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Das Matrix Syndrom: Die systematische Manipulation der Menschen durch die "Macht"

Das Matrix Syndrom: Die systematische Manipulation der Menschen durch die "Macht"

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Das Matrix Syndrom: Die systematische Manipulation der Menschen durch die "Macht"

Bewertungen:
5/5 (1 Bewertung)
Länge:
273 Seiten
4 Stunden
Herausgeber:
Freigegeben:
Jan 6, 2015
ISBN:
9783738668858
Format:
Buch

Beschreibung

Wir leben in einer Welt, von der wir glauben, sie halbwegs zu begreifen. Solange wir nicht versuchen, hinter die Kulissen der Macht zu sehen, fällt dabei gar nichts weiter auf. Der Autor wagt sich an Fragen heran, deren Antworten wir zu kennen glauben. Bei seinen Ausführungen wird die Welt regelrecht auf den Kopf gestellt.
Schonungslos erläutert er viele gigantische Manipulationen, mit denen die Menschheit in Schach gehalten wird.

Wer zieht die Fäden der Weltmacht?
Welchen Plan verfolgen die Mächtigen auf unserem Globus?
Warum ist die Bundesrepublik Deutschland als Staat nicht existent?
Wie könnte unsere kollabierende Wirtschaft funktionieren?
Warum belügt uns die Wissenschaft so rücksichtslos?
Wie manipulieren uns die „freien“ Medien mit knallharten Lügen?
Mit welchen Mitteln wird die Weltbevölkerung letztlich versklavt?

Dieses allgemeinverständlich geschriebene Buch kann den Leser schwer erschüttern, aber gleichzeitig die Augen öffnen, um sich gegen diese Systeme, die zur Massenarmut führen können, zu wappnen.
Das Credo dieses Buches:
Wir haben eine gute Chance, dieses perfide „Spiel“ der Mächtigen zu unterbrechen.
Der Autor hat den Ruf eines ehrlichen, aber unbequemen Querdenkers, der es wagt, gegen den Mainstream bestehende Strukturen zu brechen, weil sie schlicht falsch sind.
Herausgeber:
Freigegeben:
Jan 6, 2015
ISBN:
9783738668858
Format:
Buch

Über den Autor

Andreas Popp, Unternehmer Buch­autor und Dozent für Makroökonomie ist durch zahlreiche Vorträge in der Finanz­ökonomie bekannt geworden. Der Experte für Finanzsysteme und Geldmengenpolitik zeichnet sich dadurch aus, die komplizierten Zusammenhänge der Wirtschaft einfach und verständlich zu kommunizieren. Er setzt sich außerdem sehr engagiert für eine verändreung der Weltrechtssysteme ein, die in der jetzigen Form in unglaublichem Ausmaß eine einseitige Ausbeutung der armen Länder zulassen und in Zukunft auch die Verarmung unseres Landes nach sich ziehen.


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Buchvorschau

Das Matrix Syndrom - Andreas Popp

Popp

Die Grundlagen der Manipulation

Was ist eigentlich Manipulation?

Im Allgemeinen versteht man unter diesem Begriff die trickreiche Beeinflussung von Menschen mit dem Ziel, eine Meinung bei dem Manipulierten herbeizuführen oder eine Handlung zu forcieren.

Grundsätzlich halte ich Manipulation für eines der normalsten Dinge der Welt. Schon kleine Babys wissen sehr genau, wie man durch Schreien oder bestimmte andere Verhaltensweisen seine Eltern beeinflusst.

Unser ganzes Leben ist von der Beeinflussung geprägt. Bei der Diskussion vor einem Kino, welchen Film man denn sehen will, ist man schnell dabei, mit fadenscheinigen Begründungen für „seinen" Film zu werben, auch eine Art der Manipulation.

Solange die Kräfteverhältnisse zwischen den einzelnen Menschen ausgeglichen sind, sollte man diese Form der Durchsetzung seiner Interessen als normal empfinden, da alle Spieler die gleichen Möglichkeiten haben.

Nicht ganz so einfach ist diese Thematik zu sehen, wenn man es mit professionellen Manipulatoren zu tun hat, denn hier weiß das „Opfer" oft nicht, dass eine solche Beeinflussung stattfindet.

