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"Dichterisch wohnet der Mensch..." Philosophische Reflexionen über das wesentliche Wohnen: Dichterisch wohnet der Mensch

"Dichterisch wohnet der Mensch..." Philosophische Reflexionen über das wesentliche Wohnen: Dichterisch wohnet der Mensch

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"Dichterisch wohnet der Mensch..." Philosophische Reflexionen über das wesentliche Wohnen: Dichterisch wohnet der Mensch

Länge:
31 Seiten
23 Minuten
Herausgeber:
Freigegeben:
Dec 20, 2016
ISBN:
9783961126927
Format:
Buch

Beschreibung

In seinem Essay "Dichterisch wohnet der Mensch..." skizziert der Philosoph Christoph Quarch die Philosophie des Wohnens mit Hilfe von Nietzsches und Heideggers Gedanken und Hölderlins Gedichten. Was versteht man unter wohnen, woher kommt das Wort wohnen und was bedeutet wohnen?
Herausgeber:
Freigegeben:
Dec 20, 2016
ISBN:
9783961126927
Format:
Buch

Über den Autor


Ähnlich wie "Dichterisch wohnet der Mensch..." Philosophische Reflexionen über das wesentliche Wohnen

Buchvorschau

"Dichterisch wohnet der Mensch..." Philosophische Reflexionen über das wesentliche Wohnen - Christoph Quarch

Inhaltsverzeichnis

1. WAS IST WOHNEN?

2. WAS GIBT DEM WOHNEN DAS MAß?

3. WELCHE MAßNAHMEN FÜHREN ZUM WESENTLICHEN WOHNEN?

„Dichterisch wohnet der Mensch…"

Philosophische Reflexionen über das wesentliche Wohnen

von Dr. phil. Christoph Quarch

Lebst du schon, oder wohnst du noch? – wem ist nicht noch der Slogan im Ohr, mit dem der schwedische Möbelhersteller IKEA vor einigen Jahren das Image eines Anbieters erhöhter Lebensqualität in den Herzen und Köpfen der Kunden etablieren wollte? – Mit Erfolg offenbar, denn dass der Slogan über die Zeiten hinweg zitierbar geblieben ist, gereicht der PR-Agentur, die ihn schuf, zur Ehre. Dieser Umstand gibt zu denken. Denn der Erfolg der IKEA-Kampagne lässt vermuten, dass sie durchaus den Geist der Zeit getroffen hat: dass es tatsächlich reichlich Menschen gibt, deren Gefühlslage mit ihr angesprochen wurde – Menschen, denen Wohnen allein nicht genug ist, Menschen, die dem zustimmen, was der Slogan untergründig behauptet: Wohnen ist nicht das Wahre. Wohnen allein ist unwesentlich. Es gibt Größeres und Schöneres als das bloße Wohnen: Es gibt das Leben! Solange wir bloß wohnen, sind wir im eigentlichen Leben – wenn man so sagen darf – allem Anschein nach noch nicht angekommen.

Mit einem Wort: Der Erfolg der IKEA-Kampagne gibt Grund zu der Vermutung, es gebe in unseren Breiten ein weit verbreitetes Unbehagen bezüglich des Wohnens– eine Wohnungsnot ganz eigener Couleur: nicht eine quantitative Wohnungsnot, wie sie im Deutschland der fünfziger Jahre herrschte, sondern eine qualitative Wohnungsnot: ein Ungenügen an der Qualität des Wohnens, das sich etwa darin spiegelt, dass mehr und mehr junge Familien Deutschland verlassen und ihr Wohn-Glück im Ausland (zumeist in der Schweiz) suchen – und wer sich das nicht leisten kann, zieht wenigstens aufs Land oder träumt von einem Häuschen in der Toskana. All das gibt zu erkennen: Das Wohnen ist zum Problem geworden. Viele feinere und sensiblere Gemüter fühlen sich nicht mehr heimisch in ihren vier Wänden. Es

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