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Die Kunst Immobilien-Vermögen aufzubauen: Feng Shui

Die Kunst Immobilien-Vermögen aufzubauen: Feng Shui

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Die Kunst Immobilien-Vermögen aufzubauen: Feng Shui

Länge:
387 Seiten
3 Stunden
Herausgeber:
Freigegeben:
18. Jan. 2017
ISBN:
9783743186583
Format:
Buch

Beschreibung

Viel ist bereits über Immobilien und ihren Wert als inflationsgeschützte Sachwertanlagen geschrieben worden. Doch was ist es, das über die rein materiellen Faktoren hinaus dem Erfolg mit Immobilien zugrunde liegt? Wieso verdienen einige mit ihnen Millionen, während andere, statt Rendite einzustreichen, nur draufzahlen?
Betrachten Sie die Welt der Immobilien und des Vermögensaufbaus von einer völlig neuen Seite! Erfahren Sie, was nötig ist, um mit Hilfe von Immobilien eine abgesicherte finanzielle und auch glückliche Zukunft für sich selbst und diejenigen, die Ihnen am Herzen liegen, zu schaffen! Erlernen Sie die Kunst, mit Immobilien zu gewinnen!
Herausgeber:
Freigegeben:
18. Jan. 2017
ISBN:
9783743186583
Format:
Buch

Über den Autor

Der Autor, Klaus Kempe, seit mehr als 46 Jahren erfolgreich in der Immobilienbranche tätig, lüftet die Geheimnisse, die dem Immobilienerfolg zugrunde liegen. Dabei stellt er die mentalen Faktoren dar, die oft übersehen werden. Tatsächlich ist ein Immobilieninvestment weit mehr als ein wirtschaftliches Unterfangen. Jeder muss wissen, wie er richtig handelt, um einen harmonischem Weg zu folgen.


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Buchvorschau

Die Kunst Immobilien-Vermögen aufzubauen - Klaus Kempe

Kempe

1. Eine Reise in andere Welten

Welten

Deine Welt? Meine Welt? Unsere Welt?

Die Finanzwelt, die Welt eines Kindes, die Welt, in der ich mich befinde?

Die Welt des Piloten über den Wolken, die Welt des Tauchers im tiefen Meer?

Die Welt im Auto, die Welt im Bett, die Welt der Kunst und Phantasie?

Die Welt des Spielens, für den Sieger oder den Verlierer?

Die Welt der Liebe oder die Welt des Ungeliebten?

Ist es eine Welt, seine Welt, meine Welt oder unsere Welt?

Wenn man sie aus dem Weltall betrachtet, dann ist sie klein und zerbrechlich.

Das Leben ist eine interessante Unternehmung, äußerst interessant. Man beginnt als kleines Kind, schaut mit Hoffnung in die Zukunft, lernt, arbeitet daran, sich etwas aufzubauen, erfreut sich an Erfolgen und zerbricht manchmal fast an den Niederlagen. Doch so lange man atmet, macht man weiter, rappelt sich wieder auf und strebt weiter seine Ziele an.

Die Zeit ist eine trügerische Variable. Oder ist sie eine Konstante? Fünfundvierzig Jahre sind scheinbar eine lange Zeit. Doch wenn man sich erinnert, was vor fünfundvierzig Jahren war, kommt es einem vor, als wäre es gestern gewesen. Irgendwie ist man immer noch dieselbe Person und irgendwie auch wieder nicht.

Vor fünfundvierzig Jahren war ich gerade mal zwanzig. Wissen Sie noch, was Sie mit zwanzig gemacht haben? Wahrscheinlich brauchen Sie nicht lange, um sich zu erinnern. Wovon haben Sie damals geträumt? Was waren Ihre Ziele?

Als ich zwanzig war, hatte ich einen Beruf gelernt, den ich wie die Pest hasste. Ich war Schlachter geworden, genau wie mein Vater. Und ich wusste, dass ich keine Chance haben würde, ein glückliches Leben zu führen, wenn ich diesen Beruf fünfundvierzig Jahre lang ausüben müsste.

