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Perry Rhodan 2884: Unter allem Grund: Perry Rhodan-Zyklus "Sternengruft"

Perry Rhodan 2884: Unter allem Grund: Perry Rhodan-Zyklus "Sternengruft"

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Perry Rhodan 2884: Unter allem Grund: Perry Rhodan-Zyklus "Sternengruft"

Länge:
183 Seiten
2 Stunden
Freigegeben:
Nov 24, 2016
ISBN:
9783845328836
Format:
Buch

Beschreibung

Im Januar 1519 Neuer Galaktischer Zeitrechnung (NGZ) veränderte sich die Situation in der heimatlichen Milchstraße grundlegend: Die Herrschaft des Atopischen Tribunals, das aus der Zukunft agiert, wurde abgeschüttelt. Gleichzeitig endete der Kriegszug der Tiuphoren, die aus der Vergangenheit aufgetaucht waren. Als eine Folge dieser Ereignisse werden die Milchstraße und die umliegenden Sterneninseln künftig frei sein, was den Einfluss von Superintelligenzen und anderen kosmischen Mächten angeht.
Der Mausbiber Gucky ist mit dem Raumschiff RAS TSCHUBAI auf der Spur der Tiuphoren, die der "Ruf zur Sammlung" in deren Heimat Orpleyd zurückbeordert hatte – und mit ihnen Perry Rhodan.
Tatsächlich ist Perry Rhodan zusammen mit der Larin Pey-Ceyan der Gewalt der Tiuphoren entkommen. Behilflich dabei war ihnen der Gestaltwandler Attilar Leccore. In Orpleyd, der Heimatgalaxis der Tiuphoren, regieren allerdings völlig andere: die Gyanli. Diese träumen zuweilen UNTER ALLEM GRUND ...
Freigegeben:
Nov 24, 2016
ISBN:
9783845328836
Format:
Buch

Über den Autor


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Buchvorschau

Perry Rhodan 2884 - Robert Corvus

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Nr. 2884

Unter allem Grund

Kommandoeinsatz auf dem Flaggschiff – sie enthüllen eine Katastrophe

Robert Corvus

Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Cover

Vorspann

Die Hauptpersonen des Romans

1. Todesstoß

2. Infiltration

3. Strömung

4. Verhüllung

5. Erkenntnis

Report

Leserkontaktseite

Impressum

PERRY RHODAN – die Serie

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Im Januar 1519 Neuer Galaktischer Zeitrechnung (NGZ) veränderte sich die Situation in der heimatlichen Milchstraße grundlegend: Die Herrschaft des Atopischen Tribunals, das aus der Zukunft agiert, wurde abgeschüttelt. Gleichzeitig endete der Kriegszug der Tiuphoren, die aus der Vergangenheit aufgetaucht waren. Als eine Folge dieser Ereignisse werden die Milchstraße und die umliegenden Sterneninseln künftig frei sein, was den Einfluss von Superintelligenzen und anderen kosmischen Mächten angeht.

Der Mausbiber Gucky ist mit dem Raumschiff RAS TSCHUBAI auf der Spur der Tiuphoren, die der »Ruf zur Sammlung« in deren Heimat Orpleyd zurückbeordert hatte – und mit ihnen Perry Rhodan.

Tatsächlich ist Perry Rhodan zusammen mit der Larin Pey-Ceyan der Gewalt der Tiuphoren entkommen. Behilflich dabei war ihnen der Gestaltwandler Attilar Leccore. In Orpleyd, der Heimatgalaxis der Tiuphoren, regieren allerdings völlig andere: die Gyanli. Diese träumen zuweilen UNTER ALLEM GRUND ...

Die Hauptpersonen des Romans

Perry Rhodan – Der Terraner ahnt für die Zukunft Schreckliches.

Attilar Leccore – Der Gestaltwandler ahnt die Gegenwart von etwas Schrecklichem.

Mixandrac – Der Tiuphore erlebt Schreckliches.

Lutoo – Die Gyanli muss Schreckliches von ihrem Schutzbefohlenen abwenden.

