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Hamburg am 16. Februar: Sturmflutkrimi
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Hamburg am 16. Februar: Sturmflutkrimi
eBook90 Seiten46 Minuten

Hamburg am 16. Februar: Sturmflutkrimi

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Über dieses E-Book

Der 16. Februar 1962 ist ein Schicksalstag für Hamburg.
Nach wochenlang anhaltenden starken Westwinden erreicht ein Orkan die Nordsee. Die Folge ist eine schwere Sturmflut an der gesamten deutschen Nordseeküste, bei der das Hochwasser Rekordhöhen erreicht. Die Hamburger werden im Schlaf überrascht. Über 300 Menschen sterben bei der verheerenden Sturmflut.
Aber auch für eine Frau aus dem Allgäu soll dieser Tag ein Schicksalstag werden.
SpracheDeutsch
HerausgeberBooks on Demand
Erscheinungsdatum1. Feb. 2017
ISBN9783743124066
Hamburg am 16. Februar: Sturmflutkrimi
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Autor

Birgit Pauls

Birgit Pauls ist in Nordfriesland geboren und aufgewachsen. Der Beruf führte sie einige Jahre aus Nordfriesland weg. Seit Ihrer Rückkehr 2006 schreibt sie Krimis und Bücher zu Datenschutzthemen. Dabei geht sie ungewöhnliche Wege: Viele Ihrer Bücher sind zweisprachig - hochdeutsch und plattdeutsch. Auch ein Datenschutz-Sachbuch auf Platt stammt aus ihrer Feder.

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    Buchvorschau

    Hamburg am 16. Februar - Birgit Pauls

    Für meinen Vater Johannes, der zu den Männern gehörte, die die Mauer am Tönninger Hafen sicherten, und für meine Mutter Heike, die an diesem Tag ihren 20. Geburtstag hatte.

    Inhaltsverzeichnis

    Prolog

    Wilhelmsburg, Freitag 16. Februar 1962

    Altes Land, Deich Nähe Lühe-Anleger, 18. Februar 2012

    Halbinsel Eiderstedt, Freitag, 16. Februar 1962, abends

    Ofterschwang im Allgäu, Freitag 16. Februar 1962

    Wilhelmsburg, 17. Februar 1962, 1:10 Uhr

    Ofterschwang, 17. Februar 2:30 Uhr

    Altes Land, 18. Februar 2012

    Wilhelmsburg, 17. Februar 1962, 2:05 Uhr

    Ofterschwang, 17. Februar 1962, 8:00 Uhr

    Hafen Hamburg, 17. Februar 1962, 9:00Uhr

    Hamburg, Blankenese, 14. Februar 2012

    Wilhelmsburg, 17. Februar 1962, 9:30 Uhr

    Ofterschwang, Samstag 17. Februar 1962, 10:00 Uhr

    Wilhelmsburg, 17. Februar 1962, 17:00 Uhr

    Blankenese, 14. Februar 2012

    Wilhelmsburg, 17. Februar 1962, 17:15 Uhr

    Ofterschwang, 17. Februar 1962, 16:10 Uhr

    Wilhelmsburg, 17. Februar 1962, 17:30 Uhr

    Hafen Hamburg, 17. Februar 1962, 18:00 Uhr

    Hamburg, 17. Februar 1962, 18:00 Uhr

    Polizeistation Stade, 19. Februar 2012

    Ofterschwang, 17. Februar 1962, 18:17 Uhr

    Wilhelmsburg, 17. Februar, 1962, 18:10 Uhr

    Ofterschwang, 17. Februar 1962, 18:40 Uhr

    Hamburg, 17. Februar 1962, 19:30 Uhr

    Hamburg, 19. Februar 1962

    Ofterschwang, 19. Februar 1962, abends

    Wilhelmsburg, 20. Februar 1962, morgens

    Ofterschwang, 20. Februar 1962, später Nachmittag

    Hamburg, 24. Februar 1962, vormittags

    Hamburg, 24. Februar 1962, abends

    Hamburg, Rathausmarkt, 26. Februar 1962

    Hamburg, 27. Februar 1962

    Polizei Stade, 26. Februar 2012

    Hamburg Ohlsdorf, 1. März 1962

    St. Pauli, 1. März 1962, nachts

    Ofterschwang, 30. April 1962, abends

    21. Mai 2012, Polizei Stade

    Ofterschwang, Nacht vom 16. auf den 17. Februar 1963

    Hamburg, 20. Februar 1963

    Blankenese, 15. Februar 2012

    Ofterschwang, 17. Februar 1963 morgens

    Hamburg, 6. April 2012

    Ofterschwang, Ostern 1963

    Hamburg, 10. November 1965

    Blankenese, 15. Februar 2012

    Hamburg, 16. Februar 1966

    Weihnachten 2011

    Hamburg, 25. Februar 1966

    Finkenwerder, 16. Februar 2012, 14.00 Uhr

    Weihnachten 1966, Hamburg

    Teufelsbrück, 30. Dezember 2011

    Ausflugsdampfer im Hamburger Hafen, 16. Februar 1972

    Hamburg, 20. Januar 2012

    Hamburg, Silvester 2010

    Finkenwerder, 16. Februar 2012, 16.00 Uhr

    Finkenwerder, 16. Februar 2012, 17.30 Uhr

    Hamburg, 20. Februar 2012

    Polizeistation Stade, 16. Februar 2013

    Diverse Zeitungsredaktionen in Hamburg, 16. Februar 2013

    Prolog

    Nie hätte sie gedacht, dass sie einmal eine Frau für Sex bezahlen würde. Doch sie hatte es getan und das Ergebnis war gut gewesen.

    Sie hatte nun endlich ihren Frieden gefunden. Mit einem Lächeln auf den Lippen schlief die alte Frau für immer ein.

    ***

    Wilhelmsburg, Freitag 16. Februar 1962

    Josef war glücklich. Als Urbayer war er mitten unter Hamburgern. Zusammen mit seinem Kameraden feierte er dessen 21. Geburtstag, die Volljährigkeit.

    Es hatte Josef einige Mühe gekostet, seine Mutter davon zu überzeugen, dass er seinen Urlaub nicht gemeinsam mit ihr feiern wollte, deren Mann im Krieg geblieben war und die von ihrer Familie nur noch den Sohn hatte. Die Schwiegereltern hatten sich von ihr abgewandt, als sie die Todesnachricht erhielten. Sie wollten keine Witwe durchfüttern mit einem Kind, dessen Geburtsdatum so spät lag, dass es auch einen anderen Vater haben könnte als den gefallenen Ehemann der Mutter.

    Das Verhalten der Schwiegereltern verletzte Mechthild unendlich. Nie hatte sie einen anderen Mann gehabt, als ihren über alles geliebten Maximilian, den sie nur viel zu kurz gehabt hatte und der nun irgendwo in der Ferne des kalten Russlands begraben war, an einem Ort, den sie wohl nie in ihrem Leben sehen würde. Trotz der Trauer und der Mangelernährung übertrug sie ihr Kind. Josef kam drei Wochen später als errechnet zur Welt, was natürlich auch zu bösen Gedanken bei den Schwiegereltern führte. Es schien, als ob das Kind wohlbehütet im Bauch der Mutter so lange wie möglich wachsen und erst möglichst spät in die böse kalte Welt kommen wollte.

    Mechthilds Eltern standen ihr bei, sorgten für sie und das Kind. Doch sie starben viel zu früh. Kurz nach Josefs zehntem Geburtstag

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