundheit auswirken.

Ein Team der University of California unter der Leitung von Professor Dr. Howard S. Friedman hat in der Fachzeitschrift Health Psychology im Jahre 2008 eine alarmierende Hochrechnung veröffentlicht, gewonnen aus den Daten von fast 9.000 Studien-Teilnehmern. Nach dieser These leben gewissenhafte, pflichtbewusste Menschen zwei bis vier Jahre länger. Schuld sind wie fast immer mehrere Faktoren, und einer der maßgeblichsten betrifft die belastende Ausschüttung bestimmter Hormone unter häufig wiederkehrendem Stress.

Option ohne Anhänger

Eine Botschaft scheint bei den meisten Zeitgenossen nicht angekommen zu sein. Jeder Nährstoff, den wir heute zu uns nehmen, bildet die Basis für die Abermillionen Zellen, die in unserem Körper täglich neu entstehen. Das gilt uneingeschränkt genau so auch für das Gehirn.

Unser Essen prägt die Gesundheit, ermöglicht unsere Leistungen und bestimmt mit, wie lange wir leben.

Aber die Menschen verhalten sich nicht dementsprechend.

Mehr als die Hälfte der Bevölkerung nimmt ab der Lebensmitte Nahrungs-Ergänzungs-Mittel ein, um einen Herz-Infarkt möglichst abzuwehren, um überschüssige Pfunde loszuwerden oder um Gelenke vor Arthrose-Schäden zu schützen. Ihr Blick ist dabei locker und optimistisch meist zehn, 15 Jahre voraus gerichtet: Das Ziel ist in weiter Ferne angesiedelt. Die Zufuhr ausgewählter Vitamine, Aminosäuren, Spuren-Elemente und Enzyme dient langfristig der Prävention.

Fast ebenso viele setzen auf ärztlich verschriebene Medikamente gegen bestehende Beschwerden. Jeder dritte Kranken-Versicherte schluckt Substanzen gegen erhöhte Werte von Blut-Fetten oder hohen Blut-Druck. Die Tendenz ist steigend. Besonders Menschen mit niedrig bemessenen kardiovaskulären Gefahren lassen sich immer häufiger zur lebenslangen Einnahme von Statinen bewegen. Die durch sie zu erzielende Lebens-Verlängerung macht für die meisten vielleicht vier bis zwölf Monate aus - statistisch. Dafür tauschen sie erhebliche Nebenwirkungen ein.

Kaum jemand kümmert sich vergleichsweise mit einem ähnlichen Engagement um sein Gehirn. Es scheint, dass diese Menschen viel zuversichtlicher sind in Bezug auf jedes andere Organ. Jedenfalls bringt es die gezielte Nahrungs-Ergänzung als Option für den Erhalt der Gehirn-Gesundheit bis ins hohe Alter bisher nur auf eine unbedeutende Anhängerschar.

Zwei alarmierende Erkenntnisse im Sommer 2015 hätten mit Sicherheit Schlagzeilen produziert, wären Krebs oder Herzleiden das Thema gewesen. Es ging aber nur um das Gehirn – und leider ist das wichtigste menschliche Organ immer noch nicht in der vordersten Ebene unseres Bewusstseins angekommen.

Was meldete die führende Informations-Plattform moderner amerikanischer Ärzte MedPage Today an zwei aufeinanderfolgenden Tagen Juli 2015?

Erstens: Menschen mit Zucker haben eine erkennbar verschlechterte Durchblutung der Gehirngefäße. Der Blutfluss unterschied sich um bis zu 50 Prozent vom Normalmaß.

Die Abnahme der Flussgeschwindigkeit setzte schon nach zwei Jahren Zucker-Krankheit ein und ist ein bedeutender Faktor im allmählichen Verlust kognitiver Leistungen. Diabetes Typ 2 gilt seit Langem als Demenz-Risiko, wegen der Gefäßschädigung durch hohe Glukosewerte und Entzündungsprozesse. In Deutschland sind rund vier Millionen Menschen wegen Diabetes in Behandlung und möglicherweise doppelt so viele prä-diabetisch, ohne es zu wissen.

Zweitens: Ein überstandener Schlaganfall, der sich in Deutschland täglich 420 Mal ereignet, beschleunigt später die Abnahme mentaler Leistungen signifikant.

Die Chancen durch klug gewählte Gehirn-Retter sind enorm. Denn alle Voraussetzungen sind gegeben.

Der gesunde Organismus kann ein Bündel von eigenen Maßnahmen aktivieren, alle nerv-schützend oder nerv-erneuernd. Einige Reaktionen werden vom individuellen Lebens-Stil mitbestimmt. Das gilt neben der gewöhnlichen Ernährung auch für Mikro-Nährstoffe, sowie für Anti-Oxidantien. Eine große Rolle spielen körperliche Aktivitäten und intellektuelles Engagement.

Die größten Erwartungen verbinden sich jedoch mit der Effektivität von speziell auf das Gehirn ausgerichteter optimaler Ernährung zum Erhalt der geistigen Fähigkeiten und zur Vermeidung von kognitiven Einschränkungen im Alter.

Denn es ist ein geniales Geschenk der Evolution, dass bestimmte pflanzliche Substanzen nach Verzehr im menschlichen Organismus gewünschte Wirkungen erzielen.

