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Hör mal, Oma! Ich erzähle Dir eine Geschichte vom Wald
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eBook91 Seiten55 Minuten

Hör mal, Oma! Ich erzähle Dir eine Geschichte vom Wald

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Über dieses E-Book

Hör mal, Oma! Ich erzähle Dir eine Geschichte vom Wald Waldgeschichten - von Kindern erzählt 30 Geschichten und Märchen vom Wald für Enkel, Eltern und Großeltern "Gestern", murmelte die Blüte versonnen. "Ja, gestern war ich die Schönste hier im Strauch gewesen. Oh, was habe ich nicht alles erlebt! Eine kleine Elfe hat mich besucht. Mit einem zart duftenden Pinsel hat sie mein Blütenkleid rosa bemalt. Die Fee der Blütendüfte hat mich umarmt und mir meinen brombeersüßen Blütenduft geschenkt. Bienen sind gekommen, Wespen, Hummeln, Käfer, Ameisen und Fliegen. Alles aus der Waldwelt haben sie mir berichtet. Alles, was sie wussten. Und jede, ich sage euch, jede von ihnen hat mich meiner Schönheit und meines Duftes wegen geliebt, gelobt und verehrt." Die alte, welkende Blüte atmete versonnen den Duft des Waldes ein, dann..." Vom Wald und Erlebnissen im Wald handeln die Geschichten und Märchen in diesem Erzählband. Geschichten vom Wald in allen Jahreszeiten, im Frühling, Sommer, Herbst, Winter und zur Weihnachtszeit, von Blumen, Blättern und Bäumen, von Waldtieren, Feen, Elfen und zweibeinigen Waldbesuchern, von Spaß, Zaubermomenten und kleinen Wundern von Vergnügungen in der Natur, guter Laune und leisen Freuden. Freuden - für jeden Tag eine oder zwei oder drei oder ganze viele mehr.
SpracheDeutsch
Erscheinungsdatum2. Sept. 2013
ISBN9783955773311
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    Buchvorschau

    Hör mal, Oma! Ich erzähle Dir eine Geschichte vom Wald - Elke Bräunling

    Jahr

    Elke Bräunling

    Hör mal, Oma!

    Ich erzähle Dir eine Geschichte vom Wald

    Waldgeschichten - von Kindern erzählt

    Für Dich, der Du mich die Liebe zum Wald gelehrt hast

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    Copyright © 2013 Elke Bräunling

    http://www.elkeskindergeschichten.de

    edition arttaeglich

    All rights reserved

    Anstelle eines Vorworts

    Für Oma und Opa!

    Hör mal, Oma! Hör mir zu!

    Ich komme dich besuchen

    zu Kakao und Kuchen.

    Ich bringe dir eine Geschichte,

    ein paar Bilder noch dazu.

    Und wir machen’s uns gemütlich,

    nur wir beide, ich und du.

    Hör mal, Opa! Hör mir zu!

    Vom Wald wolln wir heut träumen,

    von Blumen, Wiesen, Bäumen.

    Ich bringe dir ein Blumensträußchen

    und einen Birkenzweig dazu.

    Und wir machen’s uns gemütlich,

    nur wir beide, ich und du.

    Opa Meier und der Frühlingsbote im Wald

    An diesem Morgen lag zum ersten Mal Frühlingsduft in der Luft. Endlich! Die ersten Sonnenstrahlen hatten die Bäume, Büsche, Blumen und Gräser rosa angemalt und später in ein sattes helles Sonnenlicht getaucht. Schön sah das aus.

    Opa Meier genoss diese zarte Morgenstimmung. Schon früh war er im Wald unterwegs. Er liebte es, den beginnenden Tag in der Stille der Natur Willkommen zu heißen. Und er liebte ganz besonders die ersten Tage im Frühling, die das Leben wieder heller und fröhlicher machten. Andächtig fast blieb er stehen, atmete tief ein und genoss das neue Leben in diesem jungen Jahr.

    „Frühling! Wärme! Wie schön es ist, die Sonne im Wald zu begrüßen!", murmelte er.