Stimmen

»Wie entwickelt sich Ihre Sorge, Tellavely?«

»Sie hat sich vertieft, Nunadai.«

»Können Sie den Grund Ihrer Sorge lokalisieren?«

»Ja, Pushaitis. Ich sehe ihn im System der platzierten Welt.«

»Sollte ich vor Ort sein?«

»Ja. Es ist immer ein Gewinn, die Dinge aus Ihrer Warte zu sehen, Pushaitis.«

1.

Todesstoß

Die CELAXTA war der Stolz der tiuphorischen Flotte. Ein Kilometer lag zwischen dem äußeren Pol der einen Kugel und dem gegenüberliegenden der anderen. Ein sechshundert Meter langer, fünfzig Meter durchmessender Tunnel verband die beiden Zweihundert-Meter-Kugeln.

Chefingenieur Mixandrac trug die Verantwortung für das Transitionstriebwerk, dessen Zentrum in der Mitte des Verbindungstunnels lag und diesen auswölbte. Eine geniale, raumgeborene Konstruktion, nicht dazu gedacht, auf einem Planeten zu landen; im Gegenteil: diesen hinter sich zu lassen, wie es die Legenden verhießen, die zu bewahren er geschworen hatte. Die Legenden von den Faktoten des Pavvat und der Erlösung ...

75.000 Tiuphoren konnten die Kugeln bei voller Belegung aufnehmen. Kaum leistbare Opfer hatte das Volk der geschundenen Welt gebracht, um die CELAXTA zu bauen. Mixandrac empfand es als große Ehre, auf dieses Schiff berufen worden zu sein, als unverdiente Gnade, einen Vorgang der Erwählung durch ein Schicksal, das ihm erlaubte, in seinem Volk den Glauben an ein Ende des Elends lebendig zu halten.

Deswegen empfand er die Explosionen, die die CELAXTA sowohl inwendig als auch an der Hülle zerrissen, als persönliche Demütigung. Er zitterte vor Scham und Wut, während er in das Inferno starrte. Die Generatorblöcke zerflossen in der Hitze des Kernbrands. Wo Sauerstoff frei wurde, etwa weil eine weitere Sicherungswand schmolz oder sich die Energien eines feindlichen Geschützes Bahn brachen, loderten turmhohe Stichflammen.

Der Schutzanzug bewahrte Mixandrac nicht nur vor Hitze und Strahlung, sondern auch vor dem Donner der Explosionen. Anderenfalls wäre er längst taub geworden. Der metallische Boden unter ihm schlug Wellen, um die kinetische Wucht der Treffer abzubauen. Mixandrac war so oft gestürzt, dass das Wiederaufstehen zu einer unbewussten Handlung wurde.

»Vierte Einsatzgruppe!«, schrie er. »Status!«

Die Meldung blieb aus, und das grüne Symbol schimmerte blass eingefroren an der letzten bekannten Position im Lageholo. Die Bordkommunikation wurde zunehmend unzuverlässiger, Strahlung, Überladungen und verlorene Komponenten schufen weitere tote Bereiche. Hinzu kamen Geisterortungen, die grell aufflackerten und sofort wieder verschwanden. Die Hoffnung, durch den Leitstand am Ort des Geschehens eine bessere Koordination zu erreichen, erfüllte sich nur rudimentär.

»Dritte Einsatzgruppe! Ein Viertel der Kräfte abziehen und in Sektor Blau verschieben. Detaillierte Zielvorgabe folgt.«

Mixandrac sah den Plan für Gruppe Vier durch und strich alles bis auf die Dämmungsfeldgeneratoren, die Kühleinheiten und die Primärleitung von der Liste. Er konnte nur hoffen, dass diese Aggregate überhaupt noch existierten. Der Blick ins Inferno ließ das als kühne Annahme erscheinen. Er drehte sich um seine Achse und betrachtete eine Welt aus alles verzehrendem Feuer in verschiedenen Aggregatzuständen, von glühenden Verbundstahlplatten über flüssiges Hartplast zu flammender Luft. Der Schrecken kannte viele Farben: gleißendes Weiß, düster glosendes Rot, trügerisch kühl wirkendes Violett, hellblaue und grüne Fackeln.

Trotzdem, er durfte nicht aufgeben! Er musste die finale Kettenexplosion verhindern oder zumindest hinauszögern. Jede Sekunde gab dem Kommandanten der CELAXTA Gelegenheit, die Flucht zu planen. Wenn schon nicht für das ganze Schiff, dann wenigstens für abgesetzte Rettungsboote.