Ein Blick in die Vergangenheit

Überspringen wir fünfundvierzig Jahre. Mein fünfundsechzigster Geburtstag liegt nur ein paar Tage zurück und ich verbringe zwei Monate auf den niederländischen Antillen, einem wunderschönen Inselparadies in der Karibik. John, ein guter Bekannter, hat mich zu einem Rundflug über die Insel eingeladen. Als gebürtiger Niederländer hat ihn das Schicksal einst aus seiner weit entfernten Heimat hierhin verschlagen, wo er sich unter Palmen eine Existenz aufgebaut hat. Auch er ist jemand, der sein Leben lebt und dabei Höhen und Tiefen erlebt hat.

Als ich den 300-PS-Motor der Chessna 206 starte und der Propeller anfängt, sich mit 2.700 Umdrehungen pro Minute zu drehen, überkommt mich eine Stimmung, die ich schon oft verspürt habe. Genau wie John bin ich Pilot, habe in meinen dreißig Jahren Fliegerleben schon weit über 800 Landungen absolviert und kenne das Gefühl, das man als Pilot hoch oben in der Luft hat, frei von den beschränkenden Fesseln der Gravitation auf dem Erdboden. Sich frei wie ein Vogel zu fühlen, ist im Cockpit einer solchen Maschine nicht nur eine Phrase, sondern gefühlte Realität.

Nachdem wir langsam auf die Startbahn gerollt sind, warten wir auf die Genehmigung zum Start. Innere Ruhe, eine kurze Phase des Innehaltens. Dann ist es soweit: Wir können starten. Eine Hand am Steuerknüppel, die andere am Gashebel, lasse ich den Motor aufheulen und seine ganze Kraft entfalten. Der Propeller erreicht maximale Schubkraft, die Maschine macht einen Ruck nach vorne und beschleunigt wie ein Sportwagen. Dann, als die Chessna eine Geschwindigkeit von 120 km/h erreicht hat, ziehe ich den Steuerknüppel langsam nach hinten und bringe sie sicher in die Luft, in den fast wolkenlosen, blauen Himmel. Und da ist es wieder, dieses Gefühl von Freiheit und Harmonie, das ich beim Fliegen schon so oft erlebt habe. Die Möglichkeit, sich in drei Dimensionen zu bewegen, Dutzende, teilweise sogar Hunderte von Kilometern weit schauen zu können und die Welt von oben zu sehen, einfach einmalig! Auf der anderen Seite sind wir mit der Maschine Wind und Wetter ausgesetzt und müssen uns auch auf die Funktion der Technik verlassen. Aber wie heißt es so schön: No risk, no fun! Man muss das Leben leben, um es zu erleben. Und das geht nicht ohne die Bereitschaft, ein kalkuliertes Risiko einzugehen. Beim Fliegen sind es beispielsweise Motorprobleme, schlechte Wetterverhältnisse oder Luftlöcher, die einen Strömungsabriss verursachen und einen mitsamt Flugzeug Dutzende Meter in Richtung Erdboden fallen lassen können. Im Leben sind es die beruflichen und privaten Niederlagen, die uns an den Rand unserer Kraft treiben können.

Während wir unsere Runden drehen und die Welt aus der Vogelperspektive betrachten, komme ich nicht umhin, über mein Leben nachzudenken. Über die Ziele, die ich verfolgt habe. Die Schlachten, die ich auszutragen hatte, die Niederlagen und die Erfolge. Ich habe kein ruhiges Leben geführt, bin, nachdem ich mich aus den Fesseln meines verhassten Berufs als Schlachter befreit hatte, stets Unternehmer gewesen und habe viel gearbeitet, wirklich viel. Doch es hat sich gelohnt: Ich habe genug Geld, um davon leben zu können. Eigentlich müsste ich nicht mehr arbeiten. Aber es liegt mir im Blut, in meiner Natur. Es macht mir Spaß zu arbeiten, ich liebe das, was ich tue.

Das Werkzeug, mit dem ich Zeit meines Unternehmerlebens agiert habe, womit ich viel Geld verdient habe, ist die Immobilie. Mein Bruder hat mich an die Branche herangeführt, ich habe erst gemakelt, dann gehandelt und schließlich auch gebaut.

