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Perry Rhodan-Trivid 6: Zusammenhalt

Perry Rhodan-Trivid 6: Zusammenhalt

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Perry Rhodan-Trivid 6: Zusammenhalt

Länge:
86 Seiten
59 Minuten
Freigegeben:
Dec 1, 2016
ISBN:
9783845337999
Format:
Buch

Beschreibung

Es ist ein unheimliches Verbrechen: Eine Frau wird entführt und für die Kamera "präpariert" – und dann schickt der Verbrecher eine Botschaft über Trivid, das dreidimensionale Videonetz. Ihr Empfänger: Perry Rhodan.
Doch was haben der erfahrene Raumfahrer Perry Rhodan und die Trivid-Künstlerin Lian Taupin mit diesem Fall zu tun? Weshalb zieht sie der Entführer in einen Strudel aus Gewalt und Erpressung hinein?
PERRY RHODAN-Trivid ist eine Science-Fiction-Serie, die nur als E-Book erscheint. Ein packender Kriminalfall in der Welt der fernen Zukunft – inklusive Medienterror und mysteriösen Gen-Sequenzen ...
Verfasst wird die Serie von Christian Montillon und Oliver Fröhlich, zwei erfahrenen Autoren der PERRY RHODAN-Serie. Den Prolog gibt es kostenlos – danach folgen sechs Romane.
Freigegeben:
Dec 1, 2016
ISBN:
9783845337999
Format:
Buch

Über den Autor


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Buchvorschau

Perry Rhodan-Trivid 6 - Christian Montillon

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Band 6

Zusammenhalt

von Christian Montillon

und Oliver Fröhlich

Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Cover

Kapitel 1: Das robotische Herz

Kapitel 2: Bloß ein Geschäftsmann

Kapitel 3: Verzögerung

Kapitel 4: Scheideweg

Kapitel 5: Loyalitäten

Kapitel 6: Schöne Aussichten

Kapitel 7: Abgrund

Kapitel 8: Wege der Gerechtigkeit

Kapitel 9: Familie

Trivid – Die Klon-Verschwörung

Impressum

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Die Hauptfigur Lian Taupin. Illustration: Dirk Schulz.

Kapitel 1:

Das robotische Herz

Lian Taupin rannte um ihr Leben, und sie setzte alles auf eine Karte. Ihr Schicksal würde sich in dem Saunahäuschen erfüllen, wo der nackte Daniel-Roboter auf sie wartete.

Es blieben zwei Minuten.

Optimistisch gerechnet.

Dann war sie entweder raus aus dieser Falle und auf der Flucht – oder gefangen. Mit viel Glück. Oder tot war die wahrscheinlichere Alternative.

Sie riss die Tür zu dem schmucken Holzblock-Häuschen auf, das mitten in der großen Erholungslandschaft des Ara-Raumers stand.

Ein Hitzeschwall schlug ihr entgegen.

Dort saß der Daniel-Roboter, den sie davon überzeugt hatte, auf sie zu warten und »vorzuschwitzen«. Tatsächlich simulierte seine menschlich wirkende, wunderbar gebräunte Haut perfekte Schweißtropfen. Sie rannen über den Oberkörper.

Aber die erotische Dienstleistung, die seiner Programmierung nach gefolgt wäre, nahm Lian nicht in Anspruch. Sie war kein Gast, wie es Neyla Abiola, Dano Zherkora und Khar Baraly genannt hätten, sondern eine Gefangene. Und der Daniel war kein Diener, sondern ein Wächter.

Lian packte den nackten Roboterkörper an den breiten Schultern – und stieß ihn zurück auf die Bank.

Der Kopf knallte gegen die Rückwand.

Ein Mensch wäre mit einer Platzwunde ohnmächtig zusammengesackt. Für diese Maschine galt das nicht. Die Augen weiteten sich in einer allzu menschlichen Verhaltenskopie, mehr nicht.

Er ist nur ein Roboter, rief sich Lian in Erinnerung. Egal wie echt er aussieht, ich brauche keine Rücksicht zu nehmen.

