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Grenzüberschreitende Forderungsbeitreibung

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26 Seiten14 Minuten

Zusammenfassung

Die Forderungsbeitreibung innerhalb des Landes kann schon zur Herausforderung werden. Stellen Sie sich nun folgende Situation vor:

Als Betreiber eines Online-Shops oder Dienstleister beliefern Sie regelmäßig Kunden innerhalb der Europäischen Union.
Ein bei der Lieferung in Deutschland ansässiger Kunde kann zu einem späteren Zeitpunkt seinen Wohnsitz oder Sitz ins europäischen Ausland verlegen.

In beiden Fällen stehen Sie bei der Forderungsbeitreibung vor neuen Herausforderungen. Im ersten Schritt benötigen Sie einen vollstreckbaren Titel, also ein Urteil oder Vergleichbares, um die Zwangsvollstreckung betreiben zu können.

Wer sich in Deutschland als Gläubiger darüber beklagt, dass die Mühlen der Justiz langsam mahlen, der wird sich in einigen Ländern erst recht in Geduld üben müssen.

All diese Probleme machen die Durchsetzung einer Forderung im Ausland zeit- und kostenintensiv. Die Probleme fangen freilich schon viel früher an. Die ersten Fragen lauten in der Regel

Wie komme ich zu einem Vollstreckungstitel, mit anderen Worten:

Kann ich die Forderung in Deutschland gerichtlich geltend machen oder muss ich im Ausland klagen
Wenn ich den Vollstreckungstitel in Deutschland erlangt habe, kann ich damit im Ausland vollstrecken?

Zahlreiche Verordnungen auf europäischer Ebene haben für gewisse Erleichterungen gesorgt.

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