In der normalen Autowerbung ist selbstverständlich klar, dass mir der Hersteller das „neueste" Modell verkaufen will und dabei die ganzen Vorzüge dieses Fahrzeugs in schillernden Farben präsentiert.

Nun sind aber nicht alle Werbungen als solche deklariert. Mit entsprechenden finanziellen Mitteln nutzen die Automobilhersteller gern auch „unabhängige" Fachblätter und Fernsehsendungen, um ihr Produkt an den Mann zu bringen. Beim Thema Sicherheit wird einem sehr schnell suggeriert, dass man ohne Beifahrerairbag, aktives Kurvenlicht oder Antischlupfregelung schon fast als verantwortungsloser Familienvater einzustufen sei. Aber auch ein aktuelles Design, das das jetzige Fahrzeug nicht haben kann, soll beim Konsumenten ganz klar Unzufriedenheit auslösen und vor allem den dringenden Wunsch nach einer Änderung dieser unhaltbaren Situation provozieren.

Und so gehen einige Verbraucher dann am nächsten Tag los, um sich von ihrem Altfahrzeug zu trennen, obwohl es noch absolut intakt ist. Die Manipulationen greifen meist so weit, dass das „Opfer regelrecht weitere Argumente sucht, um das „alte Auto loszuwerden. „Mein Wagen hat jetzt über 100.000 km runter, da geht es mit den Reparaturen los", heißt die Devise. Man will nicht wissen, dass der Wertverlust beim Neuerwerb eines Fahrzeugs allein im ersten Jahr teilweise schon den Zeitwert des jetzigen Fahrzeugs überschreitet. Natürlich nicht.

Den Manipulatoren ist es gelungen, eine regelrechte Lust auf Konsum einzuleiten, den Rest macht das Opfer selbst.

Meist wird dann am besten noch mit einem Kredit ein neues, viel zu teures Auto erworben, sofern man noch kreditwürdig ist, denn diese Mechanismen gibt es schon sehr lang. Mittlerweile werden sogar Küchen, Videokameras und Urlaubsreisen finanziert, nur um „auf dem neuesten Stand" zu sein.

Die meisten Menschen sind somit die Spielbälle ihrer Banken geworden.

Falls jetzt Leserinnen mit einem jovialen Lächeln an ihre Männer in Bezug auf die Autothematik denken, die sie gerade vor ihrem geistigen Auge haben, Vorsicht, meine Damen!

Wenn wir an die Modetrends denken, die uns irgendwelche Designer regelrecht eintrichtern, sollten auch Sie in sich kehren.

Es hat schon fast diktatorische Züge, was in der Bekleidungsbranche abläuft.

Ich bekomme oft nur die Klamotten zu kaufen, die man mir vorschreibt. Suche ich eine bestimmte Farbe oder Form, die nicht „in ist, bin ich erst einmal „out und werde von der manipulierten Masse belächelt.

Wie oft höre ich Frauen, die sich über die Bekleidung anderer Personen regelrecht lustig machen. Nicht, dass diese Sachen ungepflegt sind oder nicht passgenau sitzen, nein, es geht eventuell schlicht um eine „abgelaufene" Mode, die gerade jetzt nicht ins Bild der Masse passt. Das Witzige ist aber, dass vor ein paar Jahren die Spötterinnen selbst diese Mode trugen, weil sie sie offensichtlich auch schön fanden.

Besonders wichtig für die Manipulatoren ist grundsätzlich, dass nur sehr wenige diese Beeinflussungen durchschauen. Einige dieser Systeme möchte ich in diesem Buch beleuchten und abarbeiten. Vor allem die Methoden der reichen Mächtigen sind mir wichtig.

Durch die ungeheuren Informationsfluten interessiert sich keiner mehr für die „gestrigen" Manipulationen. Meist kann man erst im Nachhinein erkennen, dass es sich um eine Manipulation handelte.

Um sofort zu erkennen, dass gerade eine solche konkrete Beeinflussung abläuft, muss man die Methoden der Macher verstehen.