Dabei ist es mein Interesse an den Menschen, mit denen ich zu tun habe, das mir hilft, wie sie zu denken, ihre Probleme zu sehen und diese dann lösen zu können. Nur auf dieser Ebene, dem persönlichen Interesse am Gegenüber, kann man überhaupt einen Zugang zu ihm finden, nicht mit fachlichen Aspekten wie Geld, Rendite und Quadratmeterzahlen. Das hat den Ausschlag für meinen Erfolg gegeben. Es sind letztlich Menschen, die Eigentümer sind, Menschen, die zur Miete wohnen, Verträge gestalten und sie sind auch diejenigen, denen man helfen will. Wie diese Menschen denken, was für sie wichtig ist, wovor sie Angst haben und warum sie sich nicht jedem öffnen, das sind Hintergründe, die wichtig werden, wenn man sich wirklich für sie interessiert.

Während ich von oben auf die Schiffe im Hafen von Curaçao blicke, die im Sonnenlicht glänzen, fallen mir die Projekte ein, die ich ins Leben gerufen habe oder an denen ich beteiligt war. Es ist ein Satz von Onassis, der mich immer wieder inspiriert hat: Man darf dem Geld nicht nachlaufen, man muss ihm entgegen gehen. Das habe ich viele Jahre nicht nur beherzigt, sondern gelebt. Und das recht erfolgreich. Immerhin habe ich in meinem Leben als Makler rund eine Milliarde Euro Immobiliewerte vermittelt und als Grundstückshändler etwa 300 Millionen auf eigene Rechnung gehandelt. Dabei lief nicht immer alles nach Plan. Zwei Mal stand ich am Abgrund, hätte fast mein ganzes Hab und Gut verloren. Doch ich hatte Glück und konnte das Schicksal wenden. Dann erlitt ich einen schweren Autounfall, der fast das Ende meiner Gesundheit und Karriere bedeutet hätte. Von den beiden riskanten Notlandungen, die ich zu absolvieren hatte, ganz zu schweigen. Und wegen meines Glaubens bin ich so oft ins Kreuzfeuer geraten, dass ich es schon nicht mehr zählen kann. Aber so ist es, wenn man lebt. Wie gesagt: No risk, no fun!

All das habe ich überstanden. Und ich habe ein Alter erreicht, in dem ich mich einfach in eine Hängematte legen und mein Leben genießen könnte. Oder dies sogar sollte – zumindest, wenn ich mit der allgemein gültigen Vorstellung des Rentnerdaseins konform gehen würde. Doch dieses Bild des Rentners, der sein Leben lang hart arbeitet und dann in Ruhe seinen Lebensabend genießt, dieses Bild erscheint mir jetzt ganz klar als Trugbild. Denn wie soll sich ein normaler Rentner, der sich sein Leben lang auf den Staat und die Rentenkassen verlassen hat, mit einer Rente von vielleicht 867 Euro im Monat einen Urlaub hier auf den niederländischen Antillen leisten? Und das für zwei Monate? Nein, das ist nicht realistisch. Bei der Rente sind vielleicht zwei oder drei Wochen Mallorca im Jahr drin, wenn überhaupt.

Während wir in 2000 Fuß Höhe weiter unsere Runden drehen, schaue ich nach unten und sehe eine Welt, die sich von der in Deutschland enorm unterscheidet. Wo dort Hektik, Verkehr, Herausforderungen, Schwierigkeiten und harte Verhandlungen das Leben bestimmen, kann man hier als Tourist barfuß am weißen Sandstrand entlangschlendern, ins Wasser gehen, tauchen oder einfach in der Hängematte relaxen. Während in Deutschland mit harten Bandagen verhandelt wird, geht man das Leben hier lockerer an – selbst wenn auch hier nicht alles eitel Sonnenschein ist. Denn auch in der Karibik, im scheinbaren Paradies, trifft man auf viele Kontroversen. Während sich auf der einen Seite der Insel paradiesische Sandstrände mit kristallklarem Wasser befinden, steht auf der anderen Seite eine vor sich hin rostende Ölraffinerie, die ich vom Flugzeug aus sehen kann. Ein Vorteil, den man hat, wenn man Dinge von oben betrachtet, statt ein Teil von ihnen zu sein: Man hat einen besseren Überblick, sieht das Gesamtbild und erkennt die Zusammenhänge besser. Das ist beim Fliegen so, und natürlich auch beim Leben selbst.