Oder die Chance, zurückzuschlagen, dachte Mixandrac voller verzweifeltem Grimm. Wenn die CELAXTA ein Schiff der Gyanli rammt, lodert unser Stolz ein allerletztes Mal auf! Soll das Feuer, in dem unsere Träume verbrennen, zugleich die Brandstifter verzehren.

»Kein Durchkommen!«, meldete Zixella, eine Truppführerin der dritten Einsatzgruppe. »Wo der Hauptzugangstunnel war, ist jetzt offener Weltraum.«

Zixella war sehr jung, keine fünfundzwanzig Jahre. Sie gehörte zum Förderkader für technische Führungskräfte. Darin versammelt waren jene Ingenieure, die Mixandrac sich als seine Nachfolger vorstellen konnte. Zupackend, ohne Hemmungen, einen Grestadim-Spanner selbst in die Hand zu nehmen und in die Eingeweide eines Aggregats zu kriechen – aber zugleich mit exzellenten hyperphysikalischen Kenntnissen, dem Charisma, andere zu begeistern, und der Gabe, sogar unter Stress Wichtiges von Nebensächlichem zu unterscheiden. Zixella war auf einem guten Weg. Sie setzte sich unter den Besten durch, unter denen, die auf der CELAXTA arbeiten durften.

Und die jetzt gemeinsam mit dem stolzen Raumschiff starben. Die Aussichtslosigkeit ihrer Lage konnte ihr nicht entgangen sein. Manchmal war Intelligenz ein Fluch.

»Könnt ihr die Roboter hinüberschicken?« Mixandrac rief die Daten des Trupps auf. Zehn Tiuphoren – die Namen blendete er aus – und zwanzig Maschinen.

»Das könnte gelingen«, bestätigte Zixella.

»Zu den Dämmungsfeldgeneratoren!«, entschied Mixandrac.

Ein Ruf auf der Kommandoleitung bewirkte, dass die Projektion eines Gesprächspartners das Statusholo überlagerte. Der junge Offizier trug keinen Schutzanzug, die Rangabzeichen an den Schultern leuchteten golden. Sie sollten wohl Würde ausstrahlen, aber die Panik in den schwarzen Augen und das Flattern der Atemöffnungen machten diesen Eindruck zunichte.

»Viermal habe ich versucht, dich zu erreichen!«, rief der Offizier.

»Zuverlässige Funkverbindungen wiederherzustellen ist nicht unsere dringlichste Aufgabe«, stellte Mixandrac fest. »Fass dich kurz, ich muss meine Teams koordinieren.«

»Wie schlimm ist es?«

Mixandrac trug seit vierzig Jahren Führungsverantwortung. Er erkannte, dass dieser Soldat kurz vor dem Überschnappen stand.

Aber er wollte seine letzten Momente nicht an Lügen verschwenden, nur, um jemanden zu beruhigen, der die Wahrheit nicht vertrug. »Wir können die Sache lediglich verzögern.«

»Zwei Befehle für dich.« Gehetzt sah sich der Offizier um. »Du musst in einer halben Stunde in die Bugkugel kommen. Treffen der Führungsmannschaft.«

Mixandrac schnaubte. »Unmöglich.«

Zu seiner Überraschung bestätigte sein Gegenüber mit einem knappen Kippen des Kopfes. »In dem Fall bleibt nur der Befehl, die Leistung für die Impulstriebwerke zu erhöhen.«

»Was für ein Unfug!«, brauste Mixandrac auf. »Ich fahre hier alles runter, damit die Generatorexplosionen das Schiff nicht zerreißen!«

»Wie lange würde das dauern?«

»Keine zehn Minuten.« Aus offensichtlichen Gründen fehlten zuverlässige Daten. Mixandrac rief die Schadensmeldungen auf oberster Verdichtungsstufe auf. »Höchstens eine Viertelstunde«, präzisierte er.

»Alles, was uns mehr als zwei Minuten verschafft, verlängert unsere Lebenserwartung«, teilte ihm der Offizier mit. »Wir brauchen fünffache Leistung.«

»Unmöglich!«, schrie Mixandrac.