    Langsam stieg die Sonne himmelwärts. Ihre Strahlen wärmten die Luft. Ein Sonnenstrahl streichelte Opa Meiers Nase. Er fühlte sich warm an.

    „Danke, dass du uns den Frühling bringst! Opa Meier winkte der Sonne zu. „Wie sehr ich mich freue!

    „Ich mich auch! Ja, ich freue mich auch!, ertönte da eine Stimme. „Und deshalb bin ich soeben von meiner Reise aus dem Süden zurückgekehrt.

    Opa Meier erschrak. Wer war es, der hier mitten im Wald seine Freude an diesem ersten warmen Frühlingsmorgen teilte? Suchend blickte er sich um, drehte sich um die eigene Achse, doch er konnte niemanden entdecken. Nur ein zitronengelber Schmetterling umkreiste seine Nase und flatterte dann weiter über die Wiese zu den blühenden Schlehen hinüber. Es sah aus, als tanzte er ein Frühlingstänzchen in der Luft.

    „Hier bin ich. Klapp! Klapp! Von ganz nahe klang die Stimme nun, begleitet von lautem Geklapper. „Neben den Weiden.

    „Ach, dort steckst du?" Opa Meier linste hinter die Büsche.

    Ein Vogel stand da und klapperte laut mit dem langen Schnabel. Klapp! Klapp!

    So einen großen, weißen Vogel mit schwarzen Flügelfedern, langen rosaroten Beinen und einem fröhlich klappernden Schnabel hatte Opa Meier hier im Wald schon viele Jahre nicht mehr gesehen. Und ein Vogel, der sprechen konnte, war ihm noch nie begegnet? Oder träumte er das nur? Er wischte sich über die Augen.

    „Klapp! Klapp!, antwortete der seltsame Fremde. „Hier bin ich gelandet. Das Futter war knapp. Er blickte hinüber zum Bach. „Sag, finde ich hier genügend Frösche und Schnecken und Regenwürmer? Ich bin hungrig."

    Opa Meier schmunzelte. Auf Frösche, Schnecken, Regenwürmer hatte er wenig Appetit. Aber diese Begegnung war ja nur ein Traum. „Du bist schon ein komischer Vogel!", lachte er.

    „Ein Frühlingsbote bin ich, erwiderte der Vogel hoheitsvoll. „Wir Störche nämlich künden den Frühling an. Hörst du? Klapp! Klapp!

    „Klapp! Klapp! Ja, ich höre!, sagte Opa Meier und verneigte sich voller Ehrfurcht vor dem Storch. „Gut, dass du endlich da bist, Frühlingsbote! Wir warten schon lange auf dich. Danke, dass du den Frühling mitgebracht hast.

    „Bitte, bitte. Gern geschehen. Klapp! Klapp! Doch nun muss ich weiter. Ich habe viel zu tun. Klapp! Klapp!"

    „Klapp! Klapp!", sagte auch Opa Meier, doch da war der Frühlingsbote auch schon verschwunden.

    Opa Meier blinzelte. Hatte er diese Begegnung wirklich nur geträumt? Darüber grübelte er noch viele Tage nach. Aber sei’s drum. Er liebte jene Träume - und kleinen Wunder -, denen er im Wald immer wieder einmal begegnete.

    Waldfrühling und Glückskäfer

    Es wird wärmer im Wald. Jeden Tag ein bisschen mehr. Und endlich regt es sich am Boden der kleinen Lichtung am Rande des großen Waldes. Die Glückskäfer erwachen. Das Kind sieht sie genau. Überall kriechen sie aus ihren Winterschlafplätzen hervor. Manche taumeln fast vor Müdigkeit, überwältigt von der lockend milden Luft. Und wieder andere müssen aufgeweckt werden.

    Aber nun mal zu!

    „Ja, beeilt euch!", ruft das Kind, das mit seinem Großvater zur Frühlingssuche und zum Glückskäfer-Aufwecken in den Wald gekommen ist.

    Der Großvater lächelt. „Psst!", flüstert er. „Augen auf und Ohren gespitzt! Der Waldfrühling ist

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