Die Gedanken, die mir hier, mehrere hundert Meter über der Erdoberfläche, durch den Kopf gehen, motivieren mich, meine Erfahrungen niederzuschreiben. Nicht, dass ich das nicht schon getan hätte. Tatsächlich habe ich mehr als ein Dutzend Bücher veröffentlicht. Aber diesmal ist es ein anderer Aspekt, der mich interessiert. Es sind weniger die Zahlen, die Steuerabschreibungen, Renditen und kalten Fakten. Es sind die Menschen, mit denen ich in den vergangenen fünfundvierzig Jahren zu tun hatte, und an die ich gerade hier, hoch über diesen wunderschönen Inseln, denken muss. Menschen, die, genau wie ich, Hoffnungen und Träume hatten, die versucht haben, diese mit Hilfe von Immobilien zu erreichen oder dadurch zumindest die Erreichung ihrer Ziele zu ermöglichen. Menschen, die Schicksale erlebt haben, die hoch gestiegen und teilweise auch tief gefallen sind. Menschen, die gelebt haben und aus deren Leben, Taten und Entscheidungen man eine Menge lernen kann.

Herausforderungen für die Zukunft

Mit meinen fünfundsechzig Jahren befinde ich mich in einem Alter, in dem ich viel gesehen und erlebt habe. Doch es reicht nicht, in Erinnerungen zu schwelgen, um das Leben zu meistern. Für ein erfolgreiches Leben ist es wichtig, in die Zukunft zu blicken und zu planen. Und gerade vor dem Hintergrund dessen, was momentan in Deutschland geschieht und was in der nicht allzu fernen Zukunft erwartet werden kann, ist man gut beraten, vorbereitet zu sein. Ich will nur einige der Problemfelder kurz anreißen, um Ihnen aufzuzeigen, was ich meine.

Auch wenn Deutschland wirtschaftlich das stärkste Land in Europa ist, sind wir nicht in der Lage, alle Wirtschaftsprobleme anderer Euroländer zu lösen. Der gegenwärtige Weg mit immer neuen Rettungsschirmen und Hilfspaketen in Milliardenhöhe hilft zwar, Europa zusammenzuhalten, wird aber auf kurz oder lang zu einer gesteigerten Inflation führen, was Sparer und Rentner zu Verlierern machen wird.

Dabei wird das Rentensystem auch durch Millionen von Beamte, die in den nächsten Jahren und Jahrzehnten das Rentenalter erreichen und für die nicht entsprechend vorgesorgt wurde, belastet, was abermals alle Rentner treffen wird.

Den Schuldenberg, den uns die Bankenkrise hinterlassen hat, will ich auch kurz erwähnen, weil er vielfach bereits in Vergessenheit geraten ist. Aber er ist nach wie vor vorhanden. Und die Folgen werden uns noch Jahrzehnte verfolgen. Tatsächlich sind viele Länder in Europa – und das schließt auch Deutschland ein – hoch verschuldet. So hoch, dass Experten davon ausgehen, dass eine Rückzahlung der Schulden kaum noch möglich ist. Das erkennt man letztlich auch daran, dass die Bundesregierung zwar seit Jahren versucht die Neuverschuldung auf Null zu reduzieren, aber keine effektiven Maßnahmen ergreift, um die Schulden abzutragen.

Hinzu kommt die Tatsache, dass die Regierungsgewalt für Deutschland in immer mehr Bereichen nach Brüssel abgegeben wird. Und die EU wird nicht durch gewählte Politiker, sondern durch Kommissare geleitet. Wie sehr dabei unsere, also deutsche Interessen eine Rolle spielen, ist die Frage. Dass Politiker, Kommissare und Beamte nicht wirklich für ihre Entscheidungen zur Verantwortung gezogen werden, vermittelt all dem einen unangenehmen Beigeschmack. Werden nämlich Fehler gemacht, darf der Bürger dafür einstehen. Politiker treten in solchen Fällen höchstens zurück, oft noch mit einer saftigen „Rente", die sie nicht erst mit 67, sondern sofort nach Verlassen ihres Amtes erhalten.

Die Börse, an der einst tatsächliche Unternehmenswerte gehandelt wurden, ist längst zur internationalen Spielbank geworden und dient dazu, mit Manipulation Geld zu verdienen. Hochgeschwindigkeits-Computersysteme haben den größten Teil der Menschen ersetzt, die hier einst tätig waren, und das eigentliche Ziel der Börse ist längst nicht mehr präsent.

