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Perry Rhodan-Trivid 5: Experiment

Perry Rhodan-Trivid 5: Experiment

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Perry Rhodan-Trivid 5: Experiment

Länge:
82 Seiten
55 Minuten
Freigegeben:
Nov 24, 2016
ISBN:
9783845337982
Format:
Buch

Beschreibung

Die Trivid-Künstlerin Lian Taupin steht im Mittelpunkt eines unheimlichen Verbrechens, in das auch der erfahrene Raumfahrer Perry Rhodan hineingezogen wird: Ihrem Klon-Bruder Dano Zherkora ist jedes Mittel recht, um an seine Schwester heranzukommen. Er geht buchstäblich über Leichen.
Perry Rhodan und Lian Taupin müssen Zherkora aufhalten, damit nicht noch mehr Menschen in Gefahr geraten. Gleichzeitig sind sie die einzigen Beschützer von Lians Schwester Ischi, deren Körper rapide zerfällt. Droht der Trivid-Künstlerin etwa das gleiche Schicksal?
In einem Raumschiff irgendwo im Weltall erfährt Lian Taupin von dem grausamen Klon-Experiment, dem sie und die Klon-Geschwister ihre Existenz verdanken. Doch nun ist ihr Leben in Gefahr. Die junge Frau muss Perry Rhodan erreichen und gleichzeitig aus einer Falle entkommen ...
Freigegeben:
Nov 24, 2016
ISBN:
9783845337982
Format:
Buch

Über den Autor


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Buchvorschau

Perry Rhodan-Trivid 5 - Christian Montillon

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Band 5:

Experiment

von Christian Montillon

und Oliver Fröhlich

Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Cover

Kapitel 1: Rauch und Rätsel

Kapitel 2: Ein Gefängnis aus Fleisch

Kapitel 3: Ein Ende und ein neuer Anfang

Kapitel 4: Erweitere deine Grenzen

Kapitel 5: Was macht dich zum Menschen?

Kapitel 6: Luxus, Werbung und Mirona

Kapitel 7: Fundstücke

Kapitel 8: Design

Kapitel 9: Lians Irrtum

Trivid – Die Klon-Verschwörung

Impressum

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Die Hauptfigur Lian Taupin. Illustration: Dirk Schulz.

Kapitel 1:

Rauch und Rätsel

Perry Rhodan roch den Qualm, noch ehe der Feueralarm losheulte.

Er hatte die Tür zu dem Klinikzimmer geöffnet, in dem Lian Taupin seit einigen Stunden versuchte, Zugang zu dem befreiten Entführungsopfer zu finden – zu Neyla Abiola, ihrer Mutter. Oder ihrer Ursprungsversion: dem Menschen, von dem sie geklont worden war.

Der Rauch quoll ihm in einer dunklen, stinkenden Wolke entgegen, und im nächsten Augenblick jaulte ein schriller Alarmton durch den Korridor der Hirnklinik auf dem Mars.

Rhodan stürmte in den Raum.

»Lian!«

Er sah nichts außer einem wallenden, fast durchgängig schwarzen Schleier. Es stank übelkeiterregend.

»Neyla!«

Es blieb still, vom Prasseln der Flammen abgesehen, die das Bett erfasst und es lichterloh in Brand gesetzt hatten. Das leuchtende Rotgelb flackerte hinter dem dunklen Qualm, als versuchte eine blutrote Morgensonne, düstere Regenwolken zu durchdringen.

Wie war das möglich? Die beiden Frauen mussten im Raum sein! Was hatte das Feuer ausgelöst? Waren sie verletzt? Ohnmächtig durch den Rauch? Und wieso hatte der Alarm nicht früher angeschlagen?

Der Helm des SERUN-Schutzanzugs, der bisher zusammengefaltet in Rhodans Nacken geruht hatte, schloss sich. Seit dieses Abenteuer begonnen hatte, trug er den SERUN genau wie Lian ständig, um jederzeit auf alles vorbereitet zu sein. Ihr Gegner Dano Zherkora hatte entschieden zu oft Bomben gezündet oder damit gedroht.

