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Homöopathie für Säuglinge

Homöopathie für Säuglinge

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Homöopathie für Säuglinge

Länge:
134 Seiten
52 Minuten
Herausgeber:
Freigegeben:
Oct 3, 2015
ISBN:
9783958493698
Format:
Buch

Beschreibung

Viele Beschwerden des Säuglingsalters können mit Homöopathie einfach und natürlich behandelt werden. In diesem Buch erhalten Sie praktische Hinweise zur homöopathischen Behandlung in den folgenden Themenbereichen: Geburt, Stillen, Brustdrüsenentzündung, Speien und Erbrechen, Bauchkrämpfe und Blähungskoliken, chronisches Säuglingsschreien, Durchfall, Verstopfung, Zahnungsbeschwerden, Hautausschläge, Milchschorf, Windeldermatis, Muttermale, Fieber, Schnupfen, Husten.
Herausgeber:
Freigegeben:
Oct 3, 2015
ISBN:
9783958493698
Format:
Buch

Über den Autor


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Buchvorschau

Homöopathie für Säuglinge - Dr. med. Johannes Schön

Homöopathie für Säuglinge

Dr. Johannes Schön

Inhaltsverzeichnis

Einführung

Geburt

Der chronisch schreiende Säugling

Impfungen

Probleme beim Stillen

Brustdrüsenentzündung

Versiegender Milchfluss

Speien und Erbrechen bei Säuglingen

Bauchkrämpfe und Blähungskoliken

Durchfall

Verstopfung

Zahnungsbeschwerden

Hautausschläge

Milchschorf

Windeldermatis

Muttermale

Fieber

Schnupfen

Husten

Hausapotheke

Einführung

Die homöopathische Behandlung von Säuglingen ist besonders erfolgversprechend und heilsam, denn der kindliche Organismus reagiert dankbar und prompt auf die homöopathischen Mittel. Die ihm eigenen Selbstheilungskräfte werden damit unterstützt und nicht unterdrückt.

Säuglinge sind besonders empfänglich für die vielen Sinneseindrücke und deswegen auch für homöopathische Mittel. Die homöopathischen Arzneien sind für Kinder und Erwachsene prinzipiell die gleichen, wenn auch im Säuglingsalter andere „Schattierungen" des Arzneimittelbildes im Vordergrund stehen.

Dosierung homöopathischer Arzneimittel

Für homöopathische Behandlung gilt allgemein, dass die Wahl des richtigen Arzneimittels für den Erfolg entscheidender ist als dessen Dosierung. Dennoch sollten einige Grundregeln eingehalten werden, welche die Potenz, die Einnahmehäufigkeit und die Einnahmedauer betreffen.

Zum generellen Verständnis der Homöopathie und der Wirkungsweise homöopathischer Potenzen sei auf mein Buch „Einführung in die Homöopathie" hingewiesen.

Dosierung bei Säuglingen:

• Wir verwenden die niedrigen Potenzen (D 3, D 6, C 6, D 12, C 12) bei Säuglingen in folgender Dosierung: 3 Globuli dreimal täglich im Mund zergehen lassen. (Bei Erwachsenen und größeren Kindern 5 Globuli.)

• Prinzipiell macht es keinen Unterschied, ob die homöopathischen Mittel in Form von Tropfen, Tabletten oder Globuli eingenommen werden, weil allein die Art der Information ausschlaggebend ist und nicht der Informationsträger. Tropfen enthalten allerdings Alkohol und sind für Säuglinge deswegen nicht zu empfehlen.

• Die Dosis von 3 Globuli entspricht in etwa einer Tablette oder 3 Tropfen.

• Bei höheren Potenzen als die D 30 genügt eine einmalige Einnahme von 3 Globuli. Danach lassen wir das Mittel auswirken.

• In sehr akuten Fällen, in denen wir einen möglichst schnellen Wirkungseintritt wünschen, können wir 3 Globuli sofort geben und dann 10 Globuli in einem halben Glas Wasser (ohne Kohlensäure) auflösen. Wir verrühren (verkleppern) kräftig, am besten mit einem Plastiklöffel. Von dieser Lösung geben wir alle halbe Stunde einen halben Teelöffel voll. Vor jeder Einnahme nochmals kurz verkleppern. Sobald die Beschwerden sich bessern, die Einnahmehäufigkeit verringern.

C- und D-Potenzen oder eine 6. und eine 12. Potenz sind gegeneinander austauschbar. Entscheidend für den Heilerfolg ist vorwiegend die Wahl des richtigen Arzneimittels.

Die Arzneimittel werden in den einzelnen Kapiteln folgendermaßen dargestellt:

• Anfangs erfahren sie zu jedem Arzneimittel Hinweise und wissenswerte Informationen.

• Dann werden die wichtigsten Symptome stichpunktartig geschildert. Bewährte Schlüsselsymptome werden fett gedruckt hervorgehoben.

• Sofern eine klare Erkrankungs-Ursache bekannt ist, wird diese in dem separaten Unterpunkt „Causa" genannt.

• Die Modalitäten können oft hinweisend für die Mittelwahl sein und bezeichnen die Besserung bzw. Verschlechterung der Symptome unter bestimmten Umständen.

• Unter „Besonderheiten" erfahren Sie Unterscheidungshilfen zu anderen Mitteln und andere Hinweise, welche die Arzneimittelwahl erleichtern sollen.

Geburt

Das Kind hat 9 Monate lang in einer warmen, dunklen, nährenden Höhle verbracht. Bei der Geburt muss es sich unter der großen Muskelanspannung der Gebärmutter winden und drehen, um den äußerst engen Geburtskanal zu weiten und den Weg durch die mütterlichen Beckenknochen hindurch nach draußen zu finden. Erschöpft, angestrengt und oft durch einen akuten Sauerstoffmangel existentiell bedroht erreicht es das Freie und muss innerhalb kürzester Zeit seine Atmung in Gang bringen.

Wenn es eine liebevolle und abgedunkelte, wärmende Umgebung vorfindet, kann das Kind diese schwere Zeit getrost hinter sich lassen. Mutter und Kind werden sich in den kommenden Wochen kennenlernen und aufeinander einstellen. Das Kind ist darauf angewiesen, hat es doch noch keinerlei Möglichkeiten, alleine in dieser neuen und fremden Welt zurechtzukommen. Die mütterliche Stimme hat es schon während der Schwangerschaft im Bauch der Mutter gehört und erkennt den vertrauten Klang wieder. Innerhalb kurzer Zeit erkennt es die seine engeren Bezugspersonen, wie zum Beispiel den Vater, die Großeltern und die Geschwister an ihrer Stimme, an ihrem Geruch und erst später an ihren Gesichtern. In seiner vertrauten Umgebung wächst es, entwickelt seine Fähigkeiten und macht sich auf den Weg in das bewusste menschliche Dasein.

Aus homöopathischer Sichtweise ist diese erste Zeit nach der Geburt sehr prägend für das spätere Lebensgefühl und die gesundheitliche Stabilität. Die Vitalkraft des Kindes ist, abgesehen von genetischen Faktoren, noch wie ein unbeschriebenes, weißes Blatt. Die ersten Lebenserfahrungen und Sinneseindrucke prägen sich tief in die seelischen Schichten des neugeborenen Menschen ein. Solche der Lebensenergie im frühesten Lebensalter aufgeprägten Störungen sind dem

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