Neben den wirtschaftlichen Aspekten spielen auch viele andere eine Rolle, beispielsweise der Zustand der Umwelt. Die Ölraffinerie auf Curaçao, die ich erwähnt habe, ist nur eines von unzähligen Beispielen, die aufzeigen, dass der Mensch sich in vielen Bereichen zu wenig um seine Umwelt kümmert, was zu Belastungen für uns alle führt.

Interessant ist auch eine Untersuchung des John Stuart Mill Instituts für Freiheitsforschung e.V., die zeigt, dass der Wert der Freiheit in Deutschland gegenüber anderen Werten wie Sicherheit und Gleichheit ins Hintertreffen geraten ist. Scheinbar wollen viele Menschen einen Staat, der seine Bürger betreut und überwacht, statt einen, der liberal gestrickt ist.¹

Das ist der Makrokosmos, in dem Sie genauso wie ich leben beziehungsweise in dem wir leben werden. Vielleicht können wir daran durch unsere Stimmabgabe bei kommenden Wahlen etwas ändern, vielleicht nicht. Aber was wir definitiv verändern und beeinflussen können, ist der Mikrokosmos, in dem wir leben. Unser eigenes Leben und die Menschen, mit denen wir unmittelbar zu tun haben. Wir können etwas tun, um unsere Lebensqualität zu steigern und mit mehr Freude und Harmonie durchs Leben zu gehen. Wir können uns auf zukünftige Krisen vorbereiten und Maßnahmen ergreifen, um sie zu überstehen oder sogar gestärkt daraus hervorzugehen.

Für jedes Problem gibt es Lösungen. Man muss sie nur kennen und umsetzen. Dazu ist Know-how erforderlich. Man muss wissen, was man unternehmen kann, unternehmen muss und wovon man die Finger lassen sollte.

Dabei ist es nötig, gewisse Risiken einzugehen. Risiken? Das hört sich nicht gut an. Aber derjenige, der auf jeden Fall verliert, ist der, der es nicht wagt, irgendwelche Risiken einzugehen. Gewinnen wird der, der Risiken nicht scheut, sondern sie genau in Augenschein nimmt und lernt, bewusst mit ihnen umzugehen. So geht man mit Herausforderungen um! Man nutzt sie, um stärker zu werden!

Wer Angst vorm Fliegen hat, wird die Welt nie auf diese Weise von oben sehen. Derjenige, der sich in ein Flugzeug setzt und hoch in die Luft aufsteigt, weiß, dass er damit ein Risiko eingeht. Entsprechend überprüft er vor dem Start die Maschine, geht sorgfältig die komplette Checkliste durch, stellt sicher, dass alles in Ordnung ist und erkundigt sich nach dem Wetterbericht. Dann, wenn alles in Ordnung ist, gibt er Gas und steigt hoch in den Himmel hinauf und wird mit einem schier unbeschreiblichen Gefühl von Freiheit und Harmonie belohnt.

Für welche Variante entscheiden Sie sich? Sicherheit um jeden Preis? Oder Freiheit, Mut und kalkuliertes Risiko? Möchten Sie Ihr Leben in passiver Hoffnung und trügerischem Vertrauen auf den Staat verbringen? Oder ziehen Sie ein aktiveres, etwas risikoreicheres, doch gerade dadurch mit Selbstwertgefühl, innerer Ausgeglichenheit und Harmonie erfülltes Leben vor?

Wenn Sie erfahren wollen, welche Risiken Sie eingehen sollten und wo die Grenzen liegen, dann lade ich Sie ein, weiter zu lesen.

Kurzübersicht:

Man darf dem Geld nicht nachlaufen, man muss ihm entgegen gehen. (Onassis)

Für jedes Problem gibt es Lösungen. Man muss sie nur kennen und umsetzen. Dazu ist Know-how erforderlich. Man muss wissen, was man unternehmen kann, unternehmen muss und wovon man die Finger lassen sollte.

Gewinnen wird der, der Risiken nicht scheut, sondern sie genau in Augenschein nimmt und lernt, bewusst mit ihnen umzugehen. So geht man mit Herausforderungen um! Man nutzt sie, um stärker zu werden!