Dano Zherkora!

Konnte das sein? Hatte er das Feuer gelegt? War es ihm gelungen, in die Klinik einzudringen und anzugreifen? Neyla vielleicht erneut zu entführen, und Lian gleich mit? Aber wieso hatte der Wachroboter vor der Tür nichts gehört?

Rhodan lief es eiskalt den Rücken hinunter. Er hätte Lian und Neyla keinen Augenblick unbeobachtet lassen dürfen!

Im Schutz des SERUNS griff er durch die Flammen, riss die brennenden Überreste der Decke vom Bett, um ganz sicher zu gehen. Niemand lag darunter. Feuer leckte über den Schutzanzug. Die Sichtscheibe des Helms überzog sich mit einer schmierigen Schicht.

»Orterbild!«, verlangte Rhodan, da er den Rauch nicht mit Blicken durchdringen konnte. Er musste sich überzeugen, dass sich keine Person im Raum befand. Die Anzugpositronik projizierte ein schematisches Bild des Zimmers auf die Innenseite des Helms.

Die Wände, ein Regal, das Bett, das immer noch brannte, die kokelnde Decke daneben. Zwei Stühle, einer stand ebenfalls in Flammen. Ein Tisch. Die Flasche darauf barst in genau diesem Augenblick in der Hitze. Splitter klatschen auf den Boden. Wasser floss über die Tischplatte und begann zu kochen.

Plötzlich eine Bewegung in Rhodans Augenwinkel.

Er wirbelte herum, rechnete mit einem Angriff.

»Bitte verlass den Raum!«, tönte ihm eine künstliche Stimme entgegen. Sie klang weiblich und durchaus angenehm. Vertrauenerweckend. »Ich habe alles unter Kontrolle«, behauptete der schwebende, kugelförmige Wachroboter weiter. »Ich werde das Feuer löschen. Du bringst dich nur unnötig in Gefahr.«

Rhodan ignorierte die Maschine. Er war noch nicht fertig. Ihm fiel im Orterbild etwas auf. Das Fenster stand offen; ein Teil der breiten Front war zur Seite geschoben. Lian und Neyla mussten irgendwie den Raum verlassen haben – und das nicht durch die Tür. Wenn das Dano Zherkoras Werk war, konnte er kaum in aller Gemütsruhe in das Gebäude spaziert sein, ganz zu schweigen davon, dass der Roboter ihn bemerkt hätte.

Die Fensterfront zerplatzte, genau wie die Flasche zuvor, nur dass es einen wesentlich lauteren Schlag tat. Scherben und Splitter regneten draußen hinab, in den Park des Klinikgeländes, wenn sich Rhodan nicht täuschte.

Im heißen Luftschwall, der ins Freie schoss, trieb etwas. Er sah es flattern. Ein langes Stück Stoff, nein – das war ein Verband, wie man ihn um eine Wunde wickelte.

Rhodan hastete vor, griff danach, fing die Binde in der Luft.

Derweil ging der Roboter an die Arbeit und versprühte Löschschaum. »Du musst sofort den Raum verlassen, du behinderst mich bei der Bekämpfung des Feuers«, insistierte die Maschine.

»Kümmer dich nicht um mich, ich trage einen Schutzanzug.« Rhodan kam die ganze Situation unwirklich vor. Diskutierte er tatsächlich mitten im Chaos mit einem Roboter und nannte völlig offensichtliche Fakten? Ohne Schutz hätte er sich niemals in dieser lodernden Hitze aufhalten können!

Andererseits – was wollte er noch hier? Entweder die Flammen oder der Löschschaum zerstörten in diesen Sekunden ohnehin alle Spuren.

Abgesehen vielleicht von dem Verband. Nichts Seltenes in einer Klinik, aber wie kam er ausgerechnet in diesen Raum? Lian hatte keinen

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