In meinen Ausführungen geht es mir um eine möglichst neutrale Bewertung dieses Themas, denn Manipulationen lassen sich sowohl für gute als auch schlechte Ziele nutzen. Nun gehe ich davon aus, dass die wenigsten Manipulatoren von sich selbst sagen, sie verfolgen schlechte Ziele. Da liegt das Problem. Nahezu jeder, der die Methoden der Beeinflussung professionell anwendet, ist von seinen ehrlichen, teilweise sogar hehren Zielen überzeugt. Doch wer will hier so genau zwischen Gut und Böse unterscheiden?

Meiner Meinung nach sollte jeder Mensch, der für eine Sache eintritt, seine Zuhörer mit Argumenten überzeugen. Selbst dann lassen sich Beeinflussungen nicht ausschließen, trotz bestem Willen.

Nur allzu oft werden zur Durchsetzung der Interessen, die meist nur aus reinem Egoismus resultieren, faule Tricks und Methoden angewandt, um schnell zum „Ziel" zu kommen.

Die Methodik der Manipulatoren ist grundsätzlich sehr schlicht, aber die geschickten Kombinationen dieser einfachen Parameter können ganze Völker ins Verderben treiben. Nachrichtensendungen und Zeitungen produzieren ganz konkret Meinungen. Mehr als 99% unserer täglichen Informationen haben wir nicht selbst erlebt, sondern durch Medien erfahren. Wer sagt uns, dass diese „News" wahr sind und nicht schlechte Absichten einiger weniger mächtiger Personen dahinter stehen?

Die meisten Kriege sind das Ergebnis von Manipulationen und Propaganda. Das erleben wir jeden Tag.

Da es nicht einfach nur „die Macht oder „die Mächtigen gibt, denn diese Begriffe sind grundsätzlich nur relativ zu bewerten, werde ich mich nur mit der professionellen Manipulation beschäftigen, die unsere Gesellschaft so nachhaltig prägt.

Bei der Armee ist die Macht immer klar definiert. Genauso in den Unternehmen. Der Abteilungsleiter wird von den Normalbeschäftigten als mächtig empfunden, dieser allerdings empfindet den Vorstand als große Macht. Wir sollten auch in Erwägung ziehen, dass es sehr große unerkannte und unbenannte Mächte gibt, die uns beeinflussen.

Die größten jedermann bekannten Mächte sind die reichen Organisationen, wie z. B. Wirtschaftsverbände, Konzerne und Kirchen, die als Lobbyisten sehr stark sichtbar manipulieren. Natürlich immer in „bester Absicht".

Mir geht es wie in allen meinen Aufsätzen und Büchern auch bei dieser Arbeit nicht um Feindbilder, sondern um den Versuch von „Aufklärung", die hoffentlich bei einigen Leserinnen und Lesern ein Nachdenken provoziert und zu einer Erweiterung des Selbstbewusstseins führt.

Es gilt, zu erkennen, wie uns die Politik der Mächtigen beeinflusst. Damit meine ich vor allem die politische Macht des Kapitals.

Welche Manipulationsarten kennen wir?

Natürlich gibt es unterschiedliche Qualitäten und Stufen der Beeinflussung.

Die ehrlichste Form ist die direkte Manipulation, aber auch die schwierigste für den Manipulator, da er sofort erkannt wird.

Durch seine nicht stromlinienförmige Meinung, die er deutlich nach außen kommuniziert, weiß jeder, dass hier eine Überzeugungsarbeit, sprich Manipulation stattfindet. Um auf diese offene Weise Menschen zu überzeugen, muss der Manipulator eine sehr starke charismatische Persönlichkeit ausweisen und mit einer hohen Eloquenz entweder überzeugende Argumente oder auch faulen Zauber vorbringen.

Auf jeden Fall ist dieser Weg sehr schwer, da die Zuhörer wissen, dass sie überzeugt werden sollen. Beispiele sind hier politische Wahlkampfreden, Werbekampagnen auf Messen oder einfach nur ein Vertreter an der Haustür, der mit allen Methoden versucht, sein Produkt loszuwerden.