Die Maschine rollte sich zur Seite und setzte sich auf. Ein Teil der künstlichen Haarpracht klebte am Holz. Am Hinterkopf war die Hautschicht geplatzt. Metall lugte darunter hervor und blitzte im roten Deckenlicht.

Eine Hand schoss vor, griff nach Lian. Sie wich aus, wusste – wenn dieser Roboter sie einmal packte, konnte sie nicht mehr entkommen.

Ihr Gegner kippte durch die Wucht der eigenen Bewegung leicht nach vorne. Lian nutzte die Gelegenheit, machte einen Schritt zur Seite und versetzte dem Roboter einen Stoß in den Rücken.

Er taumelte.

Sie trat ihm in die Kniekehlen, lenkte seinen Sturz so in die richtige Richtung. Er schlug mit dem Gesicht auf die glühenden Steine des Saunaofens, auf denen ständig Wassertropfen verdampften, die von der Decke fielen. Das Zischen wurde lauter, widerwärtiger. Hellgrauer Qualm wölkte auf und vermischte sich mit den farblosen Dunstschwaden. Der beißende Gestank nach verschmortem Kunststoff erfüllte die Schwitzkabine.

Der Daniel-Roboter richtete sich auf. Die Gesichtshaut war geschmolzen, eins der künstlichen Augen nur noch ein klebriges Etwas.

»Was tust du?«, fragte er. Ein Büschel Haare rutschte ihm über die Schläfen. »Ich leide.«

Er will mich ablenken! Sie ließ es nicht zu. Keine Sekunde lang. Sie musste ihren Plan zu Ende bringen. Sofort.

Die Faust des Roboters raste heran.

Lian drehte sich weg. Der Hieb erwischte sie an der Schulter. Sie schrie auf, stolperte rückwärts und krachte an die Kante der Tür.

Die Maschine setzte zu einem zweiten Schlag an. Diesmal war Lian schnell genug. Sie tauchte unter dem Arm weg.

Die Faust hämmerte gegen die Glasscheibe der Tür und durchstieß sie. Splitter flogen nach draußen. Der Roboter riss den Arm zurück, schnitt sich dabei die Kunsthaut in Fetzen.

Lian erkannte ihre Chance. Ihr Gegner simulierte perfekt eine menschliche Gestalt – und das nackt. Das hieß, er war auch barfuß, und der Boden in der hohen Luftfeuchtigkeit etwas glitschig.

Noch immer geduckt rammte sie den Kopf in seinen Magen – oder dorthin, wo bei einem echten Menschen der Magen säße. Nur dass es sich weitaus härter anfühlte als bei einem Menschen. Immerhin gehorchte der Roboter den Gesetzen der Physik und klappte halb zusammen.

Bei dem Anblick, der sich ihr bot, fragte sich Lian, wie weit die Menschenähnlichkeit ging – würde ihr Gegner bei einem ordentlichen Kniestoß zwischen die Beine in eine Art Schmerzstarre verfallen?

Wohl kaum.

Sie packte erneut den Kopf des Roboters, riss ihn mit sich und rammte ihn auf den Boden. Es knirschte.

Darauf kam es jedoch nicht an. Sie durfte sich nicht ablenken lassen, musste an das Schaltzentrum gelangen, an die Steuerpositronik der Maschine! Und die lag bei den meisten Daniels der neueren Generation im Rücken unterhalb des Nackens.

Zumindest soweit Lian es wusste – und ihr Wissen basierte wie so oft auf einer Trivid-Serie, in der sie »mitgespielt« hatte. Sie konnte nur hoffen, dass die Autoren gut recherchiert hatten.

Sie trat zu, einmal, zweimal.

Ihr Gegner zuckte wie ein Mensch, und sie kam sich unendlich brutal vor.

Nur eine Maschine, sagte sie sich wie ein Mantra immer wieder vor. Nur eine Maschine.

Beim nächsten Tritt platzte die Haut am Rücken auf. Natürlich blutete es nicht.

Lian sah Schlitze im Metall.

Die Zugangsklappe!

Sie trat erneut zu.

Der Roboter wollte sich aufrichten. Lian öffnete mit zitternden Fingern die Klappe. Es klang wie ein leises, organisches Schmatzen.

Sie griff zu und zerrte ein vielfach verkabeltes

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