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Schizoid: [:/reborn]

Schizoid: [:/reborn]

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Schizoid: [:/reborn]

Länge:
73 Seiten
46 Minuten
Herausgeber:
Freigegeben:
Nov 23, 2016
ISBN:
9783741274589
Format:
Buch

Beschreibung

Damit wurden die Spielarten härter... Die Menschen rabiater... Mein Nachtleben wurde heftiger, während sie mich, diesen minderjährigen Jungen, nur weiter zerstörte.

Mit Schizoid [:/reborn] berichtet Leif Koch gnadenlos ehrlich, knallhart und ungeschönt von seinem Leben, das bisher alles andere als harmonisch verlief.

Eine Abrechnung mit Vergangenem und mit sich selbst, das nicht immer etwas für zarte Gemüter ist, aber doch das wahre Leben widerspiegelt.

Beginnt er damit seinen Neustart und bietet dem Leser nicht nur tiefe Einblicke in sein Leben, sondern überbringt eine wirklich lesenswerte Botschaft und bleibt dabei sogar seinen Prinzipien treu.
Herausgeber:
Freigegeben:
Nov 23, 2016
ISBN:
9783741274589
Format:
Buch

Über den Autor

Leif Koch wurde 1990 in Thüringen geboren und beschreitet mit der Erstveröffentlichung von "Schizoid [:/reborn]" einen neuen Abschnitt in seinem Leben. Viele Schicksalsschläge ließen seinen Lebensweg bisher sehr steinig verlaufen und doch hat er nie aufgegeben und sich zu dem kreativen Menschen entwickelt, der er heute ist. Dieses Buch ist sein Start in ein vollkommen neues Leben und eine Zukunft voller Hoffnung.


Buchvorschau

Schizoid - Leif Koch

Inhalt

Schizoid [:/reborn]

Supergau

Existenz

Dorffest und die Kirche

Geburt einer Täterperson

Sexualität, erste Erfahrungen und mein Nachtleben

Die Familie

Heim und Abschluss. Take One

Psychiatrie und Selbsterniedrigung. Take Two

Obdachlos

Schule die Zweite

Ausbildungsabbruch

Und ein drittes Mal

Die erste wahre Liebe

Es wird ernst

Trennungen sind übel

Psychiatrien

Ein klassisches Weihnachten

Neustarts sind scheiße

Lange Reise.

Der erste Erfolg

Dissoziativ

Gedanken

[/:reborn]

Impressum

Schizoid [:/reborn]

Dieses Buch widme ich all den Menschen, die dafür gesorgt haben, dass ich den Mut gefunden habe, alle Lügen und Manipulationen abzulegen!

An all die oberflächlichen und manipulativen Menschen da draußen habe ich nur eine Nachricht!

Hoffentlich gibt es keinen Gott, denn sonst habt ihr ein Problem!

Ich danke den wenigen Menschen die mich immer wieder aufgebaut haben und so dafür sorgten, dass ich dieses Buch abschließen kann. Tilo, Sonja und Benjamin ihr seid die Besten!

Supergau

Die Straßen sind leer

nur die Anhäufungen toter Körper zieren sie

ich suche nach Leben

einem Zeichen

finde nichts

will nichts finden

Gestank fährt in meine Nase

Körper verwesen

zerfallen langsam zu Staub

atemlos sehe ich dem ganzen zu

ergötze mich an diesem Schauspiel

entdecke, dass alles nur ein Traum war!

Merke, dass ich in einem Zug sitze

vor mir der Geruch von Schweiß

und Rasierwasser

neben mir ein Mief wie 1000 Parfümerien

Klaustrophobische Enge entsteht als sich Menschen immer dichter an mich drängen

der Zug hält

weitere Menschenmassen drängen hinein

depressive Gesichter wohin man blickt

ausgemergelt und am Ende ihrer Kräfte

Sie schreien nach Hilfe!

ich wende mich ab

sehe hinaus

und merke das es regnet

eine Durchsage ertönt

ich verstehe sie nicht

und bemerke

Endstation

Langsam schieben sich die Massen biologischen Abfalls Richtung Ausgang

die Masse drängt die Treppen hinunter

vermischt sich mit mehr Abschaum

mit mehr Menschenmassen

mit mehr Gestank

kollektiv bewegen sich diese Menschen in Richtung Ausgang

in Richtung Zeitungsstand und Starbucks

bestellen wie jeden Morgen einen Kaffee

Größe ?

Venti!

Nach wenigen Augenblicken bekommen sie ihren Kaffee

kehren zum Rest der Masse zurück

und drängen sich in eine muffige U-Bahn

dasselbe Spiel beginnt von vorn

eine Durchsage jagt die nächste

eine Haltestelle die andere

Menschen drängen hinein

und verschwinden wieder

ein depressiver Flow entsteht

nächste Haltestelle Untergang

dieser Zug endet dort

ich ziehe den Nothalt

will nur raus hier

ertrage diese Scheiße nicht mehr

das Geräusch bremsenden Metalls ertönt

die Masse schiebt es nach vorn

durch die Fliehkraft verliere ich meinen halt

mich drückt es vor

ich durchbreche die Glastür zum Führerhaus

danach die Windschutzscheibe des Zuges

Ehe ich mich versehe fliege ich über Gleise

hinter mir ein heulender Zug

vor mir die Dunkelheit des Tunnels

Der Zug kommt näher berührt fast meine Füße

ich verliere an Höhe

Gleise nähern sich

langsam bekomme ich Angst

werde ich nun sterben?

Ich komme auf

just in dem Moment in dem der Zug mich überrollt spüre ich einen Schlag

sehe mich um

wieder ein Tagtraum?

Nein

eher eine Wahnvorstellung

ein Zeichen?

Vielleicht

eine Warnung?

Wahrscheinlich

ein weiterer Schlag trifft mich und ich sehe meinen eigenen Körper davonfliegen

sehe wie sich Gliedmaßen abspalten

spüre einen unbändigen Schmerz

um mich herum wird es dunkel

mein Geist ist in völlige Finsternis gehüllt

ich stehe wieder an der gleichen Stelle

wieder in leeren Straßen

und wieder suche ich nach Leben

nur dieses Mal nach meinem eigenen

Nun wandere ich schon Tage

Wochen

Monate

auf der Suche nach mir selbst

denke über vergangenes nach

über zukünftiges

und über jetziges

was ist echt?

Was war echt trifft es wohl eher

langsam werde ich müde

spüre Schmerzen in jedem Teil meines Körpers

versuche mich zu bewegen

kann es nicht

will meine Augen öffnen

wollen nicht

war das alles doch keine Wahnvorstellung?

War das die bittere Realität?

Werde ich in wenigen Sekunden mein Ende erleben?

Ich denke die

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