Abgeschwächt sind die Formen der Manipulationen in Fernsehwerbungen oder Postwurfsendungen zu finden.

Viel einfacher und deshalb sehr viel häufiger verwandt werden die Methoden, bei denen der zu Manipulierende nicht weiß, dass es sich um eine Beeinflussung handelt.

Das größte Interesse des Manipulators liegt deshalb darin, unerkannt zu bleiben. Am besten nutzt man zur Verbreitung seiner Interessen andere Personen aus bestehenden oder noch zu gründenden Gruppen oder Vereinigungen, die die Manipulation nach außen tragen. Die vielen Vertriebsgesellschaften, die von Versicherungen bis hin zu Behindertenpostkarten verkaufen, sind nichts anderes als Instrumente von Personen, die meist unerkannt bleiben.

Die Industrie nutzt sehr gern irgendwelche Forschungsinstitute, die dringend Geld brauchen und sich oft sofort bereit erklären, gegen entsprechende Mittel alle möglichen Gutachten anzufertigen, die der Industrie nutzen.

Aber auch bestehende Bürgerinitiativen, die zufällig die Interessen eines Manipulators vertreten, sind oft Spenden gegenüber sehr aufgeschlossen. Dadurch verlieren diese häufig ihre Unabhängigkeit, was dann nicht einmal wahrgenommen wird. Bürgerinitiativen, die sich z. B. gegen die Atomenergie aussprechen, sind bei den Windkraftbetreibern natürlich hoch angesehen, vor allem, um ihr Geschäft zu forcieren.

Sollte der Manipulator keine bestehende Gruppe finden, gründet er halt selbst eine, natürlich über „Strohmänner".

Verlust der Autarkie durch die Informationsflut

Unsere Lebenserfahrung zeigt uns, dass bestimmte Reaktionen von Menschen vorhersehbar sind. Wird man zufällig Zeuge eines Autounfalls in einer Stadt, so ist es sehr wahrscheinlich, dass man für einen kleinen Moment innehält und zum Unfallort sieht und nicht anfängt, seine Kleidung auf den korrekten Sitz zu überprüfen oder ein Lied anzustimmen.

Diese Basisverhaltensmuster kann man sich als Manipulator zunutze machen. Selbstständiges Handeln ist immer die Folge einer eigenen Überlegung, während eine Reaktion grundsätzlich die Folge eines Reizes darstellt. Da ein Industriekonzern z. B. aber möglichst diese Reaktionsmomente für sich nutzen möchte, um seine Ziele zu verfolgen, wird man immer versuchen, die Menschen mit so vielen Reizen zu überfluten, dass für eigenständiges Denken und Handeln keine Zeit mehr bleibt. Solange die Menschen nur reagieren, kann das Verhalten bewusst gesteuert werden. Dadurch, dass die Menschen ständig mit Reaktionen beschäftigt werden, verlieren sie nach und nach ihre Selbstständigkeit. Man wird mit diesen Methoden wie eine Billardkugel gespielt.

Die ständige Musikberieselung in den Supermärkten, das Fernsehen, die immer mehr werdende Arbeit, die Weiterbildung, die E-Mail-Flut usw., aber auch Hobbys, Feste und Discos halten die Menschen im Zaum.

Es bleibt keine Zeit mehr für aktives Gestalten und realistisches Wahrnehmen. Die Menschen haben keine eigenen Ziele mehr, sondern hetzen nur noch von einer „Reaktion" zur anderen.

In Verkaufsseminaren lernt man als Erstes die Fragetechniken. Ein Vertreter wird immer wieder versuchen, Sie mit Fragen zu malträtieren. „Haben Sie etwas gegen Strafgefangene? oder „Wie sind Sie denn zu Ihrer Ansicht gekommen?

Auch Führungskräfte werden so geschult, um ihre Mitarbeiter vom eigenen Denken und selbstständigen Handeln abzuhalten.

Durch diese Techniken wird das Opfer gezwungen zu reagieren und verliert an Boden.

Ständig neue Gesetze und sonstige Sachzwänge führen zur Frustration. Man gibt am Ende nur noch entnervt auf und tanzt nicht mehr aus der Reihe, kurz: Man passt sich an.