»Dann sind wir tot. Es sind zu viele Gyanli, sie sind zu schnell und zu gut bewaffnet.«

Etwas explodierte schräg unter Mixandrac. Als bräche dort ein Vulkan aus, wölbte die Druckwelle die Decks. Der Chefingenieur beobachtete durch die klaffende Öffnung in der Abschirmwand, die ihm den Blick in das Inferno ermöglichte. Ein weiteres Aufbäumen zerfetzte den Gang, in dem er stand. Mixandrac stürzte.

Die Funkverbindung riss ab.

Vorsichtig richtete sich Mixandrac auf. Der Boden wirkte wie ein gefrorener Bach, auf dem sich die Eisschollen übereinanderschoben. Manche Bruchstücke ragten senkrecht nach oben. Überall knirschte, knackte und zischte es. Es war Wahnsinn, das Monster, das in den Eingeweiden der CELAXTA wütete, mit zusätzlicher Energie zu füttern.

Aber was wurde aus dem Stolz der Tiuphoren, wenn das Flaggschiff einfach im Nichts ausglühte, während im gesamten System die Raumschlacht tobte? Hätte das nicht die Gyanli bestätigt, nachträglich gerechtfertigt, dass sie Mixandracs Volk seit Jahrtausenden mit Abfall überschütteten?

Er öffnete die Kanäle zu sämtlichen Ingenieurteams. »Dreht die Leistung hoch!«, ordnete er an. »Dies ist kein Irrtum. Alle Generatoren, die ihr erreichen könnt, hochfahren, alle Leitungen und Weichen freischalten. Eindämmungsaktivitäten sind ab sofort nachrangig.« Er zögerte. »Wir werden sterben«, fügte er an. Ein Minimum an Ehrlichkeit war er seinen Leuten schuldig.

»Aber nicht ohne Stolz«, funkte Zixella.

»Nein«, flüsterte er. »Nicht ohne Stolz.«

Eklig und lauwarm sickerte die Angst durch sein Fleisch. Fünfundsechzig Jahre hatte er gelebt, wirklich gelebt, viele seiner Träume verwirklicht. Viele Passagen des Kalyptischen Katalogs waren ihm anvertraut worden. Er hatte keinen Grund zur Klage. Aber jetzt fragte er sich, ob es klüger gewesen wäre, bei seinem Bruder auf den Müllhalden von Tiu zu bleiben, und er schämte sich dafür.

Es dauerte weniger als zwei Minuten, bis die Explosionen zu einer übergangslosen Kette zusammenwuchsen. Überall im Holo flammten Ausfallmeldungen auf. Die CELAXTA schüttelte sich wie ein Tier, dem ein Schwarm Pfeile in den Leib schlug. Mixandrac taumelte rückwärts.

Gerade rechtzeitig hielt er sich an einem Träger fest, der in einem gezackten Bruch auslief. Hinter ihm fehlte die Wand. Nein, nicht nur die Wand, sondern die ganze Sektion: Sie trieb hinaus ins All. Metallteile und kleine Gestalten schwebten lautlos in die Leere, Gas fackelte in Stichflammen ab.

»Evakuieren!«, rief Mixandrac. »Ihr habt mehr getan, als irgendjemand verlangen kann! Rettet euch!«

Er hetzte durch den Verbindungstunnel in Richtung Bugkugel. Ob es dieses Modul überhaupt noch gab?

Eine Schockwelle schleuderte ihn vorwärts. Sein Anzug riss an einer Metallkante auf. Er rannte weiter.

Die Autoreparatur versiegelte die Beschädigung. Mixandrac lief, so schnell er konnte. Die Lunge fühlte sich an, als kratzte eine Klaue darin herum. Trotzdem rief er die Übersicht zu seinen Teams auf.

Bei den meisten fehlten zuverlässige Daten.

Der Status von Zixellas Trupp war jedoch bestätigt. Ihr Charisma würde niemals mehr einen Ingenieur dazu inspirieren, Maschinen zu warten, die einen Tiuphoren zu den Sternen trugen.

*

»Wir brauchen mehr davon«, klagte Jurukao. Ihre braungrüne Hautfärbung nährte die Illusion, ein Wesen aus Holz

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