Aber kaum jemand sieht darin für sich die oberste Priorität.

Das steht in krassem Widerspruch zum Ergebnis einer Studie im April 2015. 57 Prozent der Befragten fürchteten in erster Linie und am allermeisten einen Verlust ihrer mentalen Fähigkeiten. Die Leiterin der Untersuchung brachte es auf den Punkt: „Die Menschen haben mehr Angst um ihr Gehirn als um alles Übrige, aber sie sie haben keine Ahnung, was sie dagegen tun sollten oder könnten."

Wetten, dass dieses EBook Sie in diesem Punkt nicht enttäuschen wird.

Alarmierende Statistik

Alle heute verfügbaren Zahlen scheinen die wirkliche Problematik zu unterschätzen. Das gilt auch für die Hoch-Rechnung in Bezug auf Menschen unter uns, die mit einer der zehn häufigsten Erkrankungen des Gehirns fertig werden müssen.

Nach der jüngsten Statistik leben in Deutschland 16.820.000 Menschen, die 65 Jahre oder älter sind. Sie stellen fast zwanzig Prozent der Bevölkerung. Innerhalb der nächsten zehn Jahre wird ihre Zahl um die Hälfte zunehmen.

Die Barmer GEK, ein Träger der gesetzlichen Kranken-Versicherung, stufte von den im Jahre 2009 verstorbenen Mitgliedern über 60 Jahren deutlich mehr als ein Drittel als demenzkrank ein. Unter den Männern waren 29 Prozent, unter den Frauen 47 Prozent betroffen. Der große Unterschied von Geschlecht zu Geschlecht wird vor allem mit dem höheren Sterbe-Alter der Frau erklärt.

Schätzungen lassen befürchten, dass bei der Hälfte aller Patienten im Senioren-Alter ab 65 Jahren bei vorhandener Demenz diese Diagnose nicht gestellt wird … und die Krankheit unbehandelt bleibt!

Die harten Ergebnisse aus einer Umfrage für die amerikanische Alzheimer-Gesellschaft zeigen, dass im Alters-Segment 65 bis 74 jede siebente Person, 14 Prozent, an Alzheimer erkrankt ist. Dieser Anteil steigt zwischen 74 und 85 auf 44 Prozent und sinkt danach wieder. Zwei Drittel der Erkrankten sind Frauen.

Heute werden in Deutschland erst wenig mehr als 1,5 Millionen Menschen mit einer Erkrankung des Gehirns medizinisch versorgt.

Mehr als zwei Drittel leiden an der Alzheimer-Demenz. Bis 2050 soll sich ihre Zahl verdreifachen. Und doch ist Demenz nicht unausweichlich vom Schicksal vorgegeben. Betrachten wir Menschen um die 65 herum genauer, zeigen nur etwa zehn Prozent bemerkenswerte Anzeichen mentaler Einschränkungen. Und während diese Probleme rapide zunehmen, da wir älter werden, sind mindestens die Hälfte weiterhin mit normalen Denk-Fähigkeiten gesegnet, sogar noch Neunzigjährige.

Am Abend vor seinem Tode verlangte der 77jährige Albert Einstein einen spitzen Bleistift und einen neuen Schreibblock.

Die Gefahren

Sonderteil: Was das Gehirn fürchten muss – mit Recht

Die schlimmsten Sorgen betreffen bereits das Gehirn, wenn Menschen an das Alter denken. Körperliche Einschränkungen stellen nur für 43 Prozent die größte Bedrohung in ihrer Zukunft dar.

Bei einer Erhebung 2011 berichteten 13 Prozent der Befragten über 60 von selbst bei sich entdeckter Konfusion, aber 81 Prozent der Menschen mit kognitiven Problemen gingen nicht deshalb zum Arzt.

Das gilt auch heute: Die meisten wissen nicht, was sie dagegen tun könnten.

Diese Lektüre kann das entscheidend ändern.

Die folgende Aufzählung kann weder für jeden Einzelnen in gleichem Maße zutreffend, noch vollständig sein. Überlegen Sie in Ruhe, welchen Wert diese Informationen für Sie persönlich haben und wie sehr Ihr Gehirn profitieren könnte, würden Sie sich die eine oder andere daraus abgeleitete Erkenntnis zu Eigen machen.

Um eine Schluss-Folgerung sollte sich jedoch niemand drücken: Falsche Alltags-Entscheidungen in Bezug auf unseren Lebens-Stil , auf die Ernährung und die körperlichen Aktivitäten haben mit großer Wahrscheinlichkeit chronische Entzündungs-Prozesse auch im Gehirn, eine unzureichende Blut-Versorgung und am Ende Schädigungen des Gehirn-Gewebes zur Folge.

Während Sie jetzt nach und nach über potentielle Feinde für die Gehirn-Gesundheit informiert werden, sollten Sie gleichzeitig bedenken: Glücklicherweise können viele problematische Faktoren geändert oder wenigstens abgemildert werden … was beginnend mit dem Sonderteil Die Retter: „Was das Gehirn dringend nötig hat – mit Sicherheit" näher erklärt wird.

Inflammation

Ein Wort aus sechs Buchstaben scheint ein Lieblings-Begriff der Wissenschaft zu sein. Stress. Schlicht mit diesem Begriff werden die beiden vielleicht dramatischsten Risiko-Faktoren für

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