Das Ziel der Mächtigen ist klar: den Menschen zu entwurzeln und in die Abhängigkeit zu manövrieren. Viele so genannte Experten bewegen sich in einer Fachterminologie, die kein Normaler mehr versteht und sie total verunsichert.

Wer versucht, sich dagegen zu wehren, wird von seinen eigenen Mitmenschen genötigt, mitzumachen, oder es droht der Ausschluss aus der homogenen manipulierten Gruppe (das fängt schon bei der Mode an, s. o.).

Wann haben Sie sich das letzte Mal allein die Zeit genommen, ganz in Ruhe beim Spazierengehen oder einfach nur beim Sitzen auf einem Sessel ohne Radio, Fernsehen oder Lesen über das Leben an sich nachzudenken? Ich meine natürlich, ohne konkreten Anlass. Einfach nur so.

Auch mir wurde beim Schreiben dieser Zeilen klar, wie viel mehr Zeit ich meinem eigenen Leben widmen sollte. Die empfundene Stille in einem Raum ohne jegliche Reize aus dem Radio oder aus einem Buch ist am Anfang sehr ungewohnt, teilweise beängstigend.

Leider haben viele Menschen aufgegeben, ein eigenverantwortliches Leben zu führen, und lassen sich immer tiefer in den Abgrund der Abhängigkeit und des Stumpfsinns ziehen. Es erscheint zu anstrengend, sich zu wehren.

Vergessen sollten wir allerdings nicht, dass wir es selbst in der Hand haben, ob wir das Spiel der Mächtigen mitspielen oder nicht.

Aufgrund der Lethargie haben es die wenigen noch selbst denkenden Menschen schwer, anders zu sein als ihre bunte, aber trostlose Umwelt.

Das größte Problem für die Mächtigen ist, dass das Volk diese Zusammenhänge erkennt. Diese Leute sind in der Lage, Menschen so weit zu bringen, dass sie völlig unnütze und schwachsinnige Dinge treiben. Klärt man diese Opfer über ihre Unsinnigkeit auf, bekommt man noch zur Antwort, man könne nicht alles mit Vernunft regeln. Man kauft völlig unbequeme Schuhe oder engste Kleidung, die alles andere als angenehm zu tragen ist, nur weil es jemand diktiert. Das ist doch Wahnsinn!

Das Schönste aber ist, dass die meisten dieser Opfer allen Ernstes glauben, sie würden sich frei entscheiden.

Es ist nicht das Ziel der Werbung, die Konsumenten sofort zum Kauf eines bestimmten Produktes zu bewegen, aber trotzdem sollen sich die Vorteile genau dieses Konsumgutes einbrennen. Der Kunde entscheidet sich nach eigenem Empfinden völlig frei. Halten Sie doch das nächste Mal beim Einkauf kurz inne und überprüfen Sie Ihre „Entscheidung". Haben Sie wirklich völlig unvoreingenommen alle Merkmale dieses Produktes geprüft, um genau zu diesem Ergebnis zu kommen? Natürlich werden Sie sagen, dass Ihnen ein bestimmter Joghurt oder ein Fertiggericht besonders schmeckt. Das könnte aber auch auf eine frühere Manipulation zurückzuführen sein, die sich verfestigt hat.

Vielleicht fragen Sie sich jetzt, liebe Leserin und lieber Leser, warum das denn so wichtig ist, welche Fertigsoße ich kaufe.

Mag ja sein, aber bedenken Sie immer, dass man diese Mechanismen auch in der Weltpolitik anwendet.

Machen Sie sich bitte Folgendes klar:

In einer Produktwerbung wird man förmlich überschüttet mit den vielen Vorteilen, die man als normaler Mensch kaum noch fassen kann. Da werden Fremdwörter eingebaut, die keiner versteht, und völlig unwichtige Eigenschaften mit relevanten Informationen gemischt. Diese Überlastung an „Informationen" lässt den Konsumenten nur wenige, meist unwichtige Eigenschaften behalten, worauf seine spätere Kaufentscheidung beruht. Man setzt auf die Trägheit der Menschen, die keine Lust haben, alles zu analysieren. Das funktioniert auch.