1 Quelle: Ulrike Ackermann (Herausgeberin), Freiheitsindex Deutschland 2012, Heidelberg)

2. Käufer und Verkäufer wird es immer geben

Zeit

Zeit ist so weit, in Lichtjahren von Planet zu Planet.

So nah in Sekunden vor dem Start.

Sie ist beim Warten so lang

und in der Heiterkeit des Spiels ohne Belang.

Die Jugend wünscht sich, sie würde schneller vorüber gehen,

um im Alter sich nach der Jugend zu sehnen.

Ist die Zeit nicht bei großen Gefühlen überflüssig?

Wird man ihrer nicht bei niedrigen Gefühlen überdrüssig?

Wenn Liebende noch Zeit für einander haben,

sich der siebte Himmel öffnet.

Aber wenn keine Zeit mehr bleibt,

kann die Scheidung zur Hölle werden.

Zeit kann Schmerz und Heiterkeit sein,

sie kann dein und mein zugleich sein.

Drum lass dir Zeit, die Zeit zu verstehen.

In all den Jahren, in denen ich als Unternehmer tätig bin, habe ich mich gefragt, ob wirtschaftlicher Erfolg das Wichtigste im Leben ist. Und auch, wie viel Erfolg man haben muss, um erfolgreich zu sein.

Tatsächlich spielt hier das Thema Zeit mit hinein. Erfolg wird schließlich nicht nur an dem gemessen, was man erreicht und geschafft hat, sondern auch, wie viel man innerhalb welcher Zeit erreicht hat. Wenn man ein Arbeitsleben lang braucht, um eine Million Euro zu verdienen, dann ist das normal. Schafft man es aber innerhalb von fünf oder zehn Jahren, sieht die Sache ganz anders aus. Somit ist die Zeit eine Größe, der eng mit dem Faktor Erfolg verknüpft ist.

Ich habe lange über das Thema Erfolg nachgedacht, von meinem subjektiven Gesichtspunkt. Aber ist es nicht besser, dieses Thema auch objektiv zu betrachten? Um also meinen Horizont zu erweitern, habe ich einige Geschäftspartner gefragt, was sie unter Erfolg verstehen.

Interessant fand ich die Antwort eines vermögenden und in meinen Augen wirklich erfolgreichen Unternehmers, der mir Folgendes sagte: „Es ist immer wichtig, das zu tun, was man liebt, was einem Spaß macht. Wenn man genau das macht, kommt der Erfolg automatisch."

Ein anderer formulierte es so: „Ich stelle mich immer meinen Zielen, habe Freude an meinen eigenen, selbst gewählten Zielen und Herausforderungen und das ist für mich wichtiger als eine Nummer auf irgendeinem Bankkonto."

Und hier ist eine weitere Antwort: „Für mich wurde irgendwann klar, dass es schön ist, reich zu werden, dass Geld und Bezahlung aber nur ein vordergründiger Ansporn sind, etwas, das von außen motivieren soll. Viel wichtiger ist, dass ich von innen heraus das tun kann, was ich will und was mir Freude bereitet."

Erfolg und Harmonie

Daraus habe ich gefolgert, dass diejenigen, die wirklich erfolgreich geworden sind, nicht einfach dem Geld hinterher gerannt sind, sondern sich Ziele gesetzt und dann an deren Erreichung gearbeitet haben. Und es waren ihre eigenen Ziele, nicht die ihrer Eltern oder von irgendwelchen anderen Leuten. Und genau an dieser Stelle kommt wieder der im Feng Shui enthaltene Faktor der Harmonie mit ins Spiel. Wenn Sie sich selbst Ziele setzen, an diese glauben, sich dabei nicht von anderen hereinreden lassen und diese Ziel verfolgen, sind Sie im Reinen mit sich selbst. Und das ist natürlich ein höchst harmonischer Zustand. Wie anders wollen Sie mit sich selbst im Reinen sein, in einem Zustand innerer Harmonie leben?

Viel zu oft kommt es im Leben jedoch vor, dass Menschen nicht ihre eigenen Ziele, sondern die von anderen verfolgen. Und das funktioniert einfach nicht. Ich habe das schon oft erlebt. Als beispielsweise in den späten Achtzigern der

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