Ähnlich ist es bei der Gesetzgebung. Da werden zig juristisch verklausulierte Nebensätze mit Querverweisen gemischt und schon blicken die meisten nicht mehr durch.

Dadurch, dass kaum einer versteht, was da abläuft, traut sich auch niemand zu, Einwände zu formulieren.

Es lassen sich mit dieser Methodik leicht Alibiziele vermitteln und das kann gefährlich werden.

In der Weltpolitik lassen sich so ganze Kriege im Interesse der Rüstungsindustrie proklamieren. Da hier dieselben Techniken angewandt werden, kann man den Bürger schnell von der Wichtigkeit eines Angriffs „überzeugen", da es das Ziel des Krieges ist, einen bestimmten Unrechtsstaat zu beseitigen, der die Menschen unterdrückt und zu einer weltweiten Gefahr heranreifen könnte.

Wenn man versucht, diese Techniken in den Nachrichtensendungen zu berücksichtigen, denkt man vielleicht anders darüber.

Wird dann noch begriffen, dass es für die Menschen auch unbekannte „Mächtige" gibt, die die Fäden der Weltpolitik zusammenhalten könnten, wird es eventuell sehr ernst.

Mainstreamer werfen mir hin und wieder Verschwörungstheorien vor. Das ist absoluter Quatsch. Ich glaube, dass jeder Mensch, der noch einen Funken Sensibilität für sich beansprucht, vielleicht nicht bestätigen kann, dass die Dinge wie oben beschrieben ablaufen, aber er sollte deutliche Signale empfinden, dass die Aussagen nicht aus der Luft gegriffen sind.

Ich glaube fest daran, dass wir mit verschiedenen Spielarten komplett von einigen wenigen Mächtigen gesteuert werden. Selbst chaotische Verhaltensmuster der Menschen lassen sich mit einer gewissen Informationspolitik ausrichten. Die Methode der Unterdrückung der Menschen hat schon bedrohliche Ausmaße erreicht.

Wenn man in der Vergangenheit Länder annektierte, nutzte man ausschließlich militärische Mittel. Heute wissen die Menschen nicht einmal mehr, wenn sie erobert wurden, weil keine neue Grenzziehung oder eine Umbenennung des Landes stattfindet. Heute wird das Volk mit medialer Gewalt erobert und merkt es nicht einmal mehr. Zusätzlich sichern sich die Mächtigen noch ab, indem sie die Menschen auch materiell in die Abhängigkeit bringen. Weiter oben beschrieb ich die leichte Kreditvergabe an die Bürger, die sich Dinge kaufen ohne eigenes Geld, weil es die gleichen Mächte suggeriert haben, die auch den Kredit dafür geben. Die

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Rezensionen

Was die anderen über Das Matrix Syndrom denken

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Leser-Rezensionen

  • (5/5)
    Das in unserem Macht-Gefüge, das uns scheinbar selbständig durchs Leben wandern lässt, einiges nicht stimmt, sollte jedem irgendwie bewusst sein.

    In diesem Werk werden viele Bereiche, die uns täglich manipulieren angerissen. Dabei geht es nicht prinzipiell um konkrete "Hintermänner" und "Drahtzieher", sondern eher um die Animation zum eigenständigen Nachdenken und Hinterfragen bei Ungereimtheiten, anstatt immer nur zu denken und das nachzuplappern, was generell vorgegeben wird.

    Das Meiste war für mich nicht wirklich neu, doch ich stehe nicht als Standard-Leser, da ich als Querdenker eh zu den geistig "nicht ganz Knusperen" zähle.

    Gerade in Corona-Zeiten, in denen eigentlich jeder eher in sich gehen sollte, ist diese Lektüre zur Anregung der "Nachdenk-Prozesse" sehr empfehlenswert.
    Zu den angerissenen Themen kann und sollte jeder dann selbst tiefer (kreuz- und quer-)recherchieren, wobei NICHT DIE ERSTEN Google-Links dienlich sind, da sie prinzipiell den Main-Stream bedienen.
    Nur so dient es der Bildung "Echter" eigener Meinungen.